Werden wir den Wolf bald hassen?

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Max P
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Max P » Fr 17. Nov 2017, 21:26

DG ne hat geschrieben:
Max P hat geschrieben:Und wenn es nun doch Hunde waren? Ist ja fast wie bei Menschens: Nicht jeder Vergewaltiger ist ein Flüchtling. :milo:

Natürlich. Gibt ja auch nette Wölfe. Die wollen nur spielen.

Nein, es gibt vor allem auch unnette Hunde. :milo: Aber warten wir ab, was die Untersuchungen ergeben.
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Gilles
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Gilles » Sa 18. Nov 2017, 05:58

Schon komisch.

Zig Jahre ist sowas nie passiert... und nu ists alles mögliche, nur nicht der Wolf.

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Skittles
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Skittles » Sa 18. Nov 2017, 08:17

Ich verlinke das mal hier:
Rückkehr des Wolfes nach Österreich: Kaum Schäden, viele Debatten
Interessant sind vor allem die vielen Kommentare (wie eigentlich eh immer auf m Standard...)
Da sieht man wieder mal - obwohl wir quasi nebenan wohnen und es unzählige Artikel aus Deutschland gibt, wo von Rissen, Sichtungen, Problemwölfchen etc. berichtet wird, wir (mehr oder weniger) die selbe Sprache sprechen und durchs Internet Zugang zu den deutschen Medien haben: Ungehindert wird auch in Österreich das Gschichtl vom scheuen Wolf gesponnen, der hauptsächlich das aus den Fugen geratene Ökosystem (welches?) reguliert, indem er fast ausschließlich überzähliges Schalenwild entnimmt. Niemals nicht traut sich so ein Tierchen in die Nähe des Menschen! Das schlimmste Raubtier ist nämlich der Mensch.

Den Kotrschal sollte man schön langsam besachwaltern lassen. Entweder ist der schlichtweg dumm und hat aus jahrelanger Wolfsforschung nix gelernt, oder schlicht bösartig und lügt wie gedruckt.

Kotrschal verweist auf ein Modell aus Deutschland: Wenn die Schafhalter in Wolfsgebieten ihre Tiere durch Elektrozäune und Herdenhunde schützen, gibt es bei einem Riss durch Wölfe Entschädigungen. "Wenn sie nichts tun, dann gibt es nichts", so Kotrschal. Der Wissenschafter findet das eine ganz gute Methode, um den Leuten zu zeigen, dass sie nicht wirtschaften können wie bisher.


Das Arschloch. Kann gerne zu uns auf die Alm kommen und Zäune bauen.
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Gilles
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Gilles » Sa 18. Nov 2017, 09:45

Von 1570 bis 1890 alleine in Frankreich 5.400 Tote durch Wolfsangriffe:

Jean-Marc Moriceau, Historiker

Noch 1927 wurden Wölfe als der schlimmste Feind des Menschen bezeichnet.
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Ute Wohlrab
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Ute Wohlrab » Sa 18. Nov 2017, 10:15

Skittles hat geschrieben:
Kotrschal verweist auf ein Modell aus Deutschland: Wenn die Schafhalter in Wolfsgebieten ihre Tiere durch Elektrozäune und Herdenhunde schützen, gibt es bei einem Riss durch Wölfe Entschädigungen. "Wenn sie nichts tun, dann gibt es nichts", so Kotrschal. Der Wissenschafter findet das eine ganz gute Methode, um den Leuten zu zeigen, dass sie nicht wirtschaften können wie bisher.


Das Arschloch. Kann gerne zu uns auf die Alm kommen und Zäune bauen.


Ja, das mit den Zäunen lese ich auch immer mit hochgezogenen Augenbrauen. Mein Vater ist grade in Estland und hat auch seinen Beweis für Wohlstandsdeutschtum abgegeben, indem er einem Schäfer die Schuld am Wolfsriß zugewiesen hat. Der kann gleich beim Zäunebauen helfen.

So ein Herdenhund kostet und das ist kein Roboter, der ständig auf stand-by ist und funktioniert. Und man muß auch mit ihm umgehen können (daß da ausgerechnet ein Tiermitgeschwister jetzt instrumentalisiert werden soll, fällt den Fellnasen-Kuschlern gar nicht auf?) und ob überall Zäune jetzt so schön und zu erstrebenswert sein sollen? Ich finde die Windräder ja schon grausig, wenn ich nach Deutschland komme, jetzt also auch überall Flatterband-Zäune. Super.

Mich ärgert, daß vor allem die kleineren Tierhalter mit den naturnahen Herden hier massiv geschädigt werden und auch noch von den Tierdeppen angefeindet. Genau die, die ihre Viecher noch rauslassen und nicht auf den pöhsen Spaltenböden in 100-000 Anzahl halten, sind jetzt auch schon wieder die Schlechten.

Ist ja jetzt nicht so, daß Tierkuschel-Idioten und Facebook-Dschungelisten sonst durch Logik oder Vernunft hervorstechen würden, aber da kann man wirklich nur noch kopfschütteln. Sollnse herkommen, Wölfe streicheln und Elche füttern. Nur zu.

(wahrscheinlich werden meine Deppen-Großstadt-Landlust-Stadt-Besucher in den nächsten Jahren Wölfen begegnen wollen, keinen Elchen mehr - und sich wundern, daß ich beides nicht sehen will)
Manuela Frey Also wenn das Huhn das Ei legt und ein Hahn es dann befruchtet wird es ein Küken? Sorry aber ich hab mich noch nie damit beschäftigt

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Skittles
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Skittles » Sa 18. Nov 2017, 10:43

Möglicherweise sind Zäune da und dort eine Lösung, im Flachland. Im alpinen Raum sicher nicht. Es ist unmöglich, dort im teilweise felsigen Gelände so hohe Zäune aufzustellen. Vom Eingraben gar nicht zu reden, weil einfach nicht genug Boden auf dem Felsen ist - da ist nach 20, 30 cm Schluss. Die Wölfe können die Zäune also locker untergraben. Aufgrund der extremen Witterungsbedingungen werden die Zäune nicht lange halten, der Schnee drückt sie um und da und dort werden durch Sturmereignisse Bäume drauf fallen. Und Elektrozäune auf den Hochalmen? Woher kommt leicht die Elektrizität?
Abgesehen davon leben viele Regionen im alpinen Raum vom Tourismus. Schau ich mir an, wenn
1. der ganzen schönen Wander- und Mountainbikestrecken von 2 m hohen Maschendrahtzaun eingezäunt sind. Und nicht einmal, sondern mehrmals, jede Alm, einzeln. Und: Wer macht dann immer verlässlich und überall und immer die Türl zu?
2. Wandern und Mountainbiken gar nicht mehr ganz so lustig ist, weil die einzelnen Herden von mehreren scharfen Herdenschutzhunden bewacht werden, die so gar nicht erfreut sind, wenn da jemand durchgehen will...

Sollte der Wolf sich in Österreich ausbreiten und es vermehrt zu Wolfsrissen auf Almen kommen werden die Almen weniger bestossen werden. Das wird zur Folge haben, dass durch die natürliche Sukzession Almen in kürzester Zeit zuerst verbuschen und dann verwalden und für den Tourismus uninteressant werden.
In niedrigeren Lagen wird die Wiederansiedelung des Wolfes dazu führen, dass viele kleine Bauern, die sich derzeit noch auf den abgelegenen Hängen festkrallen und mit ein paar Rindern oder Schafen Weidewirtschaft betreiben, entweder komplett aufgeben oder wenn überhaupt ihre Tiere nur mehr in Hofnähe rauslassen.

Ich denke, ein Einsehen wird es erst geben, wenn die ersten Chihuahuas und andere Stadtschoßhündchen im Wienerwald verschwinden. und dann schließlich auch die größeren Hündchen.
Eine Wolfsattacke auf Menschen hingegen wird bei den misanthropen Wolfsliebhabern keine Meinungsänderung herbeiführen.
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Ute Wohlrab
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Ute Wohlrab » Sa 18. Nov 2017, 10:51

Skittles hat geschrieben:
Ich denke, ein Einsehen wird es erst geben, wenn die ersten Chihuahuas und andere Stadtschoßhündchen im Wienerwald verschwinden. und dann schließlich auch die größeren Hündchen.
Eine Wolfsattacke auf Menschen hingegen wird bei den misanthropen Wolfsliebhabern keine Meinungsänderung herbeiführen.


Und hoffentlich viele, viele schnurrige Gatzen auch gleich. Sehe ich genauso. Das Kind anderer Leute hat da keinerlei Mitleid dieser Wolfs-Kuschler zu erwarten, der Wolf war ja schließlich schon immer da, das Kind nicht oder so.

Ich befürchte auch, daß viele Feierabendbauern und Mondscheinschafhalter ihren Laden schmeißen - und das unter Hohn und Geschrei der achso tierlieben Menschenfeinde. Ich muß da jetzt echt aufpassen, daß ich nicht bösartig werde. Zudem mein Vater hier ja genau diese Bagage auch noch verteidigt und Jäger als Mörder deklariert.

Sag mal, geht es Euch da in Westdeutschland wirklich derartig zu gut?! Kein Wunder kriege ich nur noch Idioten als "Helfer"....
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Habra
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Habra » Sa 18. Nov 2017, 11:33

Ute Wohlrab hat geschrieben:Sag mal, geht es Euch da in Westdeutschland wirklich derartig zu gut?! Kein Wunder kriege ich nur noch Idioten als "Helfer"....


Du bekommst eigentlich nicht den Standarddeutschen als Helfer, sondern diejenigen, die halt man gerne im fernen Land, das auch noch in der EU ist, einen "Arbeits"urlaub verbringen und mit Tieren "arbeiten" wollen. Da Estnisch für uns eine weithin unbekannte Sprache ist, ist natürlich schon angenehmer, bei jemanden zu sein, der deutsch spricht.
Und ganz sicher muss man mit seinem Wissen aus diversen Zeitschriften und Veröffentlichungen diverser Umweltschutzparteien den sicherlich noch rückständigen Esten zeigen, wie man richtigen Umweltschutz betreibt. :mauer:

Skittles hat geschrieben:Sollte der Wolf sich in Österreich ausbreiten und es vermehrt zu Wolfsrissen auf Almen kommen werden die Almen weniger bestossen werden. Das wird zur Folge haben, dass durch die natürliche Sukzession Almen in kürzester Zeit zuerst verbuschen und dann verwalden und für den Tourismus uninteressant werden.
In niedrigeren Lagen wird die Wiederansiedelung des Wolfes dazu führen, dass viele kleine Bauern, die sich derzeit noch auf den abgelegenen Hängen festkrallen und mit ein paar Rindern oder Schafen Weidewirtschaft betreiben, entweder komplett aufgeben oder wenn überhaupt ihre Tiere nur mehr in Hofnähe rauslassen.


Tja, und wer ist schuld daran? Natürlich niemals nicht der Wolf! Den Wolf hat es seit tausenden von Jahren gegeben und wurde durch den bösen geldgierigen Menschen erst vor kurzem ausgerottet. Und außerdem gibt es heutzutage die Neuerung: Herdenschutzhunde! (Gut, ich veranschlage die Unterhaltskosten für 3 oder 4 Herdenschutzhunde für ca. € 6000,00/Jahr, denn so viel ich weiß, fressen die etwas anderes als die schützenden Schafe.)
Ich warte übrigens darauf, dass wegen diverser kuscheliger Herdenschutzhunden es mal zu Schäden an Wanderern oder Mountainbikern kommt, die glauben durch eine nicht vom Schäfer bewachte Schafherde spazieren zu müssen.

Skittles hat geschrieben:Eine Wolfsattacke auf Menschen hingegen wird bei den misanthropen Wolfsliebhabern keine Meinungsänderung herbeiführen.


Das solltest Du doch wissen: Der Mensch passt nicht das Beuteschema des Wolfes. Das sagen doch alle, die in den Städten und deren Umgebung wohnen. Die müssen es doch wissen. Aber leider schätze ich den Wolf auch nur als faulen Hund ein - er wird sich mit dem verpflegen, was ohne Mühe und Gefahr zu erreichen ist - sich aus einer Schafherde zu bedienen, ist leichter als eine Wildsau zu reißen, einen Spaziergänger zu stellen, dürfte auch nicht übermäßig schwer sein, der Wolf lernt das schon noch. :aufsmaul:

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Ute Wohlrab
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Ute Wohlrab » Sa 18. Nov 2017, 11:50

Habra hat geschrieben:
Das solltest Du doch wissen: Der Mensch passt nicht das Beuteschema des Wolfes. Das sagen doch alle, die in den Städten und deren Umgebung wohnen. Die müssen es doch wissen. Aber leider schätze ich den Wolf auch nur als faulen Hund ein - er wird sich mit dem verpflegen, was ohne Mühe und Gefahr zu erreichen ist - sich aus einer Schafherde zu bedienen, ist leichter als eine Wildsau zu reißen, einen Spaziergänger zu stellen, dürfte auch nicht übermäßig schwer sein, der Wolf lernt das schon noch. :aufsmaul:


Hähä, depperte dauersmartphonebearbeitende Blagen sind noch leichter zu kriegen, die haben dann auch eine handliche Größe für den Wolf.
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Max P » Sa 18. Nov 2017, 12:08

Gilles hat geschrieben:Schon komisch.
Zig Jahre ist sowas nie passiert... und nu ists alles mögliche, nur nicht der Wolf.
Lächerlich.

Wahrscheinlich waren es Wölfe. Allerdings wären vor der allgemeinen Ausbreitung der Wölfe - als somit nur Hunde in Frage gekommen wären - ein paar gerissene Schafe nicht so sehr ein Medienthema geworden.
Ich bin der festen Überzeugung!

DG ne

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon DG ne » Sa 18. Nov 2017, 12:50

Ich warte übrigens darauf, dass wegen diverser kuscheliger Herdenschutzhunden es mal zu Schäden an Wanderern oder Mountainbikern kommt, die glauben durch eine nicht vom Schäfer bewachte Schafherde spazieren zu müssen.


Wait no longer:

Ein Wanderer ist auf dem Schafarnisch im Kanton Freiburg von einem Herdenschutzhund angegriffen worden. Zur Zeitung «La Liberté» sagt er: «Ich dachte, meine letzte Stunde sei gekommen!

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/ ... --11297431

(Seriöse Quellen dazu gibt es auch, wen es interessiert möge selbst guckln).

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Gilles
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Gilles » Sa 18. Nov 2017, 16:51

Max P hat geschrieben:
Gilles hat geschrieben:Schon komisch.
Zig Jahre ist sowas nie passiert... und nu ists alles mögliche, nur nicht der Wolf.
Lächerlich.

Wahrscheinlich waren es Wölfe. Allerdings wären vor der allgemeinen Ausbreitung der Wölfe - als somit nur Hunde in Frage gekommen wären - ein paar gerissene Schafe nicht so sehr ein Medienthema geworden.


Nein, gerissene Schafe gabs hier zumindest nie. Mir persönlich sind lediglich zwei Fälle bekannt, wo Schäferhunde zufällig auf dem Felde gefundene Rehkitze gerissen haben, sowie jede Menge freilaufende Hühner. Hunde gehen so gut wie gar nicht auf grössere Tiere wie Schafe los - und schon gar nicht fressen sie die fast ganz auf.

Die treibt halt nicht der Hunger.

Übrigens sind Herdenschutzhunde wirklich gefährlich - aber das wissen leider viele Urlauber nicht.
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Hodenwohl Cochones

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Hodenwohl Cochones » Do 23. Nov 2017, 11:54

60 Rudel, ca 150 - 160 Tiere sinds aktuell.

http://www.sz-online.de/nachrichten/60-wolfsrudel-jagen-in-deutschland-3823449.html

Ich bin ja mal gespannt, wie die sich verhalten wenns einen knackigen Winter gibt. Die sind sicher nicht so zuvorkommend und bleiben im tiefen Wald.

DG ne

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon DG ne » Do 23. Nov 2017, 13:06

Hodenwohl Cochones hat geschrieben:60 Rudel, ca 150 - 160 Tiere sinds aktuell.


Erwachsene Tiere.

Bei 140 überfahrenen (seit 2000).

Bin ich der einzige, der da Zweifel an den Zahlen anmeldet? Würde ja bedeuten, dass etwa jeder dritte, vierte Wolf überfahren würde.

Gibt doch viele Märchen rund um den Wolf.

HaPennyBacon

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon HaPennyBacon » Do 23. Nov 2017, 13:39

Das mit den Rudeln und den Zahlen kommt mir etwas seltsam vor.
http://www.natur.de/de/20/60-Wolfsrudel ... ,2395.html
"Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich die Zahl der Wolfsrudel in Deutschland von 46 auf 60 erhöht – das entspricht einem Wachstum des Bestands um 30 Prozent. Dazu kommen 13 Wolfspaare und drei Einzeltiere. Die meisten Tiere leben heute in Brandenburg und in Sachsen."
Rechnet man "Rudel" alles mit mehr als 2 Wölfen, dann sind es also jetzt mindestens 209 Tiere die sich auf relativ kleiner Fläche tummeln. Große Teile Deutschlands bieten definitiv keinerlei Lebensmöglichkeit für die Räuber, von daher dürfte jetzt schon die maximal mögliche Anzahl überschritten sein.

Gästin

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Gästin » Do 23. Nov 2017, 16:12

ein guter Beitrag über den Wolf auf dem Landesparteitag in BW

https://www.facebook.com/ForumNaturBran ... 976932741/

DG ne

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon DG ne » Do 23. Nov 2017, 16:52

Gästin hat geschrieben:ein guter Beitrag über den Wolf auf dem Landesparteitag in BW

https://www.facebook.com/ForumNaturBran ... 976932741/


Lt. Video in Brandenburg 200, eher Richtung 400 Wölfe. Passt auch eher zur Zahl der überfahrenen...

Das Bundesamt für Naturschutz erzählt Müll. Nicht das erste mal.

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Gilles
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Gilles » Mo 27. Nov 2017, 00:39

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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Gilles » Di 5. Dez 2017, 08:44

Brandenburg sucht Wolfsjäger

Fragt sich nur, wer so blöd ist, sich das anzutun
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Kenny
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Kenny » Di 5. Dez 2017, 12:00

Gilles hat geschrieben:Brandenburg sucht Wolfsjäger

Fragt sich nur, wer so blöd ist, sich das anzutun

Alleine schon die zu erwartenden "Besuche" durch Tierrechtsterroristen dürfte den Bewerberkreis seeehr klein halten. Vielleicht muss Jörg Vogelsänger dann selbst den Jagdschein machen. :D

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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon jac.daco » Di 5. Dez 2017, 18:38

Gilles hat geschrieben:Brandenburg sucht Wolfsjäger

Fragt sich nur, wer so blöd ist, sich das anzutun

Wenn sich Wölfe Menschen nähern oder in Siedlungen eindringen, sollen sie zunächst mit „Steinwürfen, Stockschlägen oder Ähnlichem“ verscheucht werden.

Mhhhmmm, wenn ich das jetzt richtig gelesen habe soll der Wolf wie früher so er ins Dorf kommt, von der Gemeinschaft mit Knüppel vertrieben werden. Wenn das richtig ausgeführt wird, wird der Jäger gar nicht mehr gebraucht. Dafür braucht man nur recht kräftig drauf hauen.
Es geht doch nichts über die Sitten der alten Väter. Wobei ich persönlich ja doch eher zum sauberen Abschuß tendiere würde. Gern auch mit ökologisch korrektem neuem Geschoß ohne Blei. Aber wenn der öko angehauchte Sozi Minister drauf besteht, was soll man machen?
"Die Franzosen neigen dazu sehr dünne Steaks zu grillieren, die kaum 200 Gramm wiegen. Für mich ist das Aufschnitt."
„›Bekanntlich‹ ist ein Wort, das überall da Anwendung findet, wo man nicht genau Bescheid weiß.“

Otto von Bismark,

DG ne

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon DG ne » Di 5. Dez 2017, 19:02

Aber ... aber ... laut NABU vertreibt singen und klatschen jeden Wolf! Die bräuchten also keinen Jäger, nein, nicht doch! Die NABU Mitglieder brauchen nur Kurse in Stepptanz!

Ausserdem dürften Kindergarten-Kinder nach obiger Logik die am besten prädestinierten Wolfsabschrecker sein. Also los, Freunde von NABU und P€Ta, Silke Ruthenbergs und Bär Läskers, schickt euren Nachwuchs vor!!

Es ist für den harmlosen Wolf, ihr wisst ja: Rotkäppchen lügt!

Vormund n.e.

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Vormund n.e. » Mi 6. Dez 2017, 12:13

Wo ist der Aufschrei? Selbstjustiz geht doch gar nicht. Und Knüppel sind Schlagstöcke und dürfen nicht geführt werden...

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Quarry
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Quarry » Do 7. Dez 2017, 10:21

12 Zentimeter darf man führen. Das sollte doch reichen um sich gegen ein bissiges Viecherl zu wehren... oh wait...
Oh Captain, my Captain.

Andreas Bär Läsker - der Donald Trump des Veganismus. XOND Rocks. :kotz:

HaPennyBacon

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon HaPennyBacon » Do 7. Dez 2017, 10:48

Das ist doch alles nur ein großes Missverständnis. Kein Wolf hat je die Absicht eine Mauer zu errichten. Mauern sind das Einzige wovor unsere Politiker wirklich Angst haben müsst ihr wissen.


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