Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

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Ösijäger

Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon Ösijäger » Di 13. Feb 2018, 00:00

Respekt!

Ein Jäger mit Ar... in der Hose



Ich habe schon unzählige Füchse, Dachse, Marder, Iltisse, Mauswiesel, Schakale, Paviane, wildernde Hunde, revierende Katzen und einen Leoparden erlegt. Warum sollte ein Wolf ein Problem darstellen? ;-)

Quelle: Facebookgruppe Jagd - Gruppe der waidgerechten Jäger

DG ne

Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon DG ne » Di 13. Feb 2018, 10:21

Ösijäger hat geschrieben:Respekt!

Ein Jäger mit Ar... in der Hose



Nö. Maulheld oder Vollidiot. Und das schreibe ich wahrlich nicht, weil ich zu den Wolfskuschlern gehöre...

Gästin

Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon Gästin » Di 13. Feb 2018, 11:40

Wer sich als Jäger freiwillig darum reißt, Wölfe zu schiessen, hat ein psychisches Problem und wahrscheinlich keine Familie. :mauer:

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Max P
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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon Max P » Di 13. Feb 2018, 19:29

Ösijäger hat geschrieben:Ich habe schon unzählige Füchse, Dachse, Marder, Iltisse, Mauswiesel, Schakale, Paviane, wildernde Hunde, revierende Katzen und einen Leoparden erlegt.

Mit welchem Kaliber erlegst du denn Mauswiesel. Und warum?
"Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretirt, es kömmt aber darauf an, sie zu verändern."

Karl Marx (geb. 05. Mai 1818)

DG ne

Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon DG ne » Di 13. Feb 2018, 20:12

Max P hat geschrieben:
Ösijäger hat geschrieben:Ich habe schon unzählige Füchse, Dachse, Marder, Iltisse, Mauswiesel, Schakale, Paviane, wildernde Hunde, revierende Katzen und einen Leoparden erlegt.

Mit welchem Kaliber erlegst du denn Mauswiesel. Und warum?


Man nimmt Schrot. Für den Schutz der Singvögel.

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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon Max P » Di 13. Feb 2018, 22:17

DG ne hat geschrieben:
Max P hat geschrieben:
Ösijäger hat geschrieben:Ich habe schon unzählige Füchse, Dachse, Marder, Iltisse, Mauswiesel, Schakale, Paviane, wildernde Hunde, revierende Katzen und einen Leoparden erlegt.

Mit welchem Kaliber erlegst du denn Mauswiesel. Und warum?

Man nimmt Schrot. Für den Schutz der Singvögel.

Mauswiesel fressen - wie der Name schon sagt - doch hauptsächlich Schadnager. Außerdem leben Singvögel und Wiesel sowie andere Beutegreifer seit zichtausend Jahren in denselben Biotopen.
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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon Gästin » Di 13. Feb 2018, 23:24

Max P hat geschrieben:Mauswiesel fressen - wie der Name schon sagt - doch hauptsächlich Schadnager.

Das Mauswiesel heißt auch Zwergwiesel. Frisst es also auch Zwerge?

DG ne

Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon DG ne » Di 13. Feb 2018, 23:27

Max P hat geschrieben:
DG ne hat geschrieben:
Max P hat geschrieben:
Ösijäger hat geschrieben:Ich habe schon unzählige Füchse, Dachse, Marder, Iltisse, Mauswiesel, Schakale, Paviane, wildernde Hunde, revierende Katzen und einen Leoparden erlegt.

Mit welchem Kaliber erlegst du denn Mauswiesel. Und warum?

Man nimmt Schrot. Für den Schutz der Singvögel.

Mauswiesel fressen - wie der Name schon sagt - doch hauptsächlich Schadnager. Außerdem leben Singvögel und Wiesel sowie andere Beutegreifer seit zichtausend Jahren in denselben Biotopen.


Aufgrund ihres sehr engen Nahrungsspektrums sind Mauswiesel an Lebensräume mit einer Mindest-Mäusedichte gebunden, wobei sie kurzzeitig und jahreszeitenabhängig auch auf andere Nahrung wie Vögel und deren Eier, Junghasen oder Eidechsen ausweichen können. Aufgrund ihres hohen Grundumsatzes sind diese kleinen Raubtiere jedoch auf eine kontinuierliche Deckung ihres Energiebedarfs angewiesen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mauswiesel

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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon Donnervogel » Mi 14. Feb 2018, 05:57

Gästin hat geschrieben:
Max P hat geschrieben:Mauswiesel fressen - wie der Name schon sagt - doch hauptsächlich Schadnager.

Das Mauswiesel heißt auch Zwergwiesel. Frisst es also auch Zwerge?

Man denke nur mal an den Steinmarder, den Steppeniltis und den Baummarder!
Diese Viecher vernichten unsere Umwelt schneller als jede von Christian Vagedes herbeigeschriebene Bodenerosion. :ks:
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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon Skittles » Mi 14. Feb 2018, 12:26

Um ein Mauswiesel abzuknallen muss man schon selbst einen besonders ausgeprägten Knall haben. :gaga: :irre:

Blödes Gerede von wegen "Singvögel".
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon DG ne » Mi 14. Feb 2018, 12:58

Wer Artenvielfalt will, muss Raubwild bejagen. Isso.

Auch wenn das Mauswiesel in der Fläche sicher nicht die tragende Rolle spielt.

Die Fallenjagd kann da auch erfolgreich sein, wo erlaubt.

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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon Max P » Mi 14. Feb 2018, 13:38

Skittles hat geschrieben:Um ein Mauswiesel abzuknallen muss man schon selbst einen besonders ausgeprägten Knall haben. :gaga: :irre:

Blödes Gerede von wegen "Singvögel".

+1!
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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon Max P » Mi 14. Feb 2018, 13:39

DG ne hat geschrieben:Wer Artenvielfalt will, muss Raubwild bejagen. Isso.

Halte ich, von Spezialfällen vielleicht abgesehen, für ausgemachtes Jägerlatein.
"Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretirt, es kömmt aber darauf an, sie zu verändern."

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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon DG ne » Mi 14. Feb 2018, 14:41

Max P hat geschrieben:
DG ne hat geschrieben:Wer Artenvielfalt will, muss Raubwild bejagen. Isso.

Halte ich, von Spezialfällen vielleicht abgesehen, für ausgemachtes Jägerlatein.


Macht ja nix, hast ja auch keine Ahnung. :grin:

PS: nach der letzten Fuchsräude gab's wieder jede Menge Feldhasen und - das erste mal seit Jahrzehnten - Rebhühner. Kannst du aber nicht wissen.

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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon Skittles » Mi 14. Feb 2018, 16:40

Fuchs macht Sinn.
Aber Mauswiesel? Ich bitte dich.
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.

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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon Quarry » Mi 14. Feb 2018, 16:43

+1
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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon Max P » Mi 14. Feb 2018, 16:52

DG ne hat geschrieben:
Max P hat geschrieben:
DG ne hat geschrieben:Wer Artenvielfalt will, muss Raubwild bejagen. Isso.

Halte ich, von Spezialfällen vielleicht abgesehen, für ausgemachtes Jägerlatein.

Macht ja nix, hast ja auch keine Ahnung. :grin:

Sagen wir so, ich habe keinen Jagdschein. Ein solcher wird von dir freilich synomym mit Ahnung haben verstanden. :grin:

PS: nach der letzten Fuchsräude gab's wieder jede Menge Feldhasen und - das erste mal seit Jahrzehnten - Rebhühner. Kannst du aber nicht wissen.

Das ist ja nun eine Überraschung. Und vor der Räude standen die Feldhasen und Rebhühner sicher unmittelbar vor der Ausrottung durch Füchse.

Ansonsten war ich nur dahingehend missinformiert, als dass ich immer dachte, Beutegreifer und Beutetiere lebten seit dem späten Kambrium in denselben Biozönosen. Bei Füchsen und Mauswieseln ist es zwar noch nicht ganz so lange her, aber in meiner unjägerischen Unkenntnis habe ich mich schon gefragt, wie Hasen, Rebhühner und Singvögel ihre natürlichen Fressfeinde ohne menschliche Hilfe überlebt haben.

P.S.: Ich versuche mir gerade eine Treibjagd auf Mauswiesel vorzustellen... :D
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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon Quarry » Mi 14. Feb 2018, 17:46

Selbstverständlich hat eine hohe Beutegreiferdichte einen Einfluß auf die Bestände der Beutetiere. Das es aber zuviele Mauswiesel gibt, die bejagt werden müssen ist mir neu. Bei Füchsen sollte das hingegen bekannt sein, dass die Dichte schnell zunimmt, weil die Viecher sich ja von sonstwas ernähren können. Mauswiesel können das nicht so.
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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon DG ne » Mi 14. Feb 2018, 18:21

Skittles hat geschrieben:Fuchs macht Sinn.
Aber Mauswiesel? Ich bitte dich.


Mir ist kein Jäger bekannt, der es bejagen würde, da gibt‘s andere Probleme. Das letzte, das ich sah, ist mir auf dem Hochsitz über den Arm geklettert. Wenn man es ernsthaft bejagen wollte, käme wohl eher die Falle in betracht. Aber wer es gern bejagd - warum nicht? Hat sicher auch spannende Momente.

DG ne

Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon DG ne » Mi 14. Feb 2018, 18:28

Max P hat geschrieben:Das ist ja nun eine Überraschung. Und vor der Räude standen die Feldhasen und Rebhühner sicher unmittelbar vor der Ausrottung durch Füchse.


Wenn mal mehr als 10 Jahre kein Rebhuhn gesehen wurde, und immer seltener Hasen, muss man dem wohl zustimmen.

Ansonsten war ich nur dahingehend missinformiert, als dass ich immer dachte, Beutegreifer und Beutetiere lebten seit dem späten Kambrium in denselben Biozönosen. Bei Füchsen und Mauswieseln ist es zwar noch nicht ganz so lange her, aber in meiner unjägerischen Unkenntnis habe ich mich schon gefragt, wie Hasen, Rebhühner und Singvögel ihre natürlichen Fressfeinde ohne menschliche Hilfe überlebt haben.


Sie lebten weitgehend ohne menschlichen Einfluss. Hat geholfen, die Habitate zu erhalten. Und Kulturfolger wie Fuchs oder Steinmarder konnten sich im Winter, anders als heute, nicht von dem ernähren, was der Mensch so hinterlässt. Wenn die Prädatoren locker durch den Winter kommen, die Beutetiere aber um ihr Überleben kämpfen müssen, muss ein Ungleichgewicht entstehen. Das sollte eigentlich einleuchten.

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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon Max P » Fr 16. Feb 2018, 22:07

DG ne hat geschrieben:
Max P hat geschrieben:Das ist ja nun eine Überraschung. Und vor der Räude standen die Feldhasen und Rebhühner sicher unmittelbar vor der Ausrottung durch Füchse.

Wenn mal mehr als 10 Jahre kein Rebhuhn gesehen wurde, und immer seltener Hasen, muss man dem wohl zustimmen.

Im Ernst, das Problem besteht wohl gerade bei diesen beiden Arten primär im Verlust an geeigneten Habitaten.

Wenn die Prädatoren locker durch den Winter kommen, die Beutetiere aber um ihr Überleben kämpfen müssen, muss ein Ungleichgewicht entstehen. Das sollte eigentlich einleuchten.

Die Bejagung des "Raubzeugs" mag ja hier und da eine Zwischenlösung sein, aber der Habitatsverlust ist as eigentliche Problem, wie gesagt. Natürlich kann es auch dazu kommen, dass für beide, natürliche Prädatoren und menschliche Jäger, nicht genug da ist. Dann müssen Letztere eben eine Weile zurückstehen.
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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon Quarry » Fr 16. Feb 2018, 22:13

In diesem unserem Lande ist die Jagd keine Zwischenlösung. Sowas wie ein Gleichgewicht, was es ja eh nicht wirklich gibt, wird sich hier nie einstellen.
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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon Ted Crilly » So 18. Feb 2018, 10:27

Man muss das immer vom regionalen Biotop her betrachten, deucht mir.
Füchse sind ausgesprochen anpassungsfähige Nahrungsopportunisten, die haben kein Problem damit, eine Nahrungsquelle komplett zum Versiegen zu bringen: sie stürzen sich dann auf die nächste Nahrungsquelle. Damit stehen die in keiner ausgeprägten Wechselwirkung zueinem speziellen Beutetier. In der strukturlosen Agrar-Wüstenlandschaft, die wir häufig bei uns antreffen, kann die Fuchsbejagung tatsächlich das Zünglein an der Waage sein, um eine Art dort zu halten (zB. Rebhühner). Ohne Feldgehölze u.ä. haben die keine Möglichkeit, sich dem Prädationsdruck zu entziehen und die Füchse machen kurze Fünfe. Dort, wo es noch ein bisschen geeigneten Lebensraum für so empfindliche Tiere wie Feldhasen etc. hat, ist es sicher im Sinne der Vielfalt sinnvoll, beherzte Raubtierjagd zu betreiben. Anders als der Fuchs mit einer Nahrungsquelle wird es dem Menschen mit herkömmlichen Jagdmitteln (Flinte, Büchse, Falle) nicht gelingen, Füchse flächendeckend auszurotten, dafür sind diese zu anpassungsfähig und zu sehr auf Feindvermeidung bedacht. Das, was man als "Schläue" interpretiert, ist beim Fuchs schlichtweg "Feigheit": er ist sehr sehr argwöhnisch und sehr sehr vorsichtig.
Mauswiesel wohl ähnlich: in Allerweltsrevieren treten die weder in nennenswerter Zahl auf noch gehen die merkbar zu Schaden. Aber ich kann mir vorstellen, dass Hühnerstallbesitzer auf dem Land ganz gerne die Wiesel vom Hof haben, oder in Vogelschutzgebieten... Es hängt halt immer von der Gegend ab.
Ich habe bei uns im Revier erst zweimal Wiesel gesehen, und die habe ich mit der Handykamera geschossen...
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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon Max P » So 18. Feb 2018, 13:04

Ted Crilly hat geschrieben:In der strukturlosen Agrar-Wüstenlandschaft, die wir häufig bei uns antreffen, kann die Fuchsbejagung tatsächlich das Zünglein an der Waage sein, um eine Art dort zu halten (zB. Rebhühner). Ohne Feldgehölze u.ä. haben die keine Möglichkeit, sich dem Prädationsdruck zu entziehen und die Füchse machen kurze Fünfe.

Eben, der Mangel an geeigneten Habitaten oder deren Verinselung ist das primäre Problem.
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Re: Dr. Dr. Dieter Balluch versus Pseudojäger Dieter Nagl

Beitragvon DG ne » So 18. Feb 2018, 13:13

Max P hat geschrieben:
Ted Crilly hat geschrieben:In der strukturlosen Agrar-Wüstenlandschaft, die wir häufig bei uns antreffen, kann die Fuchsbejagung tatsächlich das Zünglein an der Waage sein, um eine Art dort zu halten (zB. Rebhühner). Ohne Feldgehölze u.ä. haben die keine Möglichkeit, sich dem Prädationsdruck zu entziehen und die Füchse machen kurze Fünfe.

Eben, der Mangel an geeigneten Habitaten oder deren Verinselung ist das primäre Problem.


Und die Prädatorenjagd die gangbare Lösung... weil hätte, hätte, Fahrradkette hilft vielleicht den selbsternannten Möchtegern-Naturschützern, aber nicht dem Wild.


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