Biodiskussion - Fortsetzung

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Biobauer
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Re: Biodiskussion - Fortsetzung

Beitragvon Biobauer » Mi 8. Jan 2014, 00:07

Plumbum hat geschrieben:impfungen nutzt du aber hoffentlich… :rolleyes:

nein, wozu? Und darüber möchte ich hier auch nicht diskutieren
sie nannten ihn nur noch Mr. Delete

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Plumbum
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Re: Biodiskussion - Fortsetzung

Beitragvon Plumbum » Mi 8. Jan 2014, 00:08

oh mein gott, jedes Klischee erfüllt. asozial, einfach nur asozial...

Gästin

Re: Biodiskussion - Fortsetzung

Beitragvon Gästin » Mi 8. Jan 2014, 00:08

Biobauer hat geschrieben:das entbehrt nun wirklich jedem Niveau, dann müssten wir ja eine Grüne Bundesregierung haben, selbst wir hier im einzig grünen Ländle, sind nicht wegen gentech grün, sondern wegen der Atomgeschichte
Falscher Schluss. Die anderen Parteien sind doch auf den Zug mit aufgesprungen, auch die anderen Parteien lehnen GMO ab. Wenn man an einem einzelnen Thema und den dazugehörigen Umfragen die Regierungspartei ablesen könnte wäre es schön einfach, ich glaube das ist eher unter deinem Niveau, so zu argumentieren. Wenn ich mir die Informationen bezüglich HannoverGen von Greenpeace anschaue, dann kann ich da aber nur von Verdummung und Manipulation sprechen. Mein Vater hat auch das Greenpeacemagazin, auf dem Cover war ein Maiskoblen mit fies grinsender Fratze, Beeinflussung pur, alles andere als seriöser Journalismus. Man muss sich einfach eingestehen, dass Greenpeace auch nur eine Lobbypartei ist, und zwar die der Ökos, nicht besser als jede andere Lobby der Industrie. Seriöse Quellen kann man aber finden, wenn man sucht, wenn man aber das Ergenis welches man lesen will, schon kennt, dann wendet man sich am besten an Greenpeace und Co. Gerade hier im AV oder bei Psiram werden diese Themen doch mit vernünftigen Quellenangaben besprochen (sowhl im Forum als auch im Blog). Da kann man nur zu dem Schluss kommen, dass wir verdummt werden und irrationale Ängste geschürt werden.

Gästin

Re: Biodiskussion - Fortsetzung

Beitragvon Gästin » Mi 8. Jan 2014, 00:12

Plumbum hat geschrieben:oh mein gott, jedes Klischee erfüllt. asozial, einfach nur asozial...
Tja, das befürchte ich auch! Das war es auch, was ich vorhin meinte, als ich schrieb, dass es verwunderlich ist, dass man im AV so lange so sachlich mit einem so verbohrten Menschen diskutiert. Der Biobauer hat doch einen so festgefahrenen Standpunkt, dem sachliche Argumente und gute Quellen zu liefern, ist doch ein Perlen vor die Säue werfen.

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Plumbum
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Re: Biodiskussion - Fortsetzung

Beitragvon Plumbum » Mi 8. Jan 2014, 00:14

Gästin hat geschrieben:
Plumbum hat geschrieben:oh mein gott, jedes Klischee erfüllt. asozial, einfach nur asozial...
Tja, das befürchte ich auch! Das war es auch, was ich vorhin meinte, als ich schrieb, dass es verwunderlich ist, dass man im AV so lange so sachlich mit einem so verbohrten Menschen diskutiert. Der Biobauer hat doch einen so festgefahrenen Standpunkt, dem sachliche Argumente und gute Quellen zu liefern, ist doch ein Perlen vor die Säue werfen.


ja, da beschreibt der horizont einen kreis mit nem radius von 5 cm und das ist dann der standpunkt.

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Caine
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Re: Biodiskussion - Fortsetzung

Beitragvon Caine » Mi 8. Jan 2014, 00:15

Plumbum hat geschrieben:oh mein gott, jedes Klischee erfüllt. asozial, einfach nur asozial...

+1
Gittiplag ODER Urkost: besser essen – besser leben - besser plagiieren

Eigentlich lebe ich ja grün. Ich trenne meinen Müll. Ich ernähre mich halb vegan, halb vegetarisch, esse aber auch mal ein Stück Huhn, wenn ich weiß, es ist bio. - Marusha

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Re: Biodiskussion - Fortsetzung

Beitragvon Marsupi-Lami » Mi 8. Jan 2014, 01:40

Impfen:
Caine hat geschrieben:
Plumbum hat geschrieben:oh mein gott, jedes Klischee erfüllt. asozial, einfach nur asozial...

+1


Rafft ihr´s nicht? Wenn wir aufhören würden ständig in die Natur zu pfuschen und uns an ihr mehr orientieren würden, hätten Viren und Bakterien gar keine Chance. Impfungen sind dann überflüssig! Denn die Liebe zu Mutter Natur härtet ab. Pestizide und ein raffgieriger Raubbau schaden aber dem Immunsystem und dann muss man sich mit noch mehr Chemie in die gewollte Auseinandersetzung mit den Keimen einmischen. Dies schadet wiederum langfristig der Seele und man wird verbohrt oder so. :devil: man man man, muss man denn alles 3x erklären
Die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA hat einen Rückruf für sechs homöopathische Mittel der Firma Terra-Medica veröffentlicht, weil diese offenbar Wirkstoffe enthalten. (SZ, 27.3.14)

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Re: Biodiskussion - Fortsetzung

Beitragvon SpamBot » Mi 8. Jan 2014, 13:18

Plumbum hat geschrieben:oh mein gott, jedes Klischee erfüllt. asozial, einfach nur asozial...

Biobauer hat doch schon auf Seite geschrieben: Wer heilt hat Recht. :grin:
Der lebt halt in Taka-Tuka-Land.

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Re: Biodiskussion - Fortsetzung

Beitragvon hubers » Mi 8. Jan 2014, 22:14

Plumbum hat geschrieben:wo viele hühner auf gras sind, weicht doch das gras recht schnell oder?
aber nicht weil sie es fressen sondern durchs scharren die Grasnarbe zerstören.
brrrh…also den hühnchen gehts besser, wenn sie nicht zufällig abkratzen, was häufiger als bei hallenhaltung vorkommt?
ja ist so. Um so "natürlicher" die Haltung um so mehr gleichen sich die Totesraten an. Weil sehr offenes System sehr viele Krankheitserreger. Da Hühner ja Vögel sind werden auch gut Krankheiten durch andere Vögel - die man ja nur durch eine Halle aussperren kann eingeschleppt. Auch Fressfeinde sind ein Problem. Ein Hühnergehege Fuchs, Marder, Raubvogel etc. sicher zu machen ist nicht wirklich einfach.
Auch mit einem Zweinutzungshuhn hat man diese hohen Totesraten.

Plumbum hat geschrieben:baut mehr kohlekraftwerke. :grin: im ernst, schwefel ist dünger? ich dachte, nur phosphor, kalium, stickstoff… das ist doch das, was in den blauen kügelchen ist. (ich meine nicht viagra)


Das ist jetzt nicht gegen dich persönlich, aber manchmal frage ich mich schon ob überhaupt nachgedacht wird.
Da wird über die Ernährung philosophiert und wie wichtig doch die Aminosäuren seinen und dann kommt nicht einmal die Frage auf woher der Schwefel in Lysin und Methionin kommt?
Oder man ließt/hört ellenlange Vorträge über die dollen sekundären Pflanzenstoffe und über die antibakterielle schwefelhaltigen Stoffe der Zwiebel und fragt sich nicht woher der Schwefel kommt?
Kernfusion werden die Pflanzen ja nicht können.
Acetyl-Coenzym A das schon eine wichtige Bedeutung für den Körper hat kommt ja auch nicht ohne Schwefel aus.
etc. etc.

Für Leguminosen ist deshalb Schwefel so wichtig weil a) sie ja Proteinreiche Pflanzen sind - und b) an der Wurzeln sogenannte Knöllchenbakterien sich befinden. (Symbiose zwischen Pflanze und Bakterium - Ausbildung von Wurzelverdickungen "Geschwüre" und das Bakterium versorgt die Pflanze mit Stickstoff und die Pflanze versorgt das Bakterium mit Nährstoffen).
Das aktive Enzym, die Nitrogenase hat einen Eisen-Schwefel-Cluster als aktives Zentrum und somit ist es möglich Luftstickstoff (N2) zu NH3 zu reduzieren.

Aber nicht nur Schwefel ist ein Dünger.
Bor ist z.B. auch ein Dünger und ist sehr wichtig für den Zellwandaufbau.
Magnesium, Calcium, Mangan, Molybdän, Selen, Zink, (Silicium), etc. pp. sind auch Dünger (wobei da man nicht sehr viel davon benötigt und man schon Bodenuntersuchungen + (noch besser mit Pflanzenuntersuchungen) braucht um den Bedarf festzustellen. Wobei es auch Pflanzen gibt wie z.B. Raps die immer mit Bor gedüngt werden.
Sogar Kupfer wird gezielt bei bedarf gedüngt.
Darum ist ja z.B. die Gülle ein viel bessere Dünger als reiner NPK Dünger (Blaukorn)
Deshalb wäre es auch sinnvoll ordentlich sterilisierter Klärschlamm (und von sonstigen persistenten organischen Verbindungen befreit) als Dünger flächendeckend zu verwenden, aber dagegen scheint ja die Politik was zu haben. Denn im Moment wird ein flächendeckendes Verbot von Klärschlammausbringung diskutiert (und dann werden in vielen Gemeinden/Städte die Abwassergebühren nochmals teurer)

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Plumbum
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Re: Biodiskussion - Fortsetzung

Beitragvon Plumbum » Mi 8. Jan 2014, 23:21

aber nicht weil sie es fressen sondern durchs scharren die Grasnarbe zerstören.


genau. so hab ichs bei Omis Hühnern gesehen. :) Ferien auf dem Bauernhof waren doch fein.

Um so "natürlicher" die Haltung um so mehr gleichen sich die Totesraten an. Weil sehr offenes System sehr viele Krankheitserreger.


Klingt sehr logisch.

Da wird über die Ernährung philosophiert und wie wichtig doch die Aminosäuren seinen und dann kommt nicht einmal die Frage auf woher der Schwefel in Lysin und Methionin kommt?


och im Ernst…darüber hab ich noch nie nachgedacht. :grin: Also eigentlich wusste ich nicht mal, dass da Schwefel enthalten ist, kenne ja nicht alle aminosäuren auswendig. Außerdem fand ich Flora + Fauna nicht so spannend *hust*

und über die antibakterielle schwefelhaltigen Stoffe der Zwiebel und fragt sich nicht woher der Schwefel kommt?


haste komplett recht…und bei der zwiebel wusste ich das auch mit dem Schwefel…aber halt nie drüber nachgedacht, wie das in die pflanze reinkommt.

Darum ist ja z.B. die Gülle ein viel bessere Dünger als reiner NPK Dünger (Blaukorn)


Stinkt nur mehr. Blaukorn hab ich ehrlich gesagt, dieses jahr das erste mal gesehen. meine eltern haben nur kompost in den garten geschmissen und 1 mal wurde irgendwie pferdemist untergegraben. ansonsten mussten die pflanzen alleine sehen, wie sie klarkommen. :grin:

Denn im Moment wird ein flächendeckendes Verbot von Klärschlammausbringung diskutiert


ich glaub, da hat der Biobauer auch was dagegen. :grin: irgendwo stand das schon….

DG ne

Re: Biodiskussion - Fortsetzung

Beitragvon DG ne » Fr 15. Mär 2019, 11:35

Ich pack das mal hier hin. Ein fachlicher und sachlicher Blick auf das Phänomen "Insektensterben" - Bauernsterben + Hygienevorschriften => Insektensterben:

https://www.bauerwilli.com/weniger-inse ... lt-gut-so/


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