Wie am effektivsten neugeborene Kätzchen töten?

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Rageboy
Robbentöterin
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Re: Wie am effektivsten neugeborene Kätzchen töten?

Beitragvon Rageboy » Sa 11. Jul 2020, 15:28

Max P hat geschrieben:Ich habe selber noch nie wissentlich carnivorische Landwirbeltiere gegessen, nur carnivorische Fische. Warum soll das ungeeignet sein? Wegen der etwaigen Akkumulation von Schadstoffen?


So ist es.
Im Wesentlichen kann ein höherer tierischer Organismus Schadstoffe auf zwei Arten ausscheiden: Wasserlösliche Stoffe werden über die Nieren ausgeschieden. Fettlösliche Stoffe werden, sofern möglich, von der Leber in wasserlösliche Stoffe umgewandelt, um dann ausgeschieden zu werden.
Gelingt dem Organismus das nicht, dann lagert er die Schadstoffe im Fettgewebe und in der Leber an, wo sie verbleiben.

Andere Schadstoffe wie z.B. bestimmte Elemente, Schwermetalle o.ä. verhalten sich chemisch ähnlich wie essenzielle Elemente und spielen dann in der Körperchemie eine Rolle. Manche von ihnen werden auch "Ultra-Spurenlemente" genannt. Man findet sie im Stoffwechsel, es ist aber nicht bekannt, ob der Körper sie tatsächlich benötigt, oder ob sie da nur aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften sind. Arsen und Bor gehören beispielsweise zu diesen Elementen, allerdings ist ihr Umfang so klein, ihr ggf. möglicher Bedarf so gering und sie sind in dieser Größenordnung so allgegenwärtig, dass man im Tierversuch keine Mangelerscheinungen auslösen kann (weil jedes Tierfutter sie in dieser Größenordnung enthält).

Mit jedem Schritt in der Nahrungskette akkumulieren die Schadstoffe, als Faustregel kann man sagen, um den Faktor 10. Schematisch kann man also sagen, dass die Abfolge Pflanze - Tier - Innereien die Schadstoffdosis auf 1: 10 : 100 steigert.
Das Fleisch von Carnivoren ist ein weiterer Faktor in dieser Kette.

Im Großen und Ganzen spielt das aber keine Rolle, da Carnivoren - mehr oder weniger - in keiner menschlichen Kultur verspeist werden. Es gibt vielleicht hier und da die eine oder andere Ausnahme, aber die hat meist irgendwelche Kopfgeburten als Hintergrund. Oder es geht um Chinesen, die fressen sowieso alles, was sich bewegt.
Eine weitere Ausnahme sind Fische.
Aber auch bestimmte Fische sollte man nicht zu oft essen, z.B. Fettfische aus dem Meer, die alt werden und ausgesprochene Raubfische sind (Hai z.B.). Denn die sammeln über die Jahre im Fettgewebe einiges an Quecksilber an, welches natürlicherweise in den Meeren vorkommt.
Herr, lass mich ein guter Mensch sein. Aber bitte nicht sofort.


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