Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

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ActOfGod
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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon ActOfGod » Fr 20. Jun 2014, 22:41

sie mit dem Spaten zu erschlagen


Vorsichtshalber sollte man einen Schneeschieber nehmen und versuchen das Genick zu treffen.

:rofl: :rofl:
Es gibt Menschen, die ekeln sich vor gar nichts mehr, nicht mal vor dem eigenen Ersprochenen.

Du solltest dein Licht nicht unter den Scheffel stellen. Bitte versteck es im Keller.

Merapi
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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Merapi » Fr 20. Jun 2014, 23:48

Wir haben rund 50 tote Tiere in sechs Wochen bekommen",


Magere Ausbeute. Da geht doch noch mehr.
Ich hätte doch Psychiater werden sollen. Da bekommt man wenigstens Geld, wenn man sich mit Irren befasst.

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Zaunkönigleberpastete
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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Zaunkönigleberpastete » Mi 24. Jun 2015, 10:58

Bettina Marie Schneider ("freie Autorin, Tierschutz Aktivistin") neulich in der Huffpost:
Mäuseschwänzchen, Ratten und Schädlinge!
Nachdem sich aber auch bis Mittag niemand gemeldet hatte, wurde ich misstrauisch und überprüfte Stromkabel und Netzanschluss [des Telefons].

Fein säuberlich bis auf die Metallteile abgenagt lagen die Kabel, in handliche Stücke zerlegt, am Boden. Dazu die Hinterlassenschaften einer größeren Mäusesippe mit offensichtlich ausgezeichneter Verdauung.

Ich seufzte. Der Nicht-Angriffs-Pakt war hiermit von der gegnerischen Seite gebrochen worden. Ab jetzt herrschte wohl oder übel Krieg!

Was über die Jahre stets erstaunlich gut funktioniert hat, ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Nager, ohne explosionsartige Vermehrung, angeknabberte Lebensmittel oder Schäden im Haus, war aus irgendeinem Grund aus dem Gleichgewicht geraten. Ich vermute, es könnte daran liegen, dass unsere Jägerin No1 leider nicht mehr unter uns weilt und ihre Schwester eher andere Hobbies pflegt als die Mäusejagd.

Vielleicht war auch im letzten Winter eine besonders gebärfreudige Sippe in unser altes Gemäuer mit den einladenden Zwischendecken und Holzvertäfelungen eingezogen; jedenfalls raschelte, wuselte und knabberte es mittlerweile an jeder Ecke und dieser Vorfall brachte das Fass zum Überlaufen.
[...]
Aber beschränken wir uns an dieser Stelle darauf, dass ich im örtlichen Baumarkt den Bestand an Lebendfallen aufkaufte und im Haus verteilt habe. Regelmäßiges Kontrollieren ist ein Muss. Denn leider klemmen sich die Tiere des Öfteren Mäuseschwänzchen oder Pfötchen im Schließmechanismus ein, verletzen sich oder werden so panisch, wenn sie über längere Zeit in der Falle festsitzen, dass sie an Herzversagen sterben.

Das Ungeziefer macht sich an Stromkabeln zu schaffen, und die Tussi setzt auf Lebendfallen!
:mauer:
»Fleischkonsum macht aggressiv und fördert Verblödung, macht stumpf und hart.« Christian Vagedes

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Ute Wohlrab
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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Ute Wohlrab » Mi 24. Jun 2015, 12:05

Zaunkönigleberpastete hat geschrieben:Das Ungeziefer macht sich an Stromkabeln zu schaffen, und die Tussi setzt auf Lebendfallen!
:mauer:


Am besten die possierlichen Freunde dann gleich vor dem Haus aussetzen, damit sie den Weg zurück auch garantiert wieder finden können. Sonst kennen sie sich doch gar nicht aus...
Manuela Frey Also wenn das Huhn das Ei legt und ein Hahn es dann befruchtet wird es ein Küken? Sorry aber ich hab mich noch nie damit beschäftigt

ANDI Läsker Ein Ei ist sozusagen eine externe Gebärmutter.
Fundstelle: Andreas Bär Läsker / FB

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Fleisch ist mein Gemüse
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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Fleisch ist mein Gemüse » Mi 24. Jun 2015, 12:24

Das Problem hat sich u.U. schnell von selbst erledigt, wenn die Guteste aus Versehen an ein komplett durchgenagtes Stromkabel packt, so nach dem erquicklichen Schaumbad oder so...
Die Mäuschen würden sich freuen, endlich die ganze Bude für sich alleine. :devil:
"Die Tiere müssen zu ihrem Schutz anwaltlich vertreten werden und das gleiche Recht auf Lebenschancen bekommen wie jeder Mensch nach dem Grundgesetz."
Prof. Dr. Ewald Rumpf

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Zaunkönigleberpastete
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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Zaunkönigleberpastete » Mi 24. Jun 2015, 13:05

Fleisch ist mein Gemüse hat geschrieben:Die Mäuschen würden sich freuen, endlich die ganze Bude für sich alleine. :devil:

Kommt auf den Zustand der Bude an.
http://www.mittelhessen.de/lokales_arti ... 56381.html (erstbester Google-Treffer zum Thema)
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tori
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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon tori » Mi 24. Jun 2015, 13:08

gestern in Berlin am Alex war es eine Ratte, die zum Stromausfall beitrug.
Liebe Eso-Deppen und Aluhut-User,

Seid versichert: das Leuchten in Euren Augen ist nur das Licht der Sonne, welches durch Eure hohle Birne scheint.
von @ nochsoeine

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Fleisch ist mein Gemüse
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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Fleisch ist mein Gemüse » Mi 24. Jun 2015, 13:12

Zaunkönigleberpastete hat geschrieben:
Fleisch ist mein Gemüse hat geschrieben:Die Mäuschen würden sich freuen, endlich die ganze Bude für sich alleine. :devil:

Kommt auf den Zustand der Bude an.
http://www.mittelhessen.de/lokales_arti ... 56381.html (erstbester Google-Treffer zum Thema)


Da hat sich die Mäuseplage quasi selbst erledigt...
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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Forenstalker » Mi 24. Jun 2015, 17:24

Das gibt bestimmt eine Strafanzeige von Peta.
"Everything you see in the internet is 100% true"
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Fleisch ist mein Gemüse
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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Fleisch ist mein Gemüse » Do 25. Jun 2015, 11:26

Jau, gegen den Elektriker, der die Kabel verlegt hat... Oder noch besser, gegen die Firma, die sie hergestellt hat und sie nicht besser vor Mäusebenagung geschützt hat... Oder gegen die phöse Ekle.. Elke.. Elkretzitität – die ist nämlich an allem schuld!
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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Zaunkönigleberpastete » Di 30. Jun 2015, 18:28

http://www.br.de/nachrichten/oberbayern ... g-100.html
Rund 20 Ratten sollten Tierschützer aus einer Wohnung in Bad Aibling (Lkr. Rosenheim) abholen. Statt zwei Dutzend waren es mehrere hundert! Nun werden dringend Plätze für die Nager gesucht, aber die Vermittlung zieht sich.

"In allen Schubladen, im Bettkasten und hinter den Schränken waren Nester mit Jungtieren zu finden - und alle hatten Hunger", sagte die Sprecherin des Münchner Tierschutzvereins, Judith Brettmeister.

[...]

Das Münchner Tierheim hat inzwischen 30 Ratten aufgenommen; jeweils mehrere Dutzend Tiere kamen nach Nürnberg, Erlangen und Ingolstadt. Doch damit bleiben immer noch rund 200 Tiere in der verwahrlosten Wohnung. Sie warten nun auf neue Besitzer. Die Vermittlung hat der Tierschutzverein Rosenheim übernommen.

:mauer:
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Kenny
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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Kenny » Di 30. Jun 2015, 19:09

Die sollen die Viecher an den nächsten Zoo mit Reptilienabteilung verschenken. Die armen Schlangen müssen ooch von watt leben, wa?

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RhKTl
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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon RhKTl » Di 30. Jun 2015, 19:27

Das sind keine Futtertiere, die könnten parasitär verseucht oder krank sein. Davon kratzen Tiere, die die fressen, gern mal ab. Die müssen also erstmal in Quarantäne. Gleiches Problem nochmal.

Gästin

Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Gästin » Mi 1. Jul 2015, 23:44

Tara-Silke ist ja sogar Biologin.
(Diplomarbeit im Bereich Gewässerökologie, Diplomprüfungen in Hauptfach Ökologie, Zellbiologie, Tierphysiologie und Verhaltensbiologie - Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Freie Universität Berlin)
http://naturheilpraxis-burzlaff.de/%C3%BCber-mich/

Gästerich

Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Gästerich » Do 2. Jul 2015, 11:45

...die könnten parasitär verseucht oder krank sein.


Und dann vermitteln die die an Menschen? Für mich sind diese Leute eh nicht ganz dicht. Überborderte Tierliebe. Früher hätte man diese Krankheitslast dem Tod durch Spritze zugeführt, aber das geht ja nun mal gar nicht in unserer schönen wohlstandsverwahrlosten Welt. Man könnte nur noch kotz... Das Geheule geht erst los, wenn irgendwer durch so ein Viech eine schwere Krankheit bekommt.

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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon RhKTl » Do 2. Jul 2015, 19:15

Gästerich hat geschrieben:
...die könnten parasitär verseucht oder krank sein.


Und dann vermitteln die die an Menschen? Für mich sind diese Leute eh nicht ganz dicht. Überborderte Tierliebe. Früher hätte man diese Krankheitslast dem Tod durch Spritze zugeführt, aber das geht ja nun mal gar nicht in unserer schönen wohlstandsverwahrlosten Welt. Man könnte nur noch kotz... Das Geheule geht erst los, wenn irgendwer durch so ein Viech eine schwere Krankheit bekommt.


Wenn du die Mäuse fressen würdest, könntest du auch krank werden.
Spinnen, Schlangen, andere Fleischfresser, die als Haustier gehalten werden, sind für gewöhnlich kleiner oder leichter als Menschen und nehmen im Vergleich zum Menschen das ganze Tier in den Verdauungstrakt auf. Da ist eine Infektion wesentlich leichter. Die Vermittlung an weitere Halter würde ich auch erst nach erfolgter Quarantäne/Behandlung befürworten, da gebe ich dir recht.
Es ging ja gerade darum, ob die erstmal in "ordentlicher Haltung" aufgenommen werden um sie dann (wenn gesund) zu vermitteln oder ob man die nicht umgehend verfüttern kann ohne sie vorher noch lang zu päppeln. Letzteres würde ich nicht. So einfach.

Gästerich

Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Gästerich » Do 2. Jul 2015, 21:24

Hallo @RhKTl

Aber ist es denn den Aufwand wert (Deine Einwände verstehe ich, die Ratten müssen auf jeden Fall gesund sein)? Offensichtlich werden die die Viehcher nur schleppend los. Tut es wirklich Not, über hundert Ratten zu "retten". Tut mir Leid, aber mein Verständnis ist da doch recht beschränkt. Aber gut, ich bin ja nicht der Mittelpunkt der Welt.

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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon RhKTl » Do 2. Jul 2015, 21:56

Gästerich hat geschrieben:Hallo @RhKTl

Aber ist es denn den Aufwand wert (Deine Einwände verstehe ich, die Ratten müssen auf jeden Fall gesund sein)? Offensichtlich werden die die Viehcher nur schleppend los. Tut es wirklich Not, über hundert Ratten zu "retten". Tut mir Leid, aber mein Verständnis ist da doch recht beschränkt. Aber gut, ich bin ja nicht der Mittelpunkt der Welt.

Da bin ich vollkommen bei dir.
Ich hatte nur Kennys Frage beantwortet, ob man die nicht an einen Zoo oder dergleichen verschenken sollte. Nein, sollte man nicht.
Kurz: die kann man nicht einmal dazu gebrauchen.
Ich hab für derlei Tierrettung auch wenig Verständnis.

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Zaunkönigleberpastete
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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Zaunkönigleberpastete » Do 2. Jul 2015, 23:08

Mich würde eher interessieren, wer die Zeche zahlen soll.

http://www.tierschutzverein-muenchen.de ... uehren.htm
Aufnahmegebühr pro Ratte beim Münchner Tierschutzverein: 5,50 €.


Alternativ womöglich Tagessätze? Das Augsburger Tierheim rechnet gerne mal mit einem Tagessatz von 3,50 €.

Pro Ratte.

Plus Mehrwertsteuer.

http://www.augsburger-allgemeine.de/aug ... 49611.html
:mauer:
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transhumano
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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon transhumano » Fr 3. Jul 2015, 01:03

Ich hätte noch ein paar gerettete Silberfische abzugeben. Wie hoch da wohl der Tagessatz ist....
Mit
Glied


Jetzt ist es amtlich: ich habe eine Tierrechtstussieallergie!

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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Zaunkönigleberpastete » So 8. Nov 2015, 10:37

http://vegan-forum.de/viewtopic.php?f=9&t=8537&
Mäuse fangen im Winter?
Beitrag von blatt am Gestern 16:51

Hallo,

auch wenn es noch recht warm ist, fürchte ich, dass sich auch im Winter einige Mäuse im Haus herumtreiben werden. Das Problem ist nur, dass man sie im Winter ja nicht einfach draußen aussetzen kann, da sie sonst wohl recht schnell erfrieren würden. Man muss sie also vorübergehend in einem Käfig unterbringen. Für die Mäuse ist das natürlich nicht so toll, aber eine bessere Lösung fällt mir leider nicht ein. Natürlich möchte ich sie auch nicht quälen, deshalb wollte ich mal fragen, ob jemand Erfahrungen hat, wie man die Tierchen im Winter am Besten beherbergt und ab wann man sie dann aussetzen kann, sodass sie weder verhungern noch erfrieren.
Letzten Winter hatte mein Bruder zu viele Mäuse in einem zu kleinen Käfig untergebracht, mit dem Ergebnis, dass sie sich teilweise gegenseitig aufgefressen haben. Das soll natürlich nicht mehr vorkommen - gibt es eine Daumenregel, mit der man die Kapazität eines Käfigs abschätzen kann?

Vereinzelt haben sich manche Mäuse beim Aussetzen seltsam verhalten. Statt sofort das Weite zu suchen brauchten sie erst mal eine ganze Weile, bis sie bemerken, dass die Falle (die ich auch zum Transport verwendete) offen ist und torkeln dann in der näheren Umgebung umher, sodass man sich ernsthaft fragte, ob sie wohl überlebensfähig seien. Im Extremfall kam eine Maus sogar zu mir zurück, ist an mir hochgeklettert und hat sich in der Armbeuge meiner Jacke verkrochen um zu schlafen. War sie zahm? Hatte sie Angst vor der Freiheit/Natur? War ihr kalt? War es eine Müdigkeitserscheinung? War es eine (evtl. irrationale) Stressreaktion?

:facepalm:

Beitrag von mona1312 am Gestern 19:10

Ich würd sie auf keinen Fall über längere Zeit einsperren!
Ich finde es klingt schon arg krass wie du das Verhalten der Mäuse beschrieben hast, als ihr sie dann im Frühling wieder raus gelassen habt.
Eigentlich auch kein Wunder, dass in Freiheit geborene Lebewesen Traumatisierungen davon tragen, wenn sie soetwas erleben.
Ich bin sicher, dass ihr es gut meintet, aber ich glaube es ist viel besser sie irgendwo zB mit einem Bund Stroh, oder nahe einer Scheune.., oder in einer menschlichen Siedlung direkt wieder frei zu lassen. :(
Liebe Grüße!

:facepalm:
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Ute Wohlrab
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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Ute Wohlrab » So 8. Nov 2015, 10:41

Also manche kennen Tiere wirklich nur noch aus dem Bambi-Film... ich faß es nicht.
Manuela Frey Also wenn das Huhn das Ei legt und ein Hahn es dann befruchtet wird es ein Küken? Sorry aber ich hab mich noch nie damit beschäftigt

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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Skittles » So 8. Nov 2015, 11:02

:rofl: :rofl: :rofl:
Ich kann mich nicht entscheiden, gefällt mir der Teil besser, wo sich die zuvielen Mäuse im kleinen Käfig gegenseitig aufgefressen haben oder die Sache, wo die Mäuse irrationale Ängste vor der Natur hatten...
:facepalm:
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.

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Max P
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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Max P » So 8. Nov 2015, 12:29

Skittles hat geschrieben::rofl: :rofl: :rofl:
Ich kann mich nicht entscheiden, gefällt mir der Teil besser, wo sich die zuvielen Mäuse im kleinen Käfig gegenseitig aufgefressen haben oder die Sache, wo die Mäuse irrationale Ängste vor der Natur hatten...
:facepalm:

Mäuse haben aber allen Grund, in der Natur Angst zu haben, am Tag gleich gar. Vielleicht hat der Mäusebefreier sie ja Mittags in die Sonne gesetzt.

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Re: Tierliebe macht auch vor Ungeziefer nicht halt

Beitragvon Skittles » So 8. Nov 2015, 12:34

Nun, genau aus diesem Grund würde ich die Ängste nicht als irrational bezeichnen. Ach sorry, die Ängste waren ja gar nicht irrational, sondern die Stressreaktion.
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.


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