Werden wir den Wolf bald hassen?

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Hodenwohl Cochones

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Hodenwohl Cochones » Do 11. Jan 2018, 17:39

https://wildundhund.de/189824-2/

Auf dem Bild zeigt der Grauhund Räudesymptome.


Ich kann die Wolfsverehrer schon hören: Aaah, Räude, na klar. Ein gesunder Wolf hätte auch Scheu gezeigt und sowas niemals gemacht.


HaPennyBacon

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon HaPennyBacon » Fr 12. Jan 2018, 15:20



"Das Amt geht von 241 bis 413 Millionen Euro für die Errichtung von Schutzzäunen aus. Hinzu kämen jährliche Folgekosten von 28 bis 43 Millionen Euro, heißt es in einer LfL-Information."

WTF?

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Max P
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Max P » Fr 12. Jan 2018, 17:50

Mehr Wölfe braucht das Land. Da rentierten sich dann auch die Weideschutzmaßnahmen. :devil: :milo:

Merapi
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Merapi » Fr 12. Jan 2018, 18:21

Ehe Wölfe an die wehrhaften Wildsäue gehen, gibt es keine Schafe mehr. Sind ja nicht blöd und lassen die einfache Beute stehen während sie sich in einen Kampf mit einem Schwein einlassen.
Ich hätte doch Psychiater werden sollen. Da bekommt man wenigstens Geld, wenn man sich mit Irren befasst.

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Max P
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Max P » Fr 12. Jan 2018, 19:15

Merapi hat geschrieben:Ehe Wölfe an die wehrhaften Wildsäue gehen, gibt es keine Schafe mehr. Sind ja nicht blöd und lassen die einfache Beute stehen während sie sich in einen Kampf mit einem Schwein einlassen.

Eben deswegen ja der teure Weideschutz. :cool:

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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Die schwarze Acht » Do 18. Jan 2018, 18:49

Hallo zusammen,

hier etwas für den Ordner "Scheue Wölfe": Klick!

Mit achtungsvollen Grüßen
Radikale Veganer sind ja nicht deshalb bescheuert, weil sie Veganer sind, sondern weil sie radikal sind. (Quelle)

Wenn man heute als junger Mensch auffallen will, dann muss man schon Fische vor dem Ertrinken retten, oder Veganer werden. (Quelle)

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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Binzu Naiv » Do 18. Jan 2018, 19:23

FYA for your amusement - zur Eurer Unterhaltung ABL

"Nein heißt Nein!" Martin Schulz

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jac.daco
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon jac.daco » Fr 19. Jan 2018, 15:27

Genial sind ja mal wieder die Kommentare. Ich glaube Gottes Presse, woraus Menschlein wie Max P von ihm gefertigt werden, läuft von allen Typen am besten.
"Die Franzosen neigen dazu sehr dünne Steaks zu grillieren, die kaum 200 Gramm wiegen. Für mich ist das Aufschnitt."
„›Bekanntlich‹ ist ein Wort, das überall da Anwendung findet, wo man nicht genau Bescheid weiß.“

Otto von Bismark,

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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Max P » Fr 19. Jan 2018, 18:55

Wie bitte? Welchen Kommentar dort ordnest du mir denn zu? :gruebel:

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Grimm
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Grimm » Fr 19. Jan 2018, 22:18

Der, der erstmal die Immobilienmakler erschießen will?

Nein ernsthaft, Jac, ich verstehs auch nicht.

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Max P
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Max P » Fr 19. Jan 2018, 22:42

Grimm hat geschrieben:Der, der erstmal die Immobilienmakler erschießen will?

Nein ernsthaft, Jac, ich verstehs auch nicht.

Ach so, der hier:
Abschuss von Isegrim???

Homo homini lupus: Wie wär's, wenn wir begännen, zuerst die abzuschiessen, die eine weit höhere Gefahr darstellen? Haben Sie schon einmal einen Wolf erlebt, der eine kinderreiche Familie auf die Straße setzt? Wie sieht es mit den zweibeinigen Immobilien-, Grundstücks- und Mietspekulanten-Wölfen aus??

Ja stimmt, seine Meinung (die man ja wohl noch wird sagen dürfen!) hat was für sich. :azn: Ich an seiner Stelle wäre allerdings sparsamer mit ausrufenden Fragezeichen umgegangen.

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Bloedmann
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Bloedmann » Sa 27. Jan 2018, 07:53

WER SAHNE WILL MUSS KÜHE SCHÜTTELN!

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Quarry
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Quarry » Di 30. Jan 2018, 13:28

Er hat ja nichts gemacht. Alles gut.

Wie die „Cellesche Zeitung“ berichtet, gab es in den vergangenen Tagen mehrere auffällige Wolfsbegegnungen im Landkreis Celle (Niedersachsen). Bettina Dörr, Pressesprecherin des Wolfsbüros in Niedersachsen bestätigte dies gegenüber unserer Redaktion. Es handle sich sehr wahrscheinlich um einen Wolf. Man sei beunruhigt über die Nahbegegnungen. Vor allem ein Vorfall in Bannetze gibt dabei zu denken. Dort soll ein Wolf zwei Kinder angeknurrt haben. Das Wolfsbüro habe sofort zwei Biologinnen an den Ort des Geschehens geschickt, um die Geschehnisse zu rekonstruieren, so Dörr. Dabei habe sich herausgestellt, dass keine Aggression von Isegrim ausgegangen sei, und er wohl eher von den Kindern überrascht worden sei. Er sei dann auch direkt weitergezogen.




https://www.jagderleben.de/news/kinder-wolf-erschreckt
Oh Captain, my Captain.

Andreas Bär Läsker - der Donald Trump des Veganismus. XOND Rocks. :kotz:

DG ne

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon DG ne » Di 30. Jan 2018, 14:53

Das Wolfsbüro habe sofort zwei Biologinnen an den Ort des Geschehens geschickt, um die Geschehnisse zu rekonstruieren, so Dörr. Dabei habe sich herausgestellt, dass keine Aggression von Isegrim ausgegangen sei, und er wohl eher von den Kindern überrascht worden sei. Er sei dann auch direkt weitergezogen.


Ja, sischa dat. Natürlich ist der Wolf ganz lieb, wie uns die Spandensammler von NABU und P€ta immer wieder einreden.

Jetzt nehmen wir nochmal die 7 Stufen, bis es zur Wolfsattacke kommt, und wiederholen 10 mal "Rotkäppchen lügt!":

1) Innerhalb des Gebietes des Wolfsrudels wird die Beute knapp, nicht nur wegen gesteigerter Beutezüge auf einheimische Beutetiere, sondern auch wegen Beute, die ihre Heimatbereiche in großen Massen verlässt, was zu einem praktischen Fehlen von Beute führt. Oder die Wölfe suchen mehr und mehr Abfallhalden in der Nacht auf. Wir beobachteten letzteres im Sommer und Herbst 1999. Hirsche verließen die Wiesengebiete, die von Wölfen eingenommen wurden, und betraten mutig Vororte und Farmen, wo sie – zum ersten Mal – viel Schaden in den Gärten anrichteten, schliefen in der Nacht in der Nähe von Scheunen und Häusern, was sie in den vorherigen vier Jahren nicht getan hatten. Die Überwinterungsgebiete der Trompeterschwäne, Kanadas Gänsen und verschiedener Entenarten wurden verlassen. Die sichtbare Abwesenheit von Waldlife in der Landschaft war bemerkenswert.


2) Wölfe auf der Suche nach Nahrung begannen, sich menschlichen Siedlungen zu nähern – in der Nacht! Ihre Gegenwart wurde angekündigt durch häufiges und lautes Bellen der Farmhunde. Ein Rudel von Schafshütehunden rannte jeden Abend raus, um dem Wolfsrudel entgegen zu treten, was in ausgedehnten Bellduellen in der Nacht mündete. Die Wölfe hörte man sogar tagsüber heulen.

Haben wir: http://www.bild.de/regional/hamburg/wol ... .bild.html

3) Die Wölfe erscheinen bei Tageslicht und beobachten in einiger Distanz die Menschen, wie sie ihre Arbeit verrichten. Wölfe sind glänzende Lerner durch enge ständige Beobachtung. Sie nähern sich Gebäuden bei Tageslicht.

Wie hier: http://www.gifhorner-rundschau.de/gifho ... ommen.html

4) Kleinvieh und Haustiere werden in der Nähe von Gebäuden sogar tagsüber attackiert. Die Wölfe sind deutlich mutiger in ihren Aktionen. Mit Vorliebe picken sie sich Hunde aus und folgen diesen bis in die Verandas. Die Menschen, die mit Hunden draußen sind, finden sich wieder, indem sie ihre Hunde gegen einen Wolf oder mehrere verteidigen. Solche Attacken sind immer noch zögerlich, und die Menschen retten einige Hunde. In dieser Phase sind Menschen nicht im Fokus der Wölfe, aber sie attackieren Haustiere und Vieh mit Entschiedenheit. Jedoch können sie auch Menschen bedrohen, indem sie ihre Zähne zeigen und knurren, wenn diese ihre Hunde verteidigen, oder wenn sie sich in der Nähe einer läufigen Hündin oder in der Nähe eines getöteten Tieres oder Aases zeigen, das von Wölfen verteidigt wird. Die Wölfe richten sich immer noch ihr Territorium ein.

Zahlreiche Beispiele, wie hier: https://www.agrarheute.com/news/wolf-un ... -24-schafe

5) Die Wölfe erkunden Großvieh, was zu abgebissenen Schwänzen, zu zerfetzten Ohren und Sprunggelenken führt. Das Vieh mag durch Zäune durchbrechen, wenn es die Sicherheit der Ställe erreichen will. Die ersten ernsthaft verwundeten Viehbestände werden gefunden. Sie tendieren dazu, ernsthafte Verletzungen am Euter, in der Leistengegend und an den Geschlechtsorganen zu haben, und müssen getötet werden. Die Aktionen der Wölfe werden immer dreister, und die Herden können auch nahe der Häuser und Scheunen getötet werden, wo sie versucht hatten, Schutz zu finden. Die Wölfe können Reitern folgen und sie einkreisen. Sie können auf Verandas steigen und in die Fenster schauen.

Auch diese Stufe wurde erreicht: https://www.agrarheute.com/news/dna-tes ... dersachsen

6) Wölfe richten ihre Aufmerksamkeit auf Menschen und nähern sich so nah, anfangs bloß, um sie aus der Nähe für mehrere Minuten zu untersuchen. Das bedeutet ein Wechsel vom Abstecken des Territoriums zum Zielen auf Menschen als Beute. Die Wölfe können zögernde, fast spielerische Attacken machen, indem sie beißen und an der Kleidung ziehen, an den Gliedern und am Körper zwicken. Sie ziehen sich zurück, wenn sie konfrontiert werden. Sie verteidigen getötete Beute, indem sie sich den Menschen zuwenden und sie anknurren und anbellen aus einer Entfernung von 10 bis 20 Schritten.

Auch das ist - wie vorhergesagt - eingetroffen: http://www.outfox-world.de/news/landwir ... -wolf.html
https://www.jagderleben.de/news/kinder-wolf-erschreckt

7) Wölfe attackieren Menschen. Diese anfänglichen Attacken sind ungeschickt, da die Wölfe noch nicht gelernt haben, wie man die neue Beute effizient niederstreckt. Die Menschen können oft wegen dieser Ungeschicktheit der Attacken entkommen. (oder gehört das hier hin? https://www.jagderleben.de/news/kinder-wolf-erschreckt) Ein erwachsener mutiger Mann kann einen attackierenden Wolf schlagen oder erwürgen. Jedoch gegen ein Wolfsrudel gibt es keine Abwehr, und sogar zwei fähige und bewaffnete Männer können getötet werden. Wölfe als Rudeljäger können so fähige Raubtiere sein, dass sie Schwarzbären, sogar Grislybären niederstrecken (CIV). Wölfe können ihre getötete Beute verteidigen.

Es braucht also später niemand erzählen, das seinen "Problemwölfe" gewesen, und das hätte man niemals nicht kommen sehen können.

Einar n.e.

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Einar n.e. » Di 30. Jan 2018, 16:12

Waren bestimmt Biologinnen mit einem Jutjuhb-Diplom.

Man zeige mir den Wolf, der so blöd ist, seine potentielle Beute durch aggressives Verhalten zu verscheuchen.

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Gilles
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Gilles » Di 30. Jan 2018, 18:27

Ist nur eine Zeitfrage, bis etwas passiert.

Einmal ein harter Winter dürfte genügen.
Andreas Bär Läsker - der Donald Trump des Veganismus

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snack
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon snack » Di 30. Jan 2018, 18:48

Achtung, ab jetz stehen die Feindbilder wieder wie in Erz gegossen: Die FDP plädiert dafür, den Wolf ins Jagdrecht einzugliedern, bzw. auf bambigreinerisch ausgedrückt ZOM ABSCHOSS FRAIZOGÄBEN!!!1!

https://www.fdp.de/verband/2197

Nun denn, Tierrechtler steh auf, und Shitstorm brich los.

:rolleyes:
What if soy milk is just regular milk introducing itself in Spanish?

HaPennyBacon

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon HaPennyBacon » Mi 31. Jan 2018, 09:44

Gilles hat geschrieben:Ist nur eine Zeitfrage, bis etwas passiert.

Einmal ein harter Winter dürfte genügen.


Da braucht es keinen harten Winter wenn sich die Wolfspopulation eh alle 2 Jahre verdoppelt.


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