Werden wir den Wolf bald hassen?

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Detfred
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Detfred » Mo 11. Sep 2017, 21:36

jac.daco hat geschrieben:
nulpe hat geschrieben:Jetzt will ich den Wolf nicht mehr ins Jagdrecht.
"Aus Versehen" schieße ich sicher her keine Wölfe.
Und um die herangeschafften /herangezüchteten Problemwölfe mögen sich die kümmern, die sie herbeiredeten.
Fehlt noch, dass die Jagdabgabe für Wölfe verwendet wird.

Ich möchte da raus sein.

Ja diesem Argument kann ich gut folgen. Nur wie immer wenn etwas gegen den Baum gesetzt wird, ist es ja keiner gewesen. Gut erkennbar an den Argumentationslinien: man sollte, man müsste man könnte ecpp.


Warum nicht den BUND zahlen lassen? Oder wer war das mit "Ahuh!!! Willkommen Wolf!!!!"? Auch gut: Wolfspatenschaften einführen. Wer möchte, darf zahlen und ist dann auch persönlich haftbar. Findet sich für einen Wolf kein Pate, muss dieser leider entsorgt werden.
Nichts ist so klar und selbstverständlich wie das wahnhafte Erleben.

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Max P
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Max P » Mo 11. Sep 2017, 21:57

Skittles hat geschrieben:Und jetzt sollen sich die Jäger an den putziwutzi Knuddelproblemwölfchen die Finger schmutzig machen? Kein Jäger sollte sich für diese Drecksarbeit hergeben!

Ja nun, wer soll es denn sonst machen? Ob man den Wolf wieder ausrotten oder lediglich kurzhalten und ihm Respekt beibringen will, wäre das nicht hauptsächlich Jägersache?

Abgesehen davon wird keiner, der einen Wolf in De schießt, seines Lebens mehr glücklich werden. Dafür werden die staatlich geschützten Tierrechtsterroristen sorgen.

Es werden keine "Tierrechtsterroristen" geschützt, weder in D. noch in Ö. noch anderswo. Diese ganzen Hasstiraden gegen Naturschutzverbände sind weder sachlich gerechtfertigt noch führen sie irgendwohin. Auch nicht, wenn deren bisherige reine Pro-Wolf-Argumentation unrealistisch ist.

Tante Edith zu jac.daco: Welcome back, alter Reaktionär! :P
Heribert analysiert: Bei der CDU/CSU genau das gleiche. Die waren mal rechtskonservativ und haben sich dann gewandelt zu einer links/grün angehauchten Hippiepartei.

Hodenwohl Cochones

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Hodenwohl Cochones » Mo 11. Sep 2017, 22:02

Naja, eingeschnappt mit dem Fuß aufzustampfen und einen auf "meine Suppe ess ich nicht, weil ihr mal vor zehn Jahren voll doof zu mir wart" zu machen, ist dann auch ein eher unreifes Verhalten.

Es geht schlicht darum eine Lösung für die neue Situation "immer mehr Wölfe teilen sich den Lebensraum mit dem Menschen" zu finden.
Der Wolf wird ja nicht generell zur Jagd freigegeben, er ist ja dann ganzjährig geschützt, wie Steinadler, Elch und noch ungefähr fünfzig andere Arten.

Geschossen werden darf dann nur mit behördlicher Genehmigung, also bei einem offiziellen Problemwolf. Das ist der Job des Jägers, macht er ja beim Bewachen von Mais- und Weizenfeldern auch schon.

Mal davon abgesehen, wäre die Hege der Wolfspopulation durch die Jäger ein wesentliches Pfund das der Wolf bekommt. Gibts Wölfe mit Nachwusch sind es die Jäger die für die Absperrungen und Ruhe sorgen etc., was man aber sicher auch massiv kommunizieren müsste, das ist wohl wahr.
Dadurch würden übrigens die Jäger mit Wölfen im Revier automatisch zu Wolfsexperten und könnten dann anstelle der bisherigen Stümper in Schulen und sonstwo fachkundig über das Thema berichten. Auch ein Vorteil, denn das Feld Wolfsexperte ist derzeit flächendeckend von realitätsfernen Ideologen besetzt, die den Leuten, vor allem Städtern, nur Blödsinn erzählen a la "In die Hände klatschen und singen, das vertreibt jeden Wolf...".

Würde ich so einen freigegebenen Problemwolf in meinem Revier strecken, würde ich die Behörde natürlich um Anonymität bitten, klar will keiner den sicheren Shitstorm kassieren, (es sei denn ich mache mir einen Spaß aus den hunderten Anzeigen wegen Mord- und Folterdrohungen auf FB und Co).
Aber wenn das meine verdammte Pflicht ist, zieh ich das auch durch und lasse mir nicht von Internetspinnern im Vorhinein mein eigenes Tun diktieren.

So wie es im Moment ist wirds immer mehr Probleme geben, je mehr Wölfe hier leben. Und wenn du auf dem Land den Leuten keine einigermaßen schnellen, verlässlichen und patenten Lösungen anbietest, dann finden sie Lösungen.

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Max P
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Max P » Mo 11. Sep 2017, 22:26

Hodenwohl Cochones hat geschrieben:Naja, eingeschnappt mit dem Fuß aufzustampfen und einen auf "meine Suppe ess ich nicht, weil ihr mal vor zehn Jahren voll doof zu mir wart" zu machen, ist dann auch ein eher unreifes Verhalten.

Wen meinst du damit?

Es geht schlicht darum eine Lösung für die neue Situation "immer mehr Wölfe teilen sich den Lebensraum mit dem Menschen" zu finden.

Ganz genau!
Heribert analysiert: Bei der CDU/CSU genau das gleiche. Die waren mal rechtskonservativ und haben sich dann gewandelt zu einer links/grün angehauchten Hippiepartei.

DG ne

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon DG ne » Mo 11. Sep 2017, 22:36

Schwieriges Thema, gerade für die Jäger. Sehr vielschichtig.

http://www.nordkurier.de/anklam/experte ... 93510.html

Hodenwohl Cochones

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Hodenwohl Cochones » Di 12. Sep 2017, 00:17

Max P hat geschrieben:
Hodenwohl Cochones hat geschrieben:Naja, eingeschnappt mit dem Fuß aufzustampfen und einen auf "meine Suppe ess ich nicht, weil ihr mal vor zehn Jahren voll doof zu mir wart" zu machen, ist dann auch ein eher unreifes Verhalten.

Wen meinst du damit?


Ich meinte damit meine Vorredner, die sagten: "Ich will den Wolf nicht im Jagdrecht, weil ich als Jäger nicht die Fehler ausbügeln will, die andere vorher gemacht haben."

Aber ich meinte das auch stellvertretend für alle die nach hinten gucken. Die Situation, dass der Wolf zurückkehrt ist, ist einigermaßen einzigartig und kaum mit etwas zu vergleichen. Dass da Aktivisten, Jäger, Organisationen und Politiker sich nicht zurecht gefunden haben und von falschen Sachlagen ausgegangen sind, ist erstmal sehr, sehr menschlich. Die Wolfssituation verändert sich allerdings so schnell, wie sonst vielleicht nur noch das Verhältnis Türkei/Deutschland und da ist es schlicht kontraproduktiv, wenn wir die Fehler der Vergangenheit als Argumente gegeneinander benutzen, Fehler die übrigens alle irgendwie gemacht haben.
Die Viehzüchter in den betroffenen Gebieten, die Eltern die ihre Kinder nicht mehr alleine zur 200 Meter entfernten Bushaltestelle gehen lassen, weil dazwischen schon mehrmals ein Wolf gesehen wurde, die brauchen jetzt Lösungen, Lösungen die sich auf die aktuelle Lage beziehen. Also lasst uns alle mal neu und frisch denken. So meinte ich das. Und da scheint mir der Vorschlag den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen, mehr Vor- als Nachteile zu bringen.

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Skittles
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Skittles » Di 12. Sep 2017, 14:20

Ist doch interessant. Manche User sind seit vielen Jahren auf AV, verfolgen seit vielen Jahren das Tun diverser Tierrechtsterroristen.
Gab es jemals ernstzunehmende Konsequenzen für die, die im Netz zur Hatz auf Bauern und Jäger blasen? Die in Stallungen einbrechen und dann das verängstigte Vieh filmen und dann untermalt von dramatischer Musik öffentlich und ohne Scham Spenden dafür einheimsen? Gabs es Konsequenzen für die Ruthenberg, der bei dem Gedanken an einem toten Bauern ganz öffentlich und im Netz einer abgeht?
Gab es Konsequenzen für die unzähligen hasserfüllten Kommentare (inklk Aufrufe und Androhung von Gewalt), nachzulesen in diversen Threads (zB Ultimative Entgleisungen). Gab es Festnahmen nach umgesägten Hochsitzen? Hat man jemals den Schuldigen gefunden, wenn zufällig grad ein Jäger verletzt wurde, weil irgendwo ein spätpupertierender Vollidiot den Hochsitz angesägt hat? Was kam raus, nachdem die Mitarbeiter des Max Planck Instituts öffentlich zu Freiwild erklärt wurden, sie massiv bedroht wurden, die Kinder beschimpft, die Autos zerkratzt und beschmiert... Das Letzte, was ich dazu gelesen habe war, dass einige Mitarbeiter gekündigt haben und weggezogen sind...
Was wurde eigentlich aus dem jungen Schweden, der auf staatliche Anordnung einen Wolf entnommen hat und dann deswegen zweimal krankenhausreif geschlagen wurde, der bedroht wurde, Sachbeschädigungen inklusive...

Wenn irgendwer glaubt, die Entnahme von sogenannten Problemwölfen würde in irgendeiner Form geordnet und ohne große Emotionen ablaufen, der täuscht sich aber gewaltig.
Jahrelang wurde von den Medien, von diversen Organisationen und nicht zuletzt von der Politik ein stark emotionalisiertes Bild des Wolfes produziert.
Wer glaubt, dass man jetzt einfach so mir nichts dir nichts zu einer sachlichen Herangehensweise zurückkehren kann, der täuscht sich.
Wer glaubt, dass sie Entnahme einen Wolfes durch einen Jäger nicht weitreichende persönliche Konsequenzen für den jeweiligen Jäger haben würde, der täuscht sich auch.

Denn die Wolfskuschler werden zum Halali auf den Jäger blasen und der Lynchmob wird losziehen. Und es wird Morddrohungen geben, und Sachbeschädigungen und die Kinder des Jägers werden in der Schule von ihren Mitschülern beschimpft werden und auf der Straße von Wildfremden bedroht. Und keiner wird da sein, um sich vor den Jäger, den Lustmörder, den Wolfsmörder zu stellen.

Wäre der Wolf im Jagdrecht, wären die Jäger verpflichtet, den Abschuss zu erledigen. Ohne Rücksicht auf das persönliche Umfeld, ob der Jäger vielleicht Familie hat, kleine Kinder,...

Der Jäger soll jetzt vielleicht die Drecksarbeit erledigen. Die Entnahme von problematischen Wölfen ist nichts anderes. Und die Konsequenzen für den Abschuss darf er dann allein ausbaden.

Kein Jäger sollte sich am Wolf die Hände schmutzig machen müssen. Sollen doch die die Entnahme machen, die den Wolf herbeigejubelt haben.
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.

DG ne

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon DG ne » Di 12. Sep 2017, 14:49

Ich teile Skittles Einschätzung. Solange es keinen breiten gesellschaftlichen Konsens bzgl. Skepsis ggü. dem Wolf gibt, wird es für den einzelnen Jäger immer den gefährlich, wenn ein "Problemwolf" auftaucht. Eine breite Masse glaubt leider immer noch den Märchen, die NABU, P€TA, BUND & co. erzählen.

Jedoch ist die Skepsis nur eine Frage der Zeit. Je mehr Wölfe es gibt, desto mehr Gefahren gehen von ihm aus.

In der Zwischenzeit sollte aber die Jägerschaft die Deutungshoheit über den Wolf keinesfalls den selbsternannten Wolfsexperten überlassen. Insbesondere die Vorstellung, dass es Leute gibt, die im eigenen Revier mit einer Waffe umher fahren um Problemwölfe zu managen müsste jedem Waidmann ein Dorn im Auge sein. In sofern wird nichts anderes übrig bleiben, als dass sich die Jägerschaft aktiv die Rolle der Kompetenzträger in Sachen Wolf zueignet. Sie ist ja auch bestens dafür prädestiniert: Wissen über Natur und Wild sind (sogar staatlich geprüft) vorhanden, Jäger sind überall in der Fläche und sind dort unterwegs, wo sonst niemand ist. Allzeit. Sie können Fährten und Spuren lesen und alles andere, was man eben so braucht. Sie als "Wolfsmanager" aufzuschlauen wäre kein besonders großer Aufwand.

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Kenny
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Kenny » Di 12. Sep 2017, 14:55

Skittles hat geschrieben:Kein Jäger sollte sich am Wolf die Hände schmutzig machen müssen. Sollen doch die die Entnahme machen, die den Wolf herbeigejubelt haben.

Ist doch immer so: diejenigen, die die Suppe eingebrockt haben und planlos daherstümpern fordern dann von den Kritikern, doch gefälligst eben diese Suppe für sie auszulöffen, oder doch wenigstens eine Lösung herbeizuzaubern.

Hodenwohl Cochones

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Hodenwohl Cochones » Di 12. Sep 2017, 17:48

DG ne hat geschrieben:Ich teile Skittles Einschätzung. Solange es keinen breiten gesellschaftlichen Konsens bzgl. Skepsis ggü. dem Wolf gibt, wird es für den einzelnen Jäger immer den gefährlich, wenn ein "Problemwolf" auftaucht. Eine breite Masse glaubt leider immer noch den Märchen, die NABU, P€TA, BUND & co. erzählen.

Jedoch ist die Skepsis nur eine Frage der Zeit. Je mehr Wölfe es gibt, desto mehr Gefahren gehen von ihm aus.


Klar hat er recht, und ja es ist nur eine Frage der Zeit, der Faden hier heißt ja ziemlich passend "Werden wir den Wolf bald hassen?" Die Frage ist, wann ist dieses bald erreicht und welche Zustände herrschen dann?

Wenn ich dem Jungjägeratrikel glauben kann, dann verdoppeln sich alle drei Jahre die Bestände in Deutschland, 2016 gab es 120 - 130 Tiere, die Dunkelziffer dürfte etwas höher liegen. Wären in 2019 260 Stück, 2022 520 Stück, 2025 1040 usw.

Bei tausend Wölfen wird der Platz knapp, dann kommen die massiv in die Dörfer und Städte, was bleibt ihnen auch übrig?! Und dann wird irgendwann passieren, was vermutlich alleine die öffentliche Meinung korrigieren kann: Ein von Wölfen getöteter Mensch.
Allerdings wird dann niemand erwarten, dass die Gesellschaft erstaunt ausruft: "Ach, jetzt ist uns wieder eingefallen, warum unsere Vorfahren die Wölfe einst ausgerottet haben. Machen wirs wie früher, denn alle anderen Maßnahmen haben ja keinen Schutz geboten." Nein, was dann kommt haben wir bei dem Kampfhundverbot bzw Rasselisten gesehen. Spaltung in zwei Fraktionen, verhärtete Fronten.

Aber, am Ende steht der Wolf im Jagdrecht. Weils dann nicht mehr anders geht. Die Frage ist nur, will man es erst soweit kommen lassen, dass jemand getötet wird, oder hat man vorher den Mumm etwas gegen die öffentliche Meinung durchzusetzen. Und, weil die letzten Beiträge ja durch das Lindnerinterview ausgelöst wurden, darf ein Politiiker überhaupt so lange warten?

Und eine andere Entwicklung scheint mir auch noch sehr plausibel bei 1000 oder mehr Wölfen: Ein breit akzeptiertes "Schießen, schaufeln, Schnauze halten!"

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jac.daco
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon jac.daco » Di 12. Sep 2017, 18:42

Ich bin ganz bei Skittles.
Wie die ersten Wölfe hier aufgetaucht sind, hätte ein entsprechender Abschuß durch die Jäger, für eine eingewanderte Tierart das Problem gelöst bevor es entsteht. Aber die lautesten Schreihälse hatten ja die Deutungshoheit an sich gerissen und so wurde durch die der Natur entfremdeten Spinner(meist ja aus der Stadt) der Wolf zum edlen Wilden/Wesen hoch stilisiert.
Die Jäger als schießwütige Neandertaler bezeichnet die nicht Beute teilen wollen. Und überhaupt.
Und jetzt wo die Kacke langsam anfängt zu dampfen sollen die dafür die Kastanien aus dem Feuer holen. Ja geht es noch. Nein ich denke auch, dass das Problem gut beim NABU, P€TA oder dem BUND gut aufgehoben ist. Die dürfen durchaus mal liefern. Ein Konzept mit dem diese Spendenritter allerdings nicht vertraut sind.
"Die Franzosen neigen dazu sehr dünne Steaks zu grillieren, die kaum 200 Gramm wiegen. Für mich ist das Aufschnitt."
„›Bekanntlich‹ ist ein Wort, das überall da Anwendung findet, wo man nicht genau Bescheid weiß.“

Otto von Bismark,

Einar n.e.

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Einar n.e. » Di 12. Sep 2017, 18:53

Hodenwohl Cochones hat geschrieben:Bei tausend Wölfen wird der Platz knapp, dann kommen die massiv in die Dörfer und Städte, was bleibt ihnen auch übrig?!


Ja, aber also ... hieß es nicht von Seiten der Wolfskuschler, dass das ökologische Optimum erst bei ca. 440 Rudeln, also ca. 4000 Wölfen (einschl. Jungtiere) erreicht sei?
Über Deine 1000 Wölfe können die sich doch noch gar nicht richtig freuen.

Und ich gönne den Wolfskuschlern natürlich, dass ihre Freunde, diese stolzen und edlen Tiere massiv in die Städte kommen, damit sie zum Kuscheln nicht erst in einen Zoo fahren müssen.

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Skittles
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Skittles » Di 12. Sep 2017, 21:12

Na ja, es gibt ja sowas wie die wirtschaftliche und die ökologische Tragfähigkeit. Mag durchaus sein, dass diverse Ökosysteme in De weit mehr Wölfe vertragen würden...
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
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Die schwarze Acht
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Die schwarze Acht » Mi 27. Sep 2017, 20:22

Hallo zusammen,

mal sehen, wie sich das hier weiter entwickeln wird: Klick!
Noch scheint man ja Genaueres noch nicht zu wissen. (Haben wir eigentlich schon einen Wolfs- oder einen Rotkäppchen-Smiley?)

Mit achtungsvollen Grüßen
Radikale Veganer sind ja nicht deshalb bescheuert, weil sie Veganer sind, sondern weil sie radikal sind. (Quelle)

Wenn man heute als junger Mensch auffallen will, dann muss man schon Fische vor dem Ertrinken retten, oder Veganer werden. (Quelle)

Einar n.e.

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Einar n.e. » Mi 27. Sep 2017, 22:57

Ja, da bin ich auch gespannt. Gestern las man meist nur nebulös von "wilden Tieren" als möglichen Verursacher.
Fiese, unbekannte Kreaturen, wie sie nur in Griechenland vorkommen, müssen das gewesen sein, denn dass der scheue, edle Wolf der Übeltäter sein könnte, ist natürlich völlig ausgeschlossen, liebe Rotkäppchen.

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Die schwarze Acht
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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Die schwarze Acht » Do 28. Sep 2017, 09:33

Hallo,

ein kleiner Gedanke noch hierzu:
Einar n.e. hat geschrieben:(...)denn dass der scheue, edle Wolf der Übeltäter sein könnte, ist natürlich völlig ausgeschlossen, liebe Rotkäppchen.

...da fragt man sich doch unwillkürlich: "Warum ist der so scheu, der Wolf? Hat der vielleicht doch etwas zu verbergen? Also, wenn der wirklich so unschuldig wäre, wie landläufig kolportiert, hätte er ja auch nix zu befürchten, der Wolf, oder!?" Frachen über Frachen...

Mit achtungsvollen Grüßen
Radikale Veganer sind ja nicht deshalb bescheuert, weil sie Veganer sind, sondern weil sie radikal sind. (Quelle)

Wenn man heute als junger Mensch auffallen will, dann muss man schon Fische vor dem Ertrinken retten, oder Veganer werden. (Quelle)

DG ne

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon DG ne » Do 28. Sep 2017, 09:36

Noch ein Kapitel im Märchen vom scheuen Wolf:

http://www.outfox-world.de/news/scheulo ... aeger.html

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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Max P » Do 28. Sep 2017, 10:38

Einar n.e. hat geschrieben:Ja, da bin ich auch gespannt. Gestern las man meist nur nebulös von "wilden Tieren" als möglichen Verursacher.
Fiese, unbekannte Kreaturen, wie sie nur in Griechenland vorkommen, müssen das gewesen sein, denn dass der scheue, edle Wolf der Übeltäter sein könnte, ist natürlich völlig ausgeschlossen, liebe Rotkäppchen.

Gerade im Mittelmeerraumm gibt es tatsächlich immer wieder mal gefährliche Hundrudel. Auch Schakale kommen dort vor, auch wenn die eigentlich zu klein sind um Menschen ernsthaft gefährden zu können.
Heribert analysiert: Bei der CDU/CSU genau das gleiche. Die waren mal rechtskonservativ und haben sich dann gewandelt zu einer links/grün angehauchten Hippiepartei.

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Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Bloedmann » Do 28. Sep 2017, 11:38

WER SAHNE WILL MUSS KÜHE SCHÜTTELN!

Hodenwohl Cochones

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Hodenwohl Cochones » Do 28. Sep 2017, 22:10

Griechenland ist nicht weit weg, man könnte auch sagen: Die Einschläge kommen näher...

Einar n.e.

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Einar n.e. » Fr 29. Sep 2017, 14:24

@ MaxP: Und nun?

Btw: Ich hab hier schon mal geschrieben, dass ich mitten in Griechenland das zweifelhafte Vergnügen hatte, einem Angriff von Wölfen auf ein galoppierendes Pferd beizuwohnen.
Hat mich ein für allemal davor bewahrt, Wolfskuschlern auch nur ein Wort zu glauben.

Mir tun die Rotkäppchen leid, die dran glauben werden müssen, bis dem Spuk hoffentlich ein Ende bereitet wird.
Unsere Vorfahren haben Jahrhunderte gebraucht, sich des Problems zu entledigen.
Herzlichen Dank an alle Wolfskuschler!

Gästin

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Gästin » Fr 29. Sep 2017, 14:26

Das können keine Wölfe sein. Max hat gesagt dass Wölfe niemals Menschen angreifen würden. Was Max sagt, stimmt.
Weil sonst wärs nicht Max. Max hat immer recht wenn es um Flüchtlinge und Wölfe geht. Live life to the Max.

Einar n.e.

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon Einar n.e. » Fr 29. Sep 2017, 14:36

@ Gästin:

Hör auf das Thema zu vergiften, Deine Probleme mit der Flüchtlingspolitik haben mit den Wölfen nichts zu tun.

böser Bube

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon böser Bube » Fr 29. Sep 2017, 14:57

So langsam geschieht das was vor Jahren prophezeit wurde und was nicht eintreten darf.

http://www.sz-online.de/nachrichten/jun ... 84546.html

DG ne

Re: Werden wir den Wolf bald hassen?

Beitragvon DG ne » Fr 29. Sep 2017, 15:10

böser Bube hat geschrieben:So langsam geschieht das was vor Jahren prophezeit wurde und was nicht eintreten darf.

http://www.sz-online.de/nachrichten/jun ... 84546.html


Hach ja, die ganzen selbsternannten toitonischen "Wolfsexperten". Dabei könnten sie es wissen, gratis im Netz nachzulesen:

http://wolfeducationinternational.com/w ... -menschen/

Wir befinden uns auf Stufe 6 von 7, wobei die letzte die Wolfsattacke auf den Menschen darstellt. Und wenn es so weit kommt, wird es natürlich eine große Überraschung sein und erstmal gar kein Wolf gar nicht niemals, und nach dem Gentest natürlich nur ein einzelner Problemwolf.

Es ist so absehbar. Und einmal mehr werden herannahende Probleme in Deutschland durch die Oberversteher so lange negiert, bis sie einem auf die Füsse fallen.


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