Märchen, die Tierschützer verbreiten

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DG ne

Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon DG ne » Mi 29. Mär 2017, 09:13

Eine gern verbreitete Mär der Tierschützer lautet, die Vermehrung der Wildschweine in den letzten Jahren läge an der Jagd. Würden sie nicht bejagt, käme ein natürliches Gleichgewicht zu Stande.

Wie sowas aussieht, kann man jetzt in Brandenburg beobachten, wo Sauen im Schutzgebiet verhungern.

Wenn Tierrechtler von Nabu & Co. keine Märchen verbreiten, geschieht in der Mark Brandenburg gerade ein biologisches Wunder: Ausgerechnet in Heinz Sielmanns „Naturlandschaft Döberitzer Heide“ vermehren sich die Sauen bis zum kollektiven Selbstmord. Obwohl dort nicht gejagt wird – oder doch gerade deswegen?

http://www.outfox-world.de/blog/sauen-v ... ebiet.html

Merke: Nicht Rotkäppchen erzählt Märchen, sondern P€ta, NABU & co folgen auf Grimms Pfädchen.

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snack
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Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon snack » Mi 29. Mär 2017, 12:19

Viellicht könnte man da experimentell eines der Wolfsrudel auswildern, auf die die Tierschmützler so stehen? Dann werden die Viecher wenigstens in Freiheit sadistisch hingemordet, statt von feigen Lodenlümmeln?!

:grin:
What if soy milk is just regular milk introducing itself in Spanish?

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BöserWolf
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Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon BöserWolf » Mi 29. Mär 2017, 12:49

snack hat geschrieben:Viellicht könnte man da experimentell eines der Wolfsrudel auswildern, auf die die Tierschmützler so stehen? Dann werden die Viecher wenigstens in Freiheit sadistisch hingemordet, statt von feigen Lodenlümmeln?!

:grin:

Aus dem Link:
Freuen dürfen sich allenfalls die Brandenburger Wölfe, die gegen gesunde, wohlgenährte Sauen regelmäßig den Kürzeren ziehen müssten. Wenigstens für sie sind die Kümmer-Schweinchen eine leichte Beute. Entsprechend wachsen die Rudel. Aber vielleicht vermehrt sich das Schwarzwild ja auch unter tierischem Jagddruck besonders stark. Dann wären ausnahmsweise mal nicht die Jäger schuld, wenn Natur doch nicht nach Tierrechtler-Lehre funktioniert.
Das Leben ist einfach zu kurz, um es durch Urkost zu verlängern!

Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (J.E. Coleridge)

Wer lästert so spät noch in Degerloch: Es ist der Läsker, der lästert noch.

Gästin

Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon Gästin » Mi 29. Mär 2017, 12:55

Eben. Mit genügend Wölfen erledigt sich das Problem von alleine. Und die Chancen steigen, dass man beim Waldspaziergang ein paar Wauzis zum Kuscheln findet. Win-win.

Damt sich die Wölfe nicht ebenso exlosionsartig vermehren und durch übermäiges Dezimieren des Wildschweinebestandes abmagern und krankheitsanfällig werden, muss man in der nächsten Phase nur noch einen natürlichen Prädator des Wolfes ansiedeln. T-Rex oder so.

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Gilles
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Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon Gilles » Mi 29. Mär 2017, 14:15

Einfach den Braunbären wieder einbürgern :devil:
Andreas Bär Läsker - der Donald Trump des Veganismus

Der vom Donnerstag
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Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon Der vom Donnerstag » Mi 29. Mär 2017, 16:38

Gilles hat geschrieben:Einfach den Braunbären wieder einbürgern :devil:

:rofl: made my day, thx!
im Ernst, hat das noch keiner gefordert von NABU&Co.? Wundern tät mich das keinesfalls :gaga:

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Max P
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Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon Max P » Mi 29. Mär 2017, 20:46

DG ne hat geschrieben:Eine gern verbreitete Mär der Tierschützer lautet, die Vermehrung der Wildschweine in den letzten Jahren läge an der Jagd. Würden sie nicht bejagt, käme ein natürliches Gleichgewicht zu Stande.

Ganz falsch ist das ja auch nicht, wenn ältere Bachen aus der Rotte geschossen werden. Das kann dazu beitragen, dass die Vermehrung aus dem Ruder läuft.
Heribert analysiert: Bei der CDU/CSU genau das gleiche. Die waren mal rechtskonservativ und haben sich dann gewandelt zu einer links/grün angehauchten Hippiepartei.

DG ne

Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon DG ne » Mi 29. Mär 2017, 22:26

Das ist aber nicht, was P€ta &co meinen:

1. Jäger behaupten, dass die Zahl der Wildtiere ohne die Jagd überhandnimmt
Falsch – Ohne die Jagd gäbe es sogar weniger Wildtiere. Wissenschaftlichen Studien zufolge bedingt eine intensive Bejagung das Anwachsen von Tierpopulationen. Die Jagd zerstört Familienverbände und Sozialstrukturen und führt dazu, dass sich die Tiere unkontrolliert und losgelöst von ihrem natürlichen Fortpflanzungsrhythmus vermehren. Durch die intensive Bejagung sinkt die Lebenserwartung der Wildtiere drastisch. Dies hat eine frühzeitige Geschlechtsreife zur Folge, was die Geburtenrate ansteigen lässt. Weitere Untersuchungen belegen, dass Wildpopulationen nicht durch Beutegreifer, sondern durch Umwelteinflüsse wie Witterung, Nahrungsverfügbarkeit oder Krankheiten reguliert werden. (2) (3) (4)

(Selber googeln - ich verlinke nicht auf P€ta Seiten).

Gästin

Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon Gästin » Do 30. Mär 2017, 09:55

DG ne hat geschrieben:(Selber googeln - ich verlinke nicht auf P€ta Seiten).

So geht das :ks:
http://archive.is/tyL8r

Durch die intensive Bejagung sinkt die Lebenserwartung der Wildtiere drastisch. Dies hat eine frühzeitige Geschlechtsreife zur Folge, was die Geburtenrate ansteigen lässt.

Ein Beweis mehr, dass Wildschweine intelligenter sind als man denkt. Die wissen schon vor der Pubertät, dass sie irgendwann von Lodenlumpen niedergemeuchelt werden! Von wegen, Schweine hätten nur die Intelligenz eines 3jährigen Kindes!

Passend, dass Peta sich dabei auf Josef Reichholf beruft. Der hat ja auch die These in die Welt gesetzt, H5N8 wäre in deutschen Tierställen entstanden.
Tatsächlich wurden aber die ersten H5N8-Fälle bei Wildtieren an Ostseeküste und Bodensee entdeckt - Regionen, die nicht gerade für ihre intensive Tierhaltung bekannt sind. Und das FLI hat jüngst nochmal klargestellt, dass Reichholfs Gedeankengänge jeglicher Grundlage entbehren.

DG ne

Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon DG ne » Do 30. Mär 2017, 10:44

So, bezüglich der Schwarzwildvermehrung seien hier noch ein paar Fakten präsentiert, damit der ganze P€ta-Quatsch nicht versehentlich auch noch geglaubt wird:

Die globale Klimaerwärmung und häufigere Mastjahre von Buche und Eiche begünstigen die Vermehrung der Wildschweine enorm (siehe WEIDWERK 1/2004). Erschwerend kommt hinzu, dass sich das Fraßangebot durch die moderne Landwirtschaft noch weiter verbesserthat und die teilweise riesigen Maisfelder die Bejagung der Sauen erschweren.
Das erneute Auftauchen von Schwarz- wild nach langer Abwesenheit begann etwa ab der Mitte des letzten Jahrhun- derts (Abb. 1). Wie sehr die Populations- dynamik dieser Wildart vom Klima be- einflusst ist, wird aus der zeitlichen Staf- felung des Beginns der Bevölkerungs- explosion ersichtlich. In allen Regionen nahmen die Abschusszahlen exponentiell zu. Der Beginn dieses Wachstums er- folgte in milderen Gebieten aber früher, da er offenbar mit Überschreiten eines Temperaturschwellenwerts während der Wintermonate einsetzte.

Der zweite entscheidende Umweltfaktor für das Schwarzwild ist neben dem Klima die Ernährung. Diese Tierart hat sich im Laufe der Evolution an die enormen und unvorhersehbaren Schwankungen in der Verfügbarkeit ihrer Hauptnahrung – Ei- cheln und Bucheckern – angepasst. Da- durch unterscheidet sich die Fortpflan- zungsbiologie des Schwarzwildes grund- sätzlich von der anderer Schalenwildarten: Ein Mastjahr löst unweigerlich eine Mas- senvermehrung aus, die ganz wesentlich getragen ist von der Fortpflanzung von Frischlingsbachen, die bei so guten Ernährungsbedingungen bereits im Ge- burtsjahr geschlechtsreif werden. Natür- licherweise wird dies ausgeglichen durch massive Sterblichkeit und geringe Fort- pflanzung nach Fehlmastjahren. Unter- bleiben diese Einbrüche, weil dem Schwarzwild anderer Fraß zur Verfügung steht, etwa durch Fütterung und über- mäßige Kirrung, so ist eine Bevölke- rungsexplosion unausweichlich (siehe WEIDWERK 8/2002).

https://www.vetmeduni.ac.at/fileadmin/v ... ww1212.pdf

DG ne

Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon DG ne » Do 30. Mär 2017, 10:52

Max P hat geschrieben:Ganz falsch ist das ja auch nicht, wenn ältere Bachen aus der Rotte geschossen werden. Das kann dazu beitragen, dass die Vermehrung aus dem Ruder läuft.


Ist so pauschal auch nicht richtig, weil die Realität wie so oft komplexer ist als der Flyer irgendwelcher Tierschützer es glauben machen möchte.

Da es in der Praxis so gut wie nie gelingen wird, 70% der Frischlings- bachen zu erlegen, ist der einzig richtige Schluss, dass erheblich bei den Überläu- fer- und reifen Bachen eingegriffen werden muss, um ein weiteres Wachstum des Bestandes zu unterbinden.

Entscheidend ist daher, welche jagdlichen Maßnahmen dazu geeignet sind, für aus- reichend Strecke zu sorgen und gleichzeitig einen hohen Frischlingsabschuss zu erreichen. Bedenkt man die Biologie des Schwarzwildes recht, kommt man unweigerlich zu der Empfehlung, wie sie in der kürzlich erschienenen „Schwarzwildleit- linie“ der Österreichischen Bundesforste formuliert wurde: Beim lernfähigen Schwarzwild kommt der Entnahme scheuer „Erfahrungsträgerinnen“ besondere Bedeutung zu, denn sie entziehen sich besonders erfolgreich der Bejagung und schützen damit auch ihre Nachkommen.

https://www.vetmeduni.ac.at/fileadmin/v ... ww1212.pdf

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Max P
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Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon Max P » Do 30. Mär 2017, 11:29

Alles Argumente für Wölfe als nat. Gegengewicht zur Wildschweinplage. :cool: :milo:
Heribert analysiert: Bei der CDU/CSU genau das gleiche. Die waren mal rechtskonservativ und haben sich dann gewandelt zu einer links/grün angehauchten Hippiepartei.

DG ne

Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon DG ne » Do 30. Mär 2017, 13:41

Max P hat geschrieben:Alles Argumente für Wölfe als nat. Gegengewicht zur Wildschweinplage. :cool: :milo:


Wegen dieser Art von Humor schätze ich dieses Forum so sehr. :grin: :grin:

böser Bube

Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon böser Bube » Do 30. Mär 2017, 17:46

DG ne hat geschrieben:So, bezüglich der Schwarzwildvermehrung seien hier noch ein paar Fakten präsentiert, damit der ganze P€ta-Quatsch nicht versehentlich auch noch geglaubt wird:

Die globale Klimaerwärmung und häufigere Mastjahre von Buche und Eiche begünstigen die Vermehrung der Wildschweine enorm (siehe WEIDWERK 1/2004). Erschwerend kommt hinzu, dass sich das Fraßangebot durch die moderne Landwirtschaft noch weiter verbesserthat und die teilweise riesigen Maisfelder die Bejagung der Sauen erschweren.
Das erneute Auftauchen von Schwarz- wild nach langer Abwesenheit begann etwa ab der Mitte des letzten Jahrhun- derts (Abb. 1). Wie sehr die Populations- dynamik dieser Wildart vom Klima be- einflusst ist, wird aus der zeitlichen Staf- felung des Beginns der Bevölkerungs- explosion ersichtlich. In allen Regionen nahmen die Abschusszahlen exponentiell zu. Der Beginn dieses Wachstums er- folgte in milderen Gebieten aber früher, da er offenbar mit Überschreiten eines Temperaturschwellenwerts während der Wintermonate einsetzte.

Der zweite entscheidende Umweltfaktor für das Schwarzwild ist neben dem Klima die Ernährung. Diese Tierart hat sich im Laufe der Evolution an die enormen und unvorhersehbaren Schwankungen in der Verfügbarkeit ihrer Hauptnahrung – Ei- cheln und Bucheckern – angepasst. Da- durch unterscheidet sich die Fortpflan- zungsbiologie des Schwarzwildes grund- sätzlich von der anderer Schalenwildarten: Ein Mastjahr löst unweigerlich eine Mas- senvermehrung aus, die ganz wesentlich getragen ist von der Fortpflanzung von Frischlingsbachen, die bei so guten Ernährungsbedingungen bereits im Ge- burtsjahr geschlechtsreif werden. Natür- licherweise wird dies ausgeglichen durch massive Sterblichkeit und geringe Fort- pflanzung nach Fehlmastjahren. Unter- bleiben diese Einbrüche, weil dem Schwarzwild anderer Fraß zur Verfügung steht, etwa durch Fütterung und über- mäßige Kirrung, so ist eine Bevölke- rungsexplosion unausweichlich (siehe WEIDWERK 8/2002).

https://www.vetmeduni.ac.at/fileadmin/v ... ww1212.pdf



Den Bericht unter dem angegebenen Link gibt es auch noch einmal aktueller https://www.vetmeduni.ac.at/de/infoserv ... -schweine/

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Quarry
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Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon Quarry » Fr 31. Mär 2017, 06:28

Es heisst-> es gibt einen neueren Artikel zu dem Thema.
Oh Captain, my Captain.

Andreas Bär Läsker - der Donald Trump des Veganismus. XOND Rocks. :kotz:

böser Bube

Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon böser Bube » Fr 31. Mär 2017, 15:11

Auch so kann man es formulieren :grin:
Fakt ist nun einmal das der pöhse pöhse Jäger wohl doch nicht die Schuld daran trägt, dass die Sauen pausenlos
rumkarnickeln ^^

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Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon Das Höchste der Geflügel » Fr 31. Mär 2017, 15:33

Diese Begründung lieferte doch auch dieser SOKO Tierschutz Depp als man anfing Tauben mit einem Bussard aus dem Einkaufzentrum zu verscheuchen! :mauer:

Leider finde ich den Beitrag MIT diesem Interview nicht! :aufsmaul:
Diskutiere nicht mit Idioten, denn sie ziehen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung!

Gästin

Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon Gästin » Di 18. Apr 2017, 12:28

Quarry hat geschrieben:Es heisst-> es gibt einen neueren Artikel zu dem Thema.


:gaga: :gaga: :gaga:

DG ne

Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon DG ne » Di 18. Apr 2017, 12:38

Das Höchste der Geflügel hat geschrieben:Diese Begründung lieferte doch auch dieser SOKO Tierschutz Depp als man anfing Tauben mit einem Bussard aus dem Einkaufzentrum zu verscheuchen! :mauer:

Leider finde ich den Beitrag MIT diesem Interview nicht! :aufsmaul:


Falke.

Das Tier heisst Falke. So viel Zeit muss sein. :kaffee:

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Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon Das Höchste der Geflügel » Mi 19. Apr 2017, 09:00

DG ne hat geschrieben:
Falke.

Das Tier heisst Falke. So viel Zeit muss sein. :kaffee:



Nein... Bussard... genauer Wüstenbussard :baeh:

München - In der Hofstatt-Passage geht es seit einigen Wochen vogelwild zu! Um die dort nistenden Tauben zu verjagen, wird mittlerweile ein Wüstenbussard eingesetzt.


https://www.tz.de/muenchen/stadt/wuestenbussard-hillary-geht-in-hofstatt-passage-auf-taubenjagd-7192031.html
Diskutiere nicht mit Idioten, denn sie ziehen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung!

DG ne

Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon DG ne » Mi 19. Apr 2017, 11:32

ok, wieder was gelernt. :ks:

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Kassandra
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Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon Kassandra » Mi 19. Apr 2017, 11:39

Ich habe vor Jahren in Duisburg in einer Ecke gelebt, in der es eine wahnsinnige Überpopulation an Wildkaninchen gab. Weil Schießen natürlich keine Option war, hat man einen Jäger angestellt, der mit zwei Frettchen gejagt hat. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich gar nicht, dass es tatsächlich noch Jagdfrettchen gibt. Ich dachte, das wäre gewissermaßen ausgestorben.
Das ist schön bei den Deutschen: Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht.
~ Heinrich Heine ~

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Das Höchste der Geflügel
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Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon Das Höchste der Geflügel » Mi 19. Apr 2017, 12:10

@ DG gerne :blumen: :grin:

Die Option mit den Frettchen finde ich gut! :grin:

Ich habe eine Weile in Mannheim gewohnt und es ist unglaublich, wieviele Kaninchen dort am Neckar und in der Stadt leben! :shocked:

Auch dort sollte man sowas in Betracht ziehen!
Diskutiere nicht mit Idioten, denn sie ziehen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung!

DG ne

Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon DG ne » Mi 19. Apr 2017, 13:20

Gibt halt nicht viele Jäger, die Frettchen noch halten und einsetzen. Wüsste jetzt nicht mal auswendig, ob man das laut Jagdgesetz BW, wo Mannheim liegt, überhaupt noch dürfte.

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Re: Märchen, die Tierschützer verbreiten

Beitragvon Das Höchste der Geflügel » Mi 19. Apr 2017, 17:23

ich frag mal meinen Bekannten, der muss das wissen, ob das in BW erlaubt bzw. praktiziert wird!
Diskutiere nicht mit Idioten, denn sie ziehen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung!


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