Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.:-(

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Henry
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Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Henry » Fr 8. Feb 2013, 12:43

wird er ja laut aktuellem Urteil nicht. Das verstehe wer will.
In all den Jahren, die das Forum besteht ist schon mehrmals auch und gerade von Brigitte immer mal wieder verständnisvoll auf andere Meinungen reagiert worden. (Marianne B.)

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Vormund
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Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Vormund » Fr 8. Feb 2013, 13:39

Henry hat geschrieben:wird er ja laut aktuellem Urteil nicht. Das verstehe wer will.


4. Es besteht kein Anlass, in die hiesige vorläufige Regelung Bedingungen aufzunehmen, unter denen die Antragstellerin zu einer Entrichtung von Wildschadenersatz an die Jagdgenossenschaft oder an ihre Mitglieder verpflichtet ist. Einer Beeinträchtigung der Interessen der Jagdgenossenschaft und ihrer Mitglieder durch überhöhte Wildbestände auf dem Grundstück der Antragstellerin vermag die Jagdgenossenschaft durch die Jagdausübung in ihrem Revier selbst vorzubeugen. Die Grundeigentumszuordnung des Jagdrechts im Rahmen der Paulskirchenrevolution hatte im Wesentlichen das Ziel, die feudalen Jagdprivilegien zu beseitigen und dem Grundeigentümer die Selbsthilfe gegen drohende Wildschäden zu ermöglichen (Kohl, Jagd und Revolution, 1993, Bd. 114 der Rechtshistorischen Reihe, hrsg. von Becker, Brauneder u.a., Frankfurt a.M.). Dementsprechend legt § 29 BJagdG die Verpflichtung zu Wildschadensersatzleistungen nicht Revier- oder Grundstücksnachbarn auf, sondern lediglich dem, zu dessen Gunsten Grundeigentümern das Jagdausübungsrecht (die Selbsthilfemöglichkeit) entzogen worden ist; es obliegt dem Revierinhaber, die Auswirkungen zu bewältigen, die durch eine andere Wilddichte im Nachbarrevier ausgelöst werden. Wenn die Jagdausübung im Rahmen der Jagdgenossenschaft den Wildbestand – wie von §§ 1 Abs. 2, 21 Abs. 2 BJagdG angemahnt – mäßig hält, wird es auf einzelnen unbejagten Parzellen aufgrund des Vakuumeffekts zwar nicht unbedingt zu einer exakt gleichen Wilddichte, aber auch nicht zu schadensträchtigen Populationen kommen. Sollte in der weiteren Entwicklung eine Vielzahl – eventuell auch großer – (aus ethischen Gründen) jagdfreier Grundstücke entstehen, bieten die unter Nr. 3 der Gründe erwähnten Maßnahmen die Möglichkeit der Abhilfe


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Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon nilsholgerson » Do 14. Feb 2013, 19:33

Interessant wird es, wenn Nabu / BUND / Komitee... etc. erst auf den Trichter aufspringen. Wenn die ihre von Drückerkolonnen akquirierten Spenden mal großflächig in Grund investieren, oder gezielt auf die (vorrangig junge und ältere weibliche) Landbevölkerung mit Herz für Tiere einarbeiten, kanns ganz schnell passieren, dass sich die ethisch befreiten Gebiete vergrößern.

Was die darunter leidenden Anwohner und Landwirte dann daraus machen, steht auf einem anderen Blatt. Vermutlich werden einfach Giftköder, Drahtschlingen und Vorkriegsstutzen reaktiviert.

Gast 1

Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Gast 1 » Fr 15. Feb 2013, 03:51

Henry hat geschrieben:wird er ja laut aktuellem Urteil nicht. Das verstehe wer will.


Richtig. Und Revision gegen das Urteil ist auch nicht zulässig.

Was Hummel aber nicht weiß (weil er zu blöd ist) und Goldlöckchen wohlweislich verschweigt (und der weiß es ganz sicher :rofl: ) ist, dass in dem Urteil mit Blick auf die kommende Gesetzgebung (die wird sich an Luxemburg orinentieren) durchaus eine Änderung bezüglich dieses Wildschadenausgleichs und auch eine Zwangsbejagung bei überhöhten Wildbeständen vorgesehen ist. Zusätzlich wird z. B. bei Nachsuchen auf krankes Wild dieses Jagdverbot auf ethisch jagdfreien Flächen keine Gültigkeit besitzen.
Dafür erhält der ethisch saubere Jäger keine Pacht mehr. Ein wirklich guter Tausch :rofl: . Und Freunde hat er auf einmal auch keine mehr, weder in der Jägerschaft und erst recht nicht bei den Jagdgenossen, und das zweite ist auf dem Land nicht so einfach :aufsmaul: :rofl: .

Gast 1

Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Gast 1 » Fr 15. Feb 2013, 03:54

Nachtrag: Der ethisch saubere Grundstückbesitzer hat natürlich auch keinen Anspruch mehr auf Wildschaden, ob Verbiß oder Schäden in Feld, Acker und Wiese. Na dann mal viel Spaß, wenn die ersten Schäden auftauchen :rofl: .

nulpe

Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon nulpe » Fr 15. Feb 2013, 08:54

Wildschäden sind wohl kaum zu befürchten bei der Wiese gleich hinter dem Haus mit weniger als 1 ha Fläche.

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Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Vormund » Fr 15. Feb 2013, 09:44

nulpe hat geschrieben:Wildschäden sind wohl kaum zu befürchten bei der Wiese gleich hinter dem Haus mit weniger als 1 ha Fläche.


... und das ist auch kaum der Wildeinstand, in dem sich Reh und Sau unkontrolliert vermehren, um denn die umliegenden Gebiete zu verwüsten - und wahrscheinlich auch nicht die einzige Möglichkeit zum Schuß zu kommen.

Und ganz zum Schluß: es ist kein Urteil, sondern ein Beschluß. Eine vorläufige Regelung in einem Einzelfall. Mit ausdrücklich offen gelassenen Möglichkeiten, falls sich die Situation ändern sollte.
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Gast 1

Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Gast 1 » Fr 15. Feb 2013, 11:28

nulpe hat geschrieben:Wildschäden sind wohl kaum zu befürchten bei der Wiese gleich hinter dem Haus mit weniger als 1 ha Fläche.



Also in unserem Revier und in vielen Revieren die ich kenne würden die JAB lieber heute als morgen die Wiese gleich hinterm Haus liebend gerne aus dem Pachtvertrag rausnehmen. Kein oder kaum Wild, schwer zu bejagen (Schußrichtung weg von den befriedeten Bezirken, wer stellt schon gerne eine Ansitzeinrichtung direkt an die Häuser - die werden sowieso von Kindern zerlegt oder wenn die Kinder draufklettern und sich beim runterfallen die Knochen brechen kommt irgend ein Erziehungsberechtigter mit Forderungen) und noch jährlich die Pacht für die Wiese hinterm Haus :angry: , die jagdlich völlig wertlos ist. Lieber heute als morgen alle Wiesen hinterm Haus aus dem Jagdrecht, meine Forderung als JAB :devil: .

nulpe

Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon nulpe » Fr 15. Feb 2013, 11:39

Völlig d´accord, was meine Jagd in Brandenburg betrifft.
Aber bei meinen Freunden im Odenburgschen wurde schon so mancher Hahn unmittelbar am Hof erlegt. :devil:

Gast 1

Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Gast 1 » Fr 15. Feb 2013, 14:01

nulpe hat geschrieben:Völlig d´accord, was meine Jagd in Brandenburg betrifft.
Aber bei meinen Freunden im Odenburgschen wurde schon so mancher Hahn unmittelbar am Hof erlegt. :devil:



:shocked: Ich hoffe doch Fasanenhähne :devil: ?

nulpe

Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon nulpe » Fr 15. Feb 2013, 19:04

Was weiß ich! :rolleyes:
Wir sind einmal im Jahr für zwei Tage unten und durchstreifen die Felder von / bei zwei Dörfern.
Dann schreien die indigenen Profis: Henne! Da schieß ich halt nicht.
Und wenn sie Hahn schreien, schieße ich.
Wasserhahn war (glaub ich) noch nicht dabei.

Wir haben bei uns halt sowas nicht :(

Anti-Antijagdkundgeber

Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Anti-Antijagdkundgeber » Fr 15. Feb 2013, 21:02

Hi @all

na wartet es mal ab, wenn die abermillionen...ähhhh,tausende.....ähhhhh handvoll Jagdgegner in Berlin vor dem irgendwo in der Nähe vom Paul-Löbe-Haus aufmarschiert und gegen die Jagdrechtnovellierung protestiert.
Der Erdball wird erzittern, wenn, ja wenn das Wörtchen wenn nicht wär....... aber lest selbst, Quelle: http://www.facebook.com/events/306844776085467/
Und nein, es gibt noch keine Handwerker, und keine Notoperation an eingerissenen Fingernägeln, aber da bin ich guter Hoffnung :rofl:

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Ted Crilly
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Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Ted Crilly » So 17. Feb 2013, 15:40

Interessante Handwerker-Alternative von unserem Depplef:

Detlef Arndt
Ich habe mir jetzt doch eine Erkältung eingehandelt. Seit Freitag ist sie so richtig aktiv. Das macht dann wohl wenig Sinn nach Berlin zu fahren. Ich schau noch mal wie das am Montag aussieht, wird aber bestimmt nicht besser sein als heute. Ich wäre gern dabei, nur eben mit einer Erkältung lange reisen und noch in Berlin zu übernachten bringt es wohl nicht.
Gefällt mir · · Beitrag folgen · vor 20 Stunden in der Nähe von Hannover

https://www.facebook.com/events/3068447 ... 245953720/

Witzig: da haben sich tierschutzbewegte Schulmädchen (Motto: Jagd ist Lustmord) für die Anhörung angemeldet.
https://www.facebook.com/events/3068447 ... comments=1
Wie gern würde ich mir das live ansehen, wie die sich dort zur Titte machen. Aber ich hab mir grad bös den Daumennagel eingerissen, und mit dem wehen Finger lange reisen und noch in Berlin übernachten, das wird es wohl nicht bringen. :grin:
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Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Ted Crilly » Mi 20. Feb 2013, 18:12

Die Sturmtruppen der Entrüstung haben tatsächlich 25 (!) Recken auf die Straße gebracht. :rolleyes:

Mir Jam 25 leute waren da, wir waren laut, presse war auch da, fand es recht erfolgreich. die leute, die drinnen waren durften wohl nur aus einem anderen raum heraus per live übertratung dabei sein. soviel zu öffentlicher anhörung. wie es war weiß ich nicht..
vor 4 Stunden · Gefällt mir · 1
https://www.facebook.com/events/3068447 ... omments=12

War aber blöd, Erkältungsepedemie und die unchristliche Uhrzeit forderten ihren Zoll
Sandra Roszkiewicz
Ich hab verschlafen, so ein Mist!!! Hatte fest vor zu kommen.
Gefällt mir · · Beitrag folgen · vor 11 Stunden
:rofl: https://www.facebook.com/events/3068447 ... 992515612/

Die Pressemitteilung zur Entscheidung ist auch raus, geht so in Ordnung, finde ich...
http://www.bundestag.de/presse/hib/2013 ... 85/04.html
________________________________________________________
No vegan diet - no vegan powers...

LL-user

Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon LL-user » Mi 20. Feb 2013, 20:13

Hi @all

Jagdgegner wissen einfach die richtigen Prioritäten zu setzen, schlafen ist wichtiger als demonstrieren.
Aber von knapp 2300 eingeladenen Personen sagen rd. 40 zu und nur 25 waren tatsächlich da? wie peinlich :auslach:


Arme kleine Mir Jam, hat die nicht mithören dürfen, oder hat man ihr nicht erklärt was die Entscheidung tatsächlich bedeutet?
Mein geistiges Auge zeigt mir gerade eine jugendliche, begeisterte Jagdgegnerin mit roter Rotznase die frierend und bibbernd vor dem P-L Haus steht und fröhlich Fähnchen schwenkt, ohne wirklich zu verstehen das die Entscheidung nicht gerade den Jagdgegnern in die Hand spielt. :rofl:

Naja Mädel, wenn Du dir mit einer Tasse Hagebuttentee den Brägen wieder aufgetaut hast, dann lies einfach mal die Pressemitteilung
Ansonsten einfach sich Herrn D. Storr anschließen: http://www.zwangsbejagung-ade.de/downlo ... oerung.pdf, der hat`s so einigermaßen begriffen was die Entscheidung bedeutet.

Die Entscheidung ist kein Kniefall vor der Jagdlobby sondern ist KEIN Kniefall vor den ganzen Jagdgegnern und Tierschutzvereinen.
Ich kann damit recht gut leben und ......................weiter jagen :wurst: :baeh:

Schönen Abend, Greetz
LL-user

Gast 1

Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Gast 1 » Do 21. Feb 2013, 00:38

Goldlöckchen interpretiert die Entscheidung schon richtig :rofl: , die Auflagen für Austrittswillige sind recht hoch :rofl: , besonders der evtl. zu zahlende Wildschaden an angrenzenden Grundstücken tut weh, nicht wahr, Locke :rofl: ?
Die Behauptung von Locke, dass dieses neue Gesetz nicht mit dem EGMR Urteil gedeckt ist ist natürlich nicht haltbar, aber auch das weiß Locke selbstverständlich :rofl: , den unserem Dominik ist das neue Luxemburger Jagdrecht, dass nach einem gleichen Urteil auch geändert wurde sicher bekannt. Und an diesem neuen Jagdgesetz in Luxenburg war nichts zu bemängeln, gell Löckchen :baeh: :baeh: .

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Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Vormund » Do 21. Feb 2013, 12:52

Diese Rechtsprechung der deutschen Judikative hat die Legislative zu beachten


RA Storr zur Bindung des Bundesgesetzgebers an einstweilige Entscheidungen der bayrischen Verwaltungsgerichtsbarkeit.
:rofl:

Solche Goldstücke zu veröffentlichen...
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Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon fromme Helene » Do 21. Feb 2013, 13:05

Hä?
Das Gute - dieser Satz steht fest -
Ist stets das Böse, was man läßt!

Gast 1

Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Gast 1 » Do 21. Feb 2013, 14:14

fromme Helene hat geschrieben:Hä?



Einfach erklärt:

Es gab vor kurzem ein"Urteil" eines bayerischen Verwaltungsgerichts, dass einem Jagdgegener Recht gab, auf seinem Grundstück die Jagd zu verbieten.
Das Urteil ist umstritten, weil eben zu dem Zeitpunkt des Urteils noch kein neues Bundesjagdgesetz existierte, was dieses Urteil legitimierte sondern nur das Urteil aus Brüssel, was aber erst einmal den deutschen Gesetzgeber aufforderte, sein Jagdgesetz neu zu gestalten und das Brüsseler Urteil dabei zu berücksichtigen.
Dieses "Urteil" des bayerischen Verwaltungsgerichts ließ aber ein Hintertürchen offen, nämlich dahingehend, dass wenn ein neues Jagdgesetz vom Bund beschlossen wird, welches das Brüsseler Urteil berücksichtigt, dass dann die Entscheidung des bayerischen Verwaltungsgerichts dahingehend angepaßt wird, sprich-neues Bundesjagdgesetz - Urteil aus Bayern wird diesem neuen Gesetz angepaßt, ganz einfach also.

Löckchen ist in seinem Pamphlet natürlich der Meinung, das neue Bundesjagdgesetz müßte sich der Entscheidung des bayerischen Verwaltungsgerichts anpassen, und das muß das neue Bundesjagdgesetz natürlich nicht, Löckchen weiß das als Anwalt natürlich auch und schreibt trotzdem so einen Mist, natürlich nur, um seine Freunde bei Laune zu halten.

Also eigentlich ganz einfach, das alles :grin: .

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Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon fromme Helene » Do 21. Feb 2013, 14:23

Ah, danke, jetzt versteh ichs
Das Gute - dieser Satz steht fest -
Ist stets das Böse, was man läßt!

Ted Crilly Büro

Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Ted Crilly Büro » Do 21. Feb 2013, 16:17

Schön zu lesen ist übrigens die Stellungnahme des DJV zur Ausschusssitzung, in der das Gefasel von Goldlöckchen genüsslich zerlegt wird. Aber sind natürlich alles nur Hobbyjäger und Jagdlobbyisten...
http://medienjagd.test.newsroom.de/bjag ... 01190d.pdf

In dem Zusammenhang hat der DJV übrigens auch ein schönes Papier veröffentlicht mit Fragen-Antworten zu diesem Gesetzesthema, das aber auch schlaue Sachen gegenüber den üblichen "Argumenten" von jagdlich weniger beschlagenen Mitmenschen parat hält.
Alles hier: http://www.jagdnetz.de/news/?meta_id=3291

In dem Fall hier hat es für mich zumindest den Anschein, dass der DJV da gar nicht mal -wie ihm ja oft vorgeworfen wird- im Stillen versucht, rumzuklüngeln, sondern artig, transparent, nachvollziehbar und intelligent nach außen tritt. Gefällt mir.

Sascha

Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Sascha » Do 21. Feb 2013, 16:53

Jäger probieren erst gar nicht innerhalb weniger Tage eine spontane Demo in Berlin um 7 Uhr morgens zu organisieren, da dabei wohl kaum mehr als 2-3 Jäger zusammen kämen.

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Kenny
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Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Kenny » Do 21. Feb 2013, 17:06

Die arbeiten um diese Zeit auch, bzw sind auf dem Weg zu selbigen und stehen nicht vor dem Dilemma der Jagdgegner, ob sie jetzt eine Vorlesung schwänzen sollen oder ihren Wecker um 5 Stunden vorstellen müssen.

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Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Vormund » Do 21. Feb 2013, 17:29

Kenny hat geschrieben:Die arbeiten um diese Zeit auch, bzw sind auf dem Weg zu selbigen und stehen nicht vor dem Dilemma der Jagdgegner, ob sie jetzt eine Vorlesung schwänzen sollen oder ihren Wecker um 5 Stunden vorstellen müssen.


Das reicht nicht.
Beim nächsten Ton des Zeitzeichens ist es dreizehn Uhr.
Guten Tag meine Damen und Herren, Guten Morgen liebe Studenten...


:devil:
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nulpe

Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon nulpe » Do 21. Feb 2013, 18:22

"Sollte der gegenwärtige Gesetzesentwurf verabschiedet werden, würde abermals keine
Rechtssicherheit eintreten. Stattdessen würde damit eine neue Flut von gerichtlichen
Verfahren provoziert werden, welche die Jagd immer mehr in Frage stellen würden."


Grübel: Ich verstehe dann eigentlich nicht, was Goldlöckchen gegen den Gesetzentwurf hat...........
wenn dieser doch dazu führt, dass die Jagd immer mehr in Frage gestellt wird. :gruebel:


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