Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.:-(

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Sascha

Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Sascha » Do 21. Feb 2013, 18:27

Auch Jagdgegner arbeiten. Daneben werden Jagdgegner von ausserhalb auch nicht um 2-3 Uhr in der Nacht aufstehen, um mit dem Auto nach Berlin zu fahren, nur um eine Stunde in der Kälte dort zu stehen.

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Vormund
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Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Vormund » Do 21. Feb 2013, 18:39

Du wirst lachen, Jäger tun sowas öfter... :grin: beides.
Und die stehen oder sitzen auch länger als eine Stunde.
"Tierschützer" ist ein billig zu habendes Label moralischer Selbstermächtigung. (Eckhard Fuhr, Die Welt 11.02.14)

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Ted Crilly
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Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Ted Crilly » Do 21. Feb 2013, 18:48

Sascha hat geschrieben:Jäger probieren erst gar nicht innerhalb weniger Tage eine spontane Demo in Berlin um 7 Uhr morgens zu organisieren, da dabei wohl kaum mehr als 2-3 Jäger zusammen kämen.


Es ist auch mit Verlaub ein wenig schwachsinnig...
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No vegan diet - no vegan powers...

Gästin

Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Gästin » Di 14. Jan 2014, 19:25

Depplef und Aerosol-Rolfe haben heute mal wieder von Kraft geträumt. :baeh:

Detlef Arndt‎Tierschutznews

Waidmanns-Stop: Wer Frieden will, muss zahlen - Der Anti-Jagdblog - News über Jagd & Wildtiere
anti-jagd.blog.de
Waldbesitzer können seit Dezember die Jagd in ihren Forsten verbieten. Die Hürden dafür sind allerdings hoch. Für Waldbesitzer nicht ganz


Jacqueline Bozenhardt


Michael Dittmann gebt mir eine Knarre...


Ulrike Paulus Die Neandertaler klopfen sich auf die Brust. Uah, uah.


Rolf Vegani Das gibt ne Menge weitere Klagen. Die Umsetzung des Urteils ist klar verfassungswidrig. Das sieht ein Blinder nur kein Jäger.




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Max P
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Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Max P » Di 14. Jan 2014, 20:38

Gästin hat geschrieben:Depplef und Aerosol-Rolfe haben heute mal wieder von Kraft geträumt. :baeh:

Detlef Arndt‎Tierschutznews ...

Wir pflegen hier Aussagen mit Links zu belegen. :rolleyes: Ist das so schwierig?
Heribert analysiert: Bei der CDU/CSU genau das gleiche. Die waren mal rechtskonservativ und haben sich dann gewandelt zu einer links/grün angehauchten Hippiepartei.

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Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Zaunkönigleberpastete » Di 14. Jan 2014, 22:50

Den Original-Artikel finde ich interessanter als irgendein Depplef-Geseiher:
Wer Frieden will, muss zahlen
Neben Goldlöckchen kommt auch ein anderer Bekannter zu Wort:
Einer, der die Befriedung seines Waldes beantragt hat, ist Jan Gerdes vom Hof Butenland in Butjadingen. „Ich bin Jäger geworden, weil ich mir mit den Nachbarn zusammen einen Braten schießen wollte“, erzählt er. Doch aus den Jagden zu Fünft oder Sechst seien riesige Treibjagden geworden, bei denen soviel wie möglich geschossen werde. Die behauptete Liebe zur Natur habe sich als Lüge seiner Jagdgenossen erwiesen. Er habe viele Tiere gesehen, die nur angeschossen wurden und sich zu Tode quälten: „Man fängt an, Mitleid zu bekommen.“

Da fällt mir doch glatt JWvG ein:
Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, die eine will sich von der andern trennen: die eine hält in derber Liebeslust sich an die Welt mit klammernden Organen; die andre hebt gewaltsam sich vom Dust zu den Gefilden hoher Ahnen.

:mauer:
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Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon Zaunkönigleberpastete » Mi 23. Apr 2014, 08:26

Neues Jagdgesetz: Erster Grundstücksbesitzer in NRW duldet keine Jagd
Als einer der ersten Grundstücksbesitzer in Nordrhein-Westfalen hat André Hölscher seine rund zehn Hektar Land in Ladbergen nördlich von Münster zur jadgfreien Zone erklärt - aus ethischen Gründen.
Seit dem 1. April darf auf Hölschers Anwesen niemand mehr jagen. Und das mit Erlaubnis der Behörden.
...
Hans-Jürgen Thies vom Landesjagdverband NRW (LJV) schätzt die Zahl der bisherigen Anträge landesweit auf etwa 150. Eine Umfrage in zehn Städten und Kreisen ergab, dass nur der Kreis Steinfurt bereits Anträge bewilligt hat. Neben dem von André Hölscher einen weiteren. Dort sowie in Düsseldorf und im Rhein-Sieg-Kreis sind je ein Antrag, in Bielefeld, Wuppertal und im Kreis Mettmann je zwei Anträge in Bearbeitung. Der einzige Antrag, der bislang in Münster gestellt wurde, stammte von einer Naturschutz-Organisation und wurde abgelehnt.

Dominik Storr sieht das anders. Der Rechtsanwalt aus Rheinland-Pfalz hat bundesweit rund 60 Anträge begleitet und sagt: „Es wurden jetzt schon mehr Anträge gestellt, als die Politik erwartet hatte.“

Endlich ist Goldlöckchen auf seine $$$ Goldader $$$ gestoßen. Ich habe übrigens nie vernommen, dass die Politik die Zahl der Anträge prognostiziert hätte.
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Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.

Beitragvon BöserWolf » Mi 23. Apr 2014, 22:31

Wer kommt eigentlich für den Wildschaden auf, der durch das Jagdverbot entsteht?
Das Leben ist einfach zu kurz, um es durch Urkost zu verlängern!

Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (J.E. Coleridge)

Wer lästert so spät noch in Degerloch: Es ist der Läsker, der lästert noch.

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Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.:-(

Beitragvon Zaunkönigleberpastete » So 6. Nov 2016, 01:03

Wir befinden uns im Jahre 2016 n.Chr. Ganz Europa ist von den Eurokraten besetzt... Ganz Europa? Nein! Ein von unbeugsamen Österreichern bevölkertes Land hört nicht auf, dem EGMR Widerstand zu leisten :D

Höchstgericht: Veganer darf das Jagen in seinem Wald nicht untersagen
Ein vegan lebender Waldbesitzer aus Spittal an der Drau in Kärnten wollte aus ethischen Gründen das Jagen auf seinem Grund und Boden verbieten lassen. Doch das darf der Eigentümer nicht – es sei denn, er baut eine "feste Umfriedung", also eine Mauer rund um seinen Wald. Dieses Urteil hat nun der Verfassungsgerichtshof gefällt.

Der Eigentümer wollte das Abschießen von Tieren auf seinem Waldgrund nicht länger dulden und beantragte bei der Bezirkshauptmannschaft, seinen Wald für "jagdfrei" zu erklären. Doch die Behörde und das Kärntner Landesverwaltungsgericht schmetterten das Begehren ab. Weil es bei dem Fall um einen Eingriff ins Eigentumsrecht ging, wandte sich der Veganer an den Verfassungsgerichtshof. Dieser prüfte, ob der Passus im Kärntner Jagdgesetz verfassungskonform ist.

Das Höchstgericht bejahte diese Frage nun. An der Regulierung des Wildbestandes durch Jäger bestehe ein öffentliches Interesse, denn in Österreich sei die Schalenwildpopulation (Hirsche, Steinböcke und Wildschweine) europaweit am höchsten.

[...]

"Der VfGH knallt die Eigentumsrechte von Waldbesitzern ab", ätzte Madeleine Petrovic, die Chefin des Wiener Tierschutzvereines. Trotz anderslautender Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte negiere der VfGH die Eigentumsfreiheit.


Steinböcke?
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Gästin

Re: Jagdgegner bekommt beim Europäischen Gerichtshof Recht.:-(

Beitragvon Gästin » So 6. Nov 2016, 13:56

Wie widerlich dieses Gezumpel ist, das ist doch unglaublich!

Die Jagdgegner sind es doch die letztlich das Eigentumsrecht aller Anderen ignorieren! Die sind doch diejenigen, die die Eigentumsrechte an Nutzvieh und Feld, Wald und Wiesen für die Jagd sperren wollen. Haha, da kommt mal einer von denen an ein Stück Land und gleich wird die Argumentation umgestrickt das jeder Jäger mit derselben Argumentation ("Mein Land ist mein Land und selbst wenn wir jetzt eine Vegane Gesellschaft wären, mach ich auf meinem Land was mir gefällt: Ich kille die Tiere wies mir gefällt!! Freie Treibjagd für alle auf meinem Grund und Boden!!" oder "Nerzfarm XXL auf meinem Land ist mein gutes Recht!!")

Mit dieser Argumentation ist die Fleischindustrie natürlich fein raus. Man muss sich nur darauf berufen, das man die freie Nutzung des eigenen Grund und Bodens für eine Mega-Geflügelschlachterei mit angehängtem 120.000 Glucken Gigazuchtstall genauso in Anspruch nimmt wie der Veganer seine Forderungen nach freiem Waldfrieden für seinen eigenen Grund und Boden einfordert ;-)

Halt nur Heuchelei von Veganösen, was sonst?


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