Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

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Plumbum
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Do 12. Okt 2017, 16:32

Falls nicht...welche biologische erklärung sollte es dafür geben? Insbesondere, wo (siehe vormund) die weibliche stimmhöhe in den kulturen insgesamt auch früher schon verschieden war.

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Lachsbrötchen_mit_Ei
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Lachsbrötchen_mit_Ei » Do 12. Okt 2017, 18:55

Größe der Person, Gewicht, quasi der Resonanzkörper. Frauen werden größer und schwerer als früher. Von Opernsängern weiß man, dass die Stimme leidet, wenn die abnehmen. Könnte ein ähnlicher Effekt sein.

Außerdem möchte ich erstmal den Beleg sehen, dass das wirklich so ist. Da habe ich erhebliche Zweifel.
Wer aber, ..., seine Liebe der Menschheit entzieht und sie an Hund oder Katze wendet, begeht zweifellos eine schwere Sünde, eine soziale Sodomie sozusagen, die ebenso ekelerregend ist wie die geschlechtliche.

Konrad Lorenz

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Do 12. Okt 2017, 19:36

Grins... nun gut, müsste man erstmal die komplette untersuchung kennen

Gästin

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Gästin » Di 17. Okt 2017, 20:27

https://derstandard.at/2000066172703/US ... chlecht-an

Bürger des US-Bundesstaats Kalifornien, die sich weder als weiblich noch als männlich identifizieren, haben künftig eine dritte Geschlechtsoption auf amtlichen Dokumenten. Gouverneur Jerry Brown unterzeichnete am Sonntag ein Gesetz, wonach es ein drittes Geschlecht auf Führerscheinen und Geburtsurkunden geben wird, nämlich "non-binary" oder "nicht-binär".


Das lässt noch Luft nach oben. Es dauert bestimmt nicht lange, bis Berlin die Steilvorlage übernimmt und mindestens fünf Geschlechter auf amtlichen Dokumenten erlaubt. Oder gleich einen Freitext für alle Lanns dieser Welt.^^

Gästin

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Gästin » Mi 18. Okt 2017, 06:22

Gästin hat geschrieben:https://derstandard.at/2000066172703/US-Bundesstaat-Kalifornien-erkennt-drittes-Geschlecht-an

Bürger des US-Bundesstaats Kalifornien, die sich weder als weiblich noch als männlich identifizieren, haben künftig eine dritte Geschlechtsoption auf amtlichen Dokumenten. Gouverneur Jerry Brown unterzeichnete am Sonntag ein Gesetz, wonach es ein drittes Geschlecht auf Führerscheinen und Geburtsurkunden geben wird, nämlich "non-binary" oder "nicht-binär".


Das lässt noch Luft nach oben. Es dauert bestimmt nicht lange, bis Berlin die Steilvorlage übernimmt und mindestens fünf Geschlechter auf amtlichen Dokumenten erlaubt. Oder gleich einen Freitext für alle Lanns dieser Welt.^^


Ist "vegan" dann ein eigenes Geschlecht, oder fällt das unter "asexuell"?

Gästin

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Gästin » Mi 18. Okt 2017, 07:27

Gästin hat geschrieben:Ist "vegan" dann ein eigenes Geschlecht, oder fällt das unter "asexuell"?

"Vegan" fällt in die Kategorie "metrosexuell".

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Plumbum
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Mi 18. Okt 2017, 09:07

Gästin hat geschrieben:https://derstandard.at/2000066172703/US-Bundesstaat-Kalifornien-erkennt-drittes-Geschlecht-an

Bürger des US-Bundesstaats Kalifornien, die sich weder als weiblich noch als männlich identifizieren, haben künftig eine dritte Geschlechtsoption auf amtlichen Dokumenten. Gouverneur Jerry Brown unterzeichnete am Sonntag ein Gesetz, wonach es ein drittes Geschlecht auf Führerscheinen und Geburtsurkunden geben wird, nämlich "non-binary" oder "nicht-binär".


Das lässt noch Luft nach oben. Es dauert bestimmt nicht lange, bis Berlin die Steilvorlage übernimmt und mindestens fünf Geschlechter auf amtlichen Dokumenten erlaubt. Oder gleich einen Freitext für alle Lanns dieser Welt.^^


Wirklich dramatisch ist das ja nun aber nicht. Zumal es ja wirklich menschen gibt, die sich nicht in weiblich oder männlich einsortieren lassen, das hat man ja schlichtweg bis jetzt unterschlagen.

DG ne

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon DG ne » Mi 18. Okt 2017, 10:24

Plumbum hat geschrieben:Wirklich dramatisch ist das ja nun aber nicht. Zumal es ja wirklich menschen gibt, die sich nicht in weiblich oder männlich einsortieren lassen, das hat man ja schlichtweg bis jetzt unterschlagen.


Schön, dass wir im Deutschen bereits das Neutrum als Artikel kennen. Dann dürfen sich die Uneinsortierbaren eben mit "das" und "es" bezeichnen lassen. Gender trifft political correctnes. :devil:

Warum eigentlich soll nur die geschlechtliche Selbstempfindung (yep, es gibt eben doch einen deutschen Begriff für "Gender") so sehr nach aussen gekehrt werden und nicht andere wichtige Aspekte eines Individuums wie Glaube, Beruf, Hobby, gesellschaftliche Stellung oder Essgewohnheiten? Brauchen wir noch viel mehr Geschlechter? :rolleyes:

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Kassandra
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Kassandra » Mi 18. Okt 2017, 10:46

DG ne hat geschrieben:Schön, dass wir im Deutschen bereits das Neutrum als Artikel kennen. Dann dürfen sich die Uneinsortierbaren eben mit "das" und "es" bezeichnen lassen. Gender trifft political correctnes.


Intersexuelle, also Menschen, die tatsächlich biologische Merkmale beider Geschlechter aufweisen, können bis heute entweder nur "männlich" oder "weiblich" in ihre Personenstandsdaten eintragen lassen oder ganz auf eine geschlechtliche Wertung verzichten. Bis zum Jahr 2013 wurde die geschlechtliche Einordnung erzwungen, was bei Kindern gar nicht so einfach ist, wenn sie noch nicht wissen, in welche Richtung sie "schwingen" wollen. Für diese Leute kann man meinetwegen die Kategorie "andere" aufmachen, wenn sie sich nicht auf ein Geschlecht festlegen können/wollen.
Das ist schön bei den Deutschen: Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht.
~ Heinrich Heine ~

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Mi 18. Okt 2017, 15:20

Kassandra hat geschrieben:
DG ne hat geschrieben:Schön, dass wir im Deutschen bereits das Neutrum als Artikel kennen. Dann dürfen sich die Uneinsortierbaren eben mit "das" und "es" bezeichnen lassen. Gender trifft political correctnes.


Intersexuelle, also Menschen, die tatsächlich biologische Merkmale beider Geschlechter aufweisen, können bis heute entweder nur "männlich" oder "weiblich" in ihre Personenstandsdaten eintragen lassen oder ganz auf eine geschlechtliche Wertung verzichten. Bis zum Jahr 2013 wurde die geschlechtliche Einordnung erzwungen, was bei Kindern gar nicht so einfach ist, wenn sie noch nicht wissen, in welche Richtung sie "schwingen" wollen. Für diese Leute kann man meinetwegen die Kategorie "andere" aufmachen, wenn sie sich nicht auf ein Geschlecht festlegen können/wollen.


Und ich denke, dafür ist es auch sinnvoll.

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Quarry
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Quarry » Do 19. Okt 2017, 05:27

Oh Captain, my Captain.

Andreas Bär Läsker - der Donald Trump des Veganismus. XOND Rocks. :kotz:

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Do 19. Okt 2017, 09:34

Doppelt hält besser :P :grin:

Gästin

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Gästin » Mo 13. Nov 2017, 23:46

Falls noch jemandem unklar ist, warum Berlin quasi dauerpleite ist. Der Berliner Senator für Justiz, Verbraucherschutz
und Antidiskriminierung, Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen) proudly presents:

LSBTI-Geschichte entdecken!
Leitfaden für Archive und Bibliotheken
zur Geschichte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen,
trans- und intergeschlechtlichen Menschen


z.B.:
2.2.1 ABC von Selbst- und Fremdbezeichnungen für Homosexualität, die in unterschiedlicher
Absicht verwendet wurden


Legende: Das vorhandene Zuordnungswissen der Be-
zeichnungen für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*
und Inter* steht in Klammern (L S B T I). Fragezeichen
hinter einem Buchstaben verweisen auf einen unklaren
Stand in der Forschung.

A: Adamstöchter (L), Amazone (L), amor lesbicus
(L), anders (LSB?T?), anders gepolt (LSB?), andersrum
(LSB?), androtrop (S), Artgenossen (T)
B: sich bekennen (LS), Bisexualität (B), bisexuell (B),
bisexuelle (Ur-)Anlage (LSBT?I?), Büchsenmasseuse (L)
C: conträre Sexualempfindung (LS), Cross-Dresser (T)
D: Detlev (S), Dragoner (LS?), drittes Geschlecht
(LSTI?), Drittgeschlechtler (L?ST?), Dyke (L)
E: effeminiert (ST?), Effeminierte (T), Eigenart (LS), se-
xuelle Eigenart (LS), eine/r von uns (LST?), so eine/so
einer (LST?), Else (S), Eonismus (T), Eulenburgerei (L?S),
F: von der anderen Fachschaft (LS), von der anderen Fa-
kultät (LS), Frauenfrau (L), Frauenfreundin (L), Frauenliebe
(L), Frauenschwarm (LS?), Fricatrice (L), Fummeltrine (STI)
G: gleichempfindend (LS), gleichgeartet (LS), gleich-
gekehrt (LS), gleichgekehrte Veranlagung (LS), gleich-
geschlechtlich (LS), gleichgeschlechtliche Neigung (LS),
Geschlechtsumwandlungstrieb (T)
H: Halber Hahn (S), halbseiden (L?S), Hermaphrodit
(TI), die Herren Damen (S), Hinterpommer (S), Homo (S),
Homoerot (S)/Homoerotin (L?S), homoerotisch (LS), ho-
mogen (LST?), homophil (LS), Homokrat (S), homosexual
(LSB?T), Homosexualismus (LS) (1869), Homosexualist (S)
(1869), Homosexualistin (L) (1869), homosexuell (LSB?T),
Homotropie (L?S), Hosenrolle (L), 175er/Hundertfünfund-
siebziger (S)
I: Inversion, sexo-ästhetische (LST), invertiert (LST?),
Invertierte (LST), Invertierter (L?ST)
J: Jünglingsliebhaber (S), Junoren (T)
K: Knabenliebe (S), Knabenliebhaber (S), von der an-
deren Konfession (LS), konträres Geschlechtsgefühl
(LS), konträre Sexualempfindung (LS), Konträrsexualität
(LS), konträrsexuell (LS), Kornträger (S?)
L: lasterhaft (B), Lesbe (L), Lesbierin (L), lesbisch (L),
lesbische Liebe (L)
M: mann-männliche Liebe (S), Männin (L), Mannweib
(L), am 17. Mai geboren (S), vom 17. Mai (S), Männer-
liebe (S), männerliebender Mensch (S), Metamorphosis
sexualis paranoica (T),
P: pädagogischer Eros (S), Päderast (S), päderastische
Liebe (S), pädophil (S), Pädophilie (S), Perlenspielerin
(L), weibliche sexuelle Präferenz (L), Pseudohomosexu-
elle (LS?), Puellismus (T)
S: sapphische Liebe (L), Sapphistin (L), Sapphoan-
hängerin (L), Sapphojüngerin (L), Schicksalsgenosse
(L?ST?), Schwester (LST), schwul (LS), schwule Frau (L),
schwül (L?S), Schwuppe (S), so eine (L), so einer (S), von
der anderen Sorte (LST?), so rum (LST?)
T: Tante (S), Tiefseeforscherin (L), Tunte (S), Transe
(TS), Transvestit/Transvestitin (LST), Tribaden (L), Triba-
die (L), Tribadin (L), tribadische Liebe (L), Trine (S)
U: vom anderen Ufer (LS), Umkleidungstrieb (L?S?T),
unnatürliches Laster (LSB?T?), Uranier (L?S), Uranide (S),
Uranismus (LS), Urninde (L), Urning (S), Urningin (L)
V: Viragines (LT), Virago (LI), Vollweib (T), mit offenem
Visier (S)
W: Warmer (S), warmer Bruder (S), weib-weibliche Lie-
be (L), Weibling (ST), Weibmann (S), Wüstling (S, Selbst-
bezeichnung, schwuler Mann, der in gesellschaftlichen
Konventionen lebt)
Z: Zweinatur (B), zwiegekehrt (B), Zwischenstufe(n) (LST),
Zwitter (L?S?TI), zwittrig (L?S?TI), eine Art Zwitter (LS)
:banane: :wurst: :frigitte:

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Di 14. Nov 2017, 08:15

Und wo ist das problem bei ausgerechnet diesem leitfaden und dann noch bei einem schlichten glossar, das mögliche bezeichnungen in den historischen dokumenten schlichtweg nur aufführt?

Gästin

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Gästin » Di 14. Nov 2017, 08:29

Plumbum hat geschrieben:Und wo ist das problem bei ausgerechnet diesem leitfaden und dann noch bei einem schlichten glossar, das mögliche bezeichnungen in den historischen dokumenten schlichtweg nur aufführt?

Dass derartige Listen und Leitfäden mit Steuergeldern erstellt werden, die gerade in Berlin anders besser angelegt wären?

DG ne

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon DG ne » Di 14. Nov 2017, 08:54

Gästin hat geschrieben:
Plumbum hat geschrieben:Und wo ist das problem bei ausgerechnet diesem leitfaden und dann noch bei einem schlichten glossar, das mögliche bezeichnungen in den historischen dokumenten schlichtweg nur aufführt?

Dass derartige Listen und Leitfäden mit Steuergeldern erstellt werden, die gerade in Berlin anders besser angelegt wären?


Ist irgend ein cent Steuergelder in Berlin gut angelegt? :gruebel:

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon BöserWolf » Di 14. Nov 2017, 09:48

In Düsseldorf ist ein "halber Hahn" (halve Hahn) ein Käsebrötchen. Immerhin nicht vegan.
Das Leben ist einfach zu kurz, um es durch Urkost zu verlängern!

Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (J.E. Coleridge)

Wer lästert so spät noch in Degerloch: Es ist der Läsker, der lästert noch.

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Di 14. Nov 2017, 11:02

Gästin hat geschrieben:
Plumbum hat geschrieben:Und wo ist das problem bei ausgerechnet diesem leitfaden und dann noch bei einem schlichten glossar, das mögliche bezeichnungen in den historischen dokumenten schlichtweg nur aufführt?

Dass derartige Listen und Leitfäden mit Steuergeldern erstellt werden, die gerade in Berlin anders besser angelegt wären?


Dann müssten allerdings alle leifäden kritisiert werden...hier wird es aber wieder herausgehoben bei einer minderheit. Die übrigens dringend der unterstützung bedarf, da das klima für LSBTI wieder schlechter geworden ist. Und da es sich um eine relevante minderheit handelt, ist die geschichtliche Betrachtung dieser Minderheit durchaus von gesellschaftlichen Interesse.

Ist irgend ein cent Steuergelder in Berlin gut angelegt? :gruebel:


Ganz so schlimm ist berlin doch nicht :P

Gästin

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Gästin » Di 14. Nov 2017, 12:37

DG ne hat geschrieben:
Gästin hat geschrieben:Dass derartige Listen und Leitfäden mit Steuergeldern erstellt werden, die gerade in Berlin anders besser angelegt wären?


Ist irgend ein cent Steuergelder in Berlin gut angelegt? :gruebel:

Touché!

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Max P » Di 14. Nov 2017, 15:16

Plumbum hat geschrieben:
Gästin hat geschrieben:
Plumbum hat geschrieben:Und wo ist das problem bei ausgerechnet diesem leitfaden und dann noch bei einem schlichten glossar, das mögliche bezeichnungen in den historischen dokumenten schlichtweg nur aufführt?

Dass derartige Listen und Leitfäden mit Steuergeldern erstellt werden, die gerade in Berlin anders besser angelegt wären?

Dann müssten allerdings alle leifäden kritisiert werden...hier wird es aber wieder herausgehoben bei einer minderheit. Die übrigens dringend der unterstützung bedarf, da das klima für LSBTI wieder schlechter geworden ist. Und da es sich um eine relevante minderheit handelt, ist die geschichtliche Betrachtung dieser Minderheit durchaus von gesellschaftlichen Interesse.

Ist irgend ein cent Steuergelder in Berlin gut angelegt? :gruebel:

Ganz so schlimm ist berlin doch nicht :P

Berlintm und grüner Senator triggert bei manchen eben unwiderstehlich, egal um was es tatsächlich geht.
Ich bin der festen Überzeugung!

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Bloedmann » Mi 15. Nov 2017, 21:05

Das wäre doch mal ein Justizsenatör, einfach mal locker durch die Hose atmen.
WER SAHNE WILL MUSS KÜHE SCHÜTTELN!

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Lachsbrötchen_mit_Ei » Do 16. Nov 2017, 14:52

Ich habe hier einen Investitionszuschuss-Bescheid der Stadt Berlin auf dem Tisch. Damit werden EU-Mittel durchgereicht. Es geht um die Eingliederung von Flüchtlingen und entsprechende Kurse.

Die verlangen tatsächlich, dass der Anbieter alle Texte durchgendert. Sonst bekommt der die Knete nicht .....

Unfassbar ...

Dass die Scheiss-Behörden ihren Kram durchgendern und in einem Pseudo-Deutsch schreiben, da kann man ja nichts machen und sollen sie halt so schreiben. Aber dass das jetzt als Auflage von Privaten verlangt wird, ist echt heftig. Eigentlich müßte man gegen eine solche vollkommen sachfremde und willkürliche Auiflage klagen. Aber das macht ja keiner, weil niemand dafür ein Risiko tragen will. Lieber mitmachen, weil man halt das Geld braucht.

Wahnsinn ... diese Genderscheisse wird vom Staat mit wirtschaftlicher Gewalt durchgedrückt ... .

Ich könnte im Strahl kotzen ..
Wer aber, ..., seine Liebe der Menschheit entzieht und sie an Hund oder Katze wendet, begeht zweifellos eine schwere Sünde, eine soziale Sodomie sozusagen, die ebenso ekelerregend ist wie die geschlechtliche.

Konrad Lorenz

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon DG ne » Do 16. Nov 2017, 14:57

Dürfte doch ein gefundenes Fressen für die Presse sein: Flüchtlingshilfe in Abwägung zum Gender-Wahn dürfte die BILD sicher interessieren. Wär doch mal schön, die Verantwortliche zur Rede gestellt zu sehen...

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Max P
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Max P » Do 16. Nov 2017, 16:13

Lachsbrötchen_mit_Ei hat geschrieben:Die verlangen tatsächlich, dass der Anbieter alle Texte durchgendert. Sonst bekommt der die Knete nicht .....

Gibt es Vorschriften, wie genau gegendert werden muss? Schließlich haben sich verschiedene Varianten unterschiedlicher Aktualität entwickelt:

Förderungsprogramme für schwullesbische/transgender
Negerinnen und Neger / NegerInnen / Neger_innen / Neger*innen / Negerx / Negerinnen und Negerer

*innen ist glaube ich gerade aktuell, aber das kann sich wesentlich schneller ändern als die Berliner Verwaltung reagieren könnte. Jedenfalls haben sie wirklich den Arsch offen, wenn das wirklich so ist, wie du es beschreibst.
Ich bin der festen Überzeugung!

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Lachsbrötchen_mit_Ei » Do 16. Nov 2017, 16:31

Ich muss jetzt aber einräumen, dass ich nicht weiß, ob die Auflage von der EU kommt oder ob das eine Idee von Berlin ist.

Die EU will auch überall als Fördermittelgeber erwähnt werden ..., der Text istgenau vorgegeben. Bezüglich des Genderns muß ich noch mal schauen. Ich meine, da steht was von "geschlechtsneutralen Bezeichnungen" oder so ...
Wer aber, ..., seine Liebe der Menschheit entzieht und sie an Hund oder Katze wendet, begeht zweifellos eine schwere Sünde, eine soziale Sodomie sozusagen, die ebenso ekelerregend ist wie die geschlechtliche.

Konrad Lorenz


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