Keine Macht dem Mob!

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noch so eine
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Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon noch so eine » Di 6. Okt 2015, 22:34

Holzbock ne hat geschrieben:
Gästin hat geschrieben:
Unter den Arbeitslosen aus den wichtigsten Asylherkunftsländern hatten 80 Prozent keine Berufsausbildung, aus den Kriegs- und Bürgerkriegsländern waren es sogar 87 Prozent.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/i ... 42158.html

Ist doch schön, wenn man die "unnötigen" Teile des zitierten Textes unter den Tisch fallen lässt: "In den vergangenen Jahren waren die neuen Zuwanderer nach Deutschland im Durchschnitt teilweise sogar besser qualifiziert als die einheimische Bevölkerung. So hatten zuletzt 37 Prozent einen Hochschulabschluss, während es in der deutschen Bevölkerung 21 Prozent sind. Der Trend droht sich nun aber umzukehren. Unter den Arbeitslosen aus den wichtigsten Asylherkunftsländern hatten 80 Prozent keine Berufsausbildung, aus den Kriegs- und Bürgerkriegsländern waren es sogar 87 Prozent".
:baeh:

Jepp und ich frage mich, warum gerade in Kriegsgebieten die Schule oder die Ausbildung/Studium abgebrochen wird? Haben die etwa keine Lust zu lernen? Macht doch eigentlich Spaß, die Schulbank zu drücken, wenn permanent Bomben neben Dir einschlagen oder wenn man Gefahr läuft, auf dem Pausenhof in einen Kugelhagel zu geraten. Bestimmt auch lustig, wenn deine Ausbildungsstätte weggebomt ist, der Ausbilder tot und naja, man hat ja sonst nix zu tun, dann räumt man mal eben den Schutt beiseite. Gehört ja schließlich dazu. Nech!? Mal nachdenken über Leben im Krieg, könnte so manchem nicht schaden.

Übrigens: unter keine Ausbildung fällt auch die in D nicht anerkannte Ausbildung. Ordnungsgemäß müsste man eigentlich von fehlender formaler Ausbildung sprechen, eigentlich Usus im Amtsdeutsch.

Und weiter sagt die Arbeitsagentur.de

Holzbock ne hat geschrieben:
noch so eine hat geschrieben:Auch interessant. Und das in einer Gegend, in der es keine lebensbedrohlichen Hindernisse gibt, für seine Zukunft Vorsorge zu leisten :gruebel:

Wow, lauter "Potential" für Pegida und die "besorgten Reichsbürger"?

:mauer:


Sehr wahrscheinlich möglich.
"Veganismus ist eine bizarre Variante des moralischen Parasitismus. Er schmarotzt bei der Norm, dem Selbsterhaltungsinteresse des Menschen Vorrang einzuräumen, indem er dieses Schmarotzen selber zur Norm macht." Klaus Alfs

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Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon Plumbum » Mi 7. Okt 2015, 07:20

Klaus Hirschkuh hat geschrieben:
Plumbum hat geschrieben:Die meisten werden Hartz-IV beantragen müssen, aber es werden einige auch Chancen auf Arbeit haben.

Nach der allgemeinen Stimmungslage in den großen Massenmedien erreichen uns nur Ärzte, Professoren, Ingeneure und evtl eben auch ein paar Webdesigner. :rolleyes:


Ja und das ist Quatsch. Zumal auch Leute mit Berufsausbildung für den Arbeitsmarkt sinnvoll sein können. Auch Krankenpfleger und Gas-wasser-sch... Ist ne anständige Qualifikation.

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Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon Klaus Hirschkuh » Mi 7. Okt 2015, 08:32

Liebling der Götter hat geschrieben:
Klaus Hirschkuh hat geschrieben:Nach der allgemeinen Stimmungslage in den großen Massenmedien erreichen uns nur Ärzte, Professoren, Ingeneure und evtl eben auch ein paar Webdesigner. :rolleyes:


Sicher. Verdammte Lügenpresse, was? :rolleyes:

Auf jeden! :rolleyes:
Ich bremse nicht für Kapern und sonstiges Fischgedöns!
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Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon Klaus Hirschkuh » Mi 7. Okt 2015, 08:40

Plumbum hat geschrieben:
Klaus Hirschkuh hat geschrieben:
Plumbum hat geschrieben:Die meisten werden Hartz-IV beantragen müssen, aber es werden einige auch Chancen auf Arbeit haben.

Nach der allgemeinen Stimmungslage in den großen Massenmedien erreichen uns nur Ärzte, Professoren, Ingeneure und evtl eben auch ein paar Webdesigner. :rolleyes:


Ja und das ist Quatsch. Zumal auch Leute mit Berufsausbildung für den Arbeitsmarkt sinnvoll sein können. Auch Krankenpfleger und Gas-wasser-sch... Ist ne anständige Qualifikation.

Ich wollte damit sagen, dass eben gerne das Bild vermittelt wird, das uns vornehmlich Akademiker etc erreichen.
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Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon Plumbum » Mi 7. Okt 2015, 08:49

Ein Asylberechtigter gilt auch nicht mehr als Flüchtling


Der Begriff "anerkannter Flüchtling" ist wahrscheinlich meiner Fantasie entsprungen. Ehrlich jetzt mal... Ein erfolgreiches asylverfahren ist doch gerade die formelle Bestätigung, dass jemand Flüchtling ist. :rolleyes:

Aber unabhängig davon... Ich wollte einfach nur darauf hinweisen, dass es für einige Sachen des vereidigten Dolmetschers bedarf (womit du recht hast), es aber auch ämtergänge gibt, in denen es ausreicht, wenn einfach nur ein Sprachmittler im Sinne, was DvD berichtet hat, anwesend ist. Zum Beispiel nach erfolgreichen Abschluss des asylverfahrens.

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Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon Plumbum » Mi 7. Okt 2015, 08:54

Klaus Hirschkuh hat geschrieben:
Plumbum hat geschrieben:
Klaus Hirschkuh hat geschrieben:
Plumbum hat geschrieben:Die meisten werden Hartz-IV beantragen müssen, aber es werden einige auch Chancen auf Arbeit haben.

Nach der allgemeinen Stimmungslage in den großen Massenmedien erreichen uns nur Ärzte, Professoren, Ingeneure und evtl eben auch ein paar Webdesigner. :rolleyes:


Ja und das ist Quatsch. Zumal auch Leute mit Berufsausbildung für den Arbeitsmarkt sinnvoll sein können. Auch Krankenpfleger und Gas-wasser-sch... Ist ne anständige Qualifikation.

Ich wollte damit sagen, dass eben gerne das Bild vermittelt wird, das uns vornehmlich Akademiker etc erreichen.


Das hab ich nicht so empfunden. Die häufigsten Formulierungen war doch "Fachkräfte" oder? Das beinhaltet zwar Akademiker, aber nicht nur. Und ich habs auch immer so empfunden, dass eher betont wurde, dass AUCH Fachkräfte einreisen, weil es viele gibt, die denken, dass da nur ungebildete analphabeten herkommen, die man dauerhaft durchfüttern muss.

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Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon Plumbum » Mi 7. Okt 2015, 09:03

Holzbock ne hat geschrieben:
Gästin hat geschrieben:
Unter den Arbeitslosen aus den wichtigsten Asylherkunftsländern hatten 80 Prozent keine Berufsausbildung, aus den Kriegs- und Bürgerkriegsländern waren es sogar 87 Prozent.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/i ... 42158.html

Ist doch schön, wenn man die "unnötigen" Teile des zitierten Textes unter den Tisch fallen lässt: "In den vergangenen Jahren waren die neuen Zuwanderer nach Deutschland im Durchschnitt teilweise sogar besser qualifiziert als die einheimische Bevölkerung. So hatten zuletzt 37 Prozent einen Hochschulabschluss, während es in der deutschen Bevölkerung 21 Prozent sind. Der Trend droht sich nun aber umzukehren. Unter den Arbeitslosen aus den wichtigsten Asylherkunftsländern hatten 80 Prozent keine Berufsausbildung, aus den Kriegs- und Bürgerkriegsländern waren es sogar 87 Prozent".


:baeh:


Die Zuwanderer in den letzten Jahren kamen aber zu einem großen Teil aus Europa aufgrund der Wirtschaftskrise... Das sind keine asylbewerber. Und die Zuwanderer aus Europa waren schon deshalb formal oft besser qualifiziert, weil EU-Studiengänge automatisch anerkannt sind. Zuwanderer sind nicht nur Menschen aus Kriegsgebieten. Diese Riesen Flüchtlingswelle an Asylbewerbern gab es die letzten Jahre nicht. Und daher sind diese beiden zuwanderungswellen auch nicht vergleichbar

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Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon noch so eine » Mi 7. Okt 2015, 09:30

Plumbum hat geschrieben:Ich wollte einfach nur darauf hinweisen, dass es für einige Sachen des vereidigten Dolmetschers bedarf (womit du recht hast), es aber auch ämtergänge gibt, in denen es ausreicht, wenn einfach nur ein Sprachmittler im Sinne, was DvD berichtet hat, anwesend ist. Zum Beispiel nach erfolgreichen Abschluss des asylverfahrens.

Das wurde auch nie bestritten.
Wenn Du weiter vorblätterst und dort liest, wurde auf die Frage eingegangen, dass sich welche als Dolmetscher angeboten haben und sich wundern, dass es darauf keine Rückmeldung gab. Ich schrieb, es kommt immer darauf an, als was man sich meldet. Meldet man sich als Alltagsbegleiter zum Übersetzen, ist es etwas anderes als, wenn man sich als Dolmetscher meldet. Auch habe ich den Unterschied deutlich erklärt. Alltagshilfe in der Landessprache der Asylbewerber ist nicht das Gleiche, als dolmetschen im datenschutzrechtlichen Bereich. Dieser Umfasst nicht nur die Befragung für den Asylantrag, sondern auch die Beratung in psychosozialen Angelegenheiten und auch Angelegenheiten bei der Ausländerbehörde, und hierfür sind die Integrationsfachdienste zuständig.
Plumbum hat geschrieben:
Ein Asylberechtigter gilt auch nicht mehr als Flüchtling

Der Begriff "anerkannter Flüchtling" ist wahrscheinlich meiner Fantasie entsprungen. Ehrlich jetzt mal... Ein erfolgreiches asylverfahren ist doch gerade die formelle Bestätigung, dass jemand Flüchtling ist. :rolleyes:

Oft werden die Begriffe synonym benutzt. Doch es gibt kleine, aber wichtige Unterschiede:
Dass Flüchtling nicht gleich Flüchtling ist und auch Asylberechtigte wieder einer anderen Kategorie zugeordnet werden müssen, ist vielen Menschen nicht bewusst...
Rechtsgrundlagen
Wenn Sie als “Asylberechtigte/r” nach dem Grundgesetz abgelehnt, aber die Flüchtlingseigenschaft zuerkannt wurde, ist eine Klage zwar möglich, in der Regel aber nicht nötig. Die Flüchtlingsanerkennung hat für Sie dieselben aufenthalts-, arbeits- und sozialrechtlichen Folgen wie eine Anerkennung als Asylberechtigte/r.
Quelle
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Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon Plumbum » Mi 7. Okt 2015, 09:54

*seufz* Ich kenne mich auch "ein bißchen" im Aufenthaltsrecht aus. Und wenn jemand, der Asyl erfolgreich beantragt hat, als Flüchtling und nicht als asylberechtigter in einer Diskussion bezeichnet wird, in der es nicht gerade um die verschiedenen Paragrafen des aufenthaltsrechts und die Genfer Konvention etc, sondern um Hilfestellung in Bezug auf Dolmetschen geht, ist dieser Begriff scharf und genau genug. Ich weiß ehrlich nicht, was diese Belehrung in diesem Kontext bringen soll.

Und ich weiß auch, was ein Dolmetscher macht, 1. sowieso und 2. hast du es oben schon mal erwähnt. Und ich sehe irgendwie kein Bezugspunkt zu meiner Aussage, dass trotzdem Sprachmittler sinnvoll sein können. Wenn sich aber Leute zur Verfügung stellen, weil sie helfen wollen, dann müssen die diese Feinheiten in der Bezeichnung nicht wissen, denn das Anliegen ist klar erkennbar und auch Leute in den Ämtern haben Grips im Kopf. Es wäre daher einfach ein netter Zug gewesen, wenn man denen eine Antwort gegeben hätte, vielleicht auch via Presseerklärung. Hilfsbereitschaft sollte nach Möglichkeit nicht unbeantwortet bleiben. Und ich hab DvD so verstanden, dass es auch darum ging, dass schlichtweg keine Reaktion kam.

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Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon noch so eine » Mi 7. Okt 2015, 10:23

Um auf Dein Argument "Hilfsbereitschaft sollte nach Möglichkeit nicht unbeantwortet bleiben" einzugehen:
http://www.br.de/nachrichten/ehrenamt-mit-huerden-100.html
"Die Situation ist unbefriedigend"
Das Problem sieht auch Jana Weidhaase. Hilfe für Flüchtlinge wird überall dringend benötigt, dennoch können viele ehrenamtliche Angebote nicht in Anspruch genommen werden, weil zu wenig Kapazitäten für die Bearbeitung vorhanden sind.

Damit nicht mehr so viele Anfragen ins Leere laufen, hat die Stadt München im Frühjahr ein Online-Vermittlungsportal für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer einrichten lassen. Doch auch da gibt es offenbar noch zu wenige Koordinatoren.

So können in München beispielsweise erst ab 28. September wieder Helferangebote angenommen werden. Angesichts der zahlreichen hilfsbedürftigen Flüchtlinge ist das für viele Freiwillige wohl schwer nachzuvollziehen.

Und diese Situation herrscht in allen Kommunen vor.
Es ist auch nicht so, dass man sich einfach mal so als Helfer melden kann und sofort loslegen kann. Auch ehrenamtliche Helfer müssen angeleitet und eingewiesen werden, u.U. auch geschult werden. Das kommt zur Arbeit der Hauptamtlichen noch dazu und frisst einen Großteil der Arbeit. Das Problem ist der Mangel an qualifizierten Kräften, die sich um die Helfer kümmern können. Dass die Leute oftmals nicht in der Lage sind, auf Anfragen zu Antworten ist keine Unhöflichkeit, Böswilligkeit oder Ignoranz, sondern schlichtweg Überlastung. Vielleicht sollte man auch hierfür ein wenig Verständnis gegenüber den Mitarbeitern aufbringen.
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Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon Plumbum » Mi 7. Okt 2015, 10:45

Ich habe dafür Verständnis. Deswegen steht da auch "netter Zug" und nicht "selbstverständlich" usw. Natürlich sind da Mitarbeiter überlastet. Und im Sinne des Verständnisses gibt es halt auf kommunaler Ebene kopperationsmöglichkeiten mit der Presse. Und ich bin mir sicher, dass die nicht überall optimal genutzt werden.

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Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon Der vom Donnerstag » Mi 7. Okt 2015, 14:59

Plumbum hat geschrieben: Und ich hab DvD so verstanden, dass es auch darum ging, dass schlichtweg keine Reaktion kam.

ja genau das hab ich gemeint
Plumbum hat geschrieben:Ich habe dafür Verständnis. (...) Natürlich sind da Mitarbeiter überlastet. Und im Sinne des Verständnisses gibt es halt auf kommunaler Ebene kopperationsmöglichkeiten mit der Presse. Und ich bin mir sicher, dass die nicht überall optimal genutzt werden.

+1

edit: da muss mann sich so Infos in obskuren Foren suchen :devil:

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Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon Max P » So 11. Okt 2015, 22:31

Vier Wochen lang in einem Nazidorf leben: https://www.youtube.com/watch?v=Cl__BD858yc
Ich bin der festen Überzeugung!

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Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon Forenstalker » Mo 12. Okt 2015, 15:13

Wie wundervoll, ein perfektes Weihnachtsgeschenk: Das Bullshit Quiz.

:rofl:
"Everything you see in the internet is 100% true"
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Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon noch so eine » Mo 12. Okt 2015, 22:21

Heute im Ersten sowie bereits freigeschaltet in der ARD Mediathek, verfügbar vom 12.10.15 bis 12.10 16.
Unter anderem mit Beiträgen von Prof. Dr. Hajo Funke, die nachdenklich stimmen:

Dokumentation: Dunkles Deutschland

Dunkles Deutschland - Die Front der Fremdenfeinde - HoGeSa, PEGIDA, Die Rechte, Der Dritte Weg, NPD, AfD - sie alle arbeiten dran:An einer "Volksbewegung" von rechts, die sich gegen alles Fremde richtet. Mit Macht versuchen Rechtsextremisten, aus Verunsicherung, Wut und Angst der Menschen Kapital zu schlagen und Proteste gegen Flüchtlingsheime zu organisieren. Und sie gehen den entscheidenden Schritt weiter: auch vor Gewalt schrecken die Hardliner nicht zurück.

Der Reporter Olaf Sundermeyer dokumentiert, mit welchen Strategien Rechtsextremisten das demokratische Gemeinwesen bedrohen. In Nauen (Brandenburg) oder Heidenau (Sachsen) und anderen Orten im Osten ist ihnen bereits der Anschluss an die bürgerliche Mitte gelungen. Dieser Anschluss gelingt im Westen, zum Beispiel in Dortmund, der Rechtsextremistenhochburg in NRW, bislang nicht.
Zur Dokumentation ein Interview mit Olaf Sundermeyer: NDR.de

Ein Kommentar zur Sendung von der FAZ: Die neue Rechte marschiert
"Veganismus ist eine bizarre Variante des moralischen Parasitismus. Er schmarotzt bei der Norm, dem Selbsterhaltungsinteresse des Menschen Vorrang einzuräumen, indem er dieses Schmarotzen selber zur Norm macht." Klaus Alfs


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Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon noch so eine » Mo 26. Okt 2015, 21:57

Konflikt- und Gewaltforscher Prof. Andreas Zick im Interview mit SpOn: "Rassistische Gewalt ist Terror"
Quelle
[...]
SPIEGEL ONLINE: Wie sollten Staat und Gesellschaft auf diese Enthemmtheit reagieren?

Zick: Die Relativierung rassistischer Gewalt muss ein Ende haben. Wir dürfen die Menschenfeinde, die Flüchtlingsunterkünfte angreifen, nicht länger als "Asylkritiker" oder "Sorgenbürger" verharmlosen. Wir müssen die rassistische Gewalt in Deutschland als das benennen, was sie ist: eine Form des Terrors. Nach dem Anschlag in Köln merken das die Leute.
[...]

SPIEGEL ONLINE: War das Attentat auf Henriette Reker in Köln ein terroristischer Akt?

Zick: Ja! Die Tat richtete sich nicht nur gegen eine einzelne Person. Sie richtete sich gegen das System. Sie war mit einer politischen Botschaft verbunden. Hätte der Täter "Allahu Akbar" gerufen, wir würden längst von Terrorismus sprechen.
[...]

SPIEGEL ONLINE: Wenn die etablierten Parteien Stimmungen aus der Bevölkerung nicht aufgreifen, tun dies womöglich radikalere Kräfte.

Zick: Das ist ein Irrtum. In den Neunzigerjahren haben Spitzenpolitiker schon einmal versucht, Populismus mit Populismus zu bekämpfen. Diese Strategie ist gescheitert. Das Ergebnis rechtspopulistischer Politik war eine Eskalation des Konflikts, waren die Anschläge von Mölln und Hoyerswerda, war das Entstehen von rechtsterroristischen Strukturen. Appeasement ist keine Lösung. Wutbürger werden nicht dadurch besänftigt, dass Politiker die Wut als "berechtigt" bezeichnen. Die Politik muss dem Rechtspopulismus entschieden entgegentreten. [...]
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hubers ne

Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon hubers ne » Di 27. Okt 2015, 09:03

noch so eine hat geschrieben:Wie sollten Staat und Gesellschaft auf diese Enthemmtheit reagieren?


Und wieder einer der seinen Fetisch nur auf phöse teutsche Nationalisten auslebt.
Will oder kann er nicht begreifen das diese Fixierung auf die Pegida-Fuzzis - ohne Beachtung der anderen vorkommenden ideologisch motivierten Terrortaten - eben genau dazu führt das die Gewalt immer mehr zunimmt.

Es ist schon mehr als erbärmlich wie die Politiker die faktisch den Rechtsstaat abschaffen immer wieder nach der vollen härte des Rechtsstaates rufen wenn es gegen eine bestimmte Gruppe geht. Das dies Faschismus ist werden diese wahrscheinlich nach meiner Befürchtung erst - wenn überhaupt - kapieren wenn es zu spät ist.

Rechtsstaat bedeutet nämlich nicht das man selektiv eine bestimmte Gruppe daran hindert ihre menschenverachtende Gewaltphantasien auszuleben. Rechtsstaat bedeutet das man alle Gruppe daran hindert dies zu tun.
Es mag zwar sein das die "Rechten" einen stärkeren Rückhalt bei der Polizei und dem sächsischen Verfassungsschutz angeblich genießen. Doch die anderen Gruppen genießen einen massiven Rückhalt in den Parlamenten bzw. sind sogar darin vertreten wie die Linke und die Grünen. Für mich ist es nämlich genau so verwerflich wenn das Auto von Frauke Perry angezündet wird oder die Ställe von Bauern.

Und wenn Zick diese Karikatur eines Wissenschaftlers dies nicht erkennt dann soll er lieber Straßen kehren. Denn für seinen bezahlten Job fehlt im einfach die Qualifikation.
Er sagt zwar
Populismus mit Populismus zu bekämpfen. Diese Strategie ist gescheitert.

und hat damit recht. Doch "wir schaffen es" ist auch eine Aussage die vor Populismus nur so trieft.

Es werden jetzt Taten erwartetet und wenn die Wähler diese nicht sehen dann wenden sie sich halt anderen Populisten zu. Denn Merkels gesamter Politikstil als Bundeskanzlerin kann man im besten Fall als perfektes Beispiel einer populistisch motivierten Politik beschreiben. Im schlechten Fall ist es reinster Populismus der Merkel und ihre Regierung verantwortet.

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Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon noch so eine » Di 27. Okt 2015, 22:11

Ach ja? Herr Zick ist Deiner Meinung nach also eine Karikatur der Wissenschaft. hast Du Belege für diese Ansicht? Forschungsarbeiten, die das nachweisen, dass er sich irrt? Dann mal her mit den Quellen. Oder ist es einfach nur deine Meinung?

Es ist ja nicht so, dass er mit seinen Forschungsergebnissen alleine da steht. Da gibt es noch einige andere Extremismusforscher mehr, die zu gleichen Ergebnissen kommen. Und es ist ja ebenfalls nicht so, dass nicht selbst der Verfassungsschutz der jeweiligen Länder, sich auf die Forschungsergebnisse des Herrn Zick beruft, diese mit einfließen lässt in die jeweiligen Verfassungsschutzberichten, wie z.Bsp. Verfassungsschutzbericht Brandenburg s. S.39 oder Verfassungsschutzbericht NRW s. S.25 (nur mal so als kleine Beispiele genannt) und den Mann zu einer Fachtagung des Verfassungsschutzes NRW als Gastreferent einlädt. Komisch, oder?, wenn der doch lieber die Straße fegen soll, deiner Auffassung nach.

Und selbst der Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen sieht dies genauso. Klick mal hier Also müsste auch er Deiner Ansicht nach jemand sein, der eine Karikatur ist und besser die Straße fegen soll?

Weil diese Menschen, aufgrund ihrer Forschungsergebnisse, Erfahrungen und des daraus hervorgehenden Beurteilungsvermögens, die Dinge nicht eins zu eins wiedergeben, wie sie Deiner emotional reagierenden Sichtweise entsprechen, sowohl als auch die Situation aufgrund dieser Ergebnisse und Beobachtungen anders beurteilen, als Du es Dir wünscht, sind es nicht sie, die die Karikaturen sind.

Will oder kann er nicht begreifen das diese Fixierung auf die Pegida-Fuzzis....

Im Übrigen hat Herr Zick in diesem Interview nicht ein einziges mal Pegida erwähnt. Er sprach lediglich von Rechtspopulisten und -extremisten, die die Stimmung aufpeitschen. Mehr nicht. Keine Personennamen und keine Namen von Gruppierungen. Wundert mich daher, wieso Du genau darauf reflexartig anspringst.

Und hab mal keine Sorge: Im Moment sehen weder die Extremismusforscher noch der Verfassungsschutz es so, dass man AFD oder Pegida und deren Ableger verbieten soll. Würde man ihnen doch dadurch genau zuspielen, in ihrer extremistischen Propaganda, auch wenn Einzelpersonen innerhalb dieser Verinigungen ins Visier des VS kommen.
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hubers ne

Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon hubers ne » Di 27. Okt 2015, 23:17

noch so eine hat geschrieben:Ach ja? Herr Zick ist Deiner Meinung nach also eine Karikatur der Wissenschaft. hast Du Belege für diese Ansicht? Forschungsarbeiten, die das nachweisen, dass er sich irrt? Dann mal her mit den Quellen. Oder ist es einfach nur deine Meinung?

ja das ist meine Meinung. Um zu sehen wie Konflikte entstehen und was die Ursachen sind brauche ich keinen Konflikt bzw. Extremismusforscher. Da reicht ein sehr gutes Geschichtsbuch aus. Das diese Ursachen auch heute in der ach so modernen Zeit immer noch die gleichen sind wie in den letzten 2000 Jahren ist jetzt auch nicht so weltbewegend neu.
Denn der Mensch war vor 2000 Jahren genau so wie heute. Vielleicht etwas kleiner - aber seine grundlegenden Denkstrukturen blieben gleich. Denn alles was heute die Moderne ausmacht begründet sich einzig und allein auf den technischen Innovationen und der einhergehenden Erleichterung des Alltags. Wodurch dann auch andere Dinge wichtiger / bedeutender werden. Das in Folge dieser technische Innovationen dann entsprechende philosophische Ideen sich in der breite durchsetzen ist ein glücklicher Umstand. Aber mir ist kein Beispiel bekannt in der das anders war. Deshalb wird die Energiewende in dieser Form auch scheitern. Denn nur durch Wunschvorstellung kann man reale physikalische Probleme nicht lösen. Diese werden auch nicht auf Befehl gelöst.

Von Konfliktforschern erwarten ich nicht nur das sie mir sagen können welche Gruppe sich mal wieder aus welchen Gründen auch immer (die sich eh nie ändern) beleidigt ist und deshalb zur Gewalt neigt. Ich erwarte vorallem das er a) alle Ursachen benennt. Auch z.B. der Populismus der anderen Seite der dazu führte.
Und ich erwarte von diesen b) das mal Lösungswege skizziert werden. Und zwar welche die erfolgreich, relativ zeitlich überschaubar und relativ günstig sind.

Es ist ja nicht so, dass er mit seinen Forschungsergebnissen alleine da steht. Da gibt es noch einige andere mehr, die zu gleichen Ergebnissen kommen. Und es ist ja ebenfalls nicht so, dass nicht selbst der Verfassungsschutz der jeweiligen Länder, sich auf die Forschungsergebnisse des Herrn Zick beruft, diese mit einfließen lässt in die jeweiligen Verfassungsschutzberichten, wie z.Bsp. Verfassungsschutzbericht Brandenburg s. S.39 oder Verfassungsschutzbericht NRW s. S.25 (nur mal so als kleine Beispiele genannt) und den Mann zu einer Fachtagung des Verfassungsschutzes NRW als Gastreferent einlädt. Komisch, oder?, wenn der doch lieber die Straße fegen soll, deiner Auffassung nach.

Und selbst der Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen sieht dies genauso. Klick mal hier Also müsste auch er Deiner Ansicht nach jemand sein, der eine Karikatur ist und besser die Straße fegen soll?


Toll Namedropping. Deine Aufzählung sagt garnichts aus.
Wenn ich mir nämlich anschaue welche Exschperten so die staatliche Institutionen auch beraten in Gebieten in denen ich mich richtig gut auskenne dann ist Deine Aufzählung nutzlos.
Im Gegenteil das verleitet mich ehr zu sagen "Ah wieder so ein Exschperte".

Und wenn man so manchen Politikern zuhört dann kann man ja schon zu dem Entschluss kommen das zumindest der Verfassungsschutz eine nutzlose Institution ist die sofort abgeschafft werden sollte. Bedeutet dann das die dort beschäftigten Nutzlos an ihrer Stelle sind. Sinnvoller wäre dann was? Straßenfegen?
Komischerweise sind das die gleichen Politiker die auf so Exschperten wie Zick abfahren.

Schon verdammt kompliziert so eine Welt. Dann muss man auch noch Querverweise machen.
Das ist es aber was ich an Zick kritisiere. Das er eben keine Querverweise macht. Auch wenn es in einem Interview nicht erschöpfend dargelegt werden kann so erwarte ich von einem Extremismusforscher doch das er zumindest alle wichtigen Seiten z.B. des Populismus kurz erwähnt die keine Lösung darstellen.


Weil diese Menschen, aufgrund ihrer Forschungsergebnisse, Erfahrungen und des daraus hervorgehenden Beurteilungsvermögens, die Dinge nicht eins zu eins wiedergeben, wie sie Deiner emotional reagierenden Sichtweise entsprechen, sowohl als auch die Situation aufgrund dieser Ergebnisse und Beobachtungen anders beurteilen, als Du es Dir wünscht, sind es nicht sie, die die Karikaturen sind.

Wer ein gutes Geschichtsbuch liest stellt fest das nicht eine Seite an allem Schuld ist. Es gibt zwar z.B. in einem Krieg "Opfer" in Form von Ländern die zwischen bzw. neben den Kontrahenten "zufällig" liegen und dadurch nicht aktiv an der Kriegstreiberei waren aber am Ausbruch sind immer mehrere Verantwortlich. Ob es nun durch deutliche Signale oder das unterbleiben dieser geschieht ist dann für die Analyse wichtig und genau das kann ich in diesem Interview nicht sehen.

Im Übrigen hat Herr Zick in diesem Interview nicht ein einziges mal Pegida erwähnt. Er sprach lediglich von Rechtspopulisten und -extremisten, die die Stimmung aufpeitschen. Mehr nicht. Keine Personennamen und keine Namen von Gruppierungen. Wundert mich daher, wieso Du genau darauf reflexartig anspringst.

Und hab mal keine Sorge: Im Moment sehen weder die Extremismusforscher noch der Verfassungsschutz es so, dass man AFD oder Pegida und deren Ableger verbieten soll. Würde man ihnen doch dadurch genau zuspielen, in ihrer extremistischen Propaganda, auch wenn Einzelpersonen innerhalb dieser Verinigungen ins Visier des VS kommen.

Wer ja nochmals schöner diese zu verbieten. Auch wenn ich diese Gruppierungen nicht mag. Das meiste was sie von sich geben ist durch die freie Meinungsäußerung gedeckt. Auch wenn die Meinung mir oder manch anderen nicht immer gefällt.
Die Grüne und Linken haben diese Art der Argumentation ja Saloonfähig gemacht wenngleich auch andere Menschengruppen durch deren Reden verfolgt wurden/werden.
Dann müsste man ja auch diese Parteien verbieten. Denn für mich besteht einfach kein Unterschied ob z.B. "Ausländer" als Brunnenvergifter dargestellt werden (und man deshalb Vorfälle einseitig wiedergibt) oder ob z.B. konventionelle Tierhalter als Brunnenvergifter dargestellt werden.
Das es sowohl unter den "Ausländer" als auch unter den konventionellen Tierhaltern schwarze Schafe gibt ist unbestritten. Aber komischerweise scheint die Argumentation für die Tierhalter in Ordnung zu sein. Da wird diese Hetze sogar in den Medien ohne Reue wiedergegeben.

Wo sind da nochmals die Extremismusforscher? Oder gibt es auch arbeiten zu Peta oder andere Tierrechtler. Oder ist das nicht gefährlich genug. Ist der Hetze über Facebook (siehe Katzetötung in der Grube) etwa nicht schlimm. Was wäre gewesen wenn ein paar dieser durchgeknallten jemanden der zufällig ähnlich wie der Tierquäler aussieht gelyncht hätten. Wäre das dann ein "trauriger" Einzelfall verübt durch einen einsamen Irren der ja nur zufällig Kontakte zu diesen Gruppen hatte.
Bei Stallbränden wird dies komischerweise auch nicht durch den Verfassungsschutz (mir nicht bekannt) untersucht und als staatsgefährdende Gewalt eingestuft wenn klar wurde das mal wieder Tierrechtler ihr Unwesen trieben. Obwohl da auch durchs Grundrecht garantierte Rechte als falsch durch diese Spinner betrachtet werden.
Denk vielleicht mal darüber nach bevor Du mit weiteren halbgaren Argumenten kommst.

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Re: Keine Macht dem Mob!

Beitragvon Holzbock » Mi 28. Okt 2015, 10:12

hubers ne hat geschrieben:Und wieder einer der seinen Fetisch nur auf phöse teutsche Nationalisten auslebt.
Will oder kann er nicht begreifen das diese Fixierung auf die Pegida-Fuzzis - ohne Beachtung der anderen vorkommenden ideologisch motivierten Terrortaten - eben genau dazu führt das die Gewalt immer mehr zunimmt.

Wo sind denn die "Anderen"?
Verfassungsschutz, BKA und sonstige hatten sich jahrzehntelang auf "Linke" konzentriert, wunderschöne nichts-aussagende Berichte verfasst, keine Verbindungen zwischen einzelnen Gruppen herstellen können und dabei konsequent übersehen, dass die "Rechten" und ihre Ableger jährlich in schöner Regelmäßigkeit (auch ohne NSU) Menschen ermordeten. Das waren aber selbstverständlich immer Einzeltäter, eine Vernetzung der rechten Szene gab es nie.


:???:
"Früher war nicht alles besser - ich habs nur besser verstanden" Torsten Sträter


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