Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

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Einar n.e.

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Einar n.e. » Mo 15. Mai 2017, 06:51

Ammonplätzchen? Wtf?
Ich habe als Kind Amerikaner geliebt!

Zum Text:
Die Welt ist verrückt geworden.
Sagte ich aber schon.

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Safiya
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Safiya » Sa 20. Mai 2017, 18:33

Zum Thema "Kulturelle Aneignung" nur ganz kurz. Ich habe ein paar Bücher über Afro-Haar und das Problem stellt sich ungefähr so da. Jahrzehntelang wurden viele Afroamerikaner im Berufsleben diskriminiert, wenn sie ihre Haare nicht europäisch gestylt haben. Bei der Geburt von Babies wurde erst mal orakelt, ob das Kind "gutes Haar" bekommt, also möglichst lose Wellen. Oder schlechtes Haar, kraus, störrisch, trocken und schwer zu bändigen.

Man musste sich die Haare mit Natronlauge verätzen, damit sie glatt wurden, dazu sich mit Glätteisen malträtieren, die nicht selten Verletzungen mit sich brachten. Damit man dann einen Kopf voll dünnem, geschädigten, aber dafür immerhin glattem Haar hatte. Man konnte nie einfach unbeschwert schwimmen gehen oder ohne Kopfbedeckung in den Regen. Es gibt Frauen, die ihr ganzes Leben lang nicht ihre Naturkrause hatten. Sich Zöpfe flechten zu lassen galt in manchen Kreisen als ausgeflippt - so als würde man sich hier eine Glatze oder so rasieren - und galt zudem auch als unprofessionell.

Und dann kommt so eine weiße Frau daher wie Bo Derek in dem Film "10" und trägt Cornrows und dann ist es auf einmal exotisch und sexy. Dass man da schon mal sauer werden kann, kann ich verstehen. Ich kann aber auch die andere Seite verstehen. Als ich das erste Mal in Afrika war, habe ich mir auch Cornrows gemacht und habe mir nichts dabei gedacht. Ich fand es einfach nur schön.

Eigentlich wollte ich euch aber zwei andere Links dalassen: Für alle, für die es nicht kompliziert ist, Mann oder Frau zu sein:

http://www.zeit.de/campus/2017-05/ident ... ettansicht

Contrapoints zum Thema: What is Gender?

https://www.youtube.com/watch?v=b_uEXzqW43c
"das ist schafskäse....und ich bin KEIN veganer und möchte auch nicht so genannt werden. ich esse ab udn an ziegen und schafskäse..[...] und das ist das ende der diskussion. immer dieses veganergewäsch.... " Andreas "Bär" Läsker

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Gargamel
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Gargamel » Sa 20. Mai 2017, 19:29

Und dann kommt so eine weiße Frau daher wie Bo Derek in dem Film "10" und trägt Cornrows und dann ist es auf einmal exotisch und sexy. Dass man da schon mal sauer werden kann, kann ich verstehen.



Importierter Gender Mainstream aus den USA is einfach nur assi.

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Rageboy
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Rageboy » Sa 20. Mai 2017, 20:45

BöserWolf hat geschrieben:Bonnie Tsui hat Magenbeschwerden. Weil sie eine halbwegs bekannte Autorin ist, durfte sie sich auf der Meinungsseite der New York Times ausbreiten und pikiert fragen: "Warum ist Asiatischer Salat noch immer auf der Speisekarte?"

Das sei "leichtfertiger Rassismus" – unbedacht, aber doch. Wieso? Weil "asiatisch" einen ganzen Kontinent umfasst. Wieso ist ein geografischer Begriff rassistisch? Unter Aufbietung aller dialektischen Kunst erklärt sie: Im Asiatischen Salat (Sesamöl, Karotten, Ingwer, Mandarinen, Grünzeug, d. Red.) verberge sich ein klassisches "Stereotyp", nämlich "die sehen doch alle gleich aus". Salat gleich Klischee gleich Herabwürdigung.


Zusammenstellungen und ihre Bezeichnungen, die man in der Küchensprache "Klassische Garnituren" nennt, waren immer schon mal in der Kritik. Vor allem dann, wenn es um Minderheiten ging, "Zigeunersauce" oder "Zigeunerschnitzel" sind da vor allem als Beispiel zu nennen. Will man derartige Bezeichnungen ganz ausmerzen, dann kann man Herings Lexikon der Küche (de facto normgebend für den deutschsprachigen Raum, aber auch auflagenstärkstes Küchenlexikon der Welt in 4 Übersetzungen) gleich ganz einstampfen - denn es besteht fast nur aus solchen oder ähnlichen Bezeichnungen.
Es sei hier angemerkt: Die "Zigeunersauce" ist der Küche der Sinti & Roma entlehnt - und stellt somit eine Anerkennung ihrer Küche dar, denn immerhin hat sie es in den Kanon der Klassiker geschafft. Dass muss anderen erst einmal gelingen - dem ganzen veganen Kram z.B. - und da glaube ich nicht, dass das passiert.

Genauso findet man aber auch einen "Bermuda-", "Brasilianischen-" oder "Bretonischen Salat", um nur drei zu nennen - komisch ist immer nur: Darüber regt sich dann niemand auf - warum auch? Die Garnitur "Casanova" enthält immer Trüffel, offenbar hat Giacomo Casanova die besonders geschätzt. Müssen wir die jetzt auch streichen, weil "Casanova" per se "frauenfeindlich" ist? Ein Vorwurf im Übrigen, gegen den der historische Casanova unbedingt protestieren würde.

Einen "Negerkuss" gibt's ja schon lange nicht mehr. Vor rund 20 Jahren hat sich einmal eine Amerikanerin in einem österreichischen Lokal, in dem ich damals arbeitete, über einen "Mohr im Hemd" aufgeregt. Die Geschäftsführerin fragte unsere afrikanischen Küchenhelfer, ob sie das "rassistisch" fänden - und die lachten nur. "Hör' doch auf, wenn's wirklich darum geht, da haben wir andere Probleme. Ist die Amerikanerin schwarz?" - "Nein, weiß" - "Gut, dann ist ja alles klar." :grin:

Und über "Würstchen im Schlafrock", "Scheiterhaufen" oder "Nonnenfürzle" regt sich doch auch keiner auf, was soll das alles überhaupt?
Herr, lass mich ein guter Mensch sein. Aber bitte nicht sofort.

Der vom Donnerstag
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Der vom Donnerstag » Sa 20. Mai 2017, 23:17

Der konzepzjonelle penis als sozjale konstrukzjon



Gut festhalten, hier kommt eine übersetzung der zusammenfassung:

Anatomische Penisse mögen existieren, aber da auch prä-operative Transgender-Frauen über anatomische Penisse verfügen, ist der Penis gegenüber der Männlichkeit ein inkohärentes Konstrukt. Wir argumentieren, dass der konzeptionelle Penis nicht als anatomisches Organ, sondern besser als soziales Konstrukt zu verstehen ist, das sich isomorph zur performativen toxischen Männlichkeit verhält. Durch eine detaillierte poststrukturalistische diskursive Kritik und das Beispiel des Klimawandels stellt diese Arbeit das vorherrschende und schädliche soziale Klischee in Frage, dass Penisse sich am besten als männliche Sexualorgane verstehen lassen, und weist ihm eine passendere Rolle als eine Art maskuliner Performanz zu


Bwahahahahaha! Den sozjologen kann man wirklich jeden bullshit unterjubeln, ohne dass das einen der lektoren auffällt. Und nein, das war keine ernsthafte arbeit, das war vorsätzliche verarschung. Unbemerkte vorsätzliche verarschung. Von fachwisschenschaftlern unbemerkte vorsätzliche verarschung. Oder, um es mit den autoren zu sagen:

Der Artikel war absichtlich absurd und argumentiert im Wesentlichen, dass man sich Penisse nicht als männliche Genitalien, sondern als schädliche soziale Konstruktion vorstellen soll. Wir haben keinen Versuch unternommen, herauszufinden, was „poststrukturalistische diskursive Gender-Theorie“ überhaupt bedeutet. Wir nahmen an, wenn wir einfach klar in der moralischen Implikation sind, dass Männlichkeit an sich schlecht ist und der Penis irgendwie die Wurzel des Übels ist, bekommen wir das in einer respektablen Zeitschrift veröffentlicht

Bwahahahahaha! Lest es einfach dort weiter, das wird immer besser!

Auch Hadmut Danisch (ich wollte es ihm gerade stecken) kriegt sich kaum wieder ein ob dieser gnadenlosen wisschenschaftlichen dummheit.

https://schwerdtfegr.wordpress.com/2017 ... des-tages/ :rofl:

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BöserWolf
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon BöserWolf » Sa 20. Mai 2017, 23:57

Ich fühle mich jetzt sozial-konstruktiv angepisst.
Das Leben ist einfach zu kurz, um es durch Urkost zu verlängern!

Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (J.E. Coleridge)

Wer lästert so spät noch in Degerloch: Es ist der Läsker, der lästert noch.

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Plumbum
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » So 21. Mai 2017, 08:09

Ist toxische männlichkeit eigentlich, wenn die frau schwanger wird? :rofl:

Das Miese ist, dass es jede Menge wertvolle Forschungsarbeit im Bereich der Sozialwissenschaften und der Soziologie gibt und durch solche Aktionen diese ebenfalls diskreditiert werden.

Skepsis

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Skepsis » So 21. Mai 2017, 12:01

Gargamel hat geschrieben:
Und dann kommt so eine weiße Frau daher wie Bo Derek in dem Film "10" und trägt Cornrows und dann ist es auf einmal exotisch und sexy. Dass man da schon mal sauer werden kann, kann ich verstehen.



Importierter Gender Mainstream aus den USA is einfach nur assi.

Sorry Schneeflocke werd erwachsen.

Stimmt (ich erweiter das man um den Aneignungs-Vorwurf). Man lesen nur mal:
What exactly is wrong with cultural appropriation? That was the deliberately provocative point in a recent issue of the magazine Write, the official journal for the Canadian Writers’ Union. Here’s a flavor of the piece by Hal Niedzviecki, the editor of the mag: “In my opinion, anyone, anywhere, should be encouraged to imagine other peoples, other cultures, other identities. I’d go so far as to say there should even be an award for doing so — the Appropriation Prize for best book by an author who writes about people who aren’t even remotely like her or him.” Niedzviecki went on to lament that Canadian literature was still “exhaustingly white and middle class” because of this aversion to reaching beyond one’s own experience.

Abgesehen von der Preis-Sache hört sich das für mich zumindest vernünftig an. Aber andere sehen das anders:
Well you know where this is going, don’t you? The man had to resign in ignominy and write a groveling apology. Another member of the editorial board quit in shame: “I can’t, should not, and will not speak for any indigenous writer, but what I do attempt to do, in my life and in my work, is to listen to others who do not move through the world with my level of privilege.” The somewhat glaring irony is that the entire issue of the magazine Niedzviecki edited (and committed heresy in) was devoted entirely to indigenous writers! In the offending piece, Niedzviecki had even written that “indigenous writing is the most vital and compelling force in Canadian writing and publishing today.” Nonetheless, the Equity Task Force of the Writers’ Union accused the editor of promoting “cultural genocide,” and “a long-debunked false universalism.” They demanded a formal retraction of the essay and an apology, anti-racist seminars for everyone on staff, handing the next three issues entirely to indigenous and “racialized” editors and writers, and a criterion for appointing the next editor: that he or she be “active and respected in indigenous sovereignty and anti-racist cultural movements for at least three years.” And this is a union for writers!


Gruß

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Max P
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Max P » So 21. Mai 2017, 13:28

Rageboy hat geschrieben:Es sei hier angemerkt: Die "Zigeunersauce" ist der Küche der Sinti & Roma entlehnt - und stellt somit eine Anerkennung ihrer Küche dar, denn immerhin hat sie es in den Kanon der Klassiker geschafft. Dass muss anderen erst einmal gelingen -

Guter Hinweis. Allerdings stößt sich die pc wohl nicht am Schnitzel als solchem, sondern am Wort "Zigeuner", das als diskriminierend gilt (Zigeuner = "ziehende Gauner"). Abgesehen davon wurden die Schnitzel wahrscheinlich eher von den Zigeunerinnen zubereitet. :grin:
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Kenny
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Kenny » So 21. Mai 2017, 17:34

Max P hat geschrieben:[...] sondern am Wort "Zigeuner", das als diskriminierend gilt (Zigeuner = "ziehende Gauner")

Nicht wirklich.

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Safiya
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Safiya » Mo 22. Mai 2017, 12:12

Zum Thema "Der konzeptionelle Penis als soziale Konstruktion":

https://ketanjoshi.co/2017/05/20/the-en ... ionalists/

ketanjoshi hat geschrieben:Beyond that basic morsel of logic, academic hoaxes happen in the hard sciences, too:

- Andrew Wakefield, a British anti-vaccination campaigner, managed to publish a fraudulent paper in the Lancet in 1998.
- A US nuclear physics conference accepted a paper written entirely in autocomplete.
- A trio of MIT grad students created an algorithm that creates fake scientific papers – in 2013 IEEE and Springer Publishing found 120 published papers had been generated by the program.
- A paper entitled “Get me off your fucking mailing list” was accepted for publication by computer science journal.
- A 2013 hoax saw a scientific paper about fictional lichen published in several hundred journals.


Kennt ihr den schon: https://www.thisamericanlife.org/radio- ... stosterone ??

Menschen berichten von ihren Erfahrungen mit dem Hormon der Begierde. Jemand, dessen Körper für eine gewisse Zeit gar kein Testosteron mehr produziert hat, erzählt von seinen Erfahrungen. Ein Transmann erzählt, wie sich seine Wahrnehmung nach der ersten Testo-Injektion verändert hat.
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » So 28. Mai 2017, 20:18

Da es hier irgendwie reinpasst... bin gespannt, was dabei rauskommt. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/n ... 63680.html

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon BöserWolf » Mo 29. Mai 2017, 14:16

Ach Gott!

Evangelischer Kirchentag

Ändergender gegen Gott

Auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag musste „in gerechter Sprache“ gesungen werden. Sogar „Der Mond ist aufgegangen“ wurde durchgegendert: Dieses Liederbuch spinnt.


Wer, des seichten Sakropops der Kirchentagslieder überdrüssig, die vertrauten Lieder im Liederbuch des Deutschen Evangelischen Kirchentags sucht, traut seinen Augen nicht: Unweigerlich wird er auf die „Variationen/Alternativen in gerechter Sprache“ stoßen. Nicht einmal vor Matthias Claudius’ „Der Mond ist aufgegangen“ macht der Genderwahn halt. Zwar bleiben einem die Möndin oder Mondgöttin erspart, doch „so legt euch denn, ihr Brüder“ wird in eine nichtssagendes „so legt euch Schwestern, Brüder“ umgemünzt und die Konkretheit des „und unsern kranken Nachbarn auch“ muss der Allerweltsformulierung „und alle kranken Menschen auch“ weichen, die den Geist des Gutmenschentums atmet und im Zweifel keinen Funken Mitgefühl zu wecken weiß. Das ist Kulturfrevel in einem Liederheft, das sich im Vorwort auf das Singen als Kernanliegen der Reformation (Luther: „Wer singt, betet doppelt“) beruft und die Pflege des alten Liedguts hervorhebt.


In der Logik der beiden Frauen, die für die sprachlichen Missgriffe verantwortlich zeichnen und der Hamburger Gruppe „Lesben und Kirche (LuK)“ angehören, darf auch „Lobet den Herren“ nicht stehen bleiben. Stattdessen soll „Lobet die Ew’ge“ gesungen werden. Dass damit der Reim „alle, die ihn ehren“ hinfällig ist, kümmert die Gesinnungstäterinnen ebenso wenig wie ein holpriges Versmaß. Und weil es so unmöglich ist, wiederholen sie ihren Eingriff gleich in der dritten Strophe noch einmal, wo nun statt „O treuer Hüter“ „O treue Hütrin“ gesungen werden soll, womit der Reim zu „Brunnen aller Güter“ aufgegeben wird. Die absurden Beispiele ließen sich fortsetzen, bei „Wer nur den lieben Gott lässt walten“. Dort bleibt zwar der „liebe Gott“, doch weiter geht es grammatikalisch falsch mit „der Allerhöchsten“ und so weiter. Und das in einer Auflage von 265 000 Exemplaren.


http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/das-liederbuch-des-evangelischen-kirchentags-spinnt-15036612.html
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DG ne

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon DG ne » Mo 29. Mai 2017, 14:32

So, das war's bei mir. Die Protest-tanten können mich mal endgültig. :irre:

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Der vom Donnerstag » Mo 29. Mai 2017, 16:43

Mich ärgert vielmehr, dass solche Leute ein gesichertes Auskommen haben. Was läuft da schief? Vitamin B scheint doch das wichtigste zu sein. :angry:

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Plumbum
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Mo 29. Mai 2017, 17:10

Der vom Donnerstag hat geschrieben:Mich ärgert vielmehr, dass solche Leute ein gesichertes Auskommen haben. Was läuft da schief? Vitamin B scheint doch das wichtigste zu sein. :angry:


Klar..vitamin B schadet nur dem, der keins hat.

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon tori » Di 30. Mai 2017, 12:17

@MaxP: Selbstverständlich heißt "Zigeuner" nicht "ziehender Gauner". Allerdings tauchte diese Lesart vor vielen Jahren irgendwo mal auf uns seitdem habe ich das oft gehört. Es hat sich also eine falsche und widerliche Lesart des Begriffes "Zigeuner" verbreitet. Es ist für die Wahrnehmung in diesen Kreisen unerheblich, ob das richtig oder falsch ist, sie nutzen es und hetzen damit immer weiter.
Für mich ist das klassischer Begriffsmißbrauch, gegen den man zwar argumentieren kann, aber nicht ausmerzen.
Liebe Eso-Deppen und Aluhut-User,

Seid versichert: das Leuchten in Euren Augen ist nur das Licht der Sonne, welches durch Eure hohle Birne scheint.
von @ nochsoeine

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Bloedmann » Fr 2. Jun 2017, 18:11

Gute Nachrichten für Hirschkühe. Aus Bärlin natürlich:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehrsschilder-rot-rot-gruen-moechte-auch-strassen-gendergerecht-gestalten/19600040.html

Hoffe das kam hier nicht Anfang April schon hoch ... ^^
WER SAHNE WILL MUSS KÜHE SCHÜTTELN!

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Di 6. Jun 2017, 09:14

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/s ... g-27036608

Na, da legen sie sich wohl ein ei ins nest beim versuch, eine passende frau für eine straßenumbenennung zu finden.

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Max P » Di 6. Jun 2017, 10:31

tori hat geschrieben:@MaxP: Selbstverständlich heißt "Zigeuner" nicht "ziehender Gauner". Allerdings tauchte diese Lesart vor vielen Jahren irgendwo mal auf uns seitdem habe ich das oft gehört. Es hat sich also eine falsche und widerliche Lesart des Begriffes "Zigeuner" verbreitet.

Ok, ich dachte immer, der Begriff leitet sich von Gauner ab. Aber dann wäre "Zigeuner" ja durchaus politisch korrekt und nicht diskriminierend. :grin:
Ich bin der festen Überzeugung!

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Der vom Donnerstag » Fr 9. Jun 2017, 17:40

just some brainfood: https://blog.fefe.de/?ts=a7c689c9
Stichort: diversity

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Fr 9. Jun 2017, 19:49

Der vom Donnerstag hat geschrieben:just some brainfood: https://blog.fefe.de/?ts=a7c689c9
Stichort: diversity



durchaus interessante gedanken. zum Thema gehört aber dann auch sowas https://www.facebook.com/rebelgirls/vid ... 693691853/

und sowas https://www.slideshare.net/terriko/how- ... -it-doesnt

wobei das nicht bedeutet, "böse männer" <=> "unterdrückte frauen", denn die bücher über prinzessinnen werden auch und vor allem von Frauen geschrieben und sätze wie "Ich kann kein mathe, ich bin ja eine frau" hört man auch nicht selten.

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Max P » Fr 9. Jun 2017, 21:31

Plumbum hat geschrieben: und sätze wie "Ich kann kein mathe, ich bin ja eine frau" hört man auch nicht selten.

Doch, das ist wohl wissenschaftlich erwiesen. Hetenmänner und Lesben können Stadtpläne besser lesen als Schwule und Hetenfrauen. Gibt angeblich belastbare Untersuchungen dazu. :grin:
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon BöserWolf » Fr 9. Jun 2017, 22:25

Ich will doch stark hoffen, dass umgekehrt das Verständnis von Schnittmusterbögen stärker ausgeprägt ist. :devil:

Duck und wech...
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Skepsis

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Skepsis » Sa 10. Jun 2017, 18:04

Boah, was geht mir ze.tt auf den Sack. Bento auch. Irgendwie passiert's aber doch, dass ich wider besseren Wissens auf entsprechende Links klicke und so konnte ich mich heute mit Manspreading auseinandersetzen. Man darf sich auf keine Fall die Kommentare (insbesondere die Antworten der Redaktion) entgehen lassen.
Mir geht das auch deswegen auf den Sack, weil ich mit meinen 1,93m und 85 kg ziemlich schlank bin; aber es reicht, in Bus, S- und U-Bahn in allen Richtungen aus den Sitzen raus zu ragen. Sitzt ein Mann neben mir (oder mir gegenüber) ist immer Körperkontakt angesagt (solange es kein schmächtiges Veganerlein ist. Pseudo-Veganer natürlich ausgenommen). Bei Frauen häufig auch. Wäre ich eine Frau könnte ich jetzt auf Bodyshaming machen.

Gruß


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