Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

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Plumbum
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » So 7. Mai 2017, 21:26

Der vom Donnerstag hat geschrieben:Na gut, hier dasselbe nochmal, weniger provokativ:
Kleinbürgerliche Lifestyle-Sektiererei vom Feinsten. Das Denglische ist übrigens auch eine „kulturelle Aneignung“.
https://www.burks.de/burksblog/2017/05/ ... e-verboten

Direkt zum Stein des Anstoss: https://www.burks.de/burksblog/pix/2017 ... 17_1kl.jpg



unabhängig von der sprache ist der inhalt natürlich quatsch. Im gegenteil, es ist ja durchaus eine bereicherung, wenn auch elemente anderer kulturen - in diesem fall dreadlocks - übernommen werden. wir verbieten ja auch nicht die manga-fanszene in D.

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Kenny
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Kenny » Mo 8. Mai 2017, 00:25

Nein, Dreadlocks bei Weißen sind böse:
Weiße Träger von Dreadlocks fordert RS auf, diese abzuschneiden. Es handele sich um »kulturellen Kannibalismus«, ebenso wie etwa beim Tragen der palästinensischen Kufiya. »Es tut weh, wenn Weiße, die uns täglich wehtun, sich die Symbole unserer radikalen Kämpfe aneignen«, sagt Emma.

http://jungle-world.com/artikel/2012/30/45919.html

:irre:

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MonatsVorbeigucker
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon MonatsVorbeigucker » Mo 8. Mai 2017, 02:52

Richtig so!

Was aber irgendwie niemand von uns weißen Arschloch-Unterdrückermenschen bisher geschnallt hat, obwohl es die Identität schwarzer Menschen bzw. deren Familienlinie für immer zerstört, ist wenn wir weißen Arschlochmenschen ihre stolzen, schwarzen Gene durch Paarung mit ihnen unwiederruflich vernichten! Schon Muhammed Ali hat das vollkommen richtig erkannt!


Im übrigen ist es kultureller Kannibalismus, wenn Negerfrauen sich die Haare glattbügeln und am besten noch in einer europaische Haarfarbe färben, wie Haselußbraun oder :aufsmaul: ...blond!!! Nicht für uns, sondern für sie selber!!!
Alex Green, Experte auf dem Klo "Ich find halt wichtig nicht darauf zu hören was die Ärzte sagen, sondern ich würde einfach mal die Realität betrachten"

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MonatsVorbeigucker
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon MonatsVorbeigucker » Mo 8. Mai 2017, 03:53

PS. bevor es jemand in den falschen Hals bekommt:

1.) ich halte solche Spinner für wahre Rassisten, weil sie Menschen ständig nach Hautfarbe und Herkunft einteilen (hier z.B.: "Wir Weissen und da die armen, unterdrückten Schwarzen").

2.) das Wort "Neger" regt die Leute immer so herrlich auf.
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Max P
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Max P » Mo 8. Mai 2017, 13:44

Kenny hat geschrieben:Nein, Dreadlocks bei Weißen sind böse:
Weiße Träger von Dreadlocks fordert RS auf, diese abzuschneiden. Es handele sich um »kulturellen Kannibalismus«, ebenso wie etwa beim Tragen der palästinensischen Kufiya. »Es tut weh, wenn Weiße, die uns täglich wehtun, sich die Symbole unserer radikalen Kämpfe aneignen«, sagt Emma.

http://jungle-world.com/artikel/2012/30/45919.html

:irre:
Aber sowas von! Der ganze Artikel beschreibt knallharte rassistische Spinner bzw. -Innen. :gaga: :facepalm: :muell:
Ich bin der festen Überzeugung!

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Holzbock
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Holzbock » Mo 8. Mai 2017, 17:40

Kenny hat geschrieben:Nein, Dreadlocks bei Weißen sind böse:
http://jungle-world.com/artikel/2012/30/45919.html


Das muß man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen:
Bei vielen Flüchtlingsaktivisten kamen die Interventionen der PoC hingegen schlecht an.
»Die haben eine autoritäre Art, Positionen durchzudrücken«, sagt der aus Nigeria stammende Rex Osa vom »The Voice Refugee Forum«.
»Sie haben eine Atmosphäre geschaffen, in der sie die Leute moralisch als Geiseln halten. Viele Deutsche haben Angst gekriegt, als Rassisten zu gelten.«
Sogar er selbst habe sich unter Druck gesetzt gefühlt. Denn als Osa im Abschlussplenum von Opfern des Rassismus sprach, wurde er mit Verweis auf »herrschaftssensible Sprache« von einer »kritischen Weißen« belehrt, dass es »negativ von Rassismus Betroffene« heißen müsse.


Unter dem Deckmäntelchen (ihrer) Moral wird also der dumme Nigger weiterhin von der weißen Herrenmenschin belehrt, was richtig zu sein hat. Nur jetzt eben nicht aus unterdrückerischen Gründen, sondern um dem Dummbaddel zu helfen - hei, ohne weiße Arschlöcher geht die Welt einfach zugrunde, da kann man nix daran ändern.

Erinnert mich an einen Roman von Tom Sharpe in dem man versuchte, die Diskriminierung Kleinwüchsiger dadurch zu beseitigen, dass man das Wort Zwerg durch den Kunstbegriff Perg "= Person restringierter Größe" ersetzte - als ob man einen neuen Begriff nicht einfach auch negativ einsetzen könne.

Wer hat nur all diese Spinner aus den Universitäten hinaus in die reale Welt entwischen lassen?


:mauer: :mauer: :mauer:
"Früher war nicht alles besser - ich habs nur besser verstanden" Torsten Sträter

Einar n.e.

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Einar n.e. » Mo 8. Mai 2017, 18:36

... wurde er mit Verweis auf »herrschaftssensible Sprache« von einer »kritischen Weißen« belehrt, dass es »negativ von Rassismus Betroffene« heißen müsse.


Mir stellt sich vor allem die Frage, wer all den armen Studenten in den Universitäten diesen spinnert-bescheuerten Sozioslang mit seinen PoC's und Queers und weißen Bösewichtern und rechts- oder linksdrehenden Transmenschen beibringt.
Diese Leute gehören zuerst in die Klapse.
Haben die keine anderen Sorgen?

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Kenny
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Kenny » Mo 8. Mai 2017, 18:48

Einar n.e. hat geschrieben:
... wurde er mit Verweis auf »herrschaftssensible Sprache« von einer »kritischen Weißen« belehrt, dass es »negativ von Rassismus Betroffene« heißen müsse.


Mir stellt sich vor allem die Frage, wer all den armen Studenten in den Universitäten diesen spinnert-bescheuerten Sozioslang mit seinen PoC's und Queers und weißen Bösewichtern und rechts- oder linksdrehenden Transmenschen beibringt.
Diese Leute gehören zuerst in die Klapse.
Haben die keine anderen Sorgen?

Dazu musst du nur in diesem Thread 49 Seiten zurückblättern. :grin:

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Fopper
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Fopper » Mo 8. Mai 2017, 19:02

Das war wohl eine selten aggressive und fanatische Truppe.
Quelle 1
Quelle 2
Am Ende wollte dann wohl keiner mehr mit ihnen was zu tun haben.

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MonatsVorbeigucker
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon MonatsVorbeigucker » Mo 8. Mai 2017, 20:21

Nochmal ne andere Frage:

Was ist, wenn ein hier geborener und 100% heimisch sozialisierter Deutscher schwarzer Hautfarbe auf die dumme Idee kommt, sich Dreadlocks zu machen. Muß der dann auch draußen bleiben? :???: :???: :???:
Alex Green, Experte auf dem Klo "Ich find halt wichtig nicht darauf zu hören was die Ärzte sagen, sondern ich würde einfach mal die Realität betrachten"

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Forenstalker
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Forenstalker » Mo 8. Mai 2017, 20:26

MonatsVorbeigucker hat geschrieben:Nochmal ne andere Frage:

Was ist, wenn ein hier geborener und 100% heimisch sozialisierter Deutscher schwarzer Hautfarbe auf die dumme Idee kommt, sich Dreadlocks zu machen. Muß der dann auch draußen bleiben? :???: :???: :???:

Nur wenn er Jeans trägt. Jeans diskriminieren Amerikaner durch kulturelle Aneignung und verhöhnen gleichzeitig ehemals als Baumwollpflücker versklavte Afroamerikaner. Muss man wissen.
"Everything you see in the internet is 100% true"
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BöserWolf
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon BöserWolf » Mo 8. Mai 2017, 20:31

Und wehe, er isst Eisbein mit Sauerkraut oder gar Labskaus!

Mal im Ernst: Wäre ich ein Flüchtlingshasser, würde ich solche Gruppe finanziell unterstützen. Die schaffen es hervorragend, Flüchtlingsarbeit wirkungsvoll zu diskreditieren. Mir geht bei solchen Sprechverboten der Hut hoch.
Das Leben ist einfach zu kurz, um es durch Urkost zu verlängern!

Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (J.E. Coleridge)

Wer lästert so spät noch in Degerloch: Es ist der Läsker, der lästert noch.

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon MonatsVorbeigucker » Mo 8. Mai 2017, 22:42

Was ist der größte Unterschied zwischen Rassisten und Antifaschisten/Gutmenschen?

Rassisten fürchten tief in ihrem Inneren, dass die Abstammung eines Menschen evtl doch nicht so wichtig ist und vielleicht doch alle gleich sind.

Bei Gutmenschen/Antifaschisten ist es genau umgekehrt...


:haudrauf: duck und weg ...
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Gästin

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Gästin » Di 9. Mai 2017, 05:42

Fopper hat geschrieben:Das war wohl eine selten aggressive und fanatische Truppe.
Quelle 1
Quelle 2
Am Ende wollte dann wohl keiner mehr mit ihnen was zu tun haben.


:shocked: Ich bin fassungslos. Und solche Leute wollen eine gutere Welt erreichen? :irre:

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Plumbum
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Di 9. Mai 2017, 05:56

Fopper hat geschrieben:Das war wohl eine selten aggressive und fanatische Truppe.
Quelle 1
Quelle 2
Am Ende wollte dann wohl keiner mehr mit ihnen was zu tun haben.



Wow, die hatten anscheinend ja echt noch mehr ein Rad ab als andere aus der Antifa-Szene. :grin: ich verstehe auch nicht, wie man überhaupt das konzept haben kann, dass eine "PoC" (*hust* auf deutsch wäre das auch nur "farbige Person") rassistisch diskriminiert wird, wenn sie auf das Ende einer vorher für alle gleich festgelegten Redezeit hingewiesen wird. Einiges, was da genannt wurde, empfinde ich wiederum als Rassismus, weil wenn das wirklich notwendig wäre, wären alle Farbigen komplett lebensuntüchtig. Und das das nicht so ist, daran besteht wohl kein Zweifel.

Schlimm ist, dass solche "Aktivisten" ernsthafte Debatten verhindern, die ich durchaus für notwendig halte.

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Kassandra
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Kassandra » Di 9. Mai 2017, 09:40

"Critical Whiteness"? Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich darunter glatt dadaistische Aktionskunst vermuten...
Das ist schön bei den Deutschen: Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht.
~ Heinrich Heine ~

Einar n.e.

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Einar n.e. » Di 9. Mai 2017, 10:41

Ich kann insgesamt mit postmodernem Kauferwelsch im Allgemeinen und mit (sozial)konstruktivistischen Ansätzen im Speziellen nichts anfangen.
Ich muss dabei immer an die Sokal-Affäre und an "Des Kaisers neue Kleider" denken.
Pseudointellektueller Unfug elitärer Kreise ohne Bezug zur Lebenswirklichkeit.

Grotifant

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Grotifant » Mi 10. Mai 2017, 00:32

Plumbum hat geschrieben:
Fopper hat geschrieben:Das war wohl eine selten aggressive und fanatische Truppe.
Quelle 1
Quelle 2
Am Ende wollte dann wohl keiner mehr mit ihnen was zu tun haben.


Wow, die hatten anscheinend ja echt noch mehr ein Rad ab als andere aus der Antifa-Szene.


Ja. https://reclaimsociety.wordpress.com/2012/07/07/gedachtnisprotokoll-und-stellungnahme-bezuglich-der-ausstellung-tatort-stadion-ii-fusball-und-diskriminierung-und-den-geschehnissen-in-den-raumen-des-new-york-im-bethaniens/
Ist aber eigentlich ein alter Hut, erinnert das doch stark an die Diskussion zur "Definitionsmacht über sexualisierte Gewalt" in der Antifa in den 90ern. Nachdem es zu ein oder zwei Selbstmorden von Typen kam (Frau fühlt sich von Mann vergewaltigt und macht das publik = Ausschluss aus der Szene = Verlust seines Freundeskreises über Nacht) war das aber nicht mehr lustig. Eine regelrechte Hexerjagd sozusagen.

Gästin

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Gästin » Fr 12. Mai 2017, 16:57

Ich werde das Gefühl nichtg los, dass die PoC-Nummer nur Nazi-Sprech in grün ist. Dazu habe ich mal recherchiert und folgenden Text gefunden, dessen Schlussaussage, dass das alles nur verkappte Antisemiten sind, ich zwar nicht teile, der aber einige interessante Ansätze bietet:

Plebejische Globalperspektive - Critical Whiteness als postmoderner Nazi-Zombie

Spoiler: Genderisten und Lann Hornscheidt sind auch dabei.

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Plumbum
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Fr 12. Mai 2017, 17:32

*hust* zum schluss wurde er mir zu lang :grin: morgen mal nochmal.

Aber ja, er hat viele interessante ansätze. Und diese ansätze kann man durchaus teilweise auf den feminismus übertragen. Auch da gibts ja viele verschiedene strömungen und insbesondere die strömungen, die den mann in sämtlichen themen die diskussionsteilnahme oder sogar nur das Stellen von Fragen verbieten und ihn zu allem Übel erklären, sind - gelinde gesagt - zum Kotzen.

Femnazis nein danke

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Femnazis nein danke » Sa 13. Mai 2017, 07:15

Genau solche Radikalfeministen und Sprachpolizisten (hallo Anke!) haben maßgeblich dazu beigetragen, die Piraten zu zerlegen.

Und heute könnte ich sie auf dem Stimmzettel brauchen, wenn ich mir die orwellschen Aussagen des Innenministers anhöre. Die Genderisten und Fanatiker können also im echten Leben richtig Schaden anrichten.

Femnazis nein danke

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Femnazis nein danke » Sa 13. Mai 2017, 07:19

Gästin hat geschrieben:Ich werde das Gefühl nichtg los, dass die PoC-Nummer nur Nazi-Sprech in grün ist. Dazu habe ich mal recherchiert und folgenden Text gefunden, dessen Schlussaussage, dass das alles nur verkappte Antisemiten sind, ich zwar nicht teile, der aber einige interessante Ansätze bietet:

Plebejische Globalperspektive - Critical Whiteness als postmoderner Nazi-Zombie

Spoiler: Genderisten und Lann Hornscheidt sind auch dabei.


Dafuq? LOL? :grin:

"Bahamas" ist doch ein Hausmagazin der Antideutschen. Jetzt haben die "Critical Whiteness"-Nasen also offensichtlich auch bei den letzten Verbündeten verkackt.

Die Spaltungsvorgänge in der linksextremen Szene übertreffen die in einer Atombombe. :rofl:

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Fopper » Sa 13. Mai 2017, 07:20

Femnazis nein danke hat geschrieben:Genau solche Radikalfeministen und Sprachpolizisten (hallo Anke!) haben maßgeblich dazu beigetragen, die Piraten zu zerlegen.

Dann sind die ja doch zu etwas gut.

Grotifant

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Grotifant » So 14. Mai 2017, 01:17

Gästin hat geschrieben:Ich werde das Gefühl nichtg los, dass die PoC-Nummer nur Nazi-Sprech in grün ist. Dazu habe ich mal recherchiert und folgenden Text gefunden, dessen Schlussaussage, dass das alles nur verkappte Antisemiten sind, ich zwar nicht teile, der aber einige interessante Ansätze bietet:

Plebejische Globalperspektive - Critical Whiteness als postmoderner Nazi-Zombie

Spoiler: Genderisten und Lann Hornscheidt sind auch dabei.


Schön sekundiert, danke. Und es sind, entgegen Deiner Annahme, lupenreine Antisemiten.

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BöserWolf
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon BöserWolf » Mo 15. Mai 2017, 00:20

Zigeunerschnitzel oder Russeneier mit Frankfurtern gefällig?

http://www.zeit.de/2017/20/kulturelle-aneignung-usa-essen-rassismus-zeitgeist?utm_content=zeitde_redpost_zon_link_sf&utm_campaign=ref&utm_source=facebook_zonaudev_int&utm_term=facebook_zonaudev_int&utm_medium=sm&wt_zmc=sm.int.zonaudev.facebook.ref.zeitde.redpost_zon.link.sf

Sorry, Link geht von hier aus über Bezahlschranke. Deshalb den Text als Quote:


Bonnie Tsui hat Magenbeschwerden. Weil sie eine halbwegs bekannte Autorin ist, durfte sie sich auf der Meinungsseite der New York Times ausbreiten und pikiert fragen: "Warum ist Asiatischer Salat noch immer auf der Speisekarte?"

Das sei "leichtfertiger Rassismus" – unbedacht, aber doch. Wieso? Weil "asiatisch" einen ganzen Kontinent umfasst. Wieso ist ein geografischer Begriff rassistisch? Unter Aufbietung aller dialektischen Kunst erklärt sie: Im Asiatischen Salat (Sesamöl, Karotten, Ingwer, Mandarinen, Grünzeug, d. Red.) verberge sich ein klassisches "Stereotyp", nämlich "die sehen doch alle gleich aus". Salat gleich Klischee gleich Herabwürdigung.

Eine kühne Ableitung. Doch ganz hinten im Kopf der Bonnie T. schien der Zweifel genagt zu haben: "Nehme ich das zu ernst?" Nein, nein. "Wenn man Länder und Kulturen nicht als eigenständige Gebilde begreift, wie viel Achtung kann man dann Individuen entgegenbringen?" Wer also Asian Salad mümmelt, bestärkt unbewusst die Vorstellung von schlitzäugigen Horden, die sogar die Kettenrestaurants Amerikas überflutet haben.

Postmodern gesprochen: Salat ist "Mikroaggression": Wir gegen die. Aber auch "kulturelle Aneignung": Die Weißen klauen den Indern (Curry), Russen (Wodka), Arabern (Hummus) ihre Kultur. Selbst den Lesern der New York Times, der Kathedrale des Korrekten, stieß diese Logik auf. "Lächerlicher Nonsens", schrieb einer. Ein anderer spießte sie auf ihrer eigenen Lanze auf. Sie bezichtige uns, alle Asiaten in eine Salatschüssel zu werfen, maße sich aber an, "im Namen all dieser (48) verschiedenen Nationen beleidigt zu sein". Ein Dritter: "Rassistischer Salat! Deshalb hat Trump gewonnen."

Ein Schweiz-Amerikaner witzelte, er fühle sich ebenfalls gekränkt – wegen der "Vorstellung, dass Schweizer Käse voller Löcher sei". Man darf die Empörung endlos ausweiten. Wieso haben sich die Amerikaner den Hamburger angeeignet? Den Bagel, der ursprünglich in Polen blanchiert wurde, dann mit der jüdischen Auswanderung nach Amerika gelangte. Jetzt ist das Rundgebäck in Deutschland "echt amerikanisch" – wie die Jeans, die ein Franke erfunden hat.
Dieser Artikel stammt aus der ZEIT Nr. 20/2017. Hier können Sie die gesamte Ausgabe lesen.

Frech haben sich die Amis French Fries (Pommes) gegriffen. Dazu German Chocolate Cake und Sourkraut, von Irish Stew (Eintopf) ganz zu schweigen. Dazu Danish pastry (Plunder) und French Toast (Arme Ritter). Die Deutschen sind auch schuldig geworden. Sie haben den Amerikaner gebacken, den in den USA niemand kennt und der in der DDR klassenkampfgerecht in Ammonplätzchen umgetauft wurde.

Wäre Bonnie T. nicht in ihrem "Asiatischen Salat" versunken, hätte sie ahnen können, was ein kluger Leser schrieb: "Unsere Nahrung hat die ganze Welt durchquert, seit Milch in einem Ziegenlederschlauch zu Joghurt gerann. Essen ist ein Mischmasch der Kulturen." Alle Kultur ist Mischmasch. Sonst würden die Nachfahren der Germanen noch immer von Hirsebrei leben. Und die Chinesen würden mit Signalfeuern statt per iPhone kommunizieren.

Wollen Sie dennoch korrekt bleiben? Dann weder Döner noch Falafel – ein schwerer Kulturraub. Lieber eine gute deutsche Wurst. Leider wird Wurst schon in der Odyssee erwähnt. Mit dem Verzehr beleidigen Sie alle Griechen, die schon unter Schäubles Euro-Knute stöhnen.


Und eine dicke Entschuldigung an alle Franzosen, weil ich Präservative aka Kondome immer noch als Pariser bezeichne.
Das Leben ist einfach zu kurz, um es durch Urkost zu verlängern!

Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (J.E. Coleridge)

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