Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

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Max P
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Max P » Do 9. Mär 2017, 11:10

Einar n.e. hat geschrieben:Von daher kapiere ich nicht wirklich, wogegen mit dem Schlagwort "Frühsexualisierung" angekämpft werden soll.
Ist das so ein Kirchendingens, oder was?

Seit je ein Ding von Christenfundis aus Frei- und Großkirchen. Die haben schon in den 60er-Jahren gegen die damals unerhörte Idee eines Sexualkundeunterrichts geschäumt und gezetert. Auf dem Stand sind sie im Wesentlichen wohl heute noch. :gaehn:

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DampfpfeifIn
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon DampfpfeifIn » Do 9. Mär 2017, 12:01

Max P hat geschrieben:Seit je ein Ding von Christenfundis aus Frei- und Großkirchen. Die haben schon in den 60er-Jahren gegen die damals unerhörte Idee eines Sexualkundeunterrichts geschäumt und gezetert. Auf dem Stand sind sie im Wesentlichen wohl heute noch. :gaehn:


Meine Mama war Lehrerin als der "Sexkoffer" in österreich eingeführt wurde
und hat fasziniert miterlebt wie der Pfarrer vor ihrer Tür stand und sich versichern wollte ob sie eh nicht dieses Zeugs verwenden wird.
meine Mama ist und war immer o.r.B.
Sie klärte ihn darüber auf, dass sie keine Biologie Lehrerin ist und somit kaum in die Lage käme.
Aber sie sehr wohl dafür plädiert, diesen Unterrichtsgegenstand zu behandeln.
Er hat sie dann wie sie später erfuhr in seiner Sonntagspredigt namentlich erwähnt :P

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Kassandra
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Kassandra » Do 9. Mär 2017, 12:06

DampfpfeifIn hat geschrieben:Er hat sie dann wie sie später erfuhr in seiner Sonntagspredigt namentlich erwähnt


Bezaubernd, das würde ich glatt als eine Art Auszeichnung bewerten. Glückwunsch zu deiner standhaften Frau Mutter. :devil:
Das ist schön bei den Deutschen: Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht.
~ Heinrich Heine ~

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Plumbum
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Do 9. Mär 2017, 12:18

Und ganz ehrlich... Die kids kriegen auf dem schulhof doch sehr schnell ziemlich viel mit...durch hörensagen etc. Ansatzweise aufgeklärt ist doch fast jeder 2. bis 3. klässler. :grin:

Da ist es doch durchaus sinnvoll, vieles in geordnete bahnen zu lenken und die gerüchte mit fachlichem wissen zu untermauern. Das wird heutzutage ja sogar häufig in geschlechtergetrennten gruppen gemacht, was für einige themen sicherlich nicht so ganz verkehrt ist.

Und da man als mädel mal ganz schnell schon 4-5. klasse geschlechtsreif werden kann, gehört das auch recht früh in die grundschule.

Einar n.e.

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Einar n.e. » Do 9. Mär 2017, 12:33

Okay Dampfpeifln, hab's kapiert.
50er/60er-Jahre-Mief.
Die Aufregung um das Thema und diese irrationale Angst vor einer "Verschwulung" der armen Kinder sind für mich - als Kind des sexuell freizügigeren und gottlosen Ostens - schwer nachzuvollziehen.

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Max P
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Max P » Do 9. Mär 2017, 12:43

DampfpfeifIn hat geschrieben:meine Mama ist und war immer o.r.B.

What's that?

Er hat sie dann wie sie später erfuhr in seiner Sonntagspredigt namentlich erwähnt :P

Lobend, hoffe ich. :angel: :devil:

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Donnervogel
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Donnervogel » Do 9. Mär 2017, 13:05

Plumbum hat geschrieben:Und ganz ehrlich... Die kids kriegen auf dem schulhof doch sehr schnell ziemlich viel mit...durch hörensagen etc. Ansatzweise aufgeklärt ist doch fast jeder 2. bis 3. klässler. :grin:

Drittklässler: "Ich hab ein Kondom auf der Terrasse gefunden."
Zweitklässler: "Was ist denn eine Terrasse?"

:grin:
Veganismus ist wie ein Penis.
Es ist okay, wenn Du ihn hast.
Und es ist okay, wenn Du drauf stolz bist.
Aber fuchtle damit bitte nicht in der Öffentlichkeit rum.
Und wenn Du versuchst, meine Kinder damit zu penetrieren, kriegst Du mächtig Ärger mit mir!

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Holzbock
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Holzbock » Do 9. Mär 2017, 14:24

DampfpfeifIn hat geschrieben:Meine Mama war Lehrerin als der "Sexkoffer" in österreich eingeführt wurde und hat fasziniert miterlebt wie der Pfarrer vor ihrer Tür stand und sich versichern wollte ob sie eh nicht dieses Zeugs verwenden wird. Auch der BUKo wurde schon gelegentlich so tituliert. BUKo? Beischlaf Utensilien Koffer = Handtäschchen für den Mann

meine Mama ist und war immer o.r.B. Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg? Bad Orb? Geisterflecken?

Sie klärte ihn darüber auf, dass sie keine Biologie Lehrerin ist und somit kaum in die Lage käme. Aaaah, ja - nit verstaan.
Aber sie sehr wohl dafür plädiert, diesen Unterrichtsgegenstand zu behandeln.

Er hat sie dann wie sie später erfuhr in seiner Sonntagspredigt namentlich erwähnt :P

Klasse Frau, deine Mutter.

Aber hier wurde mir mal wieder klar, dass Österreichisch doch eine Fremdsprache ist.


:grin:
"Früher war nicht alles besser - ich habs nur besser verstanden" Torsten Sträter

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Holzbock
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Holzbock » Do 9. Mär 2017, 14:27

Donnervogel hat geschrieben:
Plumbum hat geschrieben:Und ganz ehrlich... Die kids kriegen auf dem schulhof doch sehr schnell ziemlich viel mit...durch hörensagen etc. Ansatzweise aufgeklärt ist doch fast jeder 2. bis 3. klässler. :grin:

Drittklässler: "Ich hab ein Kondom auf der Terrasse gefunden."
Zweitklässler: "Was ist denn eine Terrasse?"

Ganz so schlimm war es bei mir nicht aber ich mußte doch sehr stark mein Gelächter unterdrücken, als meine Mutter mal in einem Elterngespräch erzählte mich aufgeklärt zu haben.


:rolleyes:
"Früher war nicht alles besser - ich habs nur besser verstanden" Torsten Sträter

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DampfpfeifIn
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon DampfpfeifIn » Do 9. Mär 2017, 15:02

also o.r.B. = ohne religiöse Bekenntnis
ungetauft

sexkoffer :P
http://diepresse.com/home/waswurdeaus/6 ... -Sexkoffer
Max P hat geschrieben:
DampfpfeifIn hat geschrieben:meine Mama ist und war immer o.r.B.

What's that?

Er hat sie dann wie sie später erfuhr in seiner Sonntagspredigt namentlich erwähnt :P

Lobend, hoffe ich. :angel: :devil:


Sie empfand es als Lob, er meinte es wohl weniger so :P

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon BöserWolf » Do 9. Mär 2017, 15:42

Ich fahre häufig mit Linienbussen. Eine dieser Buslinien verfügt über Busse mit Anhänger, wobei im Anhänger keine Aufsichtspersonen sind. Vor einigen Jahren bin ich dann in einen solchen Anhänger eingestiegen. Drin waren etwa 10 bis 15 Kinder im Alter von etwa 10 Jahren und nur ein Erwachsener. Was die Blagen sich gegenseitig an den Kopf geworfen haben, Ausdrücke wie F*tze waren da noch harmlos. Und die Mädels haben tapfer zurückgebaggert und sich nichts vergeben. Hätte ein Erwachsener so mit den Kiddies geredet, der wäre entweder vor dem Kadi oder beim Zahnarzt gelandet.
Ich habe zuhause mal nachgeschaut, ob sich entlang der Buslinie eine Schule für Schwererziehbare befindet, nein, eine normale Grundschule.
Das Leben ist einfach zu kurz, um es durch Urkost zu verlängern!

Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (J.E. Coleridge)

Wer lästert so spät noch in Degerloch: Es ist der Läsker, der lästert noch.

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Plumbum
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Do 9. Mär 2017, 16:07

die Wörter müssen doch vor der pubertät eingeübt sein. :grin:

ich hab auch geschaut, als hier der 6-jährige mit "fuck you", "ich hab sex mit dir" usw. angekommen ist... :gaga:

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Donnervogel
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Donnervogel » Do 23. Mär 2017, 13:05

ProfX Ex-ProfX Antje Lann Hirnschiss Hornscheidt bekommt im Deutschlandradio Kultur wieder mal eine Plattform für ihr sein Xs ecs Geschwurbel. Ecs? Ja, ecs! Das ist offenbar der neueste zerebrale Kurzschluss, den der/die/das ecs Hirnschiss Hornscheidt ausgebrütet hat. :rolleyes:

Kurzes Zitat:
"Für keine Person ist es einfach, weiblich oder männlich zu sein. Für alle ist es ja anstrengend. Die ganze Zeit müssen sie irgendwelchen Schönheitsnormen gehorchen. Es wäre ja sehr viel einfacher, wir würden uns wieder als Personen wahrnehmen und uns damit davon befreien, das immer alles zu überlagern."

Also ich kenne persönlich keine Person, für die es schwierig oder gar anstrengend wäre, männlich oder weiblich zu sein. Vielleicht mag das auf einige Menschen zutreffen. (Zum Beispiel offenbar auf ecs Hornscheidt.) Aber keinesfalls auf "jede" Person. Dass ecs ehemalige ProfX Schwierigkeiten hat, irgendeine Schönheitsnorm zu erfüllen, glaube ich gern. Aber meines Wissens hat niemand von ecs verlangt, einer "Norm zu gehorchen", noch ist die Akzeptanz biologischer Tatsachen ein Hinderungsgrund, jemanden als Person anzuerkennen.

Statt sich mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau zu befassen, bei der in vielen Ländern tatsächlich noch immer viel im Argen liegt, versucht ecs Hirnschiss, einfach mal die Biologie wegzureden. Wie bescheuert muss man eigentlich sein, um sich so einen Müll aus dem Schädel zu pressen? :mauer:
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Do 23. Mär 2017, 14:13

Also ich kenne persönlich keine Person, für die es schwierig oder gar anstrengend wäre, männlich oder weiblich zu sein


Dass es rollenklischees gibt, kann für Leute anstrengend sein, wenn sie diese in Teilen nicht von allein erfüllen, sondern anders sind. Das wegzudiskutieren, ist quatsch. Auch wenns eine aussage von einer zugegeben schwierigen Frau ist.
Und du kennst keine Frau, die mit Schönheitsnormen probleme hat? Bitte... Hier ist eine. :rolleyes:

Und ich verstehe den satz so, dass wir wieder auf die person kucken sollten, nicht darauf, ob sie äußerlich in unsere rollenklischees passt. Ich kann viel bei ihr kritisieren, aber DIESE Aussage unterschreibe ich mal voll. Der Welt würde es besser gehen, wenn sich alle Leute mal mehr um den eigenen scheiß kümmern würden, als unbedingt zu schauen, wie jemand anderes aussieht.

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Donnervogel » Do 23. Mär 2017, 15:17

Plumbum hat geschrieben:Dass es rollenklischees gibt, kann für Leute anstrengend sein, wenn sie diese in Teilen nicht von allein erfüllen, sondern anders sind. Das wegzudiskutieren, ist quatsch. Auch wenns eine aussage von einer zugegeben schwierigen Frau ist.

Wenn Du meine Bemerkungen nochmals aufmerksam liest, wirst Du feststellen, dass ich mich keinesfalls gegen Rollenklischees ausgesprochen habe. Im Gegenteil: Ich befürworte die Gleichberechtigung von Frau und Mann. Wogegen ich mich ausspreche ist der in meinen Augen alberne Versuch, Geschlechter überhaupt wegdiskutieren zu wollen.

Plumbum hat geschrieben:Und du kennst keine Frau, die mit Schönheitsnormen probleme hat? Bitte... Hier ist eine. :rolleyes:

Bitte lies mein Posting nochmals durch: Lann Hirnfurz bezeichnet es als "für jeden schwierig", männlich oder weiblich zu sein. Und das empfinde ich eben nicht so. Nebenbei kenne ich auch keine andere Person, die ihr Geschlecht als "anstrengend" empfinden würde. (Die weiblich-biologischen Monatsprobleme mal ausgenommen, aber die lassen sich auch durch Genderstudien nicht über Bord werfen.) Ist es für Dich schwierig, eine Frau zu sein? Nur auf Dein Geschlecht bezogen, nicht auf berufliche Einschränkungen, sexistische Behandlung oder sonstige gesellschaftliche Nachteile gemünzt!

Hornscheidt mag mit ihrem androgynen und zudem auch nicht sonderlich attraktiven Aussehen ein gewisses Problem haben, einem Schönheitsideal (von wem auch immer die aufgestellt werden) zu entsprechen. Das bestreite ich nicht, und das kann unter Umständen für einen Menschen auch sehr belastend sein. Aber deshalb die biologischen Fakten annullieren zu wollen, ist nach meiner Meinung idiotisch. Zumal sie behauptet man müsse - Zitat - "den Schönheitsnormen gehorchen". Was für ein hanebüchener Blödsinn! Wer zwingt sie denn, irgendeinem Schönheitsideal zu entsprechen? Würde Hornscheidt ihren Gedanken konsequent weiterführen, kämen wir vermutlich zur Vollverschleierung nach muslimischem Vorbild für Mann UND Frau. Soll ja keiner sehen, was drunter ist. :rolleyes:

Statt die Gleichstellung von Mann und Frau zu forcieren, versucht Hornscheidt, auf sprachlichem Wege ein geschlechtsloses Neutrum zu schaffen, das dann (nach Hornscheidts Meinung) hoffentlich nicht mehr benachteiligt wird. [Ironie]Spitzenidee![/Ironie]Das entspräche im Grunde dem Versuch, die Nationalitäten aller Menschen zu negieren, statt sich für eine Gleichbehandlung der Menschen einzusetzen, egal woher sie stammen.

Plumbum hat geschrieben:Und ich verstehe den satz so, dass wir wieder auf die person kucken sollten, nicht darauf, ob sie äußerlich in unsere rollenklischees passt. Ich kann viel bei ihr kritisieren, aber DIESE Aussage unterschreibe ich mal voll. Der Welt würde es besser gehen, wenn sich alle Leute mal mehr um den eigenen scheiß kümmern würden, als unbedingt zu schauen, wie jemand anderes aussieht.

Wie sagt man so schön? Wenn jeder nur an sich denkt, ist auch an alle gedacht. ;)
Aber ich verstehe, was Du sagen willst. Prinzipiell stimme ich Dir zu, sehe die Lösung des Problems aber nicht in der Abschaffung der Geschlechter per se, sondern in der Abschaffung der Klischees.
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Do 23. Mär 2017, 16:04

Ist es für Dich schwierig, eine Frau zu sein? Nur auf Dein Geschlecht bezogen, nicht auf berufliche Einschränkungen, sexistische Behandlung oder sonstige gesellschaftliche Nachteile gemünzt!


Das zitat war sehr eindeutig nicht auf geschlechtsidentität, sondern auf gesellschaftliche normen bezogen, denn sie hat mit schönheitsnormen explizit auf externe faktoren, nicht auf interne referenziert.

Einar n.e.

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Einar n.e. » Do 23. Mär 2017, 16:22

@Donnervogel:
Volle Zustimmung zu Deinem Beitrag von 13:05 Uhr.

Ich weiß, dass es einige Menschen gibt, für die es schwierig ist, ihr Geschlecht zu akzeptieren.
Für diese Menschen gibt es Hilfen und Möglichkeiten.
Persönlich kenne ich niemanden, für den es schwierig ist, weiblich oder männlich zu sein.
Frau Hornscheidt hat ein persönliches Problem, das sie zu verallgemeinern versucht und daher Unverständnis, Hohn und Spott erntet.
Bedauerlich.

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Donnervogel » Do 23. Mär 2017, 19:00

Plumbum hat geschrieben:Das zitat war sehr eindeutig nicht auf geschlechtsidentität, sondern auf gesellschaftliche normen bezogen, denn sie hat mit schönheitsnormen explizit auf externe faktoren, nicht auf interne referenziert.

Die Schönheitsnormen scheinen ein Steckenpferd von der guten Antje zu sein. Da behauptet sie vollmundig, jeder müsse diesen Normen "gehorchen". Da fallen mir vier schöne Worte für Antje: Einen Scheiß muss sie. Nicht jede Frau ist mit Idealmaßen geboren. Nicht jede Frau, die gern Model wäre, wird es auch. Und manche Frauen, die als Model reüssieren könnten, werden stattdessen Lehrerin, Buchhalterin oder sind arbeitslos. Es hat auch nicht jeder Mensch eine tolle Stimme oder musikalisches Talent. (Vermutlich entstand die Rap-Musik aus dem mangelndem Talent der Musiker beim Töne halten.) ;)

Nüchtern betrachtet hat man, wenn eine Glühbirne durchbrennt, drei Möglichkeiten:

1. Man wechselt die defekte Glühbirne aus, behebt also das Problem dort, wo es entsteht. Meiner Ansicht nach die intelligenteste Lösung.
2. Man versucht, im Dunkeln weiterzulesen. Kann man machen, ist aber unbefriedigend.
3. Man versucht, die Definition für Helligkeit in Bezug auf die Allgemeinheit anzupassen. Damit riskiert man allerdings, von anderen Menschen als Spinner angesehen zu werden.

Und in meinen Augen ist Lann Hornscheidt eine Vertreterin der dritten Methode.
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Do 23. Mär 2017, 19:51

Da behauptet sie vollmundig, jeder müsse diesen Normen "gehorchen". Da fallen mir vier schöne Worte für Antje: Einen Scheiß muss sie.


Grins...da sag ich jetzt mal ...und du hast als Mann eine Ahnung, wie oft einer Frau der indirekte Zwang zu bestimmten Aussehen begegnet und wie schwer es ist, sich da ein dickes Fell zuzulegen und darüber zu stehen? Ernsthaft? :cool:

Bei schönheitsnormen gehts auch nicht nur um das angeborene aussehen, sondern auch um frisur, makeup, ausschnitt, länge des rockes, farbwahl etc. ... Und nun sollte vielleicht jeder mann mal in sich gehen und überlegen, wie oft er Worte wie Kampflesbe, nuttiges Aussehen, Mannsfrau, "keine echte Frau" etc. benutzt hat...und wie viele Entsprechungen in der selben Häufigkeit für Männer benutzt werden. :cool: Im übrigen, bevor es jemand falsch versteht... Auch für Männer gibts sowas, meinem empfinden nach aber wesentlich weniger, was es jedoch nicht besser macht und natürlich nutzen Frauen ebenfalls diese kategorien, was genauso verkehrt ist. Und bevor noch mehr falsch verstanden wird... Die aussage "mir gefällt xy nicht" ist davon nicht erfasst und völlig legitim.

Und falls du noch zweifelst... Kauf einfach mal ne beliebige bravo girl o.ä. :rolleyes:

Zu negieren, dass es für jeden subtile gesellschaftliche Zwänge gibt und dass das bei frauen durchaus stark mit dem aussehen, aber auch verhalten usw. Konnotiert ist und eigentlich niemand frei davon ist, ist schon reichlich im scheuklappenbereich.

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Donnervogel » Do 23. Mär 2017, 20:10

Plumbum hat geschrieben:Zu negieren, dass es für jeden subtile gesellschaftliche Zwänge gibt und dass das bei frauen durchaus stark mit dem aussehen, aber auch verhalten usw. Konnotiert ist und eigentlich niemand frei davon ist, ist schon reichlich im scheuklappenbereich.

Zu glauben, dass die "Abschaffung" der Geschlechter im sprachlichen Bereich dazu beiträgt, Schönheitsideale oder gewisse Verhaltenserwartungen abzuschaffen, darf dann aber auch als ziemlich blauäugig, wenn nicht gar himmelschreiend naiv bezeichnet werden, oder? ;)
Veganismus ist wie ein Penis.
Es ist okay, wenn Du ihn hast.
Und es ist okay, wenn Du drauf stolz bist.
Aber fuchtle damit bitte nicht in der Öffentlichkeit rum.
Und wenn Du versuchst, meine Kinder damit zu penetrieren, kriegst Du mächtig Ärger mit mir!

Der vom Donnerstag
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Der vom Donnerstag » Do 23. Mär 2017, 20:40

Plumbum hat geschrieben:Zu negieren, dass es für jeden subtile gesellschaftliche Zwänge gibt und dass das bei frauen durchaus stark mit dem aussehen, aber auch verhalten usw. Konnotiert ist und eigentlich niemand frei davon ist, ist schon reichlich im scheuklappenbereich.

das ist in der "Schwulen"-szene" noch viel arger mit dem lookism und entsprechende Empfinden von Anpassungs-Druck
kann das von daher gut nachvollziehn, was du meinst
wobei ich hab den Vorteil, ich muss mich nicht in dieser Szene bewegen (hab ich eh kein Interesse für)
als Frau, du bist ständig ausgesetzt diesem Druck
hatte gehofft, mit diesen Gender Diskussion, es würde was bewegt werden, so ne Art von Gegen-Druck, gegen diese Muster
leider, es ist völlig ausgeufert ins Abstruse, was verständlicherweise, Abwehr-Reaktion hervorruft, und wenn, dann nur sehr wenige interessiert ausser die, die sich so eine auskömmliche Existenz gefunden haben.
just my 2 pence

DG ne

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon DG ne » Do 23. Mär 2017, 20:46

Fas schöne an der Emanzipation heutzutage ist: Nie war es leichter, Mann zu sein. Weichei reicht.

Ich meine, früher musste man als glaubwürdiger Träger eines Bartes rausgehen und Bäume fällen. Heute ist das grösste Problem die Frage, ob die Gesichtscreme auch Bio ist.

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Do 23. Mär 2017, 21:13

Donnervogel hat geschrieben:
Plumbum hat geschrieben:Zu negieren, dass es für jeden subtile gesellschaftliche Zwänge gibt und dass das bei frauen durchaus stark mit dem aussehen, aber auch verhalten usw. Konnotiert ist und eigentlich niemand frei davon ist, ist schon reichlich im scheuklappenbereich.

Zu glauben, dass die "Abschaffung" der Geschlechter im sprachlichen Bereich dazu beiträgt, Schönheitsideale oder gewisse Verhaltenserwartungen abzuschaffen, darf dann aber auch als ziemlich blauäugig, wenn nicht gar himmelschreiend naiv bezeichnet werden, oder? ;)


Das darfst du gerne bei lann hornscheidt denken... Wie gesagt, ich stimme ihr im allgemeinen absolut nicht zu, nur ausgerechnet die von dir zitierte aussage hatte viel wahres.

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Do 23. Mär 2017, 21:16

Der vom Donnerstag hat geschrieben:
Plumbum hat geschrieben:Zu negieren, dass es für jeden subtile gesellschaftliche Zwänge gibt und dass das bei frauen durchaus stark mit dem aussehen, aber auch verhalten usw. Konnotiert ist und eigentlich niemand frei davon ist, ist schon reichlich im scheuklappenbereich.

das ist in der "Schwulen"-szene" noch viel arger mit dem lookism und entsprechende Empfinden von Anpassungs-Druck
kann das von daher gut nachvollziehn, was du meinst
wobei ich hab den Vorteil, ich muss mich nicht in dieser Szene bewegen (hab ich eh kein Interesse für)
als Frau, du bist ständig ausgesetzt diesem Druck
hatte gehofft, mit diesen Gender Diskussion, es würde was bewegt werden, so ne Art von Gegen-Druck, gegen diese Muster
leider, es ist völlig ausgeufert ins Abstruse, was verständlicherweise, Abwehr-Reaktion hervorruft, und wenn, dann nur sehr wenige interessiert ausser die, die sich so eine auskömmliche Existenz gefunden haben.
just my 2 pence


Ja...sehr schade. Chance vertan. Genau dafür wären sowas wie gender studies gut. Wobei ich halt nicht weiß, ob nur das abstruse bekannt wird und vernünftige sachen nie an die öffentlichkeit kommen.

Und ich finde es schön, dass ein mann auch bemerkt, dass es das gibt. :)

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Do 23. Mär 2017, 21:20

DG ne hat geschrieben:Fas schöne an der Emanzipation heutzutage ist: Nie war es leichter, Mann zu sein. Weichei reicht.

Ich meine, früher musste man als glaubwürdiger Träger eines Bartes rausgehen und Bäume fällen. Heute ist das grösste Problem die Frage, ob die Gesichtscreme auch Bio ist.


Ach quatsch.. An mann gibt es neue anforderungen, die mit alten kollidieren... Mann soll für die familie da sein, aber die vorstellung, dass er die familie mit gutem gehalt ernähren soll, besteht weiter hin. Er soll gleichberechtigt im haushalt mithelfen, aber wehe, er möchte teilzeit arbeiten. er soll seine kinder lieben und sich intensiv um sie kümmern aber wehe wehe, es kommt zu trennung...flugs ist er zum 14-tage-vater degradiert, wenn er nicht ne Frau hat, die ihm einen gleichberechtigten Part zugesteht und darf zahlen und zahlen und um seine gefühle kümmert sich keiner (und die bedürfnisse der kids auch nicht) und er ist im regelfall der Angearschte.

Auch eigentlich ein Problem der genderstudies.


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