Sammelthread TV und Co

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DG ne

Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon DG ne » Di 21. Nov 2017, 16:20

Veganerin: Lebt allein mit ihren 2 Hunden, die sie als "ihre Kinder" ansieht, macht "irgendwas mit Marketing" und widmet ihr Leben den Spendensammlern von Peta2. Hat ihr Wissen über Tiere aus den Werbeprospekten und plappert das voller Überzeugung nach.
Muss weinen, wenn sie eine Metzgerei besichtigt. Ist immer blass. Ist überrascht darüber, dass Metzger in ihrem Beruf richtig aufgehen können.

Metzgermeisterin: Steht mitten im Leben, ist verheiratet, arbeitet in der Familienmetzgerei und hat 2 Kinder.

Vom Leben verängstigte Schneeflocke trifft bodenständige Mutter.

Schnitzelschn
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Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon Schnitzelschn » Mi 22. Nov 2017, 00:11

Das hat bestimmt die Fleischmafia bezahlt!!!!!111!!! Es gibt doch auch so bodenständige vegane Mütter (mit Kameraerfahrung!) wie die Dette, die man stattdessen hätte zeigen können.

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Gulasch
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Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon Gulasch » Mi 22. Nov 2017, 21:36

jac.daco hat geschrieben:Sag Bescheid wenn es dort ein Schlammcatchen mit den ausgezogenen Bräuten gibt. Vorher eher uninteressant.


Naja, der Metzgermeisterin könnte ich dabei noch etwas abgewinnen, aber das vegane Klappergestell : Nö.
Was lehrt uns das? Das wohl größte ökologische Verdienst des Ernährungsethikers besteht darin, eines schönen Tages den Würmern als Speise dienen zu dürfen. C'est la vie. Mahlzeit! Udo P.

Skepsis

Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon Skepsis » Sa 25. Nov 2017, 13:24

xiao mei mei hat geschrieben:Puls 180: Metzgerin trifft Tierschützerin

Die Metzgermeisterin bringt's auf den Punkt (ca.30s):
Glückliche Tiere haben gutes Fleisch.

:grin:

Gruß

bambi

Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon bambi » So 10. Dez 2017, 21:22

Lieferant von McDonald`s
Schlachthof in Düren soll Tierschutz-Standards missachten

Nach Aufnahmen, die dem ARD-Politmagazin report München und der Süddeutschen Zeitung vorliegen, gibt es in einem Schlachthof in Düren Probleme mit der Betäubung, ein Experte sieht schwere Verstöße gegen den Tierschutz und Handlungsbedarf. Der Schlachthof hat bis zum Bekanntwerden der Recherche unter anderem an McDonald`s geliefert.

https://www.br.de/nachrichten/schlachth ... n-100.html

DG ne

Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon DG ne » So 10. Dez 2017, 23:14

bambi hat geschrieben:
Lieferant von McDonald`s
Schlachthof in Düren soll Tierschutz-Standards missachten

Nach Aufnahmen, die dem ARD-Politmagazin report München und der Süddeutschen Zeitung vorliegen, gibt es in einem Schlachthof in Düren Probleme mit der Betäubung, ein Experte sieht schwere Verstöße gegen den Tierschutz und Handlungsbedarf. Der Schlachthof hat bis zum Bekanntwerden der Recherche unter anderem an McDonald`s geliefert.

https://www.br.de/nachrichten/schlachth ... n-100.html


Jo. Von welchem Skandalfilmproduzenten hat report das Filmchen gekauft? Welche Spendensammler profitieren?

Ermittelt eine StA oder wurde das Filmchen aus Profitgründen erstmal geheim gehalten, bis die aus Mediensicht beste Zeit gekommen ist? Oder anders rum: wollen die Filmemacher den Tieren tatsächlich helfen oder handeln sie aus rein egoistischen Motiven wie Medienhype, Spendengelder, Wichtigtuerei?

bambi

Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon bambi » Mo 11. Dez 2017, 20:22

die motivation derjenigen, die die filme gedreht haben, ändert nichts an der skandalhaftigkeit der aufnahmen.

DG ne

Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon DG ne » Mo 11. Dez 2017, 21:09

bambi hat geschrieben:die motivation derjenigen, die die filme gedreht haben, ändert nichts an der skandalhaftigkeit der aufnahmen.


Doch. Sogar alles. Mit nichts kann man besser manipulieren als mit Bildern.

Wusste schon Frau Riefenstahl.

bambi

Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon bambi » Do 14. Dez 2017, 19:16

Sozialexperiment: Schlachtung beim Fleischkauf

WDR-Sozialexperiment bringt Fleischesser und Schlachter zusammen
Landwirt schlachtet Gans in Fußgängerzone
Heftige Reaktionen bei Passanten


Wie reagieren wir eigentlich, wenn wir mit dem Töten von Tieren direkt beim Kauf von Fleisch konfrontiert werden? Ändert sich dadurch unser Bewusstsein zum Fleischverzehr? Das wollte die WDR-Wissenschaftsredaktion herausfinden und hat ein Sozialexperiment gemacht.

Ein Geflügelmäster bot am Samstag (09.12.2017) in der Kölner Innenstadt an einem Marktstand Gänse an - und schlachtete sie direkt vor den Augen der Kunden. Ingesamt zehn Tiere hatte der Landwirt aus Essen mitgebracht. Die Kunden konnten sich zunächst ein Tier aussuchen, das dann fachmännisch unter Verwendung von Elektrobetäubung und unter Beachtung aller gesetzlichen Vorschriften geschlachtet wurde. Der Fachmann erklärte den Kunden sogar, wie das Tier gelebt hat und wie es gefüttert wurde.
Kritik am eigenen Fleischkonsum

Die Passanten reagierten sehr unterschiedlich auf die Aktion. Einige zeigten sich schockiert: "Ich finde es absolut schrecklich, was hier passiert", sagte eine Frau. Viele andere hingegen fanden das Experiment gut und sprachen selbstkritisch über ihren eigenen Fleischkonsum: "Keiner macht sich Gedanken darüber, dass die Tiere ja nicht gebraten vom Himmel fallen", so eine weitere Passantin. "Schlachtungen gibt es jeden Tag, aber hier regt sich jeder auf, wenn mal eine Gans gerupft wird."
Ernährungspsychologe findet Experiment sinnvoll

Professor Christoph Klotter von der Hochschule Fulda findet das Experiment wichtig: "Damit wird gezeigt: Wenn wir Fleisch essen, muss ein Tier dafür sterben." Mit der Konfrontation könne ein Nachdenken angeregt werden: "Wie ernähren wir uns? Was machen wir mit Fleisch? Und was bewirken wir, wenn wir Fleisch essen?", erläutert der Ernährungspsychologe.
Nur kurzfristiger Effekt auf Fleischkonsum

Dass sich unsere Einstellung zum Fleisch grundlegend ändert, glaubt Klotter nicht. "Wenn jemand gerne Fleisch isst, wird es nur ein kurzfristiger Effekt sein", so der Psychologe. Trotzdem gebe es vermehrt Widerstand gegen Massentierhaltung.

Bio-Fleisch und bewusste Ernährung liegen aber im Trend. "Wer jung, weiblich und gebildet ist, hasst Fleischkonsum", erklärt Klotter. Diese Gruppe werde immer größer. Demgegenüber stehen die oft männlichen Fleischesser, die sich das tägliche Fleisch essen nicht nehmen lassen wollen.

https://www1.wdr.de/wissen/schlachtung- ... t-100.html

direktlink zum video: https://www1.wdr.de/mediathek/av/video- ... g-100.html

"ich finds richtig schrecklich, absoluter horror was hier passiert"
viele lehnen die öffentliche schlachtung ab, obwohl sie fleisch essen


im herzen sind die meisten halt doch veganer :cool:

gibt auch ne kommentarseite https://www1.wdr.de/wissen/dialog-fleis ... m-100.html
hab die aber nur überflogen, fand nix großartig spannend

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Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon Rageboy » Do 14. Dez 2017, 19:52

DG ne hat geschrieben:Vom Leben verängstigte Schneeflocke trifft bodenständige Mutter.


Vor allem aber: Minderheitenmeinung von 0,1% trifft Mehrheitsmeinung von 98,4%.
Laut der neuen Nationalen Verzehrsstudie II (NVS II) bezeichnen sich in Deutschland insgesamt nur 1,6 % der 14- bis 80-Jährigen als Vegetarier (2,2 % der Frauen und 1,0 % der Männer). Vegan ernähren sich demnach ca. 0,1 % (MRI 2008).

Quelle: DGE

Verstehe ehrlich gesagt nicht, warum die Medien so einen unsäglichen Beitrag produzieren müssen, der eine so winzig kleine Position mit einer so absoluten Mehrheitsposition messen will.
Es stellt ja auch keiner einen Muslim (ca. 6% der Bevölkerung) vor einen Bratwurststand und lässt ihn über Sinn und Unsinn des Schweinefleischverzehrs reden oder einen Diabetiker (ca. 8% der Bevölkerung) mit einem Konditor diskutieren.
Herr, lass mich ein guter Mensch sein. Aber bitte nicht sofort.
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Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon Max P » Do 14. Dez 2017, 20:35

Rageboy hat geschrieben:Vor allem aber: Minderheitenmeinung von 0,1% trifft Mehrheitsmeinung von 98,4%.
Laut der neuen Nationalen Verzehrsstudie II (NVS II) bezeichnen sich in Deutschland insgesamt nur 1,6 % der 14- bis 80-Jährigen als Vegetarier (2,2 % der Frauen und 1,0 % der Männer). Vegan ernähren sich demnach ca. 0,1 % (MRI 2008).

Quelle: DGE

Ich bitte dich, die DGE-Wissenschaftshuren werden doch von uns bezahlt, um die Leute zu verkackeiern. Wir wissen schließlich, dass die Mehrheit inzwischen mit fliegenden Fahnen vegan gehen würde, wenn wir das vegane Angebot nicht künstlich teuer und unschmackhaft halten würden. :lachen:

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Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon Grimm » Do 14. Dez 2017, 20:55

Von dem "Experiment" des WDR habe ich vor ein paar Tagen im Radio gehört. Da waren noch andere Passantenstimmen, z.B. eine Frau, die nur unter Weinen und Schluchzen erklären konnte, wie schrecklich das sei. :rolleyes:

Rageboy hat geschrieben:Vor allem aber: Minderheitenmeinung von 0,1% trifft Mehrheitsmeinung von 98,4%

Die Zahlen sind veraltet (und sowieso Propaganda der Fleischmafia), würden die üblichen veganen Propagandisten sagen, und dass die Zahl der Veganer enorm gestiegen ist. Vagedes z.B. hat zuletzt von 1,8 % Veganern geredet, glaube ich. :gaga:

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Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon Rageboy » Do 14. Dez 2017, 21:45

Grimm hat geschrieben:
Rageboy hat geschrieben:Vor allem aber: Minderheitenmeinung von 0,1% trifft Mehrheitsmeinung von 98,4%

Die Zahlen sind veraltet (und sowieso Propaganda der Fleischmafia), würden die üblichen veganen Propagandisten sagen, und dass die Zahl der Veganer enorm gestiegen ist. Vagedes z.B. hat zuletzt von 1,8 % Veganern geredet, glaube ich. :gaga:


Schon möglich, sie sind ja aus dem Jahr 2008. Aber 1,8% ist ja nun auch nicht gerade ein Fanfarensignal der bevorstehenden Umstülpung. Wenn die Zahl überhaupt stimmt.
Persönlich kenne ich überhaupt keine Veganer und mein Bekanntenkreis ist nicht gerade klein. Wohl aber den einen oder anderen Ex-Veganer. M.E. stellen die meisten Veganer den Schmarren irgendwann wieder ein, sei es weil's nicht funktioniert, sei es, weil sie keinen Bock mehr darauf haben.
Herr, lass mich ein guter Mensch sein. Aber bitte nicht sofort.
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Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon GegenGegen » Do 14. Dez 2017, 22:14

Rageboy hat geschrieben:Schon möglich, sie sind ja aus dem Jahr 2008.

Eine recht frische Studie findet man bei der Techniker Krankenkasse. Auf Seite 13 ist der Anteil der Veganer dargestellt. 3% bei den 18- bis 39-Jähigen. NULL(!) bei den 40- bis 59-Jährigen. Den Lästerbären gibt es nicht. Auch keine Gitte.

Zahlen sind das eine, Statistiken das andere. Durchschnittlich bin ich ein geplagter Pendler mit beachtlichem Fleichkonsum, heiße Max und habe ne Menge durchschnittlicher Schulden, die mit meinem durchschnittlichem Guthaben zu tilgen sein sollten. Nichts davon stimmt. Mit durchschnittlich 150 Euro gebe ich aber weit mehr als jeder andere für Mousepads pro Dekade aus.
Gehen lernt man durch Stolpern.
"ICH LEBE VEGAN, weil Tofu nicht blutet" - Unbeachtete Veganerin auf FB.

Skepsis

Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon Skepsis » Fr 15. Dez 2017, 16:46

GegenGegen hat geschrieben:
Rageboy hat geschrieben:Schon möglich, sie sind ja aus dem Jahr 2008.

Eine recht frische Studie findet man bei der Techniker Krankenkasse. Auf Seite 13 ist der Anteil der Veganer dargestellt. 3% bei den 18- bis 39-Jähigen. NULL(!) bei den 40- bis 59-Jährigen. Den Lästerbären gibt es nicht. Auch keine Gitte....

Die gibt es schon. Nur hat die Studie offensichtlich den Zweitkühlschrank berücksichtigt.

Gruß

Gästin

Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon Gästin » Fr 15. Dez 2017, 18:01

2017 gab es hierzulande 0, 84 Millionen Leute über 14, die sich selbst als Veganer oder Fastveganer bezeichnen würden:

https://de.statista.com/statistik/daten ... r-veganer/

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Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon theodoravontane » Fr 15. Dez 2017, 20:05

Gästin hat geschrieben:2017 gab es hierzulande 0, 84 Millionen Leute über 14, die sich selbst als Veganer oder Fastveganer bezeichnen würden:

https://de.statista.com/statistik/daten ... r-veganer/

Nur sind Fast-Veganer keine Veganer und selbst unter Veganern gibt es Unstimmigkeiten, wie vegan man sein muss, um Veganer zu sein.
Ich behaupte, es gibt genau einen einzigen Veganer in Deutschland, und das ist, je nachdem, welchen Veganer man fragt, immer er selbst.
Von Außen betrachtet gibt es also gar keine Veganer sondern lediglich Menschen, die sich abmühen, auf dem Weg in die maximale Fehlernährung so viel falsch zu machen, wie möglich, dies aber nie zu hundert Prozent schaffen, bevor sie aufgeben oder sterben. Was ja irgendwie auch eine Kapitulation des Körpers sein kann …

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Grimm
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Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon Grimm » Fr 15. Dez 2017, 20:47

Eigentlich kann man aus diesen Statistiken nur eins sicher erkennen: Mehr Leute als vor 10 Jahren antworten, wenn sie von bestimmten Leuten auf bestimmte Art gefragt werden, ob sie sich vegan ernähren, mit "ja".

Wenn es nur eine Methode gäbe, mit der man rauskriegen kann, was die wirklich essen...

Gaestin

Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon Gaestin » Fr 15. Dez 2017, 23:27

bambi hat geschrieben:
Lieferant von McDonald`s
Schlachthof in Düren soll Tierschutz-Standards missachten

Nach Aufnahmen, die dem ARD-Politmagazin report München und der Süddeutschen Zeitung vorliegen, gibt es in einem Schlachthof in Düren Probleme mit der Betäubung, ein Experte sieht schwere Verstöße gegen den Tierschutz und Handlungsbedarf. Der Schlachthof hat bis zum Bekanntwerden der Recherche unter anderem an McDonald`s geliefert.

https://www.br.de/nachrichten/schlachth ... n-100.html


Ich denke, dass es das Mindeste sein sollte, dass alle Standards eingehalten werden, und dass genug Zeit bleibt, um zu kontrollieren, ob auch alles so läuft, wie es soll (Betäubung etc.).
Ich denke, dass Zeitdruck da schwierig sein kann, und ich bin froh, wenn es noch kleinere Metzgereien gibt, bei denen nicht alles am Fließband läuft.
Ich denke, dass bei solchen Themen (z.B. Tierschutzstandards) Veganer durchaus auch Unterstützung von Mischköstlern bekommen können. Ich finde es schon wichtig, hinzuschauen, und Dinge zu verbessern, die verbessert werden können.

Gaestin

Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon Gaestin » Fr 15. Dez 2017, 23:57

bambi hat geschrieben:
Sozialexperiment: Schlachtung beim Fleischkauf

WDR-Sozialexperiment bringt Fleischesser und Schlachter zusammen
Landwirt schlachtet Gans in Fußgängerzone
Heftige Reaktionen bei Passanten

...

https://www1.wdr.de/wissen/schlachtung- ... t-100.html

direktlink zum video: https://www1.wdr.de/mediathek/av/video- ... g-100.html


im herzen sind die meisten halt doch veganer :cool:

gibt auch ne kommentarseite https://www1.wdr.de/wissen/dialog-fleis ... m-100.html
hab die aber nur überflogen, fand nix großartig spannend


Es gibt kein wirklich veganes Essen. Für Salat müssen z.B. -zig Schnecken sterben. Wenn Veganer die alle eigenhändig abmurksen müssten, und damit konfrontiert würden, wie viele für ihren Salat sterben, würde das ihnen wahrscheinlich auch den Appetit verleiden. Auch andere pflanzliche Lebensmittel sind nicht wirklich vegan- bei Feldarbeiten sterben z.B. auch Tiere.

Aber natürlich kann man sich Gedanken machen.
An einem Huhn ist z.B. viel viel weniger "dran", als an einem Rind. Man braucht wesentlich mehr Hühner, um Menschen zu versorgen. Ein Rind hat über 200 Kg Fleisch- das reicht für mehrere Menschen für ein Jahr. Wenn da ein Tier stirbt können mehrere Menschen versorgt werden. Ist das mehr Leid, als bei Tieren, die für pflanzliche Lebensmittel sterben, z.B. Schnecken und Mäuse, die vergiftet werden? Ich weiß es nicht, aber man kann jedenfalls Kompromisse finden.

Die Natur hat den Menschen definitiv nicht als Veganer konzipiert, und wohin es so manches Mal führt, wenn der Mensch an der Natur herumpfuscht, und meint, sich über sie stellen zu können, sieht man in verschiedenen Bereichen.

Wenn einem Tierleid sehr wichtig ist, würde es wohl einen sehr großen Beitrag zur Verringerung desselben leisten, wenn es deutlich weniger Katzen gäbe. Die töten nämlich regelmäßig ganz ohne Betäubung und Tierschutzvorgaben und oft auch nur zum Spaß (ohne das Tier dann zu essen) und mit "totspielen". Das bekommt nur sehr viel weniger Aufmerksamkeit.

Einar n.e.

Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon Einar n.e. » Sa 16. Dez 2017, 00:50

Gaestin hat geschrieben:Ich denke, dass bei solchen Themen (z.B. Tierschutzstandards) Veganer durchaus auch Unterstützung von Mischköstlern bekommen können.


Was ist denn das für eine verquere Logik?
Wozu braucht man Veganer, um sich für Tierschutz einzusetzen? Was haben Veganer überhaupt damit zu tun?
Veganer sind ja wohl eher konsequente Tierschutzgegner, da es ihnen um die Abschaffung jeglicher Tierhaltung geht und nicht um deren Verbesserung.
Kämen Veganer an die Macht, würde es zum größten Artensterben seit der letzten Eiszeit kommen.
Von daher würde ich Veganern bei solchen Themen jegliches Mitspracherecht absprechen.

Gaestin

Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon Gaestin » Sa 16. Dez 2017, 01:19

Einar n.e. hat geschrieben:
Gaestin hat geschrieben:Ich denke, dass bei solchen Themen (z.B. Tierschutzstandards) Veganer durchaus auch Unterstützung von Mischköstlern bekommen können.



Wozu braucht man Veganer, um sich für Tierschutz einzusetzen?


Natürlich braucht man Veganer dafür nicht unbedingt, aber wenn Veganer auf ein Problem hinweisen, habe ich auch kein Problem damit. Ich denke, dass oft vieles einfach nicht so schwarz- weiss ist, wie Veganer das auch oft denken oder darstellen - Mischköstlern ist es eben oft auch nicht völlig egal, wie mit Tieren umgegangen wird.

Skepsis

Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon Skepsis » Sa 16. Dez 2017, 11:41

Gaestin hat geschrieben:....
Es gibt kein wirklich veganes Essen. Für Salat müssen z.B. -zig Schnecken sterben. Wenn Veganer die alle eigenhändig abmurksen müssten, und damit konfrontiert würden, wie viele für ihren Salat sterben, würde das ihnen wahrscheinlich auch den Appetit verleiden. Auch andere pflanzliche Lebensmittel sind nicht wirklich vegan- bei Feldarbeiten sterben z.B. auch Tiere...

Das ist natürlich eine Binse, die von der V-Fraktion eben unter Unvermeidbarkeit läuft. Womit ich eigentlich auch keine Probleme habe. Ideale haben nunmal die unangenehme Eigenschaft, dass die Realität/menschliches Wesen ihnen bei der Umsetzung sehr große Steine in den Weg legt. Das werfe ich Veganern daher nicht vor.

WAS ich Veganern allerdings vorwerfe ist, wenn sie sich, ohne auch nur einen Hauch Ahnung von der Materie zu haben, in die Pose der Allwissenheit werfen. Und das ist bei ihren Poster-Figuren sehr schön zu sehen (Titten-Aleks, 's Bärle, Atti, Ruttenberg,....). Oder auch an der Allgemeinheit, wenn es um Landwirtschaft geht. Sieht man sehr schön an der ggw Diskussion um Glyphosat. Da wird immer mit denselben Setenzen um sich geworfen:
*Reduzierung der Artenvielfalt (Überraschung: der Sinn jeder Art der Landwirtschaft *ist* die (lokale) Reduzierung der Artenvielfalt)
*KREBS!!!11! (Überraschung: Die IARC, auf die sich dabei immer berufen wird, stuft "Ethanol in alcoholic beverages", Holzstaub, Sonnenstrahlung gefährlicher ein als Glyphosat)
*Braucht man nicht, kann ja pflügen (Überraschung: Der Pflug ist ca. 7000 Jahre alt. Ob pfluglos oder nicht die bessere Alternative ist ist immer noch sehr umstritten)

Die Leute glauben, weil sie mal auf dem Balkon eine Tomate gezogen haben seien sie Experten. Das gleiche eben wie bei der Ernährung: Sie haben es bis heute geschafft, mehr oder weniger gesund durch die Gegend zu kreuchen, also muß das, was sie tun, das richtige sein.

Gruß

Skepsis

Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon Skepsis » Sa 13. Jan 2018, 17:04

Morgen um 16:30 auf Dlf: Huhn im Glück:
Schwein, Ziege, Rind oder Huhn gelten als nahrhaft aber geistig beschränkt. Ein Irrtum. Auch Nutztiere können täuschen, logische Schlüsse ziehen, Menschen auf Bildern erkennen und Mitgefühl zeigen. Einige Forscher verlangen, die Tiere als Subjekt anzuerkennen, und leiten daraus Haltungsbedingungen ab, wie Tierschützer sie schon lange fordern.

Um das Tierwohl zu verbessern, arbeiten Forscher seit geraumer Zeit am intelligenten Stall, der nicht nur für Gesundheit sorgt, sondern Schwein und Huhn auch geistig anregt. Andere meinen, dass man dabei immer auch die finanzielle Situation der Landwirte berücksichtigen müsse. Und Vertreter der Tierrechtsbewegung kritisieren, dass auch der beste Stall nur dazu diene, die Tiere einzuschränken und zu töten. Wie viel Tierwohl verlangen die neuen Forschungsergebnisse - und wie viel Glück für die Nutztiere ist bezahlbar?


Gruß

HaPennyBacon

Re: Sammelthread TV und Co

Beitragvon HaPennyBacon » Sa 13. Jan 2018, 17:51

Skepsis hat geschrieben:Morgen um 16:30 auf Dlf: Huhn im Glück:
Schwein, Ziege, Rind oder Huhn gelten als nahrhaft aber geistig beschränkt. Ein Irrtum. Auch Nutztiere können täuschen, logische Schlüsse ziehen, Menschen auf Bildern erkennen und Mitgefühl zeigen. Einige Forscher verlangen, die Tiere als Subjekt anzuerkennen, und leiten daraus Haltungsbedingungen ab, wie Tierschützer sie schon lange fordern.

Um das Tierwohl zu verbessern, arbeiten Forscher seit geraumer Zeit am intelligenten Stall, der nicht nur für Gesundheit sorgt, sondern Schwein und Huhn auch geistig anregt. Andere meinen, dass man dabei immer auch die finanzielle Situation der Landwirte berücksichtigen müsse. Und Vertreter der Tierrechtsbewegung kritisieren, dass auch der beste Stall nur dazu diene, die Tiere einzuschränken und zu töten. Wie viel Tierwohl verlangen die neuen Forschungsergebnisse - und wie viel Glück für die Nutztiere ist bezahlbar?


Gruß


Das gab es doch schon früher. Sir Quickly hatte das in "Irgendwo und sowieso" in seinem Kuhstall. Psychedelische Musik und Bemalung :ganja:


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