BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

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Piffpaffpuff

BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Piffpaffpuff » Mo 16. Feb 2015, 15:39

Der "Musikmanager" Bär Läsker - einst feister Zampano der Fanta Vier ist nun veganös unterwegs....eigentlich so unwichtig wie der Sack Reis. Aber der ausgemergelte Schwaller gibt sich damit nicht zufrieden, Nein: Er hat ein Buch darüber geschrieben :grin: und das gibt Antworten auf Fragen die keine Sau gestellt hat. Derartig lächerlich und gleichzeitig fanatisch kommt derzeit kein anderer Pseudogutmensch daher. Bitte geniesst die Fülle des Wissens auf:
https://www.facebook.com/#!/pages/Andreas-B%C3%A4r-L%C3%A4sker/351354968704?pnref=story :rofl:

Neben selbstgedrehten Fake-Interviews findet man dort solche inhaltsschwangeren Pamplethe wie dieses hier:

Es ist immer wieder sehr interessant, wie viele Menschen vegane Ernährung als eine gewisse "Sichtweise" dargestellt wissen wollen. Immer nach dem Motto: Jeder, wie er will. Grundsätzlich....na klar. Man kann (fast) niemand zu einer bestimmten Ernährung zwingen. Aber vegan hat so gar nichts mit einer Meinung zu tun. Vegan bedeutet einfach das bewusste Leben nach zeitgemässen Tatsachen und Erkenntnissen, bedeutet Vermeidung von Qual, Mord, Hunger, sinnloser Umweltbelastung und Antibiotikaresistenzen....und mehr. Aber nicht weniger.
Tierische Produkte zu essen ist hingegen nicht mehr ansatzweise zeitgemäss, dazu ungesund, unmoralisch, todbringend und obendrauf irgendwas zwischen egoistisch und zynisch. Deswegen kann man es natürlich trotzdem weiterhin machen, aber mit einer "Meinung" oder einer freiheitlich demokratischen Sichtweise nach dem Motto "Die Gedanken sind frei" hat das nichts zu tun. Gar nichts.
Wir können die exponentiell - und eben nicht linear und langsam -wachsende Weltbevölkerung nicht mit Fleisch ernähren. Das ist schlichtweg unmöglich und wir alle wissen das. Also....irgendwann kommt es sowieso bei jedem an. Und diese Zeit ist nicht soooo weit entfernt, wie der eine oder andere denken mag. Und: Es jst vor allem überhaupt kein Problem. Wir können morgen aufhören, Tiere zu essen. Denn wir haben die Wahl und wir brauchen keine Tiere für unsere Ernährung.
Das ist soooo einfach. Fast schon lachhaft einfach.
Und auch das ist keine Meinung, sondern eine Tatsache.
Wir sind alle mit der falschen, verlogenen "Normalität" des Fleischkonums aufgewachsen. Und ja....vieles wussten wir tatsächlich nicht. Anderes haben wir lange und intensiv verdrängt oder sogar vollkommen ignoriert. Das hat uns eine lange Zeit eine gewisse Portion samtig weiche Unschuld verliehen. Ok. Fair enough.
Aber jetzt wissen wir, was Sache ist. Wir wissen, was wir uns, unseren Kindern, unserem Planeten und Milliarden von Tieren antun, und das vollkommen ohne Not.
Jetzt sind wir vollumfänglich informiert.
Unsere Unschuld ist jetzt Geschichte.


No need for meat.

Viel Spass !!!

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Zaunkönigleberpastete
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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Zaunkönigleberpastete » Mo 16. Feb 2015, 15:55

»Fleischkonsum macht aggressiv und fördert Verblödung, macht stumpf und hart.« Christian Vagedes

PiffPaffPuff

Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon PiffPaffPuff » Mo 16. Feb 2015, 16:15

Nicht gesehen - Sorry, Admin, bitte löschen :grin:

Unregelmässiger Gast

Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Unregelmässiger Gast » Mo 16. Feb 2015, 17:11

Och Dankö, macht nüx (sagt ein sporadischer Gastleser),
der durch folgender Kommetar (der nix mit diesem Thema zu tun hat) auf einen AV-Kontrollbesuch genötigt wurde:

frank hermes / wiesbaden am 8. Februar 2015 03:55 hat geschrieben:
hmmm, lecker, leichenteile – von tieren, die bestialisch gehalten und ermordet werden..
wahrlich “lecker” ..
für mich steht diese praxis der massentierhaltung genoziden in keiner weise nach – auschwitz geschieht heute und täglich!!!
was um alles in der welt gibt uns scheiß menschen das recht, andere arten von lebewesen derart bestialisch zu quälen?
allein eine milchkuh, die eben NICHT auf saftigen weiden grast, krepiert unter qualen nach ca. 5 jahren, weil sie mit allen mitteln dazu gebracht wird (hormone usw) bis zu 100 liter pro tag zu geben.. das zerstört den kompletten körper und wir saufen einen saft, der a) nicht für uns gedacht – ergo auch nicht gut (entgegen der beteuerungen der scheißlobbies) und b) nicht wenig eiter vom stets entzündeten euter enthält.
wir sind keine fleischfresser, vergiften uns nur selbst damit, wenn wir diese leichenteile essen..
aber, who cares, wegsehen und ausblenden ist so leicht und bequem!
“Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben“ Leo Tolstoi


und antwortet sich gleich nochmal selber:

frank hermes / wiesbaden am 8. Februar 2015 03:58 hat geschrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=1uoQs37xYqs
wenn es nicht sprachlich unteres niveau wäre, würde ich glatt “fick dich, menschheit” ausrufen!
aber, hey, die vollidioten sind offenbar leute, wie ich…
solange diese – verzeihen sie mir die wortwahl – scheiße nicht endlich verboten und massiv geächtet wird – was nie geschehen wird – ist die menschheit am arsch!


Quelle: Kommentar unter dem Artikel:
(man mag von Elsässers Compact halten was man will, ich les es trotzdem hin- und wieder gerne :zöpfli: ):


https://www.compact-online.de/fastfood-vaterland/

Und ab damit nun :D :muell:

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tori
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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon tori » Mo 16. Feb 2015, 17:24

Zitat von oben:
"...aber hey, die Vollidioten sind offenbar Leute wie ich..."

soviel Selbsterkenntnis hätte ich solcherart Volltrotteln gar nicht zugetraut.
Liebe Eso-Deppen und Aluhut-User,

Seid versichert: das Leuchten in Euren Augen ist nur das Licht der Sonne, welches durch Eure hohle Birne scheint.
von @ nochsoeine

Der vom Donnerstag
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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Der vom Donnerstag » Mo 16. Feb 2015, 18:39

auschwitz geschieht heute und täglich!!!

sicher doch, du erbärmliches Stück :kringel: :zensiert: :peitsche: :kotz:
Da [in den Häftlingsblocks] gibt es ja keine Polizei. Kann er sagen, der Häftling soll für Ordnung sorgen, wie soll er das machen sonst, wenn [dreimal sechs] Häftlinge, das sind 18, übereinanderliegen, die dann des Nachts sterben, in der Kälte und so weiter. Jedesmal bevor [ein] Häftling stirbt, läuft ja noch so eine Art Durchfall [aus ihm heraus]. Das läuft den anderen auf den Kopf. Also wir sind ja da verdreckt und versaut gewesen und mussten sehen, [unverständlich]. Jede Nacht war ja Lynchjustiz fast, wenn ein Häftling sich sein Stückchen Brot um den Leib geschnürt hatte und wollte es [für den] anderen Tag aufheben, und einer ihm heimlich das geklaut hatte, wurde er gleich nachts erschlagen. Dann hörten Sie schon im Block Geschrei, und dann wurde zugeschlagen. Der war dann morgens eine Leiche.
http://narrenschiffsbruecke.blogspot.de ... itz-8.html

Flussfahrt mit Huhn

Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Flussfahrt mit Huhn » Mo 16. Feb 2015, 20:59

Der vom Donnerstag hat geschrieben:
auschwitz geschieht heute und täglich!!!

sicher doch, du erbärmliches Stück :kringel: :zensiert: :peitsche: :kotz: [quote]

Dieser Barbar lebt wie die Made im Speck und ist sich nicht zu blöd, so einen Drecksvergleich zu bringen. Ein erbärmliches Stück Scheiße ist er.

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tori
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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon tori » Mo 16. Feb 2015, 21:06

hat er sich gut abgeschaut bei P€Ta, die haben ja auch schon diesen unsäglichen Holocaustvergleich gebracht.


Ich finde sowas außerordentlich widerlich.
Liebe Eso-Deppen und Aluhut-User,

Seid versichert: das Leuchten in Euren Augen ist nur das Licht der Sonne, welches durch Eure hohle Birne scheint.
von @ nochsoeine

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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Flotte Biene » Mo 16. Feb 2015, 21:09

Unregelmässiger Gast hat geschrieben:
Quelle: Kommentar unter dem Artikel:
(man mag von Elsässers Compact halten was man will, ich les es trotzdem hin- und wieder gerne :zöpfli: ):


https://www.compact-online.de/fastfood-vaterland/

Und ab damit nun :D :muell:


Gelöscht wird hier nix. Das einzigste, was du in die Tonne kloppen kannst, ist der Elsässer mit seiner Campact- :kringel:.

Zum Kommentar: War wieder ein 0815 Veggerl wie er im Buche steht. :kotz:
Stefan Meiser
Vegetarische und vegane Lebensweisen werden sich langfristig durchsetzen. Die Hetzparolen hat es immer gegeben, wenn revulotionäre Veränderungen sich abgezeichnet haben! Wir werden es nicht mehr Alle erleben, aber das macht nix....

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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon noch so eine » Mo 16. Feb 2015, 21:15

Tori hat geschrieben:hat er sich gut abgeschaut bei P€Ta, die haben ja auch schon diesen unsäglichen Holocaustvergleich gebracht.
Ich finde sowas außerordentlich widerlich.
Dieser Vergleich ist doch in der Veganistenszene alltäglich. Das traurige ist, dass man die Leute noch nicht mal dafür belangt. Noch trauriger ist daher zu sehen, wie abgestumpft und unsensibel, die Gesellschaft damit umgeht.
Der vegane Hype wird in den Medien hofiert. Die Kehrseite wird nicht aufgezeigt.
Ich könnte kotzen :kotz:
"Veganismus ist eine bizarre Variante des moralischen Parasitismus. Er schmarotzt bei der Norm, dem Selbsterhaltungsinteresse des Menschen Vorrang einzuräumen, indem er dieses Schmarotzen selber zur Norm macht." Klaus Alfs

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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Skittles » Mo 16. Feb 2015, 21:38

+ 1
:kotz: :kotz: :kotz:
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Rageboy » Mo 16. Feb 2015, 23:47

Wir können die exponentiell - und eben nicht linear und langsam -wachsende Weltbevölkerung nicht mit Fleisch ernähren. Das ist schlichtweg unmöglich und wir alle wissen das. Also....irgendwann kommt es sowieso bei jedem an. Und diese Zeit ist nicht soooo weit entfernt, wie der eine oder andere denken mag. Und: Es jst vor allem überhaupt kein Problem. Wir können morgen aufhören, Tiere zu essen. Denn wir haben die Wahl und wir brauchen keine Tiere für unsere Ernährung.
Das ist soooo einfach. Fast schon lachhaft einfach.


Nun, mal wieder jemand, der gleich das Wohl der ganzen Weltbevölkerung im Auge hat? Veganismus als DIE Lösung für das Welternährungsproblem?

Es ist eben nicht soooo einfach.
Es gibt genug Weideflächen, die für den Anbau von Lebensmitteln nicht geeignet sind. Die ganze Weltbevölkerung auf vegan umzustellen, das ginge nur in einer egalitären und totalitären Welt. In einer Welt mit einer perfekten Logistik.
Der westliche Veganer mag kein Problem haben, an seine Cashewnüsse und Mandeln zu kommen, in Entwicklungs- und Schwellenländern sieht dies anders aus. Vegan ist ein Luxus, der nur unter der Voraussetzung der beliebigen Verfügbarkeit an Lebensmitteln funktioniert.

Ideologische Landwirtschaftsexperimente großen Stils haben im 20. Jh. viele Millionen Menschen das Leben gekostet (Sowjetunion, China). Man darf annehmen: Hätte der eine oder andere nicht damals ein Schwein, eine Ziege, ein paar Hühner heimlich durchgefüttert, dann wären wahrscheinlich noch viel mehr Menschen drauf gegangen. Ein Schwein kann man immer mal so durchfüttern - der Laster mit Sojaeiweiß fährt nicht in jede letzte Ecke, die Cashewnüsse wachsen nicht überall.

Gar nicht erst zu reden von den sonst bei anderen Völkern immer so beschworenen Traditionen, ihre "Identität". Will man anderen Völkern sie wieder einmal nehmen? Weil man's soviel besser weiß?
Der Homo Sapiens existiert jetzt rund 300.000 Jahre - und lebte die ganze Zeit mit der Jagd, von Anfang an, mit Fleisch, mit tierischen Produkten (Eier z.B.). Bereits die menschlichen Vorfahren wie der Homo Erectus haben gejagt. Der Verzehr tierischer Produkte ist untrennbar mit dem Menschen verbunden. Die ältesten Faustkeile sind 1.4 Millionen Jahre alt, und sie sehen nicht aus, als hätte man sie zum Nüsse knacken hergestellt. Selbst Schimpansen jagen und fressen Fleisch, Insekten, kleine Säugetiere, andere Affen.

Der Veganismus aber ist selbst historisch eine vergleichsweise neue Erscheinung. Er ist ein Kind des 20. Jhs., was auch kein Wunder nehmen darf. Denn er wurde überhaupt erst möglich durch eine ausgeklügelte Landwirtschaft, Herstellung und Lagerung von Lebensmitteln, moderne Logistik und dem ernährungswissenschaftlichen Wissen des 20. Jh. Oder anders gesagt: Eine Luxusmarotte moralisierender Angehöriger einer reichen Gesellschaft.
Herr, lass mich ein guter Mensch sein. Aber bitte nicht sofort.

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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Der vom Donnerstag » Di 17. Feb 2015, 16:37

Rageboy hat geschrieben:Der Veganismus aber ist selbst historisch eine vergleichsweise neue Erscheinung. Er ist ein Kind des 20. Jhs., was auch kein Wunder nehmen darf. Denn er wurde überhaupt erst möglich durch eine ausgeklügelte Landwirtschaft, Herstellung und Lagerung von Lebensmitteln, moderne Logistik und dem ernährungswissenschaftlichen Wissen des 20. Jh. Oder anders gesagt: Eine Luxusmarotte moralisierender Angehöriger einer reichen Gesellschaft.

+1

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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Lachsbrötchen_mit_Ei » Di 17. Feb 2015, 16:43

Veganismus ist eh erst seit der Erfindung der B12-Pille überlebbar ...
Wer aber, ..., seine Liebe der Menschheit entzieht und sie an Hund oder Katze wendet, begeht zweifellos eine schwere Sünde, eine soziale Sodomie sozusagen, die ebenso ekelerregend ist wie die geschlechtliche.

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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Vormund » Di 17. Feb 2015, 17:57

Lachsbrötchen_mit_Ei hat geschrieben:Veganismus ist eh erst seit der Erfindung der B12-Pille überlebbar ...


MOooment mal. Die Erfindung der Hygiene (durch böse weise Männer) ist daran schuld, dass Veganer ohne B12-Pille erkranken ... :devil:
"Tierschützer" ist ein billig zu habendes Label moralischer Selbstermächtigung. (Eckhard Fuhr, Die Welt 11.02.14)

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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Skeptiker » Di 17. Feb 2015, 19:10

Eine rein pflanzliche Ernährung hat die Menschen aber schon lange fasziniert:

Erstmals taucht die Idee einer rein pflanzlichen Ernährung des Menschen im Mythos auf, wobei von ganzen Völkern die Rede ist. Homer (Odyssee 9, 82–104) erzählt von den Lotophagen („Lotosessern“), einem märchenhaften, friedfertigen Naturvolk, das sich von der süßen Frucht der Vergessen schenkenden Zauberpflanze Lotos ernährt habe. Allerdings behauptet erst Herodot (4, 177) ausdrücklich, der Lotos sei die einzige Nahrung der Lotophagen gewesen. Diodor (3, 23–24) beschreibt Völker in Äthiopien, die „Wurzelesser“, „Samenesser“ und „Holzesser“, deren Kost auf bestimmte Pflanzen beschränkt gewesen sei. Diese Berichte, von denen es in der Antike noch weitere gab, tragen sagenhafte Züge und gelten daher nicht als glaubhaft; teilweise ist der Märchencharakter offenkundig. Meist werden den angeblich ohne Fleischnahrung lebenden Völkern in den Quellen positiv bewertete Eigenschaften wie Frömmigkeit, Gerechtigkeit und Friedlichkeit zugeschrieben. Verbreitet war in der Antike die Ansicht, in einem vergangenen Goldenen Zeitalter habe es noch keine Fleischkost gegeben und die Erde habe von sich aus alle benötigte Nahrung hervorgebracht. Dieser Mythos findet sich bei Hesiod (Werke und Tage 109 ff.), Platon (Staatsmann 271–2), Ovid (Metamorphosen 1,89 ff.; 15,96 ff.) und anderen.


http://de.wikipedia.org/wiki/Vegetarism ... che_Antike
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- Eckhard Fuhr.

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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon noch so eine » Di 17. Feb 2015, 19:21

teilweise ist der Märchencharakter offenkundig.


Der Glaube an (ein) Märchen ist auch bei den Veganisten offenkundig :lolli:
"Veganismus ist eine bizarre Variante des moralischen Parasitismus. Er schmarotzt bei der Norm, dem Selbsterhaltungsinteresse des Menschen Vorrang einzuräumen, indem er dieses Schmarotzen selber zur Norm macht." Klaus Alfs

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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Lachsbrötchen_mit_Ei » Di 17. Feb 2015, 19:44

Im Übrigen wären das allenfalls "Veganköstler" gewesen, denn dass die auch auf Leder oder Zug- und Reittiere verzichtet hätten, davon liest man nirgendwo.

Da gibt es ja durchaus Religionsgemeinschaften, die das tTere töten verpönen oder verpönt haben .... die hatten meist niedere Chargen, die die Scheisse machen mußten, um die Helden nicht zu beflecken.
Wer aber, ..., seine Liebe der Menschheit entzieht und sie an Hund oder Katze wendet, begeht zweifellos eine schwere Sünde, eine soziale Sodomie sozusagen, die ebenso ekelerregend ist wie die geschlechtliche.

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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Skeptiker » Di 17. Feb 2015, 20:04

Lachsbrötchen_mit_Ei hat geschrieben:Im Übrigen wären das allenfalls "Veganköstler" gewesen, denn dass die auch auf Leder oder Zug- und Reittiere verzichtet hätten, davon liest man nirgendwo.


Schau mal den hier:

Im 5. Jahrhundert v. Chr. trat Empedokles als radikaler Vertreter des Vegetarismus und einer allgemeinen Verschonung der Tiere hervor.

(Link von oben)

und

Da der naturgemäße Urzustand für Empedokles mit völliger Enthaltung vom Blutvergießen und vom Verzehr getöteter Tiere verbunden ist, ruft er eindringlich zur Gewaltlosigkeit auch gegenüber der Tierwelt auf.

http://de.wikipedia.org/wiki/Empedokles ... _im_Kosmos

Wäre mal einen Blick in seine Werke wert, mal sehen ob man online was findet...
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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon SaUbär » Di 17. Feb 2015, 22:40

Ich kann mich noch schwach an ein Bärchen Läsker erinnern, der sich davor gesträubt hat, sich als vegan zu bezeichnen. Und auch seine Käse-Eskapaden sind bei mir hängen geblieben. Das Ganze ist nun aber auch schon gut 1 1/2 bis 2 Jahre her, also kann das kleine Pummelchen nicht nur durch das entgültige wiegen gehen sein Gewicht verloren haben.
Ich bin ja stark der Meinung, dass der Läsker den Vegs einen Bären (Wortspiel bemerkt? ;) ) aufbindet, diese auch noch so dumm wie Russland groß sind und ihm ihre Kohlen in den Rachen werfen. Gewusst wie!
Schönfeld hat geschrieben:Geht man jetzt davon aus dass dass man ihm mit der Blutspende vielleicht das Leben rettet wird er dann vielleicht im Rest seines Lebens laut Statistik etwa den Tod von vielleicht 1000 Tieren verusachen.[...]das sollte man zumindest mit bedenken.

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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Rageboy » Mi 18. Feb 2015, 11:43

Skeptiker hat geschrieben:Schau mal den hier:

Im 5. Jahrhundert v. Chr. trat Empedokles als radikaler Vertreter des Vegetarismus und einer allgemeinen Verschonung der Tiere hervor.

(Link von oben)

und

Da der naturgemäße Urzustand für Empedokles mit völliger Enthaltung vom Blutvergießen und vom Verzehr getöteter Tiere verbunden ist, ruft er eindringlich zur Gewaltlosigkeit auch gegenüber der Tierwelt auf.

http://de.wikipedia.org/wiki/Empedokles ... _im_Kosmos


Das Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen, denn es bezieht sich auf einen idealisierten Zustand des Menschen in einem einstmals "Goldenen Zeitalters".

Und hat er auf Milch, Käse, Eier auch verzichtet? Das erscheint mir kaum glaubhaft.
Vegetarismus und Veganismus sind miteinander verwandt, dennoch aber auch klar voneinander zu trennen. Wir sollten die Begriffe nicht durcheinander werfen und beliebig benutzen; denn wenn sie nichts mehr klar bezeichnen, dann sind sie wertlos.

Vegetarische Kulturen hat es seit dem Beginn der Landwirtschaft schon immer gegeben. Man darf sicherlich annehmen, dass bis in die Moderne für weite Teile der Bevölkerung eine Art "Zwangs-Vegetarismus" eher die Norm als die Ausnahme war. Fleisch war teuer und daher gab es das eben nur gelegentlich.
Für die Sklavenheere, die einen Denker wie Empedokles im antiken Griechenland überhaupt erst möglich machten, schon allemal.

Für den Veganismus gibt es aber außerhalb der Moderne keine Beispiele.
Herr, lass mich ein guter Mensch sein. Aber bitte nicht sofort.

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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Skittles » Mi 18. Feb 2015, 16:23

SaUbär hat geschrieben:Ich kann mich noch schwach an ein Bärchen Läsker erinnern, der sich davor gesträubt hat, sich als vegan zu bezeichnen. Und auch seine Käse-Eskapaden sind bei mir hängen geblieben. Das Ganze ist nun aber auch schon gut 1 1/2 bis 2 Jahre her, also kann das kleine Pummelchen nicht nur durch das entgültige wiegen gehen sein Gewicht verloren haben.
Ich bin ja stark der Meinung, dass der Läsker den Vegs einen Bären (Wortspiel bemerkt? ;) ) aufbindet, diese auch noch so dumm wie Russland groß sind und ihm ihre Kohlen in den Rachen werfen. Gewusst wie!


Im Prinzip so ähnlich wie der Söllner, der auch auf der Welle reitet, sich allerdings (noch) nicht als vegan bezeichnet. Irgendwie muss man halt im Gespräch bleiben und vegan gehen war doch gerade eben so hip. Der große Veganhype scheint allerdings eher schon abzuflauen. Trotzdem oder gerade deshalb lechzt die vegane Szene nach "Promis", nach neuen veganen Götzen, um die man eine Weile herumtanzt und die man anbeten kann. Bis dann halt wieder raus kommt, dass das mit dem vegan gehen nicht ganz ernst gemeint war. Der jeweilige Promi fällt dann in Ungnade und wird auf FB auf dem virtuellen Scheiterhaufen verbrannt. Und dann wird die nächste pseudivegane Promisau durch Dorf getrieben.
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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Ted Crilly » Mi 18. Feb 2015, 17:34

Rageboy hat geschrieben:
... Denn wir haben die Wahl und wir brauchen keine Tiere für unsere Ernährung.
Das ist soooo einfach. Fast schon lachhaft einfach.


Nun, mal wieder jemand, der gleich das Wohl der ganzen Weltbevölkerung im Auge hat? Veganismus als DIE Lösung für das Welternährungsproblem?

Es ist eben nicht soooo einfach.
Es gibt genug Weideflächen, die für den Anbau von Lebensmitteln nicht geeignet sind. Die ganze Weltbevölkerung auf vegan umzustellen, das ginge nur in einer egalitären und totalitären Welt. In einer Welt mit einer perfekten Logistik.
Der westliche Veganer mag kein Problem haben, an seine Cashewnüsse und Mandeln zu kommen, in Entwicklungs- und Schwellenländern sieht dies anders aus. Vegan ist ein Luxus, der nur unter der Voraussetzung der beliebigen Verfügbarkeit an Lebensmitteln funktioniert.

Ideologische Landwirtschaftsexperimente großen Stils haben im 20. Jh. viele Millionen Menschen das Leben gekostet (Sowjetunion, China). Man darf annehmen: Hätte der eine oder andere nicht damals ein Schwein, eine Ziege, ein paar Hühner heimlich durchgefüttert, dann wären wahrscheinlich noch viel mehr Menschen drauf gegangen. Ein Schwein kann man immer mal so durchfüttern - der Laster mit Sojaeiweiß fährt nicht in jede letzte Ecke, die Cashewnüsse wachsen nicht überall.

Gar nicht erst zu reden von den sonst bei anderen Völkern immer so beschworenen Traditionen, ihre "Identität". Will man anderen Völkern sie wieder einmal nehmen? Weil man's soviel besser weiß?
Der Homo Sapiens existiert jetzt rund 300.000 Jahre - und lebte die ganze Zeit mit der Jagd, von Anfang an, mit Fleisch, mit tierischen Produkten (Eier z.B.). Bereits die menschlichen Vorfahren wie der Homo Erectus haben gejagt. Der Verzehr tierischer Produkte ist untrennbar mit dem Menschen verbunden. Die ältesten Faustkeile sind 1.4 Millionen Jahre alt, und sie sehen nicht aus, als hätte man sie zum Nüsse knacken hergestellt. Selbst Schimpansen jagen und fressen Fleisch, Insekten, kleine Säugetiere, andere Affen.

Der Veganismus aber ist selbst historisch eine vergleichsweise neue Erscheinung. Er ist ein Kind des 20. Jhs., was auch kein Wunder nehmen darf. Denn er wurde überhaupt erst möglich durch eine ausgeklügelte Landwirtschaft, Herstellung und Lagerung von Lebensmitteln, moderne Logistik und dem ernährungswissenschaftlichen Wissen des 20. Jh. Oder anders gesagt: Eine Luxusmarotte moralisierender Angehöriger einer reichen Gesellschaft.


Schön zusammengefasst.
Veganen Humbug kurz mal eben zu widerlegen ist soooo einfach. Fast schon lachhaft einfach.
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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Ute Wohlrab » Mi 18. Feb 2015, 23:36

Skittles hat geschrieben:Und dann wird die nächste pseudivegane Promisau durch Dorf getrieben.


Müßte es nicht inzwischen heißen die nächste vegane Pseudo-Promisau? So viel Berühmtheiten haben die doch gar nicht...
Manuela Frey Also wenn das Huhn das Ei legt und ein Hahn es dann befruchtet wird es ein Küken? Sorry aber ich hab mich noch nie damit beschäftigt

ANDI Läsker Ein Ei ist sozusagen eine externe Gebärmutter.
Fundstelle: Andreas Bär Läsker / FB

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Re: BärLäsker ist jetzt vegan....und jeder soll´s erfahren

Beitragvon Zaunkönigleberpastete » Do 21. Mai 2015, 20:47

https://www.facebook.com/permalink.php? ... 1354968704
Andreas Bär Läsker
19. Mai um 16:00

Ich wurde gerade von einem Verlag zu einem Event eingeladen, um einen Vortrag zum Thema vegane Ernährung zu halten. Zum Glück hat mein Mitarbeiter nochmal in den Ablaufplan geschaut. Nach mir sollte Udo Pollmer einen Vortrag halten...und dann sollten wir beide ein kleines Streitgespräch führen. Ich habe dann angerufen und erklärt, dass ich mich mit Udo Pollmer weder in einen Raum begeben werde, noch 6000 m zu Fuss bergab gehe, um sein Niveau zu erreichen. Man sagte mir dann, das mit dem vegan und so sei ja durchaus ein streitbares Thema und man hätte sich eben die Auseinandersetzung zwischen mir und Pollmer gewünscht.
Also erstens gehe ich nicht zur Belustigung von ein paar Industriefatzkes wie ein Neuzeitgladiator in die Verbal-Arena, und zweitens ist das Thema nicht streitbar, sondern Udo Pollmer ist ein unfassbar dummer, Scheisse labernder Widerling, der soviel Ahnung von Ernährung hat wie ich von kantonalchinesisch.
Irgendwie muss man heute nur eine vollkommen sinn- und haltlose These laut rausbrüllen, schon kriegt man von der richtigen Lobby die Kohle rübergeschachert und wird dann noch als "Experte" eingeladen. Pffff.....wasn Depp.

Pollmer muss man nicht mögen. Wenn einem aber nur Beleidigungen einfallen, ist das einfach nur armselig.
»Fleischkonsum macht aggressiv und fördert Verblödung, macht stumpf und hart.« Christian Vagedes


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