Vegane Gesellschaft Deutschland

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DG ne

Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon DG ne » Mo 7. Nov 2016, 09:41

Auf der Suche nach Abwechslung vom Läsker Thread bin ich mal auf die Homepage der VGD gegangen. Was da an haarsträubendem Unsinn verzapft wird, ist schon Albhut-verdächtig.

http://www.vegane-gesellschaft.org

Ein Beispiel: aufklärung über die kampagne gegen die vegane ernährung von kindern

http://www.vegane-gesellschaft.org/aufk ... lciumtipps

Darunter so Parolen wie:

"dazu stellt christian vagedes, vorsitzender der veganen gesellschaft deutschland und herausgeber des veganmagazins fest:

»vitamin b12 ist nur deshalb in fleisch und anderen nichtveganen produkten in relevanten mengen enthalten, da es den nutztieren mittlerweile in hoher dosis dem futter beigemischt oder den tieren gespritzt wird«.

in der aktuellen ausgabe des veganmagazins werden die hintergründe über b12 geklärt: aktuelle forschungen zeigen, dass pflanzen b12 durchaus binden können. allerdings lässt die art der landwirtschaft dies nicht zu: die bodenbeschaffenheit und mikroorganismen werden durch zu viel chemie und dünger immer mehr zerstört. das ist der grund dafür, dass der nahrung der (aus)nutztiere b12 zusätzlich über das futter verabreicht wird und daher wiederum b12 in pflanzen nicht in ausreichenden mengen produziert werden kann."

Ja. Nee. Is klaa. :gaga:

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Ute Wohlrab
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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon Ute Wohlrab » Mo 7. Nov 2016, 12:09

Gut, daß Du mich erinnerst, muß meinen Hühnern unbedingt mal wieder eine Dosis B12 spritzen :rofl: :rofl: :rofl: :rofl:
Manuela Frey Also wenn das Huhn das Ei legt und ein Hahn es dann befruchtet wird es ein Küken? Sorry aber ich hab mich noch nie damit beschäftigt

ANDI Läsker Ein Ei ist sozusagen eine externe Gebärmutter.
Fundstelle: Andreas Bär Läsker / FB

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Vormund
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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon Vormund » Mo 7. Nov 2016, 12:14

Ute Wohlrab hat geschrieben:Gut, daß Du mich erinnerst, muß meinen Hühnern unbedingt mal wieder eine Dosis B12 spritzen :rofl: :rofl: :rofl: :rofl:


... aber das macht man doch erst nach der Schlachtung, mit der Salzlake der Würzmischung?
:devil:
"Tierschützer" ist ein billig zu habendes Label moralischer Selbstermächtigung. (Eckhard Fuhr, Die Welt 11.02.14)

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Holzbock
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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon Holzbock » Mo 7. Nov 2016, 13:03

DG ne hat geschrieben:... in der aktuellen ausgabe des veganmagazins werden die hintergründe über b12 geklärt: aktuelle forschungen zeigen, dass pflanzen b12 durchaus binden können. allerdings lässt die art der landwirtschaft dies nicht zu: die bodenbeschaffenheit und mikroorganismen werden durch zu viel chemie und dünger immer mehr zerstört. das ist der grund dafür, dass der nahrung der (aus)nutztiere b12 zusätzlich über das futter verabreicht wird und daher wiederum b12 in pflanzen nicht in ausreichenden mengen produziert werden kann."

Moment, moment - von anderen Spitzen-Hohlköpfen der veganen Welt wird doch immer wieder erklärt, die Überdüngung mit Mist und Jauche sei Schuld an diesem und jenem.
Mit dieser Jauche müßte doch aber auch wieder das (zuvor den Tieren über das Futter verabreichte) B12 auf die Pflanzen kommen, diese Pflanzen wiederum werden den Tieren gefüttert und somit kommt B12 auch ohne zu spritzen in das Fleisch.

Allerdings käme B12 auf diese Art und Weise auch in das Veganer-Futter - aber die lehnen solche Art der natürlichen Supplementierung ja ab, da das die armen Tiere ausnutzen würde und ziehen Tabletten/Zahnpasta/Spritzen vor.
Und natürlich sollte ihr Futter nur künstlich gedüngt werden - moment, dazu das Stichwort "Monsanto" und "Man ruft nur Doro, Doro, gleich wird sie kommen...".


:gaga:
"Früher war nicht alles besser - ich habs nur besser verstanden" Torsten Sträter

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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon Zaunkönigleberpastete » Mo 7. Nov 2016, 13:32

DG ne hat geschrieben:in der aktuellen ausgabe des veganmagazins werden die hintergründe über b12 geklärt: aktuelle forschungen zeigen, dass pflanzen b12 durchaus binden können.

Können sie. Sieht dann ungefähr so aus. Man darf das gute, knusprige B12 nur nicht vor dem Verzehr abschütteln oder gar abwaschen.

viewtopic.php?f=5&t=10010&p=362293&hilit=Queckenw*#p362293 :opa:
»Fleischkonsum macht aggressiv und fördert Verblödung, macht stumpf und hart.« Christian Vagedes

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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon DG ne » Mo 7. Nov 2016, 14:23

Ich wüsste nicht, wer bestreitet, dass B12 in Pflanzen enthalten ist. Nur eben in keiner Form, die es dem menschlichen Verdauungssystem ermöglicht, es ohne weiteres zu erschliessen.

Tieren geht es nicht anders. Deshalb hilft sich die Natur aus: Wiederkäuer haben eben einen Pansen entwickelt, der es ermöglicht, die pflanzliche Nahrung so weit aufzuschliessen, dass die Nährstoffe - inkl. B12 - in den Körper gelangen. Andere, die kein so grosses Verdauungssystem haben wie das Kaninchen oder der Gorilla, sind eben darauf angewiesen, die Nahrung nach Ausscheidung nochmal zu verdauen.

Also, liebe nicht mitlesenden Veganer: Die natürlichste Art, an Euer B12 zu kommen ohne Pillen zu futtern ist, eure eigenen Exkremente zu futtern. Es ist so einfach.

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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon Wieder hier » Mo 7. Nov 2016, 14:37

Ich finde es ohnehin schräg, wie die Veganer sich immer wieder einreden, dass natürliches B12 eigentlich gar nicht existiert, Leute, es hat einen Grund, dass die meisten Pflanzenfresser mit einem ziemlich komplizierten und höchst störanfälligen Verdauungstrakt ausgestattet sind, wenn das Aufschließen von Cellulose so einfach wäre, könnten wir uns auch von Zewatüchern ernähren! Und nein, nur weil das den meisten veganen Ersatzprodukten als Geschmacksvorbild dient, ist es noch lange nicht gesund oder besonders ratsam!
Nein, ich bin nicht die Signatur, ich sortiere nur den Buchstabensalat, der hier fabriziert wurde.

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Ute Wohlrab
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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon Ute Wohlrab » Mo 7. Nov 2016, 16:46

DG ne hat geschrieben:Ich wüsste nicht, wer bestreitet, dass B12 in Pflanzen enthalten ist. Nur eben in keiner Form, die es dem menschlichen Verdauungssystem ermöglicht, es ohne weiteres zu erschliessen.

Tieren geht es nicht anders. Deshalb hilft sich die Natur aus: Wiederkäuer haben eben einen Pansen entwickelt, (...)


Wahrscheinlich haben sich die Veganer längst auch einen Pansen angezüchtet. Würde die Knoblauch-Eskapaden-voll-legga des Herrn Bären erklären.
Manuela Frey Also wenn das Huhn das Ei legt und ein Hahn es dann befruchtet wird es ein Küken? Sorry aber ich hab mich noch nie damit beschäftigt

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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon AnLas » Mo 7. Nov 2016, 17:25

Also verstahlt sind die auch und man darf länger mitspielen als beim GröVuLöFiaZ (also und Löschfinger).
Das gleiche dämliche Klientel und viel alte Bekannte. Testweise habe ich hat Ralf mich sich auch schon eingebracht.

https://www.facebook.com/veganegesellsc ... 42/?type=3
Unter dem Post zu 4 Milliarden Menschen können mehr ernärt werden stan u.A.:

Anita Gilschwert
Andreas, wann warst du das letzte Mal beim Arzt? Ich sehe in Arztpraxen nur kranke Allesesser! Kranke Veganer/innen findet man da eher selten :-) Ach nochwas zu meinen Freundeskreis gehören Leute die sich schon über 20 Jahre ohne tierische Produkte ernähren!

Veranlasste mich zu einer Antwort

Ralf Germer
Anita Gilschwert es scheint auf jeden Fall eine vegane Eigenschaft zu sein, dass jedwedes mathematische Verständnis fehlt.
Wenn geschätzt max 1% der Bevölkerung vegan lebt, und das Durchschnittsalter derer weit unter 30 liegt, dann ist die Aussage, dass nicht viele kranke Veganer in Arztpraxen sitzen, an Komik ja kaum zu überbieten.
Allerdings empfehle ich Ihnen mal mit Menschen zu sprechen, die mit denen zu tun haben, denen es nicht so gut geht. Davon gibt es natürlich keine, die werden von der Veganer Gemeinde ja einfach ausgeblendet.
Des Weiteren sollten Sie sich auch mal bei Psychologen umschauen, da finden Sie plötzlich überdurchschnittlich viele "kranke" Veganer.

So ist das mit der Statistik......aber lt. veganem 1x1 braucht man ja auch 15000 l Wasser und 16 kg Getreide für 1 kg Rindfleisch.
Immer wieder lustig


Und schwupps war die vielen von uns bekannte Martina Nitschke zu Stelle. Alles muss man nicht zitieren - steht unter dem Link.

Ich kann mich noch nicht entscheiden, ob langweilig oder amüsant.............
ABL: "Wir können jetzt schon keine 7,x Milliarden Menschen mit Steak, Wurst und Käse ernähren....in ein paar wenigen Jahren wird es noch unmöglicher sein." :essen:

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Rageboy
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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon Rageboy » Di 8. Nov 2016, 12:30

DG ne hat geschrieben:Also, liebe nicht mitlesenden Veganer: Die natürlichste Art, an Euer B12 zu kommen ohne Pillen zu futtern ist, eure eigenen Exkremente zu futtern. Es ist so einfach.


Es bleibt mir ein Rätsel, warum Veganer überhaupt immer wieder so einen Affenzirkus um Vitamin B12 machen. Man kann es einfach supplementieren, mikrobiell hergestellt, Pillchen geschluckt, Ende aus, Nikolaus! Wo ist das Problem?
Mit anderen essentiellen Nährstoffen, Mengen- und Spurenelementen sieht es freilich anders aus: Proteine, Eisen, Calcium, Zink, Mangan, Jod u.a.
Die lassen sich nämlich nicht so ohne weiteres supplementieren, werden in ganz anderen Mengen benötigt, sind pflanzlich von minderer Qualität, werden aus pflanzlicher Nahrung nicht aufgenommen oder z.T. sogar durch pflanzliche Nahrung dem Körper entzogen.
Danach kräht offenbar kein veganer Hahn!
Herr, lass mich ein guter Mensch sein. Aber bitte nicht sofort.

DG ne

Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon DG ne » Di 8. Nov 2016, 12:43

Weil B12 tatsächlich in der veganen Mangeldiät nicht vorkommt. Alles andere schon. Irgendwie. Und das reicht den Ideologen, um sich voll supi zu fühlen.

Jedenfalls eine Weile lang.

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Rageboy
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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon Rageboy » Di 8. Nov 2016, 13:07

DG ne hat geschrieben:Weil B12 tatsächlich in der veganen Mangeldiät nicht vorkommt. Alles andere schon. Irgendwie. Und das reicht den Ideologen, um sich voll supi zu fühlen.

Jedenfalls eine Weile lang.


So ist es eben nicht.
Die Mengen- und Spurenelemente lassen sich zwar in den Tabellen auch in pflanzlicher Nahrung finden, z.T. sogar in beachtlicher Menge. Der - aus der Glühasche ermittelte - Gehalt an den Elementen sagt aber nichts über deren Bioverfügbarkeit aus, und da liegt der Hase im Pfeffer.
Bei tierischer Nahrung sind die anorganischen Elemente meist an Proteine gebunden, werden mit diesen aufgenommen und landen da, wo sie hingehören: Zur Synthese körpereigener Proteine, für die sie der menschliche Organismus meist benötigt.
Bei Pflanzen ist das nicht der Fall, außerdem enthalten Pflanzen oft sekundäre Pflanzenstoffe: Phytinsäure, Tannine, Oxalsäure. Die bilden mit den anorganischen Elementen unlösliche Komplexe - und die scheidet der Körper genauso wieder aus, wie er sie aufgenommen hat.
Oder kurz: Die Bioverfügbarkeit anorganischer Elemente in pflanzlicher Nahrung ist gering.

Der Proteingehalt von pflanzlicher Nahrung ist gering (Ausnahme: Hülsenfrüchte). Pflanzliche Proteine sind, für sich allein genommen, minderwertig; viele Eiweiße erreichen nicht einmal eine Wertigkeit von 50% der tierischen Proteine (Ausnahme: Soja).
Erst in der Kombination verschiedener pflanzlicher Proteine werden aus ihnen vollwertige Proteine - allerdings muss man da genau wissen, was man da tut und auch Mengenverhältnisse müssen stimmen. Um Hülsenfrüchte kommt man nicht herum, im Prinzip nicht einmal um Soja. Essen muss man das dann täglich und auch in gehörigen Mengen, sonst kommt der Proteinbedarf nicht zusammen.

Fazit: Es geht, aber "einfach" ist das nicht. "Es ist so einfach" schon gar nicht.
Herr, lass mich ein guter Mensch sein. Aber bitte nicht sofort.

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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon Max P » Di 8. Nov 2016, 13:50

Rageboy hat geschrieben:
DG ne hat geschrieben:Also, liebe nicht mitlesenden Veganer: Die natürlichste Art, an Euer B12 zu kommen ohne Pillen zu futtern ist, eure eigenen Exkremente zu futtern. Es ist so einfach.

Es bleibt mir ein Rätsel, warum Veganer überhaupt immer wieder so einen Affenzirkus um Vitamin B12 machen. Man kann es einfach supplementieren, mikrobiell hergestellt, Pillchen geschluckt, Ende aus, Nikolaus! Wo ist das Problem?

Das Problem besteht darin, dass Veganer dann zugeben müssten, ihre Ernährung ist nicht natürlichtm. Dass der Mensch aber von Natur aus ein reiner Pflanzenköstler sei, ist nach der Ethik das wichtigste Argument.

Mit anderen essentiellen Nährstoffen, Mengen- und Spurenelementen sieht es freilich anders aus: Proteine, Eisen, Calcium, Zink, Mangan, Jod u.a. Die lassen sich nämlich nicht so ohne weiteres supplementieren, werden in ganz anderen Mengen benötigt, sind pflanzlich von minderer Qualität, werden aus pflanzlicher Nahrung nicht aufgenommen oder z.T. sogar durch pflanzliche Nahrung dem Körper entzogen.

lalalalala... Reine Leichenfresserfleischmafianazipropaganda!

DG ne

Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon DG ne » Di 8. Nov 2016, 14:19

Rageboy hat geschrieben:
DG ne hat geschrieben:Weil B12 tatsächlich in der veganen Mangeldiät nicht vorkommt. Alles andere schon. Irgendwie. Und das reicht den Ideologen, um sich voll supi zu fühlen.

Jedenfalls eine Weile lang.


So ist es eben nicht.
Die Mengen- und Spurenelemente lassen sich zwar in den Tabellen auch in pflanzlicher Nahrung finden, z.T. sogar in beachtlicher Menge. Der - aus der Glühasche ermittelte - Gehalt an den Elementen sagt aber nichts über deren Bioverfügbarkeit aus, und da liegt der Hase im Pfeffer.


Mir brauchst Du das nicht erzählen. Und was passiert, wenn Du es Veganern erzählst, wissen wir ja. Oder kommen Benutzer der Bayerischen Staatsbibliothek ins Veganer-Forum? Eben. Veganer wollen davon nichts hören.

Deshalb meine Bemerkung bzgl. Ideologen - Fachwissen ist da nicht so erwünscht, jedenfalls die Aspekte davon, die die Ideologie in Frage stellen könnten.

Unabhängig davon. Die Vegane Gesellschaft Deutschland bietet einen "Expertenpool". Da kann man also Experten anfordern um die Vegane Ideologie in Schulen und sonstwo reinzutragen.

Wie wird man als Veganer zum Experten? Das ist schon nicht so einfach: Man muss ein Webformular ausfüllen, in dem nicht nur Name, e-mail und Freitext eingetragen werden, nein! Man muss auch schwierige Fragen beantworten! Also, eine:

"ich bin von beruf / ich bin experte für / ich begeistere mich für folgende tätigkeit:"

Eine weiterführende Qualitätssicherung findet offenbar nicht statt. Sollte es wohl besser auch nicht, sonst würde die Expertenbasis wohl etwas dünn.

http://www.vegane-gesellschaft.org/expertenpool

Wenn's nicht so traurig wäre - es wäre zum :rofl:

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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon Rageboy » Mi 9. Nov 2016, 12:44

DG ne hat geschrieben:Mir brauchst Du das nicht erzählen. Und was passiert, wenn Du es Veganern erzählst, wissen wir ja. Oder kommen Benutzer der Bayerischen Staatsbibliothek ins Veganer-Forum? Eben. Veganer wollen davon nichts hören.


Richtig. Wobei man mich bei "vegetarierforum.com" noch nicht gesperrt hat, was aber auch daran liegen kann, dass es schwach moderiert und administriert ist. Es ist natürlich die Frage, was ein Forum überhaupt darstellen soll. Wünscht man überhaupt eine Diskussion? Oder will man sich nur selbst bauchpinseln und eine Plattform für Selbstdarsteller? Im genannten Forum werde ich z.T. als eine Art "Troll" oder "Bekehrer" angesehen - ohne mich ist das aber auch träge da.
Meine Erfahrung ist bei jenem und anderen Foren ohnehin: Meine Beiträge werden zwar mit harten Bandagen bekämpft - ohne meine Beiträge findet aber überhaupt keine Diskussion mehr statt. Der einzige Traffic besteht dann aus einer gelegentlichen User-Vorstellung eines neuen Users (der aber auch nichts postet), tagelang gibt es überhaupt keine Beiträge. Tote Hose.

DG ne hat geschrieben:Deshalb meine Bemerkung bzgl. Ideologen - Fachwissen ist da nicht so erwünscht, jedenfalls die Aspekte davon, die die Ideologie in Frage stellen könnten.


Viele sind einfach nicht (mehr) in der Lage, Unterschiede zwischen einer solide recherchierten (und nachvollziehbaren) Information und Bla-Bla zu machen. Naturwissenschaft ist für manche gleichbedeutend mit Technik, Industrie und Umweltzerstörung geworden. Man denke nur an einen Begriff wie "Chemie" - formal ist das die Naturwissenschaft von den Stoffen und stofflichen Umwandlungen, verstanden wird er aber als "synthetisch", "giftig", "technokratisch", usw. usf.
Man flüchtet sich lieber in eine romantische Scheinwelt, mit einem Blick auf vermeintlich bessere, saubere Zustände - wobei offenbar niemandem auffällt, wie widersinnig und scheinheilig es ist, dass an einem Computer im Internet auszuleben. Denn der ist ja definitiv das Kind der Wissenschaft und Technik.

Neu ist das alles auch nicht.
Aus (2), Kapitel "21: Alternative Kostformen und Außerdiäten":
"Bereits Anfang der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts werden 'Ernährungssekten und ihre Auswüchse' beklagt [51] und in einem Aufsatz mit dem Titel 'Kampf den Nährpfuschern' finden sich die Sätze:'Es herrscht eine offene und latente feindliche Einstellung gegen alles wissenschaftliche, vor allem deshalb, weil zu seinem Verständnis ein gewisses Maß von Denken nötig ist; dieser Teil des Volkes ... glaubt und dieser kritiklose Glaube artet meist in Fanatismus aus. ... er glaubt an die Weisheit des Kurpfuschers und verachtet und verdächtigt Arzt und ärztliche Wissenschaft ... er glaubt nicht an die Richtigkeit unbedingt bewiesener wissenschaftlicher Forschungsergebnisse, nicht an die Lehren, die von Fachleuten gegeben werden; ungebildet, wie er ist, glaubt er lieber dem auch Ungebildeten, der auch sein Bedürfnis nach Mystischem stillt und hegt gegen den Fachmann, den Wissenschaftler das bekannte Misstrauen des Ignoranten'[54]."

P.S.: Unter den 7 Hauptkategorien des Kapitels "21: Alternative Kostformen und Außerdiäten" wird der Veganismus nicht einmal erwähnt. Das Thema ist, selbst für ein wissenschaftliches Werk aus dem Jahr 2014, wohl noch zu neu.

DG ne hat geschrieben:Wie wird man als Veganer zum Experten? Das ist schon nicht so einfach: Man muss ein Webformular ausfüllen, in dem nicht nur Name, e-mail und Freitext eingetragen werden, nein! Man muss auch schwierige Fragen beantworten!


Eine Marotte unserer Zeit: Wie man zu einem "Experten" wird.
Das gibt es leider auch in vielen anderen Bereichen, da ist dann jemand ein "Terrorismus-Experte" oder ein "Islam-Experte", wobei dann nie jemand fragt, welche Art von Qualifikation ihn denn zu diesem macht.

Quellen:
(2) Prof. Dr. med. Hinrich Kasper, Dr. med. Walter Burghardt
Ernährungsmedizin und Diätetik
12., überarbeitete Auflage 2014, 652 S.
Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag München
S. 596
[51] Raunert, M.: Ernährungssekten und ihre Auswüchse. Z Volksernähr Diätkost 8 (1933) 149-150.
[54] Steinnitzer, F.: Kampf den Nährpfuschern! Z Volksernähr Diätkost 8 (1933) 202-203.
Herr, lass mich ein guter Mensch sein. Aber bitte nicht sofort.

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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon Wieder hier » Mi 9. Nov 2016, 15:03

Ja, die einfachen Lösungen sind wieder in! Populisten, egal in welcher Richtung, die Welt wird immer komplizierter, da sehnt man sich nach überschaubaren Dingen, die mit ihrer Scheinlogik so verblüffend einfach sind, sei es politisch, medizinisch oder ernärungstechnisch. Ich meine auch festzustellen, dass die Aufmerksamkeitsspanne immer kürzer wird, genauso wie die Fähigkeit komplexe Sachverhalte zu erfassen und umzusetzen. Im Rahmen meines Berufs gehe ich auch schon mal in Schulen, um Aufklärung zu bestimmten Sachverhalten zu leisten, noch vor einigen Jahren entwickelten sich da teilweise spannende Diskussionen, es kamen Nachfragen, Anfragen nach Zusatzinformationen. Heute ist nach spätestens zwanzig Minuten die Aufmersamkeit weg. Lehrer möchte ich wirklich nicht mehr sein.
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Grimm
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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon Grimm » Do 24. Nov 2016, 22:02

Schon lange habe ich mich gefragt, wo die Veganer ihre viele Empathie herkriegen. Dabei ist das ganz einfach: Die kann man kaufen. Bei Vagedes. Das Veganmagazin gibts dazu.

MITGEFÜHL BESTELLEN

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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon BöserWolf » Fr 25. Nov 2016, 00:12

https://scontent-frt3-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/15085482_1281086525266096_8143490657297224772_n.jpg?oh=9e51552e3990760ed972e01e2ef33657&oe=58B49BEF

Aber der Hund liest nicht mit. Der träumt von unveganem Hundekuchen. Wir sollten auf die Tiere hören!
Das Leben ist einfach zu kurz, um es durch Urkost zu verlängern!

Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (J.E. Coleridge)

Wer lästert so spät noch in Degerloch: Es ist der Läsker, der lästert noch.

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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon Grimm » Fr 27. Jan 2017, 14:18

Das ist hier der neueste VGD-Thread, den ich gefunden hab, also tue ich es mal hier rein. RdV hat im Internetlinks-Sammelthread vorhin dieses Zitat von VEGANmimikry verlinkt:

VEGANmimikry "Und Vagedes? Dessen Imperium ist eng mit der Fleisch- und Käsewirtschaft verflochten: Ende 2014 hat sich die Bigfood Group, der unter anderem das Hamburger Käselager angeschlossen ist, bei Vagedes' Klitsche eingekauft, indem sie das Stammkapital zur Gründung einer GmbH lieferte. Seither fungiert der Bigfood-Chef Stefan Reese bei Ethiconomy als zweiter Geschäftsführer und sein Prokurist Robert Schneck ist auch mit dabei. Im "Hamburger Abendblatt" war zu lesen, dass Reese "täglich alle rund 600 deutschen Filialen" von Burger King "mit Brötchen, Fleisch, Salat" beliefert."
Zitat aus dem Artikel in der konkret, Seite 51, Ausgabe 2/2017


Da musste ich direkt mal kucken. Tatsächlich: Reese bzw. seiner BIGFOOD GmbH gehört die ethiconomy service GmbH zu 51% (12750 €). Eigentlich hat Vagedes in seiner schwer ethischen Firma also selbst nix mehr zu melden, sondern nur der Burger-King-Lieferant.


Diesen neueren Einfall von Vagedes kannte ich noch nicht: Das ethikett. :gaehn:

Traumjob

Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon Traumjob » Mi 1. Feb 2017, 19:25

Der arme arme Stefan Reese,
Sekretärin bei Vagedes ist sicher ein Traumjob. So ähnlich wie Sekretärin bei Uli Höness. Möchte nicht in seiner Haut stecken.

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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon Bärchenwurst » So 5. Feb 2017, 17:21

Christian Vagedes bekommt was auf den Sack :aufsmaul:

https://www.facebook.com/mira.landwehr/ ... nref=story

ZKLP na

Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon ZKLP na » So 5. Feb 2017, 19:18

http://fs5.directupload.net/images/170205/zvwra2am.jpg
Oh, ein Godwin. Indyvegan wird die Kommentarwand ja wohl demnächst zusammenfassen? :popcorn:

https://de.wikipedia.org/wiki/Roland_Freisler

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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon RächerDerVerderbten » So 5. Feb 2017, 19:37

Irgendwie hinken wir hier hinterher.

Die Konkret hat sich anscheinend noch keiner besorgt (ich selbst hatte Fingernagel), und die zweifellos hochinteressanten veganen Dementis in etlichen Gruppen wurden (bis eben) auch nicht dokumentiert (Hauptsache, Läsker Bär bekommt hier bald seine 1000 Seiten voll). :embarrassed:
Brennende Fragen der Tierethik: "Dürfen wir Tiere duzen?" Klaus Alfs

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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon RächerDerVerderbten » So 5. Feb 2017, 19:54

Solange deutsche vegane Promi- Philosophinnen auf konkrete Fragen und Vorwürfe dermaßen konfliktscheu und tussenhaft reagieren (nicht erst das 1. oder 10. mal), ist die Umstülpung noch fern. :grin:

Hilal Sezgin
liebe kerstin, bitte lass dich nicht in diese widerliche, gehässige "kommunikation" hier hineinziehen. alles was du schreibst, wird bösartig ausgelegt, verdreht etc. ich weiß nicht, was mit diesen menschen los ist. bitte lass dir nicht den tag verderben u die ruhe rauben davon.
Brennende Fragen der Tierethik: "Dürfen wir Tiere duzen?" Klaus Alfs

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Re: Vegane Gesellschaft Deutschland

Beitragvon Holzbock » So 5. Feb 2017, 21:15

Bärchenwurst hat geschrieben:Christian Vagedes bekommt was auf den Sack :aufsmaul:

https://www.facebook.com/mira.landwehr/ ... nref=story

Ist doch einfach köstlich.
Klar, das Gelöschte fehlt zur vollständigen Erleuchtung aber wie sich Vagedes, Sezgin und Schneider winden um ja keine direkten Antworten auf die Querfront-Fragen zu geben, ist schon erheiternd.

Den Idioten-Bock hat allerdings Vagedes damit abgeschossen
Mag sein, dass Menschen Fehler machen und leider auch jenen z.B. aus Unkenntnis Platz einräumen, die mehr als fragwürdige Positionen vertreten. So wie ich nicht wusste, dass der zu veganer Ernährung interviewte Dahlke auch Positionen vertritt, die mit der veganen Idee unvereinbar sind.
Wusste denn konkret, dass Jürgen Elsässer zum Protagonisten der Rechtspopulisten avanciert? Elsässer war einer der wichtigsten konkret-Autoren. Einen Menschen und sogar eine ganze Zeitschrift deshalb komplett an den Pranger zu stellen ist unlauter.

Im Klartext:
Ich kann doch nichts dafür, wenn ich meine journalistische Sorgfaltspflich nur schlampig erfülle und mich nicht über die Leute erkundige, die in meinem Magazin veröffentlicht werden.
Aber schaut euch doch auch die pösen pösen Puben bei konret an. Die hätten schließlich wissen müssen, dass sich ihr Spitzen-Autor eines Tages zu einem Rechtspopulisten entwickeln würde. Oder haben die etwa keine funktionierende Kristllkugel? In der hätten sie nur zu lesen brauchen!

Wie blöd/beschränkt/eingebildet muß man denn sein, um mit so einer schwachsinnigen Ausrede davon kommen zu wollen?


:baeh: :mauer: :aufsmaul:
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