Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

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Donnervogel
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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Donnervogel » Fr 24. Jan 2014, 15:20

Gästin hat geschrieben:
Donnervogel hat geschrieben: Ob sie sich dann am Tag ihrer Entlassung nochmal selbst die Kehle durchschneidet, kann sie halten, wie sie will.

Ach, im Knast kann man sich heuzutage nicht mehr umbringen ? Wusste ich noch gar nicht *staun* :rolleyes:

Ich gehe einfach davon aus, dass man sie dort bei akuter Suizidgefahr etwas besser unter Kontrolle hält, als man das in dem Krankenhaus getan hat. :rolleyes:
Wenn nicht, tja...
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Daily Franky Soap
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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Daily Franky Soap » Fr 24. Jan 2014, 15:44

Geht nicht, gibt's nicht ... selbstverständlich. Die Bedingungen im Knast sind trotzdem leicht erschwert: Fleischermesser zum Kehle durchschneiden - Mangelware. Geeignetes Gift, Schnellzüge zum sich davorwerfen, hohe Brücken zum Runtersprigen ... alles irgendwie Mangelware.

Klar bleibt noch z.B.: sich totprügeln lassen, langsam und grausam ersticken durch Strangulation am Festergitter, sich die Pulsadern aufbeißen (und hoffen, dass die nächsten Stunden keiner nachschaut), oder im übertragenen Sinne: Etwas wie ne Flasche Rohrreiniger trinken (so man vergleichbares bekommt).

Alles weniger schön, und die Wahrscheinlichkeit ist zudem gering, dass es tatsächlich von Erfolg gekrönt ist.
"Jedoch versucht die Lunge das ungesunde Chlor abzuatmen, sollte sie noch richtig funktionieren und nicht überlastet sein." Mafi (Veg) meint, Natriumchlorid wird im Körper zu Chlorgas umgesetzt.

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Plumbum
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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Plumbum » Fr 24. Jan 2014, 16:51

Donnervogel hat geschrieben:Ich gönne der Mutter nicht, dass sie sich so einfach aus der Verantwortung stiehlt. :angry:
Jeden einzelnen Tag im Gefängnis gönne ich ihr dafür von Herzen: Bei nichtveganer Schlechtkost und in dem Bewusstsein, ihr Kind umgebracht zu haben. Ob sie sich dann am Tag ihrer Entlassung nochmal selbst die Kehle durchschneidet, kann sie halten, wie sie will.


ich schätze mal, man sollte auch ne psychatrische störung mit einbeziehen…und dann kann sie nämlich nix für… und wenn die irgendwann behandelt ist und sie wieder klar im kopf ist, dann ist ihr leben wahrscheinlich ne schlimmere hölle als das gefängnis je sein könnte.

Blechnapf

Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Blechnapf » Fr 24. Jan 2014, 17:54

Daily Franky Soap hat geschrieben:Geht nicht, gibt's nicht ... selbstverständlich. Die Bedingungen im Knast sind trotzdem leicht erschwert: Fleischermesser zum Kehle durchschneiden - Mangelware. Geeignetes Gift, Schnellzüge zum sich davorwerfen, hohe Brücken zum Runtersprigen ... alles irgendwie Mangelware.


Hört, hört...da spricht ein echter Fachmann :gaga:

Die Realität sieht anders aus :

Das Risiko, durch Suizid zu sterben, ist für einen Gefangenen um ein Vielfaches höher als für einen freien Menschen", schreibt die Psychologin Katharina Bennefeld-Kersten in einer Studie von 2005, für die sie knapp 500 Selbsttötungen untersucht hat.


http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... f60d2.html

Jedes Jahr setzen in Deutschland etwa hundert Gefangene ihrem Leben ein Ende, die meisten von ihnen in Untersuchungshaft. Vier von zehn Häftlingen sind nach der Festnahme selbstmordgefährdet.


http://www.focus.de/panorama/welt/studi ... 52204.html

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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Donnervogel » Fr 24. Jan 2014, 18:57

Vier von zehn Häftlingen sind also selbstmordgefährdet. Das sind 40 Prozent von ca. 64.000 Gefangenen, die in deutschen Gefängnissen einsitzen. Also sind rund 25.600 Gefangene in Deutschland selbstmordgefährdet. Tatsächlich sterben aber "nur" 100 Gefangene pro Jahr an Selbstmord. (Wobei jeder von diesen 100 noch einer zuviel ist.) Das sind 0,156 Prozent der Gesamtzahl, beziehungsweise 0,39 Prozent der Suizidgefährdeten.

Ja, es wird den Gefangenen wirklich unglaublich leicht gemacht, sich im Gefängnis umzubringen. :rolleyes:
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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon SpamBot » Fr 24. Jan 2014, 19:05

Pharmafiosa hat geschrieben:Mir geht nicht in den Kopf warum man diese Frau ganz offenbar immer wieder mit dem Kind allein gelassen hat?! :mauer:

Hinterher ist man immer schlauer.

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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Pharmafiosa » Fr 24. Jan 2014, 19:37

Die haben das aber insgasamt 2x gebracht...
Nach dem ersten Mal hätte man schon wissen könnne das der Dame nicht zu trauen ist... :mauer:
„Ich habe diese Menschensorte hinreichend kennengelernt und die Art, wie sie sich mit ihrem bisschen Weltanschauung als Individualitäten aufspielen, obwohl sie einander gleichen wie durchgepaust.“ Erich Mühsam

Horst E

Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Horst E » Fr 24. Jan 2014, 21:54

Die Dame schächtete ihren Sohn. Das ist eine widerwärtige, unverzeihliche Grausamkeit. Das Kind tut mir von Herzen leid. Ich bin weder für die Schächtung von Mensch, noch Tier.
Jedoch dieses Irresein dem Veganismus anzulasten ist tendenziös, da auch Unveganer derartige Schwerstverbrechen an ihren Kindern begehen.

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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon GegenGegen » Fr 24. Jan 2014, 22:22

Horst E hat geschrieben:Jedoch dieses Irresein dem Veganismus anzulasten ist tendenziös, da auch Unveganer derartige Schwerstverbrechen an ihren Kindern begehen.

Da gebe ich dir tendenziös Recht und teile die Meinung von DvD:
Der vom Donnerstag hat geschrieben: OK, das wär aber eher ein Fall für die Esoecke m.M., solche Fälle gibt es zu hauf, ohne dass es einen kausalen Kontext gibt mit Veganismus, was anhand der "Schlagzeile" evt. missverständlich rüber kommen könnte.
Gehen lernt man durch Stolpern.
"ICH LEBE VEGAN, weil Tofu nicht blutet" - Unbeachtete Veganerin auf FB.

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Daily Franky Soap
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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Daily Franky Soap » Sa 25. Jan 2014, 01:11

Horst E hat geschrieben:Jedoch dieses Irresein dem Veganismus anzulasten ist tendenziös, da auch Unveganer derartige Schwerstverbrechen an ihren Kindern begehen.


Das stimmt. Jeder psychisch Gesunde entscheidet sich im Ernstfall für das Wohl des Kindes (oder das der eigenen Person), und akzeptiert Gesetze, Gerichtsentscheidungen ... oder im Krankheitsfall die Schulmedizin, welche auf langjährige Erfahrungen zurückblicken kann.
"Jedoch versucht die Lunge das ungesunde Chlor abzuatmen, sollte sie noch richtig funktionieren und nicht überlastet sein." Mafi (Veg) meint, Natriumchlorid wird im Körper zu Chlorgas umgesetzt.

Roschdbroda

Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Roschdbroda » Sa 25. Jan 2014, 02:45

Wahnsinn, schlimme Geschichte. Dass das so schnell so schrecklich endet hatte ich nicht erwartet. Bin etwas schockiert. Ich dachte, irgendwie wendet sich das Ganze noch zum Guten...
Traurig.
Die Frau ist natürlich geisteskrank, veganer oder nicht. Veganer sind ja nicht per se schwer gestört.

Was mich im Nachgang nicht nur ein bißchen ärgert ist, dass die Leute, die in den Kommentaren auf die sogenannte "Schulmedizin" und den bevormundenden Staat schimpften, sich nun erst mal kleinlaut bis unsichtbar geben werden; bei der nächstbesten Gelegenheit aber wieder aufheulen werden, wenn "der Staat" Kinder irgendwelcher anderer Religioten oder sonstwie gestörten Fundis retten entreißen möchte.

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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Nieselpriem » Sa 25. Jan 2014, 04:47

Roschdbroda hat geschrieben:Veganer sind ja nicht per se schwer gestört.

Sicher? Als schwere Essstörung würde ich das in jedem Fall bezeichnen.

Gästin

Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Gästin » Sa 25. Jan 2014, 14:22

http://www.blick.ch/news/schweiz/was-we ... 37472.html Baby-Killerin Katharina Katit-Stäheli hatte Kontakt mit einem Esoterik-Zentrum
Was weiss der Guru aus Portugal?
Warum flüchtete Baby-Killerin Katharina Katit-Stäheli (40) mit ihrem kleinen Dylan († 10 Monate) nach Spanien? Wollte die überzeugte Veganerin und Gegnerin der Schulmedizin bei Freunden aus der Esoterikszene unterkommen?

Raketenmann
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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Raketenmann » Sa 25. Jan 2014, 14:32

Gästin hat geschrieben:Baby-Killerin Katharina Katit-Stäheli (40)]


Manchen Journalisten gehört mal derart der Arsch versohlt...
Bist du noch sehr vegan, oder gehts dir schon wieder besser?

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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Altamira » Sa 25. Jan 2014, 15:00

Raketenmann hat geschrieben:
Gästin hat geschrieben:Baby-Killerin Katharina Katit-Stäheli (40)]


Manchen Journalisten gehört mal derart der Arsch versohlt...


Word :angry: Ich finde die Tat von der Frau auch schrecklich, aber da muss man mit so einem Flachsinnspopulismus nicht noch Öl ins Feuer gießen. :kotz:
Wir haben gelernt, wie Fische zu schwimmen und wie Vögel zu fliegen,
aber wir haben verlernt, wie Menschen zu leben.
(Martin Luther King)

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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon P.Stibbons » Sa 25. Jan 2014, 15:14

Wird nicht in den Medien als einzige "Quelle" für die Behauptungen, die Tochter fühle sich zur vegan-esoterischen Szene gehörig, ein Sektenexperte angegeben, welcher die Aussagen des Vaters der Frau interpretiert - und letzterer sitzt inzwischen wegen vermuteter Beihilfe zur Kindesentführung selbst in U-Haft ??
Glaube nicht alles, was du denkst.

Der vom Donnerstag
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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Der vom Donnerstag » Sa 25. Jan 2014, 18:20

nix genaues, as usually
Die Frau ist laut verschiedenen Medienberichten eine Impfgegnerin, Veganerin und Pferdeliebhaberin, die in einer Vegetarierzeitung erklärt haben soll, dass Pferde nicht zum Reiten da seien, weil dies mit Qualen für die Tiere verbunden sei. Es wird spekuliert, dass sich die Frau aus ihrer Opposition gegen Tierversuche in der Pharmaindustrie gegen die Behandlung ihres Babys mit Medikamenten gewehrt haben könnte.
...
Laut einer Meldung von blick.ch ist der 69-jährige Vater der Kindsentführerin und Grossvater des getöteten Babys am Dienstag verhaftet worden. Die Sprecherin der Oberstaatsanwaltschaft Zürich habe dies bestätigt und weitere Informationen im Verlauf des Nachmittags angekündigt, heisst es auf der Website weiter.

http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/ueber ... 1.18227619

Gästin

Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Gästin » Mo 10. Feb 2014, 15:21

Wie lässt sich eine solche Handlungsweise erklären? .. Jeder Primarschüler versteht das Phänomen. Radikale esoterische und alternativmedizinische Kreise weigern sich aber standhaft, die Logik des Denkens in spirituellen und medizinischen Fragen zu anerkennen. Für sie ist der esoterische Glaube – oder eben Aberglaube –- die einzige Instanz, die zählt. In ihr sind logisches Denken und Ratio nicht vorgesehen. Vernunft ebenso wenig.

Die radikalen Esoteriker, die oft Veganer sind – so auch die Mutter von Dylan –, definieren und interpretieren die Welt von ihrer spirituellen Ideologie aus, die in ihren Augen nach übersinnlichen Kriterien funktioniert. Die grobstoffliche Realität ist nur der Träger der spirituellen Matrix. Das Primat der feinstofflichen Realität über die reale Welt hat aber fatale Folgen. Sie führt zu Realitätsverlust. Nicht selten auch zu Abspaltungen und psychischen Auffälligkeiten. Nur so ist die Entführung zu erklären. In ihrem spirituellen Wahn wird die Mutter zusehen, wie Dylan leiden und vielleicht bald sterben wird. Es sei denn, sie wacht rechtzeitig auf. Momentan glaubt sie noch, dass ihr Sohn mithilfe alternativmedizinischer und spiritueller Therapien genesen wird.

Die Krankheit als Chance

Das esoterische Weltbild besagt nämlich, dass Krankheiten nicht körperliche Ursachen haben, sondern die Folge einer spirituellen Blockade sind. Esoteriker verstehen Krankheiten als Chance, die den Menschen auf übersinnliche Defizite aufmerksam macht. Deshalb gibt es für sie nur eine «Therapie»: Das spirituelle Gleichgewicht muss wieder hergestellt werden, damit Patienten genesen. Esoteriker sind also überzeugt, dass die spirituelle Welt die grobstoffliche Wirklichkeit steuert.

Die Schulmedizin ist in ihren Augen eine Todesmaschinerie, die mit todbringenden Pharmaprodukten und Skalpellen die Patienten reihenweise ins Jenseits befördert. Es gibt esoterische Meinungsführer, die erklären, Schulmedizin und Pharma hätten mehr Menschen auf dem Gewissen als das Dritte Reich beim Holocaust. Dylans Mutter lässt wahrscheinlich auch dann nicht von ihrem Irrglauben ab, wenn ihr Sohn pausenlos schreit vor Schmerzen. Diese werden als Ausdruck der Heilung interpretiert.

http://blog.tagesanzeiger.ch/hugostamm/ ... berglaube/

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Donnervogel
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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Donnervogel » Di 13. Mär 2018, 15:45

Die o.g. Veganerin wurde wegen Mordes an ihrem 10 Monate alten Sohn zu 11 Jahren Haft verurteilt.

Kindsmörderin muss 11 Jahre ins Gefängnis
Sie hatte auf der Flucht in Spanien ihren 10-monatigen Sohn getötet. Nun ist die Bülacherin verurteilt worden.

Im spanischen Elche musste sich heute Montag die Bülacherin Katharina Katit-Stäheli vor Gericht verantworten. Die Frau hatte an Heiligabend 2013 ihren zehn Monate alten Sohn Dylan aus einem Zürcher Spital nach Spanien entführt, nachdem ihr das medizinische Sorgerecht entzogen worden war.

Nach einem Monat auf der Flucht wurden sie und Dylan in Spanien von der Polizei aufgegriffen. Im Spital tötete die damals 40-Jährige ihren Sohn. Einen Suizidversuch überlebte sie schwer verletzt.

Vor Gericht forderte die Staatsanwaltschaft 17 Jahre Haft wegen Mordes. Bereits am ersten Prozesstag kam es zu einer Einigung, wie die spanische Zeitung «La Vanguardia» schreibt. Katit-Stäheli akzeptierte eine Gefängnisstrafe von 11 Jahren. Sie gab zu, Dylan die Kehle mit einem Messer durchgeschnitten zu haben.

Ein Psychiater stellte bei ihr eine Persönlichkeitsstörung fest. Dadurch habe sie keinen anderen Ausweg sehen können, als Dylan zu töten. Vor Gericht sagte die Mutter, sie habe die Tat aus Angst begangen, dass die Ärzte ihr Dylan wegnehmen und mit ihm experimentieren würden. Sie sei Anhängerin von Homöopathie sowie hinduistischer und chinesischer Medizin. Dass Dylan an einem Wasserkopf litt, schob Katit-Stäheli einer Behandlung zu, die sie wegen einer Infektion in Anspruch genommen hatte, als sie schwanger war, aber davon noch nichts wusste, schreibt «La Vanguardia».

In Spanien seien Mutter und Sohn umhergereist, um die Spuren zu verwischen – bis sie gefasst wurden. Hält sich die Bülacherin nun an die Regeln, besteht die Möglichkeit, einen Teil der Strafe in der Schweiz abzusitzen.
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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Gilles » Di 13. Mär 2018, 17:37

Unfassbar.
Andreas Bär Läsker - der Donald Trump des Veganismus

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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Plumbum » Di 13. Mär 2018, 18:03

Ich weiß immer nicht, ob eine gefängnisstrafe der richtige weg ist, wenn jemand auf grund einer persönlichkeitsstörung sein kind tötet und wie sie der meinung ist, dass dem kind ein großes übel droht. Sowas ist auf vielen ebenen ein drama. :/

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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Fopper » Di 13. Mär 2018, 19:17

Auch mit einer psychischen Störung kann man zurechnungsfähig sein.

dagegen

Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon dagegen » Di 13. Mär 2018, 19:37

Lebenslängliche Sicherheitsverwahrung mit medizinischer Aufsicht auf jeden Fall! Knast? Meiner Laienmeinung nach eher nein.
Aber haben wir hier alle nicht zuwenig Zugang und Wissen (oder ist ein Sachverständiger anwesend?) um das zu beurteilen?

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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon GustavGans » Di 13. Mär 2018, 21:06

Auch Spanien ist sowas ähnliches wie ein Rechtsstaat. Die werden da schon einen psychiatrischen Gutachter zu Rate gezogen haben...
Macht ihr den Scheißdreck weil ihr blöd seid oder hat euch der Scheißdreck erst so richtig blöd gemacht?

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Re: Veganerin entführt ihr Kind nach Sorgerechtsentzug

Beitragvon Plumbum » Di 13. Mär 2018, 22:23

Fopper hat geschrieben:Auch mit einer psychischen Störung kann man zurechnungsfähig sein.


Jap, ist richtig. In Fall von Kindestötung, weil man ein Übel befürchtet, trotzdem mehrfach ein Drama. Ist ja nicht dasselbe, wie ein entführer, der Geld erpressen will und es läuft ausm ruder.


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