Mampfred

Nicht nur Veganer argumentieren ideologisch
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Grimm
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Mampfred

Beitragvon Grimm » Fr 9. Sep 2016, 09:39

Mampfred war für mich immer der Name des zeitweiligen Instinkto-Weggefährten vom Rohen Stefan, bekannt für die vergammelnden Fleischklumpen, die er auf dem Dachboden hängen hatte, und für seine Versuche, Knollenblätterpilze für die menschliche Ernährung zu erschließen.

Aber jetzt sehe ich: Die Firma Lieken hat ein Brot namens Mampfred rausgebracht ("für und mit Kindern entwickelt und ist daher der optimale Begleiter für jede Pause"). :/
https://www.lieken-urkorn.de/produkte/d ... /mampfred/

Der vom Donnerstag
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Re: Mampfred

Beitragvon Der vom Donnerstag » Sa 10. Sep 2016, 16:49

Mampfred hatte doch auch Aas einer vergammelten Ente verzehrt und das überlebt, sowie eine interessante Erfahrung mit Tollkirschen.
Danke für die Erinnerung an diesen wahren Pionier, der im Gegensatz zu den ganzen Posern mit Zweitkühlschrank usw. tatsächlich Ernst gemacht hat.

Jetzt hab ich übles Kopfkino ... irgendwas mit letzter Bissen ...

Kajver
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Re: Mampfred

Beitragvon Kajver » Sa 10. Sep 2016, 17:14

Der vom Donnerstag hat geschrieben:Mampfred hatte doch auch Aas einer vergammelten Ente verzehrt und das überlebt, sowie eine interessante Erfahrung mit Tollkirschen.
Danke für die Erinnerung an diesen wahren Pionier, der im Gegensatz zu den ganzen Posern mit Zweitkühlschrank usw. tatsächlich Ernst gemacht hat.

Jetzt hab ich übles Kopfkino ... irgendwas mit letzter Bissen ...


Örks :kotz:

Der vom Donnerstag
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Re: Mampfred

Beitragvon Der vom Donnerstag » Sa 10. Sep 2016, 18:59

Ich mag Freaks, Loitz die ihren eigenen Weg gehn. Mein Respekt für Manfred! Der hat in Praxis, durchgezogen, was die anderen RohKotz-Instinkto-Spinner nur theoretisch gemacht haben. Stichworte: Igitte mit Zweitkühlschrank und gesichertes Auskommen, der olle Zausel mit seine Abstecher zu Leberkäs und Schweinsbraten etc.pp
Furchtlos und sich selbst treu, ohne anderen zu schaden! sowas gefällt mir.

Bald wa­ren die her­um­lie­gen­den Äp­fel­chen je­doch fast auf­ge­braucht. Zu­dem kehr­te de­ren Genieß­bar­keit sich all­mäh­lich ins Ge­gen­teil um. Gleich­zei­tig mun­de­te mir auch das Wild­grün nur noch in spär­li­chen Ma­ßen. Am fünf­ten Tag fühl­te ich mich sehr un­ter­ener­ge­ti­siert und spür­te hef̈tigst ei­nen rie­si­gen Bedarf nach (reich­lich Ener­gie lie­fern­der) Han­dels-Ur­nah­rung, der mir kaum noch zu bän­di­gen schien.
Den­noch un­ter­ließ ich vor­erst das Hin­zu­kau­fen der Han­dels­(roh)­nah­rung, weil ich mich an ei­ne drei Ta­ge zu­vor im Wald tot auf­ge­fun­de­ne Stock­en­te er­in­ner­te, die wohl von ir­gend ei­nem Hund an­ge­fal­len, an­ge­knab­bert und dann lie­gen­ge­las­sen wur­de. Die­sen (in un­se­rer kul­ti­4­ten Na­tur ja äu­ßerst sel­te­nen) Fund woll­te ich un­be­dingt un­ter wild­nis-ur­zeit­li­chen Er­näh­rungs­be­din­gun­gen auf seine Ge­nieß­bar­keit te­sten, denn die Wit­te­rungs­tem­pe­ra­tu­ren wa­ren zu je­ner Zeit sehr fro­stig (wo­durch be­ste La­ge­rungs­be­din­gun­gen ge­ge­ben wa­ren).


Zwar schmeck­te mir die En­te frisch (al­so am Fund­tag) nach nur ei­nem hal­ben Gramm Ver­zehr noch der­ma­ßen scheuß­lich, daſs ich so­fort da­von ab­ließ. Aber nur drei Ta­ge spä­ter emp­fand ich de­ren gan­zes Fleisch (das ich mit ei­nem scharf­kan­ti­gen Stein grob zer­teil­te) und et­li­che ih­rer In­ne­rei­en so vor­züg­lich wohl­schmec­kend (bes­ser als der be­ste Koch sie je­mals zu­be­rei­ten könn­te), daſs ich fast die gan­ze En­te köst­lich ge­noſs. Die­ser ge­schmacks-na­tur­trieb­lich (in­stinĸ­tiv vom Kör­per wahr­ge­nom­me­ne) ho­he Be­darf an Ente hing wahr­schein­lich nicht nur mit de­ren drei­tä­gi­ger La­ge­rung in der Käl­te zu­sam­men, son­dern si­cher­lich auch mit mei­nem sehr un­ter­ener­ge­ti­siert ge­we­se­nen Zu­stand.
Im Ver­lau­fe des En­ten­ver­zehrs schnell­ten mei­ne mitt­ler­wei­le da­hin­ver­lo­re­nen Kör­per­kräf­te dann er­staun­lich rasch wie­der auf Zi­vi­li­sa­ţi­ons­Ur­nah­rungs-Ni­veau an, wor­auf ich mit un­glaub­lich gro­ßem An­trieb den von Re­gen­was­ser über­schwemm­ten Kel­ler­bo­den mei­ner (vor mei­ner An­kunft ei­ni­ge Zeit lang fen­ster­los ge­we­se­nen) Wohn­hüt­te mit Schöpf­kel­le und Ei­mer ent­wäs­ser­te. Und ei­nen Tag nach dem En­ten­ver­zehr mun­de­te mir das Wild­grün wie­der in in sehr deut­lich grö­ße­ren Men­gen.
Erst am zehn­ten Wild­nis­ver­pfle­gungs­tag wa­ren die Un­ter­ener­ge­ti­sie­rungs-Er­schei­nun­gen und die Wild­grün­sper­ren wie­der auf das Aus­maß des fünf­ten Ver­pfle­gungs­ta­ges an­ge­wach­sen. Lei­der fand ich dann kei­ne wei­te­re En­te (oder ver­gleich­ba­res) mehr (und be­en­de­te dar­auf die Übung), war aber nun um ei­ne sehr grund­le­gen­de und eben­so auf­schluſs­rei­che ─auch hin­sicht­lich All­tags-(Roh)­Ver­pfle­gung be­deut­sa­me─ Er­fah­rung rei­cher ge­wor­den.
http://www.urvival.de/n05pl02mai.htm :devil: :cool: :essen:

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Plumbum
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Re: Mampfred

Beitragvon Plumbum » Fr 16. Sep 2016, 17:11

Der ist ne coole socke, das stimmt. :D

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Gilles
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Re: Mampfred

Beitragvon Gilles » Fr 16. Sep 2016, 17:33

Cool?

Aas fressen?

Dumm hoch drei.
Andreas Bär Läsker - der Donald Trump des Veganismus


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