Kennen Sie Kaplan?

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Archivknecht

Kennen Sie Kaplan?

Beitragvon Archivknecht » Fr 16. Apr 2010, 13:44

von FoieGrasPoêlé am Di 15. Feb 2005, 20:23
http://antivegan.de/forum/viewtopic.php ... 007#p61487

Rumpelstilzchen meets Rudolf Scharping…

Wer sich in unserer menschlichem Leid gegenüber erstaunlich gleichgültigen Gesellschaft öffentlichkeitswirksam für Tiere einsetzt, kann sich automatisch im Recht fühlen und dazu noch sehr edel. Das lenkt manchmal von persönlichen Problemen ab, in einigen Fällen gar von der Unfähigkeit mit dem eigenen Leben fertig zu werden. Das allein ist noch nicht unbedingt schlecht, so lange das, was in diesem Zusammenhang als Tierschutz bezeichnet wird, diese Funktion auch tatsächlich erfüllt, und sei es meinetwegen als blosser Kollateralnutzen der Selbstinszenierung als Bessermensch.

Wer aber den Schritt weitergeht und den klassischen, mit lästiger Arbeit verbundenen Tierschutz im Austausch gegen den nur mit Worten und rein virtuell geführten Kampf für das “Tierrecht" hinter sich lässt, kann diese mediale Selbsterhöhung in ungleich grösserem Ausmass geniessen - umso mehr als sich die Viecher praktischerweise nicht gegen eine bestimmte Art von “Freunden” wehren können. Hat man sich erst mit einigen „enthüllenden“ oder „schockierenden“ Sprüchen - deren Wahrheitsgehalt übrigens um so unwichtiger ist je extremer sie formuliert sind - sowie möglichst derben Anfeindungen als unversöhnlicher Kämpfer für die „gute Sache“ positioniert, genügt es fürderhin nur noch etwas Schaum zu schlagen - und schon fällt keiner Sau auf, dass die aufgewandte Energie, vor allem aber der konkrete Nutzen für Tiere gleich Null sind. Letzteres schon allein wegen der simplen, freilich nur einer Minderheit bewussten Tatsache, dass Tierrechtlerei mit Tierschutz als solchem nicht das Geringste zu tun hat, ja ihm in essentiellen Fragen widerspricht.

Wozu Pseudo-Intellektualismus fähig ist, wenn die Welt sich weigert so zu sein wie man sie haben möchte und der Hausapotheke die Psychopharmaka ausgehen, kann man in den Schriften des selbsternannten “Tierrechts-Philosophen” und “Vordenkers” der deutschsprachigen Tierrechts-Szene, dem Österreicher Helmut F. Kaplan, nachlesen. HFK, wie ihn seine teils pubertierenden, teils offenbar die Internet-Anschlüsse diverser „Geschlossener“ nutzenden Devotees nennen, hat nicht nur mehrere Bücher geschrieben die niemand lesen will, sondern auch das nicht zu unterschätzende Kunststück fertig gebracht, als gut bezahlter „Berater“ aus mindestens zwei grösseren Tierrechts-Klitschen rausgefenstert zu werden. Zwar hatten beide Vereine wiederholt schon mit vollkommen bescheuerten Aktionen und Statements dem Tatbestand des weltfremden Fanatismus völlig neue Dimensionen erschlossen, waren aber dennoch - nach anfänglicher Begeisterung für den Salzburger Menschenfeind - nicht bereit, sich länger von feixenden Kritikern vorhalten zu lassen, dass das mühsam in Fussgängerzonen und von Drückerkolonnen bei alten Omas für den „Tierschutz“ geschnorrte Spendengeld in den Taschen eines für normale Tierschützer nur Verachtung empfindenden Spinners landet.

Was alles ihn heuer nötigt, auf einer eigenen Homepage um finanzielle Unterstützung zu betteln und nebenbei mit seinem unsäglichen Schmarrn jede Menge Webspace zu verhunzen. Neidlos muss man anerkennen, dass es Kaplan dabei gelingt, seine treue Schar realitätsferner, die Welt anscheinend nur noch zwischen PC-Schirm und veganer Volxküche erlebender Sanyassin mit der seltsamen Überzeugung zu impfen, dass man Tieren hilft, indem man den Holocaust als Slapstick-Nummer verbrät, bezw. mit gefurchter Stirn darüber nachsinnt, was nach der veganen Machtübernahme mit (grundsätzlich als “Mörder” bezeichneten) Metzgern, Jägern, Fischern oder fleischkaufenden Hausfrauen so alles angestellt werden könnte. Nach all den Verrückten, die das Thema Tierschutz als probate Masche zur jeden Kritiker abschmetternden Selbstdarstellung entdeckt haben – vor gut 70 Jahren die Nazis ebenso wie heutzutage auf den boomenden Psychomarkt drängende Sekten – hat also nun ein fleisch- und bartgewordener Auswuchs unserer zusehends gaga werdenden “Anything-goes”-Gesellschaft sich des Faszinosums Tier angenommen. Und weil das Ganze ehrfurchtgebietend-unverschämt zur „Philosophie“ schöngeredet wird, traut sich niemand so recht die beim Lesen automatisch auf die Zunge drängenden Kraftausdrücke raus zu lassen.

“KZ in Bayern”, “KZ in Salzburg”, “Wenn es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi” - so einige Titel der Brandbriefe aus Kaplan’s “Kompendium”, in dem der Leser Menschenhass, Grössenwahn, weinerliches Herbeisehnen einer totalitären Gesellschaft, sowie die geistige Unbedarftheit eines Fix & Foxi-Comics traut vereint findet. Dabei könnte man diesen stets mit wütend geblähten Nüstern einher schreitenden Tropf beinahe bemitleiden, ist die Welt für ihn doch ein einziges Panoptikum des Schreckens, erfüllt von omnipräsenter, atemberaubender, revoltierender Gewalt. Das Recht auf Leben, Unversehrtheit und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit, das ihm zufolge zwingend für alles und jedes Lebendige - vom Planktonteilchen bis zum Elefanten - gelten muss, sieht er all und überall vergewaltigt, ja geradezu verhöhnt. Die evidente, jedem Lebewesen dieses Planeten instinktiv mitgegebene Einsicht, dass die Natur und die Evolution - allein schon durch die ebenso einfache wie geniale Erfindung des physischen Todes - ausschliesslich auf Kosten dieses Rechtes funktionieren, hat sich ihm erstaunlicherweise nie erschlossen.

Für Kaplan ist das Leben daher ein nicht endenwollender Skandal. Überall stolpert er über das Grauen – in Restaurants, in Konzerten, im Urlaub, ja beim simplen Lustwandeln in der Salzburger Gegend. Man gewinnt beim Lesen seiner Räuberpistolen freilich rasch den Eindruck, dass ihm dieses Taumeln von einem traumatischen Erlebnis zum nächsten auf eine verdrehte Art und Weise Spass macht und er es absichtlich sucht, vergleichbar etwa mit dem trotzigen Kind, das sich den Kopf extra stösst, um eine Mitleidsreaktion seiner Umgebung zu provozieren. Ach, wie leidenschaftlich gern würde er den Spiess umdrehen und jene allumfassende Aggression gegen den flugs als „Täter“ entlarvten Hassgegner Homo Sapiens gerichtet sehen, damit die Welt doch endlich am Kaplanschen Wesen, dem hoffnungslos verkorksten, genesen möge. Kaplan’s offensichtliches Glaubwürdigkeitsproblem liegt vor allem in der klar aus seinen Texten ersichtlichen Tatsache begründet, das er Tiere überhaupt nicht liebt, sondern bloss die Menschen hasst - insbesondere jene erdrückende Mehrheit, die sich erfrecht ihr Leben nach weniger depperten Weltanschauungen als seinen auszurichten. Wie bei so ziemlich jedem gemeingefährlichen Soziopathen der Geistesgeschichte resümiert auch seine Antwort darauf sich in der ausgelutschten Idee der „neuen Ethik“ für die „neue Gesellschaft“ mit dem „neuen Menschen“, und somit letztlich in der nur einen winzigen logisch erscheinenden Schritt entfernten Forderung nach Abschaffung des „alten Menschen“; dies explizit unter Anwendung von Gewalt.

Dieses Hecheln nach Gewalt springt einen förmlich aus jeder Zeile heraus an – über das Medium einer wohl als „heiliger Zorn“ gemeinten Attitüde, die jedoch zu keinem Moment so recht überzeugt, da Kaplan lediglich über Temperament und Charisma eines Dosenpfirsischs verfügt, und dieses Manko auch nicht damit wettmacht, dass er Rumpelstilzchen auf Valium spielt. Kritiker haben nur hämisches Gemaule oder mal mehr, mal weniger unverblümt ausgesprochene Drohungen zu erwarten, bestenfalls noch den dümmlich-überheblichen Spott des tierrechtlerischen Homo Superior, den ein grausames Schicksal unter die geistigen Pantoffeltierchen verschlagen hat. Es sind dann halt bloss „Mörder“ und Nutzniesser der „Mordgesellschaft“ die partout nicht einsehen wollen, dass der universellen Gewalt Einhalt geboten werden muss – und zwar am besten mit Gewalt! Dass solche Absurdität des Denkens nichts mit Philosophie zu tun hat, sondern eher Stoff für einen Monty-Python-Sketch bietet, wird von seiner Klientel mit der entrüsteten Vehemenz gehirngewaschener Sektenanhänger bestritten.

Die vielen Texte erscheinen durch die Bank dermassen abgedreht und dadaistisch, dass sich einem beim ersten Überlesen der Verdacht eines grandiosen „Fakes“ aufdrängt. Man sollte jedoch niemals die Realitätsfremdheit und den Hang zum Grotesken zeitgenössischen Bessermenschentums unterschätzen: Der Mann, seine nölende Hassprosa und seine so schön dauerbetroffen machenden Dackelfalten sind echt!

Hier ein paar ausgewählte Kabinett-Stückchen, „HFK at his best“ sozusagen: Zitat: “Wenn wir Berichte über Nazi-Mörder oder Interviews mit Nazi-Mördern sehen oder hören, sollten wir immer daran denken, daß die Verantwortlichen für den Holocaust gegenüber Tieren nach wie vor in Amt und Würden sind. Es muß unser ALLER Ziel sein, daß diese Verbrechen dereinst ebenso verfolgt und verurteilt werden, wie dies heute bei den Nazi-Verbrechen der Fall ist.”

Zitat: Auf dem Salzburger Mönchsberg gibt es eine Wiese, die ich sehr liebe. (…) Auf dieser Wiese grasen im Sommer Rinder und ihre Kinder. (…) KZ auf dem Mönchsberg. KZ in Salzburg. KZ mitten in der Kulturmetropole. KZ ohne Hoffnung auf Befreiung. KZ, von dem niemand etwas wissen will. Und: KZ, das alle als KZ erkennen: Die leuchtenden Marken in den Ohren der Opfer werden vom KZ-Betreiber massiv als Qualitätsgarant beworben.”

Zitat: “…. das Entsetzen, das mich überfällt, wenn ich mit dem Zug durch Bayern fahre: Eine wundervolle, traumhaft-schöne Landschaft - aber ich weiß, was dahintersteckt: ein riesiges KZ. Hinter den Mauern der Bauernhöfe befinden sich die bedauernswerten Opfer: angekettet und zu lebenslanger Haft und grauenhaftem Sterben verurteilt. Bewacht werden die Unschuldigen von dumpfen, derben, seelenlosen Bauern, die jeden Sonntag heuchlerisch in die Kirche kriechen.”

Zitat: “Es gibt nichts Widerlicheres als ordinäre Fleischfresser in Konzertsaal und Restaurant: Sie heucheln Kultur, um im nächsten Augenblick die Leichen unschuldiger, barbarisch hingemetzelter Tiere zu verschlingen. Sie simulieren Moral, obwohl sie meilenweit unter jedem Kinderschänder und Massenmörder stehen. Während diese nämlich, wenigstens vor sich selbst, zu ihren Schandtaten stehen, mimen jene feine Sitten, wo in Wirklichkeit blanker Terror und obszöner Egoismus wüten. Gegenüber diesen frivolen Kulturschweinen ist jeder Auftragsmörder ein Hort moralischer Integrität.”

Was alles erklärt, wieso Kaplan’s Nepp und Nippes GmbH unserer Gesellschaft “fleischfressender Mörder” gegenüber keinerlei menschliche Gefühle mehr zu hegen braucht. Mitleid mit Andersdenkenden ist weder angebracht noch “ethisch” überhaupt zu rechtfertigen. Dass diese Denkweise niemals in einer besseren Gesellschaft münden kann, sondern die Menschheit lediglich schon einmal bis an die Selektionsrampen von Auschwitz geführt hat, bleibt dem “Ethik-Experten” Kaplan im Käfig seiner pathologisch anmutenden Selbstüberschätzung verborgen:

Zitat: “Nach den verheerenden Bombenanschlägen (Anm.: in Madrid im März 2004) trauern die Menschen um die Opfer und der König spricht seinen Untertanen Mut zu. Mir fällt ein: Spanien ist das Land der Stierkämpfe und der König hat kürzlich mit Jagdfreunden zum Spass ein paar Tiere erschossen. Sollen wir also Mitleid mit den Spaniern und ihrem König haben? Mit dem König ganz gewiss nicht: Ihm ist mit Sicherheit bewusst, welch unnötiges Leiden er als Jäger laufend verursacht. Und Mitgefühl mit der Bevölkerung? Soferne es sich um Menschen handelt, denen klar ist, was Stierkämpfe bedeuten, auch nicht: (…) Jeder Mörder, der durch eine Bombe umkommt, ist ein Mörder weniger.”

Der seit einiger Zeit bei jedem publicitygeilen Tierrechts-Hansel so auffallend beliebte Trend, jeglichen Einsatz für Tiere auf das herrlich bequeme weil vollkommen denkbefreite und kaum mit Arbeit verbundene Angeifern von Jägern zu reduzieren, ist zwar nicht auf Kaplan’s Mist gewachsen, wird dafür aber von ihm zum teuflisch schlauen ideologischen Schachzug geklont. Ein Verdienst, das die Betreiber jeder deutschsprachigen Antijagd-Internet-Seite schon allein durch ihre konformen Aussagen zum Thema Jagd zu sehr würdigen, um nicht die Schriften des Meisters zu kennen - und ihm im Kampf für seine Gesellschaft des universellen Tierrechts nicht zumindest moralische Unterstützung zu gewähren; in Form von Links auf seine Homepage etwa, oder von Gratis-Werbung für seine bleischwer in den Auslagen liegenden Schmöker. Kaplan’s internes Strategie-Papier zur Unterwanderung und schrittweisen Ummodelung unserer „Mördergesellschaft“ liest sich so als ob Dr. Mabuse Werke wie LeBon’s “Psychologie der Massen” und Sunzi’s „Kunst des Krieges“ gehäckselt und sich damit eine satte Tüte gedreht hätte. Am Unwirklichsten erscheint dabei noch die Vorstellung, dass der Mann sich beim Verfassen dieses Schwachsinns womöglich intelligent vorgekommen sein könnte:

Zitat: “Ich möchte noch einmal betonen, was ich schon öfter formuliert habe: Eine wichtige Strategie ist es, vorrangig solche Praktiken zu bekämpfen, an denen möglichst wenige Menschen persönlich beteiligt sind. Denn hier ist die Chance, möglichst viele Menschen gegen diese Praktik zu mobilisieren, naturgemäß viel größer als bei Praktiken, in die fast alle unmittelbar involviert sind. Die Jagd ist ein gutes Beispiel hierfür: Da nur ein geringer Prozentsatz der Bevölkerung selber zur Jagd geht, kann man gegen die Jagd vergleichsweise viele Menschen aufbringen. Hinzu kommt, daß es im Grunde keinerlei Fach- oder Detailkenntnisse bedarf…”

Selbstverständlich aber darf auch bei einem am permanenten Fleischterror seiner Umwelt leidenden Grantler der Fun-Factor nicht völlig wegfallen:

Zitat: “Wenn ich erfahre, daß jemand, der soeben gestorben ist, ein Jäger war, so werde ich von einem tiefen Glücksgefühl übermächtigt. Wenn ich dann auch noch höre, daß der Betreffende vorher leiden mußte oder gar bei der Ausübung seines Mord-Hobbys zu Tode kam - wie der Atom-Verbrecher Franz Josef Strauß -, so ist mein Vergnügen umso größer.” Bei der Wahl der Methoden zur Realisierung “seiner” Gesellschaft hat er bereits bewährte Vorbilder gefunden – und zwar solche die die Binsenweisheit bestätigen, welche da behauptet, dass selbst das strahlendste Grün beim Faulen braun wird:

Zitat: “Hier um die Ecke ist eine Buchhandlung, in der eine ganze Auslage Jagdbüchern gewidmet ist. Solche Auslagen sllten solange eingeschlagen warden, bis sich niemand mehr traut, solche Auslagen zu gestalten.” Klar und deutlich, wie ich meine. Die Geschichte beweist wieder mal, dass österreichische Fanatiker bei allen sonstigen charakterlichen oder intellektuellen Schwächen wenigstens rückhaltlose Ehrlichkeit auf ihrem Konto verbuchen können, indem sie von Anfang an aus ihren haarsträubenden Absichten keinerlei Hehl machen. Trêve d’humour noir: Wer also naiv genug sein sollte, auf den neuerdings leider auch von bisher seriösen Tierschutzvereinen unter Dampf gehaltenen Antijäger-Zug aufzuspringen, weil er tatsächlich überzeugt ist damit etwas “für die Tiere” zu erreichen, sollte sich wenigstens bewusst sein, welches Weltbild und gesellschaftliches Ideal er unterstützt. Nur damit es nachher nicht wieder heissen kann: “Davon haben wir nix gewusst”.

Im Internet bleibt kein Spinner lange allein, heisst es. Kaplan’s rezente Lobhudeleien (Zitat: „exzellente Aufklärungsarbeit“) auf die seiner Strategie so schön entsprechende Anti-Jäger-Hetze der einschlägig bekannten UL-Sekte scheint dies zu bestätigen. Hier haben sich welche gesucht und endlich gefunden. Das UL möchte das freie Denken abschaffen, Kaplan gleich den Menschen als solchen; das reicht als gemeinsame Basis für den Versuch, die Realität hinweg zu halluzinieren. Und wenn alles gut geht ist vielleicht sogar ein neuer, hochdotierter Job als „Berater“ für den derzeit arbeitslosen „Philosophen“ drin.

Kaplan’s Masche kommt bei einer ganz bestimmten Art von Leuten ausgezeichnet an, reitet sie doch so schön das Pferd verzweifelten Revoluzzertums und des Kampfes einiger weniger Auserwählter gegen eine Welt voll Finsternis. Und welcher arme Geist auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit aus der deprimierenden Realität eigener Jämmerlichkeit hätte solch einem Köder je widerstehen können…? Dass keine ernstzunehmenden Fachleute - Ökologen, Biologen, Zoologen, Ethiker - sondern ausschliesslich Sekten, politisch extreme Randgruppen, gescheiterte Existenzen oder “self-confessing weirdos” à la Kaplan sich mit jenem angestrengten “Kampf für die Rechte der Tiere” im allgemeinen und neuerdings gegen die Jäger im besonderen in die Wahrnehmungswelt einer zunehmend kritikloseren Öffentlichkeit schleichen möchten, sollte genügen um des Kaisers Blösse zu offenbaren.

Fazit: Nicht überall wo “Jagdgegner” draufsteht, muss “Tierschützer” drin sein. Oder auch nur “geistig gesunder Zeitgenosse”.

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Veganmeister
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Beiträge: 818
Registriert: Sa 17. Apr 2010, 18:35

Re: Kennen Sie Kaplan?

Beitragvon Veganmeister » Do 14. Jun 2012, 20:36

Antwort.
*Plonk*
+1
Das moderne Heidentum kann sich doch problemlos, sagen wir mal am 18. Januar, zu einem Caipirinha-Umtrunk treffen und dabei in Erinnerungen schwelgen.(Joseph, kochender Misanthrop)
Strong Stuff


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