[abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

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Merapi
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Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Merapi » Di 17. Apr 2018, 09:22

https://abload.de/img/fireshotscreencapture1esqo.png


Aufruf zum Mord an den Entscheidungsträgern - nicht, dass im Veterinäramt, an der Tierärztlichen Hochschule oder dem Tierheim ein verwirrter Tierrechtler, bewaffnet mit Dolch, auftaucht und meint, das „Todesurteil“ vollstrecken zu müssen. Deppen gibt es mehr als genug. Irre und leider auch gefährlich.
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Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Chthon » Di 17. Apr 2018, 15:03

Weiß jetzt nicht genau, ob das besser hier oder im Zeitungsmeldungssammelthread am Platze wäre; ich setz' es mal hier hin, weil's um auch um diesen Köter geht und die Diskussion darum geht:

http://www.fr.de/rhein-main/ticker/hannover-tierschutzbund-will-hundefuehrerschein-fuer-alle-halter-a-1488344:

Tierschutzbund will Hundeführerschein für alle Halter

Angesichts der Beißattacken der jüngsten Zeit plädiert der Deutsche Tierschutzbund für die bundesweite Einführung eines Hundeführerscheins


Auch wundert mich natürlich, daß um den Babytotbeißer kein solcher Aufstand in den asozialen Medien usw. veranstaltet wird. AnimalPeace scheint dazu still zu schweigen, jedenfalls ist mir nichts groß aufgefallen.

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Donnervogel
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Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Donnervogel » Di 17. Apr 2018, 17:12

Chthon hat geschrieben:Auch wundert mich natürlich, daß um den Babytotbeißer kein solcher Aufstand in den asozialen Medien usw. veranstaltet wird. AnimalPeace scheint dazu still zu schweigen, jedenfalls ist mir nichts groß aufgefallen.

Es würde vermutlich sogar einer Silke Rotzlöffel schwerfallen, ein sieben Monate altes Baby als pöhsen Tierausbeuter, Hundeversklaver und Profitierenden von Tierleid zu präsentieren. Aber in den Fingern gejuckt hat es ihr mit Sicherheit.
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Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Das Höchste der Geflügel » Di 17. Apr 2018, 17:20

Mahnwache für eingeschläferten Chico

Für Sonntag sei eine Versammlung mit 80 bis 100 Teilnehmern angekündigt worden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Zuvor war bei Facebook eine Veranstaltungsankündigung aufgetaucht: „Ihr dürft Kerzen und Plakate mitbringen“, heißt es darin.


Zudem seien für Chico aufgrund seiner gesteigerten Aggressivität „Menschen nicht mehr als Sozialpartner infrage gekommen.


Die deutsche Schauspielerin und engagierte Tierschützerin Ingrid van Bergen (86) nannte die Nachricht eine „Tragödie“ und sprach aus, was wohl viele Kampfhunde-Freunde zuletzt gefordert hatten: „Es hätte mich gefreut, wenn man für ihn eine Unterkunft gefunden hätte.“Die deutsche Schauspielerin und engagierte Tierschützerin Ingrid van Bergen (86) nannte die Nachricht eine „Tragödie“ und sprach aus, was wohl viele Kampfhunde-Freunde zuletzt gefordert hatten: „Es hätte mich gefreut, wenn man für ihn eine Unterkunft gefunden hätte.“
Chico wird vermutlich im Krematorium der Hochschule eingeäschert.Die deutsche Schauspielerin und engagierte Tierschützerin Ingrid van Bergen (86) nannte die Nachricht eine „Tragödie“ und sprach aus, was wohl viele Kampfhunde-Freunde zuletzt gefordert hatten: „Es hätte mich gefreut, wenn man für ihn eine Unterkunft gefunden hätte.“
Chico wird vermutlich im Krematorium der Hochschule eingeäschert.


Chico wird vermutlich im Krematorium der Hochschule eingeäschert.


Hier

:facepalm:

Nach Tod von Chico geht Peta auf die Behörden los

„Ob Chico wieder sozialisiert hätte werden können, kann letztendlich nur ein erfahrener Hundetrainer entscheiden“, erklärt Höffken abschließend. Kann dieser fachmännisch begründen, dass eine Sozialisierung nicht mehr möglich ist, dürfe Höffkens Aussage nach auch eine Einschläferung kein Tabu-Thema sein. Hätte er aber wieder sozialisiert werden können, so spricht sich Peta eindeutig gegen die Einschläferung aus.


So, so ... :lolli:
Ja toll, jetzt wird dieser nach langer Krankheit endlich verschiedene Thread von ein paar Trollen wiederbelebt. :rolleyes: Max P
Ich lege Wert darauf, dass es beim Kauen nicht quietscht. (Schnitzelschn)

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Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Binzu Naiv » Di 17. Apr 2018, 17:25

Chthon hat geschrieben:....auch wundert mich natürlich, daß um den Babytotbeißer kein solcher Aufstand in den asozialen Medien usw. veranstaltet wird. AnimalPeace scheint dazu still zu schweigen, jedenfalls ist mir nichts groß aufgefallen.


Da ist man klug und schweigt, zumal gegen die Eltern ja ermittelt wird…
...ich rate mal, dass man sich da gar nicht irgendeiner Gefahr bewusst war, bis die Tragödie ihren Lauf nahm -möglicherweise verblödet von der „Fan-Blase“ siehe „Kampfschmuser“ ( < würg) und „Nanny-Dog“
Zynisch würde ich sagen „abwarten“ …,wenn das Paar sich trennt, wird schon einer von Beiden die „Story“ schon medial verkaufen

…bei den „Online-Zeitungen“ gab es ne Art „Standart-Meldung“
Beispiel:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bad-koenig-obduktion-hund-toetete-baby-jannis-mit-biss-in-die-fontanelle-a-1202504.html

Donnerstag, 12.04.2018 10:43 Uhr

Obduktion in Hessen Hund tötete Baby Jannis mit Biss in die Fontanelle
Nach der Hundeattacke auf einen sieben Monate alten Säugling ist nun klar, wie Jannis starb. Tödlich war dem Obduktionsergebnis zufolge ein einziger Biss.

Das Tier habe die Fontanelle des Kindes aus Bad König im Odenwald getroffen, sagte Oberstaatsanwalt Robert Hartmann in Darmstadt. Durch den Biss in die bei Babys noch vorhandene Lücke auf dem Kopf zwischen den Schädelknochen sei eine Arterie verletzt worden. Das Kind sei in der Folge verblutet.

Der fünf Jahre alte Rüde hatte das Baby am Montagnachmittag in der Wohnung der Familie attackiert. Das Baby starb in einer Spezialklinik in Mannheim. Die 23 und 27 Jahre alten Eltern schweigen zu dem tödlichen Vorfall.
Die in der Wohnung sichergestellten Spuren müssen nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch ausgewertet werden. Die Behörde ermittelt wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung, hält aber auch einen tragischen Unfall für möglich.

Bevor mit den Tests zum Rassenmix und dem Wesen des Hundes begonnen werden könne, müsse dieser "mindestens noch eine Woche runterkommen", hatte Oberstaatsanwalt Hartmann zuvor gesagt. Mit Ergebnissen sei daher erst in einigen Wochen zu rechnen.



Tierschutzbund will Hundeführerschein für alle Halter

Angesichts der Beißattacken der jüngsten Zeit plädiert der Deutsche Tierschutzbund für die bundesweite Einführung eines Hundeführerscheins


Hundeführerschein für alle Halter ist ja jetzt wieder „Geklopfe“
<<< die , die man meint , denen geht’s am Arsch vorbei
<<< ach ja:
Ich fordere vehement das Verbot von illegalen Waffen und sonstigen kriminellen Sachen und Aktivitäten, jetzt, sofort, umgehend !!!!!!!!
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Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Donnervogel » Di 17. Apr 2018, 17:40

Das Höchste der Geflügel hat geschrieben:Nach Tod von Chico geht Peta auf die Behörden los

„Ob Chico wieder sozialisiert hätte werden können, kann letztendlich nur ein erfahrener Hundetrainer entscheiden“, erklärt Höffken abschließend. Kann dieser fachmännisch begründen, dass eine Sozialisierung nicht mehr möglich ist, dürfe Höffkens Aussage nach auch eine Einschläferung kein Tabu-Thema sein. Hätte er aber wieder sozialisiert werden können, so spricht sich Peta eindeutig gegen die Einschläferung aus.

Ausgerechnet die Haustierhenker, die jedes Jahr tausende von Tieren, die vermutlich jederzeit hätten vermittelt werden könnten, unter dem Vorwand der Nicht-Vermittelbarkeit oder der Krankheit quasi im Akkord über die Regenbogenbrücke schicken, spulen sich wegen eines aggressiven und nachweislich kranken Kampfhundes auf, der von behördlicher Seite eingeschläfert wurde. Der Höffken hat vermutlich mal wieder schon Mitte des Monats kein Geld mehr für Drogen, oder was soll dieses Attention Whoreing? Hätten die elenden Spendenschmarotzer von PeTA mal bei Zigtausenden von anderen Hunden so gehandelt, könnte man sie vielleicht ernst nehmen. (Obwohl... nein, selbst dann nicht.) Aber die Hunde in PeTAs "Obhut" kosten ja PeTAs Geld, und das braucht die Newkirk wahrscheinlich, um sich ihr Faltengebirge wieder mal glattziehen zu lassen, das sie als Gesicht bezeichnet. Darüber hinaus darf man nicht vergessen, dass ja allein die Spinner von PeTA berechtigt sind, zu entscheiden, welcher Hund sozialisierbar ist (der, für dessen Unterhalt andere Leute aufkommen müssen) und welche nicht-vermittelbar-unheilbar-krank-und-deshalb-sofort-einzuschläfern sind. (Die, für die Ingrid und ihr Lügenclub blechen müssten.)
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Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Binzu Naiv » Di 17. Apr 2018, 19:47

Wo wir Mauken Hummel schon hatten , mal geschaut , ob es sich die –zumindest für Schweine- tödliche Doris „verkneifen“ kann…nicht so ganz:

https://www.facebook.com/doris.rauh.7/posts/10215770744371116?hc_location=ufi

Man hat ihm schon zu Lebzeiten jedes Leben genommen und weil er gegen die unbarmherzige und lebensverachtende Haltung aufbegehrte, hat man nun aus vermeintlicher Barmherzigkeit und vorgeschobenen "wirtschaftlichen" Gründen entschieden, dass ihm der Einfachheit halber auch nur ein Tag eines artgerechten Lebens verwehrt bleibt!
Auch würde mich persönlich einmal die speziesübergreifende Ratio eingelieferter Tiere in der der Tierklinik Hannover gegenüber davon lebend wieder entlassener Tiere dort interessieren...
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Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Max P » Di 17. Apr 2018, 19:56

Binzu Naiv hat geschrieben:
Hund tötete Baby Jannis mit Biss in die Fontanelle
Nach der Hundeattacke auf einen sieben Monate alten Säugling ist nun klar, wie Jannis starb. Tödlich war dem Obduktionsergebnis zufolge ein einziger Biss. ... Bevor mit den Tests zum Rassenmix und dem Wesen des Hundes begonnen werden könne, müsse dieser "mindestens noch eine Woche runterkommen", hatte Oberstaatsanwalt Hartmann zuvor gesagt. Mit Ergebnissen sei daher erst in einigen Wochen zu rechnen.

Dieser Hund hat seinen "Wesenstest" doch nun klar genug absolviert! Was um alles in der Welt soll da noch weiter getestet werden, bevor man auch dieses Biest über die Regenbogenbücke schickt?! Ich.Verstehe.Es.Einfach.Nicht. :mauer: :mauer: :welpensuppe:

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Mosag
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Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Mosag » Di 17. Apr 2018, 20:12

"die speziesübergreifende Ratio eingelieferter Tiere"

Was muß man zu sich nehmen, um sowas zu schreiben? Und vor allem: Was soll das bedeuten?!

Merapi
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Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Merapi » Di 17. Apr 2018, 20:21

Donnervogel hat geschrieben:
Das Höchste der Geflügel hat geschrieben:Nach Tod von Chico geht Peta auf die Behörden los

„Ob Chico wieder sozialisiert hätte werden können, kann letztendlich nur ein erfahrener Hundetrainer entscheiden“, erklärt Höffken abschließend. Kann dieser fachmännisch begründen, dass eine Sozialisierung nicht mehr möglich ist, dürfe Höffkens Aussage nach auch eine Einschläferung kein Tabu-Thema sein. Hätte er aber wieder sozialisiert werden können, so spricht sich Peta eindeutig gegen die Einschläferung aus.

Ausgerechnet die Haustierhenker, die jedes Jahr tausende von Tieren, die vermutlich jederzeit hätten vermittelt werden könnten, unter dem Vorwand der Nicht-Vermittelbarkeit oder der Krankheit quasi im Akkord über die Regenbogenbrücke schicken, spulen sich wegen eines aggressiven und nachweislich kranken Kampfhundes auf, der von behördlicher Seite eingeschläfert wurde. Der Höffken hat vermutlich mal wieder schon Mitte des Monats kein Geld mehr für Drogen, oder was soll dieses Attention Whoreing? Hätten die elenden Spendenschmarotzer von PeTA mal bei Zigtausenden von anderen Hunden so gehandelt, könnte man sie vielleicht ernst nehmen. (Obwohl... nein, selbst dann nicht.) Aber die Hunde in PeTAs "Obhut" kosten ja PeTAs Geld, und das braucht die Newkirk wahrscheinlich, um sich ihr Faltengebirge wieder mal glattziehen zu lassen, das sie als Gesicht bezeichnet. Darüber hinaus darf man nicht vergessen, dass ja allein die Spinner von PeTA berechtigt sind, zu entscheiden, welcher Hund sozialisierbar ist (der, für dessen Unterhalt andere Leute aufkommen müssen) und welche nicht-vermittelbar-unheilbar-krank-und-deshalb-sofort-einzuschläfern sind. (Die, für die Ingrid und ihr Lügenclub blechen müssten.)


Eigentlich hätte man den Köter gleich zu Peta in Obhut geben können.
Ich hätte doch Psychiater werden sollen. Da bekommt man wenigstens Geld, wenn man sich mit Irren befasst.

Einar n.e.

Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Einar n.e. » Di 17. Apr 2018, 20:28

Max P hat geschrieben:Dieser Hund hat seinen "Wesenstest" doch nun klar genug absolviert! Was um alles in der Welt soll da noch weiter getestet werden, bevor man auch dieses Biest über die Regenbogenbücke schickt?! Ich.Verstehe.Es.Einfach.Nicht.


+1

Hoellenhunde

Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Hoellenhunde » Di 17. Apr 2018, 23:55

Ich kann mich nur wiederholen... ich habe in den letzen Jahren mehrere bissige Hunde begleitet und aufgenommen, weiß wie Hunde, die weitaus weniger ernsthaft zugebissen haben, im Tierheil versauern und kann nicht verstehen, warum sich für Chico auf solch einer Ebene eingesetzt wurde/wird.

Ein solcher Fall, der in den Medien durch irre "Tierschützer", die genau null Hundeverstand zeigen, aufgebauscht wird, ängstigt sehr viel mehr als ein sauberes, knappes Einschläfern, weil der Hund zwei Menschen gebissen hat.
Die Erklärung, dass dies nicht normal sei und der Hund deshalb gerechtfertigt getötet gehört, wäre unaufgeregt gewesen und für den "Laien" nachvollziehbar. Stattdessen diese völlig indiskutable Petition mit den dümmsten Argumenten überhaupt:
Da hätte ich als "Laie" auch Schiss, weil ich annehmen muss, dass alle Hundehalter so drauf sind und ihre Hunde potentiell gefährlich, schließlich reicht eine Scheißhaltung augenscheinlich schon, um eine Entschuldigung für das Töten der eigenen Halter, zurecht zu zimmern.

Der normale Weg den Hund sofort einzuschläfern nach der Obduktion der Toten und danach ein Statement zu den möglichen Auslösern zu geben, wäre wesentlich zielführender - mal von der tiergerechten Betrachtungsweise losgelöst (dauerhafte, isolierte Verwahrung als "Alternative).

Und wie sich die Leute jetzt aufführen, macht es nur noch schlimmer.

Hinzu kommt, was mich persönlich noch mehr ärgert:
Wo bleibt der Aufschrei und die Hilfe für Hunde, die einen Beißvorfall hatten, aber resozialisierbar wären, weil sie eben vielleicht aus Verteidigung heraus einmal zugepackt haben, aber in Tierheimen isoliert versauern?
Wo ist die Unterstützung für Animal Hoarding Opfer, die trotz massivster Verwahrlosung einfach nur freundlichste Hunde sind?
Wo bleiben die Pflegestellen für Hunde, die Gewalt erfahren haben und deshalb schwierig im Umgang sind, aber niemanden getötet haben?





Passend hierzu:

http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/de ... 3&ID=19495

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Ute Wohlrab
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Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Ute Wohlrab » Mi 18. Apr 2018, 00:03

Hoellenhunde hat geschrieben:Wo bleiben die Pflegestellen für Hunde, die Gewalt erfahren haben und deshalb schwierig im Umgang sind, aber niemanden getötet haben?


Ich habe mir so einen geholt. Siehe mein Profilbild. Hing an praktisch ihr Leben lang an einer 1,2 m Kette, war offenbar geschlagen und getreten worden, zum Skelett abgemagert. Ich lebe mitten im Wald, Nachbarhöfe stehen leer, wenn sie da mal flüchtet, stört sie keinen. Und nach ein paar Monaten war das auch durch. War nicht einfach - aber war eine absolut richtige Entscheidung.

Die 250-000 Maulhelden zeigen doch schon durch ihre Unterschrift, daß sie sowas nicht stemmen würden.
Manuela Frey Also wenn das Huhn das Ei legt und ein Hahn es dann befruchtet wird es ein Küken? Sorry aber ich hab mich noch nie damit beschäftigt

ANDI Läsker Ein Ei ist sozusagen eine externe Gebärmutter.
Fundstelle: Andreas Bär Läsker / FB

Hoellenhunde

Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Hoellenhunde » Mi 18. Apr 2018, 00:28

DG ne hat geschrieben:
Ute Wohlrab hat geschrieben:Die heutige Hundedichte ist ein Problem. Wenn die gehalten werden soll, müssen die Besitzer besser geschult sein. Sicherlich haben diese "Kampf"-Hunde ein extrem gesteigertes Aggressionspotential, das können auch irgendwelche Rettungshunde mitbringen. Fakt ist aber: die Rolle des Dauerkuschlers und Sozialkontakt-Ersatzes muß erarbeitet werden. Und das wird sie nicht. Und genau das ist verantwortungslos.


Da stimme ich Dir zu. Das Problem ist auch, dass Hunde mittlerweile als eine Art Kinder-Ersatz gesehen werden. Kann man bei Addi Ehrlos sehen, der sich seinem Hund gegenüber als Papa bezeichnet. :mauer:

Dazu kommt die wirklich grottenschlechte Anleitung in ziemlich allen Hundeschulen. Kaum jemand versteht, wie Hunde lernen. Dem entsprechend gibt es auch keinen Theorieunterricht. Überall wird erzählt, zur Erziehung genüge die positive Verstärkung. Aber das ist Hirnschiss. Positive Verstärkung ohne Elemente des ach so verpönten Zwangs bringt genau die Leine zerrenden, dauerkläffenden, aggressiven und letztendlich unerträglichen Mistviecher, die wir heute überall sehen. Dazu kommt, dass die meisten Tölen hoffnungslos unterfordert sind. Kein Wunder: bei mind. 23 Stunden in der Wohnung und 1-2 Runden an der Leine um den Block fällt denen die Decke auf den Kopf. Ist ja logisch und kann gar nicht anders sein. Da hilft es auch nix, wenn die 1 mal pro Woche auf die Hundewiese dürfen.


So ein absoluter Bullshit, sorry.
Da schreibst du großspurig davon, es werde nicht beigebracht wie ein Hund lernt und bedienst den Müll, den Napfschläger wie Grewe oder Schlauchwerfer wie Schlegel zum Besten geben...

Unglaublich. Es gibt genügend wissenschaftliche Arbeiten und kynologische Erkenntnisse zum Lernverhalten von Hunden. Zwang und Gewalt steigern die Wahrscheinlichkeit, dass Hunde aggressiv reagieren.
Positive Verstärkung alleine sagt nichts darüber aus, ob Hunde "grenzenlos" werden. Auch ohne Unterdrückung lassen sich Grenzen adäquat vermitteln, auch und gerade über Belohnungen.
Ausnahmslos alle bissige Hunde, die ich aufgenommen habe, wurden so erzogen, wie du es für richtig hältst. Sie haben sich gewehrt, das würde ich auch, wenn ich stets von meiner Bezugsperson körpersprachlich bedroht werde (oder Schlimmeres). Und die böse positive Verstärkung ohne Zwang (soweit es geht) hat aus ihnen vermittlungsfähige Hunde gemacht.

Meine eigenen Hunde sind verwöhnt, gebe ich gerne zu, aber sie sind all das nicht, was du behauptest. Ich kenne persönlich auch keinen schwierigen Hund, der durchs "Verhätscheln" angefangen hat zu beißen, sondern eben nur Hunde, die kleingehalten, bedroht oder gar heftiger diszipliniert wurden und irgendwann gebissen haben - das passiert nicht von heute auf morgen. Anfangen tut es klassisch mit der Allmachtfantasien des Hundehalters, der meint, er müsse "Rudelführer" sein. Gibt genug Hunde, die sich den Mist gefallen lassen, manche aber nicht.
Im Zuge dieser Einstellung wird dem Hund das Weigern und Knurren verboten, weil Knurren ja "respektlos" sei - auch wenn es ganz normale Kommunikation ist und weitere Aggression VERHINDERN soll.

Es würde zu viel Zeit kosten, das Thema noch tiefer zu beleuchten, aber deine Schäferhundvereinsweisheiten im preußischen Stechschritt bedurften einer Aufklärung.


All das hat aber nicht zu Chico geführt. So nebenbei. Die Halter wussten von der Gefährlichkeit ihres Hundes... und das ist nicht durch "Heititei" gekommen.

DG ne

Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon DG ne » Mi 18. Apr 2018, 09:32

Ah, ist doch noch jemand auf das böse Triggerwort „Zwang“ eingestiegen. Und hat gleich meine These bewiesen: rund ums Thema Zwang wurde so lang ein Tabu aufgebaut, bis vergessen wurde, worum es sich dabei überhaupt handelt. Und dämonisiert, bis man nicht mal das Wort in den Mund nehmen kann, ohne komisch angesehen zu werden. So auch hier. Dabei ist eine stinknormale Leine bereits ein Zwangsmittel.

Dabei wurde auch erreicht, dass mit dem Begriff irgendwelche abstrusen Aktionen in Zusammenhang gebracht wurden, die im Wesentlichen auf körperlichen Missbrauch des Hundes hinauslaufen. In Verbindung mit Aktionen, die aus Hundesicht nicht nachvollziehbar sind, fördert das natürlich Ängste und je nach Anlage auch Aggression. Ist ja völlig logisch. Deshalb meine ich das auch explizit nicht.

Was genau ich meine, würde hier jetzt zu weit führen und lässt sich mit der Kurzformel „Freude durch Zwang“ zusammenfassen. Wirst du nicht verstehen, mussdu auch nicht. Aber ein Missverständnis möchte ich noch ausräumen: für mich verhält sich ein Hund schon aggressiv, wenn er an der Leine einen anderen sieht, anfängt zu ziehen und den anderen ankläfft. Besonders „toll“ wird es, wenn er seine „Mama“ dabei durch die Gegend zieht. Auch Aufreiten geht gar nicht. Aber um sowas zu unterbinden kommt man mit Leckerlie und Balli halt nicht weit.

Übrigens: vor einiger Zeit Martin Rütter live gesehen. War überrascht zu hören, dass auch er eine Technik des leichten Zwangs propagierte. Wurde natürlich nicht so benannt.

Zusammengefasst: ohne Zwang geht es nicht. Worum es sich dabei handelt, wann und wie er eingesetzt wird, darum wird ein ungeheures Tabu aufgebaut. Und weil das Thema tabuisiert wird, ist es auch nicht möglich, der breiten Öffentlichkeit die dahinter stehende Logik beizubringen und die für den Hausgebrauch notwendigen Instrumentarien an die Hand zu geben. Ergebnis: Kläffer, Leinenzieher, Aggressionen zumindest ggü. Artgenossen, Hundemamas, die ihre Töle 20 Min. rufen bis die sich bequemt zu kommen, also alles das, was wir heute erleben.

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Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Ute Wohlrab » Mi 18. Apr 2018, 09:46

DG ne hat geschrieben:Zusammengefasst: ohne Zwang geht es nicht. Worum es sich dabei handelt, wann und wie er eingesetzt wird, darum wird ein ungeheures Tabu aufgebaut. Und weil das Thema tabuisiert wird, ist es auch nicht möglich, der breiten Öffentlichkeit die dahinter stehende Logik beizubringen und die für den Hausgebrauch notwendigen Instrumentarien an die Hand zu geben. Ergebnis: Kläffer, Leinenzieher, Aggressionen zumindest ggü. Artgenossen, Hundemamas, die ihre Töle 20 Min. rufen bis die sich bequemt zu kommen, also alles das, was wir heute erleben.


Bei Pferden gibt es parallel "gewaltfrei" - darunter fällt alles, was zwar massiven Druck ausübt, aber nicht konkret in Schlagen endet. Also alle Gebißarten, einschneidende Knotenhälfterstrippen, alles ok, so lange man nicht hinhaut.

Bei Hunden fällt mir noch diese Flexi-Idiotie auf: Hund weiß nie, wie lang das Ding ist und wann es "zack" macht und ich habe immer Angst, daß sich mal so ein Biest um mein Bein verwickelt und dann losrast - diese Schnürchen... hat man aber in Deutschland. Ist wahrscheinlich gewaltfrei oder zwangfrei oder was auch immer.
Manuela Frey Also wenn das Huhn das Ei legt und ein Hahn es dann befruchtet wird es ein Küken? Sorry aber ich hab mich noch nie damit beschäftigt

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Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Binzu Naiv » Mi 18. Apr 2018, 10:04

Populistin hat geschrieben:
Bei Hunden fällt mir noch diese Flexi-Idiotie auf: Hund weiß nie, wie lang das Ding ist und wann es "zack" macht und ich habe immer Angst, daß sich mal so ein Biest um mein Bein verwickelt und dann losrast - diese Schnürchen... hat man aber in Deutschland. Ist wahrscheinlich gewaltfrei oder zwangfrei oder was auch immer.


nein, praktisch, richtig bedient, einfach nur praktisch -nicht für jeden Hund oder jede Situation- aber sonst praktisch...bei uns in Deutschland
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„Wir waren nie unfreier als heute“ ( :andi: Läsker 29.05.18 FB)

DG ne

Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon DG ne » Mi 18. Apr 2018, 12:25

Ute Wohlrab hat geschrieben:
Bei Pferden gibt es parallel "gewaltfrei" - darunter fällt alles, was zwar massiven Druck ausübt, aber nicht konkret in Schlagen endet. Also alle Gebißarten, einschneidende Knotenhälfterstrippen, alles ok, so lange man nicht hinhaut.


Auf den Vergleich bin ich noch gar nicht gekommen, aber es stimt schon: im Vergleich zum Hund ist die Pferdedressur ja eine un fass bare (sic!) Quälerei. Betrachtet man das unter dem Aspekt, könnte man die Kandare mit dem Stachelhalsband vergleichen - beides wahrlich nix für eine Grundausbildung oder gar für Anfänger. Beim Hund in D mittlerweile verboten. Und die Pferdeleute benutzen eine Gerte. Schröckerlich! Gut, einen Hund zu schlagen ist weitgehend sinnfrei, erst recht bei Hundemamas. Oder Ausbinder - welch Skandal könnte man daraus konstruieren. Allein der Sattelgurt ... herrjeh!

Was bei Pferden völlig normal ist, kann dem Kinderersatz Hund alles nicht zugemutet werden. Wobei auch eins klar sein muss: ein hoher Anteil Hundehalter hat nicht mal die Spur einer Ahnung von Hunden. Traurig, aber wahr. Da steht die Töle aufgeplustert, stocksteif da und starrt einen an, und Frauchen meint nur „der tut nix, der will nur spielen“. Meine Nachban bringen ihrem Welpen gerade bei, vor allem und jedem Angst zu haben. :mauer:

Ich rege mich schon gar nicht mehr auf, lache aber durchaus mal laut auf, wenn ich solche Helden sehe, die sich mit Brustkorb und Halti vom grossrahmigen Ersatzkind durch die Pampa ziehen lassen. Die Blicke, wenn die erkennen dass man einen Hund auch in spannungsgeladenen Situationen mit lockerer Leine - oder ganz ohe - ganz ruhig und entspannt führen kann, ist unbeschreiblich.

Wie man das zuverlässig hin bekommt, lernt man aber in heutigen Hundeschulen nicht mal, wenn man Wauzi als Welpe bekam.

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Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Gilles » Mi 18. Apr 2018, 12:40

Jeder, der sich mit Hunden auskennt, weiß, daß jede Rasse andere Charaktereigenschaften hat.

Imho ist eine "Kampfhundrasse" absolut nicht als Familienhund geeignet - ein Golden Retriever oder Labrador aber eher.

Mein Labrador hatte überhaupt keine Agressivität, der hätte hier noch einen Einbrecher fröhlich begrüßt...

Davor hatte ich einen Riesenschnauzer, der hat Kinder geliebt, konnte aber ziemlich böse werden, wenn nachts einer mein Grundstück betrat.

Ich habe seit meiner Kindheit Hunde gehabt und für mich wars ein Hobby, denen außer Kunststücken auch solche Sachen wie stets 1 Meter neben mir herlaufen beizubringen - und fast alle Hunde waren derart gut erzogen, daß sie sich dabei auch von anderen Hunden nicht ablenken lassen haben.

Ich konnte z.B. mit dem Labrador und auch dem Riesenschnauzer in HH City einen ganzen Tag shoppen gehen, ohne daß ich eine Leine brauchte und ohne daß ich groß nach dem Wuff sehen musste... das lässt sich sehr gut trainieren und macht das Leben einfach um vieles angenehmer.

Die beiden Hunde, bei denen ich das nicht geschafft habe, ein Davkel und ein Schäfet, waren Tierheimhunde, die meine Ex geholt hat.

Schon deshalb würde ich nie wieder einen Hund aus dem Tierheim adoptieren. Ist mir einfach zu nervig, Unarten wegzubekommen.

Die sog. "Kampfhunderassen" sollte man verbieten - das ist kein Verlust.

Übrigens:

Bei meinen Hunden waren Grenzen definiert.

Sie durften z.B. nie aufs Sofa oder Bett, ich habe sie nie vermenschlicht und nie verniedlicht, fremden Personen habe ich untersagt, sie anzufassen und nur ein paar guten Freunden, die meine Erziehung kapiert haben, habe ich erlaubt, mal mit denen Gassi zu gehen.

Ich bin von anderen Hundehaltern offen beneidet worden.
Andreas Bär Läsker - der Donald Trump des Veganismus

nulpe

Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon nulpe » Mi 18. Apr 2018, 12:44

Binzu Naiv hat geschrieben:
Populistin hat geschrieben:
Bei Hunden fällt mir noch diese Flexi-Idiotie auf: Hund weiß nie, wie lang das Ding ist und wann es "zack" macht und ich habe immer Angst, daß sich mal so ein Biest um mein Bein verwickelt und dann losrast - diese Schnürchen... hat man aber in Deutschland. Ist wahrscheinlich gewaltfrei oder zwangfrei oder was auch immer.


nein, praktisch, richtig bedient, einfach nur praktisch -nicht für jeden Hund oder jede Situation- aber sonst praktisch...bei uns in Deutschland


Das ist nur praktisch, wenn man damit ein Leinengebot umgehen will. Der Hund ist an der Leine - aber wieder auch nicht. Bei uns läuft der Hund frei und ggfls. ohne Leine bei Fuß (wobei zugebenerweise jede kreuzende Lecker-Katze ein Problem darstellt) oder anständig an der Leine ohne zu zotteln.

Das Problem mit dem Säugling: Man lässt NIE einen Hund alleine mit einem Kind. K. Lorenz hatte einfach unrecht, als er meinte, ein gut sozialisierter Hund KÖNNE einem Kind nichts tun.
Um mit einem Eckzahn durch die Haut und Fontanelle eines Säuglings zu dringen, bedarf es weniger Kraft in den Zähnen, als zum Aufheben und Wegtragen eines Welpen.
Wir haben öfter erlebt, dass ein ruhender Hund einem aufdringlichen (Klein)Kind nur mal so mit offenem Rachen (ohne zu beißen) entgegengefahren ist. Anderen Hunden tut das nichts. Aber so eine weiche Gesichtshaut eines Kindes kann dabei verletzt werden.
Ich weiß natürlich nicht, WIE in dem diskutierten Fall der Hund zugebissen hat.

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Gilles
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Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Gilles » Mi 18. Apr 2018, 12:57

Ich bin in HH damals auch in der Fußgängerzone von Ordnungshütern angeblafft worden, weil der Hund keine Leine hatte.

Alles Erklären half nicht, der Typ vom Ordnungsamt blieb stur.

Nach diesem Erlebnis habe ich eine Leine selbst gebastelt:

Ca. 2,50 Meter rote Maurerschnur mit einer Schlinge am Ende, zusammengerollt war die so groß wie ein altes 5 DM Stück :devil:

Da der Hund eh nie an der Leine gezogen hat.... aber die Gesichter der "Beamten" - unbezahlbar! :devil:
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Max P
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Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Max P » Mi 18. Apr 2018, 13:06

Gilles hat geschrieben:Ich bin in HH damals auch in der Fußgängerzone von Ordnungshütern angeblafft worden, weil der Hund keine Leine hatte.

Alles Erklären half nicht, der Typ vom Ordnungsamt blieb stur.:

Na ja, er hatte in der Situation Recht. Schließlich kannte er weder dich noch deinen Hund. Es gibt schließlich unfähige Hundehalter, die ihre großen, schlecht erzogenen Tutnixe frei laufen lassen. Dass du und dein Hund nicht in diese Kategorie fallen, konnte er wie gesagt nicht wissen und auch nicht ad hoc feststellen. :/

DG ne

Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon DG ne » Mi 18. Apr 2018, 13:25

Gilles hat geschrieben:Ich bin in HH damals auch in der Fußgängerzone von Ordnungshütern angeblafft worden, weil der Hund keine Leine hatte.


Was ich mich schon länger frage: ist der Hund angeleint, wenn man ihm die Leine in den Fang gibt und sie selber tragen lässt? Mach ich öfters bei Leinenpflicht, bisher hat auch niemand was gesagt, aber bin dabei auch noch keinen solchen Ordnungshütern begegnet.

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Ute Wohlrab
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Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Ute Wohlrab » Mi 18. Apr 2018, 13:46

Max P hat geschrieben:
Gilles hat geschrieben:Ich bin in HH damals auch in der Fußgängerzone von Ordnungshütern angeblafft worden, weil der Hund keine Leine hatte.

Alles Erklären half nicht, der Typ vom Ordnungsamt blieb stur.:

Na ja, er hatte in der Situation Recht. Schließlich kannte er weder dich noch deinen Hund. Es gibt schließlich unfähige Hundehalter, die ihre großen, schlecht erzogenen Tutnixe frei laufen lassen. Dass du und dein Hund nicht in diese Kategorie fallen, konnte er wie gesagt nicht wissen und auch nicht ad hoc feststellen. :/


Und wie ich schon mal erwähnt hatte: die Hundepopulation in Deutschland dürfte sich in den letzten 5-10 Jahren verzigfacht haben. Damals TM bin ich auch mit meinem Pflegehund unangeleint rumgelaufen, gut, aufm Land hat das keinen gejuckt - aber da kam uns ja nicht mal ein anderer Hund entgegen. Heute laufen die Hunde im Minutentakt an einem vorbei. Man kann schon fast Nicht-Hundehalter als Minderheit bezeichnen.
Manuela Frey Also wenn das Huhn das Ei legt und ein Hahn es dann befruchtet wird es ein Küken? Sorry aber ich hab mich noch nie damit beschäftigt

ANDI Läsker Ein Ei ist sozusagen eine externe Gebärmutter.
Fundstelle: Andreas Bär Läsker / FB

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Klaus Hirschkuh
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Re: [abgetrennt] Schmusewauzen und andere Totbeißer

Beitragvon Klaus Hirschkuh » Mi 18. Apr 2018, 14:04

Gilles hat geschrieben:Ich bin in HH damals auch in der Fußgängerzone von Ordnungshütern angeblafft worden, weil der Hund keine Leine hatte.

Alles Erklären half nicht, der Typ vom Ordnungsamt blieb stur.

Nach diesem Erlebnis habe ich eine Leine selbst gebastelt:

Ca. 2,50 Meter rote Maurerschnur mit einer Schlinge am Ende, zusammengerollt war die so groß wie ein altes 5 DM Stück :devil:

Da der Hund eh nie an der Leine gezogen hat.... aber die Gesichter der "Beamten" - unbezahlbar! :devil:

Finde ich aber dennoch gut das die Ordnungshüter auf eine Leine bestehen. Niemand weiss wie dein Hund tickt und ob er eine solch gute Erziehung genossen hat oder nicht.
Ich bremse nicht für Kapern und sonstiges Fischgedöns!
(c) Klaus Hirschkuh 2011
Das benutzen dieser Phrase ohne schriftliche Genehmigung stellt eine strafbare Handlung gem. §3b STFU dar.


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