Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

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Merapi
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Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon Merapi » Do 17. Mai 2018, 16:23

und die ganze Welt wigähn gehen würde. Ich rege hier mal die Diskussion an, wie die Gesellschaft aussehen würde:

Also, es gäbe keinerlei Haustiere mehr. Die wären alle ausgestorben, weil die in Zoos auch nicht mehr gehalten werden dürften und auch in der Freiheit[tm] auch nicht überleben könnten. Also keine süßen Kuhaugen mehr, die es zu retten gilt. (Oder doch? Marodierende Herden verwilderter Rinder, Schweine und Pferde fressen den Veganern das Futter Vutter weg?)

Wiesen und Weiden wären Äcker für Grünfraß. Da es keine Jagd mehr gibt, fällt aber eh alles den Tieren zum Fraß.

So, wer hat weitere Ideen?
Ich hätte doch Psychiater werden sollen. Da bekommt man wenigstens Geld, wenn man sich mit Irren befasst.

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Klaus Hirschkuh
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Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon Klaus Hirschkuh » Do 17. Mai 2018, 16:36

Sicher wäre, es würden sich überall im Netz irgendwelche kleinen Foren mit besserwissenden Realos gründen, die sich zu heimlichen Fleischpartys verabreden.
Ich bremse nicht für Kapern und sonstiges Fischgedöns!
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Das benutzen dieser Phrase ohne schriftliche Genehmigung stellt eine strafbare Handlung gem. §3b STFU dar.

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Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon Merapi » Do 17. Mai 2018, 16:41

Würde dann eine Veganpolizei den Grillgerüchen hinterherschnüffeln und die Teilnehmer verhaften?
Ich hätte doch Psychiater werden sollen. Da bekommt man wenigstens Geld, wenn man sich mit Irren befasst.

DG ne

Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon DG ne » Do 17. Mai 2018, 19:54

Ein weites Feld...

Erstmal wären die Supermärkte weiitgehend leer, weil Bienen ja auch nicht mehr ausgenutzt werden dürften. Würde also etwa so aussehen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 07703.html

Die Fleischregale wären genauso leer wie das Gemüse, aber die Mafia würde sich, ähnlich wie in Zeiten der Prohibition in den USA, um den Nachschub kümmern. Die Wilderei würde blühen und wie überall auf der Welt, wo nicht gejagd wird, könnten wir nach einer Übergangszeit einen Rückgang der Wildarten verzeichnen, wie man das in Holland ja schon ausprobiert hat:

http://www.outfox-world.de/news/massenp ... lerei.html

Letztendlich würde das Tierleid, anders, als die vom echten Leben weitgehend unberührten veganen Spinner, erheblich vermehrt, weil die Wildtiere in unserer Kulturlandschaft eben an Hunger und Krankheiten elend verrecken, oder an lebendigem Leib in Stücke gerissen werden.

Veganismus bedeutet die Ausbreitung von Tierleid durch Unterlassen.

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Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon Merapi » Do 17. Mai 2018, 20:16

An die Bienen habe ich ja gar nicht gedacht. Da wirds aber äußerst eng, die Bevölkerung zu ernähren. Fragt sich, ob auch Pes. tizide verboten sind oder unvermeidlich sind, um wenigstens bisschen was zum Beißen zu haben. Letztendlich wäre aber Nahrung ein Luxus.
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Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon Das Höchste der Geflügel » Do 17. Mai 2018, 21:02

Ich verstehe sowieso nicht, warum Veganer keinen Honig essen, dafür aber die Bienen für ihre vegane Ernährung völlig ausnutzen.

Stellt Euch mal vor, wenn es plötzlich auch keine Mandelmilch mehr gäbe! :schreck:

Millionen von Bienenvölkern werden in Kalifornien durchs Land gekarrt und um die Blüten der Mandelbäume zu bestäuben. Gleichzeitig fahren Traktoren durch die Plantage und verspritzen ihre Pestizide.

Ob je ein Veganer schon mal more than honey geschaut hat?

Vielleicht greift der Veganer eines Tages zum Pinsel und die Blüten werden von zarten veganen Händen bestäubt? :devil:

Veganern ist es wohl nicht mal bewusst, dass Tiere verhungern, wenn sie nicht mehr gejagt oder geschlachtet werden. Bisher hat man diesbezüglich auch noch nie eine Antwort bekommen. wenn man einen Veganer fragte, was mit all den Tieren passiert, die dann eben nicht mehr gegessen werden.
Ja toll, jetzt wird dieser nach langer Krankheit endlich verschiedene Thread von ein paar Trollen wiederbelebt. :rolleyes: Max P
Ich lege Wert darauf, dass es beim Kauen nicht quietscht. (Schnitzelschn)

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BöserWolf
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Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon BöserWolf » Do 17. Mai 2018, 22:34

DG ne hat geschrieben:Die Fleischregale wären genauso leer wie das Gemüse, aber die Mafia würde sich, ähnlich wie in Zeiten der Prohibition in den USA, um den Nachschub kümmern.


Interessanter Gedanke. Die geheimen Kneipen hiessen damals "Speakeasy". Würden geheime Restaurants dann "Schmatzeasy" heißen?

Trotz allem, der Gedanke an eine Umstülpung ist völlig absurd. Ehe die Umstülpung kommt, erscheinen eher die Ausserirdischen und beamen Igitte hoch (und direkt darauf wieder runter).
Das Leben ist einfach zu kurz, um es durch Urkost zu verlängern!

Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (J.E. Coleridge)

Wer lästert so spät noch in Degerloch: Es ist der Läsker, der lästert noch.

DG ne

Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon DG ne » Do 17. Mai 2018, 22:52

BöserWolf hat geschrieben:
DG ne hat geschrieben:Die Fleischregale wären genauso leer wie das Gemüse, aber die Mafia würde sich, ähnlich wie in Zeiten der Prohibition in den USA, um den Nachschub kümmern.


Interessanter Gedanke. Die geheimen Kneipen hiessen damals "Speakeasy". Würden geheime Restaurants dann "Schmatzeasy" heißen?

Trotz allem, der Gedanke an eine Umstülpung ist völlig absurd. Ehe die Umstülpung kommt, erscheinen eher die Ausserirdischen und beamen Igitte hoch (und werfen sie direkt darauf wieder runter).


Hab das mal korrigiert.

Gästin

Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon Gästin » Fr 18. Mai 2018, 08:21

Von den demnächst 8 Mrd Menschen auf der Erde würden 4 Mrd verhungern, vor allem da Grasland als Input zur Ernährung wegfällt. Außerdem können von Futterfrüchten (allen voran Mais), die sehr viel Ertrag pro Fläche bringen und bisher an Widerkäuer verfüttert werden, nur noch die Körner genutzt werden - so dies unter den regionalen Klimabedingungen überhaupt möglich ist.
(Bisher konnte mir noch kein Veganer plausibel erklären, wie man denn den Mais in der Fruchtfolge durch ähnlich ertragreiche Alternativen ersetzen kann.)

Weitere 2 Mrd ernähren sich von Schweine- und Hühnerfutter, das ja auch weiterhin anfällt (minderwertiges Getreide, Ölpressrückstände, Kleie, Sojapülpe, ...).

Dabei kommt es langfristig zwar immer wieder zu schleichenden Vergiftungen, z.B. aufgrund von Myktoxinen und Mutterkornalkaloiden im Futtergetreide (beim Schwein treten Symptome aufgrund der kurzen Lebenserwartung nur bei wesentlich höherer Dosis auf, oder wenn Doris deren Lebenswerartung künstlich verlängert), aber das braucht uns hier in Europa ja nicht weiter zu interessieren, weil:

Positiv:
In Europa wird in den Jahren nach der Umstülpung keiner hungern oder auf Schweinefutter umsteigen müssen.
Wir sind zahlungskräftig genug, um den Afrikanern auch die letzten guten Körner wegzukaufen.
Das vegane Wohlstandsmadentum ist vorerst gesichert! :rock:

Gästin

Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon Gästin » Fr 18. Mai 2018, 08:28

Nachtrag:

Voriges Szenario gilt natürlich nur, wenn weiterhin Kunstdünger zur Verfügung steht. Auch mit dem Kompost, der aus dem Aufwuchs des dann frei werdenenen Graslandes gewonnen wird, ist nicht genügend Dünger zu gewinnen - da das Grasland ja auch wieder gedüngt werden muss.

Wenn man natürlich gleich die biovegane Umstülpung anstrebt, wird's ganz düster. Dann bleibt keine Milliarde übrig.^^

Merapi
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Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon Merapi » Fr 18. Mai 2018, 08:54

Ich sach nur Permakultur ... :rofl:

Außerdem kann man aus den nicht essbaren Maisresten Biogas machen. Unsere glorreiche Energiewende braucht auch Futter und vor allem Fläche.

Einige Leute werden sich im Keller heimlich Kleintiere zum Verzehr halten, Kanickel, Meersäue, Hühner und Minischweine (falls letztere nicht zu laut herumgrunzen). So ne Art Growboxen für Tiere.
Ich hätte doch Psychiater werden sollen. Da bekommt man wenigstens Geld, wenn man sich mit Irren befasst.

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Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon Grimm » Fr 18. Mai 2018, 09:30

Das Höchste der Geflügel hat geschrieben:Bisher hat man diesbezüglich auch noch nie eine Antwort bekommen. wenn man einen Veganer fragte, was mit all den Tieren passiert, die dann eben nicht mehr gegessen werden.

Zu Kühen und Schweinen habe ich schon mal was von Veganern gelesen. Es lief darauf hinaus, dass das sowieso Qualzüchtungen seien, die dann eben weg sind. Was mit der letzten Generation dieser Tiere passieren sollte (zu Frank Hummel bringen o.ä.) weiß ich nicht mehr.

Das mit den Bienen ist allerdings eine komplizierte Angelegenheit. Wahrscheinlich bleibt sie erstmal vorsichtshalber unbeachtet und wird erst in einer zweiten Umstülpungswelle wieder thematisiert, nachdem ein Facebookveganer sich aufs Land verirrt und dort gesehen hat, wie ein Mann mit Holzkisten hantiert, in denen offenbar Bienen gefangen gehalten werden.

Gastritin

Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon Gastritin » Fr 18. Mai 2018, 11:47

Da es nach der Abschaffung aller Nutztierrassen und Haustiere nur noch wildlebende Arten gibt, wird sich das Tierleid prozentuell gesehen auf nahezu 100% erhöhen, da es in der freien Natur nur ganz selten kurzes und schmerzloses sterben gibt.

DG ne

Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon DG ne » Fr 18. Mai 2018, 12:50

Auch wenn alle Ställe geöffnet würden und die Tiere in Freiheit entlassen: plötzlich wäre die Natur angefüllt von Tieren, die keine Ahnung haben, wie sie sich verhalten sollen, wo Gefahr lauert und wo das Futter herkommt. Voraussichtlich würde der Grossteil jämmerlich verrecken, und was mit dem Rest geschähe, steht in den Sternen.

Man kann es aber grob erahnen, wenn man sich die Wiesente ansieht:

http://www.wz.de/home/panorama/gericht- ... -1.2445363

Und was richtet wohl eine Herde von 100 Kühen auf einer Autobahn an?

Füchse und div. Raubvögel würden sich über die strunzdoofen Hühner freuen, Wildtiere wie Rebhuhn oder Fasan vermutlich weniger über die Nahrungskonkurrenz. Ungefähr wie hier:

http://www.spiegel.de/panorama/freigela ... 84447.html

Von den Schweinen braucht man gar nicht erst anfangen.

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Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon Max P » Fr 18. Mai 2018, 13:31

Eure ganze Unkerei entspringt doch nur euren schlechtköstlerischen Hirnen und hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Die ist nämlich ur- oder naturköstlich, in jedem Fall rohvegan. Abgesehen davon, dass ein von seiner Schlechtkost entsüchteter Mensch mit einem Apfel und einer Handvoll Giersch pro Tag pappensatt wird, lässt die Natur(tm) um so mehr nachwachsen, je mehr abgegrast wird - das ist wissenschaftlich erwiesen (Rondholz et. al.).

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Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon Donnervogel » Fr 18. Mai 2018, 13:59

Max P hat geschrieben:Abgesehen davon, dass ein von seiner Schlechtkost entsüchteter Mensch mit einem Apfel und einer Handvoll Giersch pro Tag pappensatt wird, lässt die Natur(tm) um so mehr nachwachsen, je mehr abgegrast wird - das ist wissenschaftlich erwiesen (Rondholz et. al.).

Ach, deshalb "weinen" die Kuhmamas angeblich, wenn man ihnen die Kälber zwecks Schnitzelgewinnung abnimmt. Die haben alle Angst vor der drohenden Überbevölkerung. :ks:
Veganismus ist wie ein Penis.
Es ist okay, wenn Du ihn hast.
Und es ist okay, wenn Du drauf stolz bist.
Aber fuchtle damit bitte nicht in der Öffentlichkeit rum.
Und wenn Du versuchst, meine Kinder damit zu penetrieren, kriegst Du mächtig Ärger mit mir!

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Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon Das Höchste der Geflügel » Fr 18. Mai 2018, 19:36

Grimm hat geschrieben:
Das Höchste der Geflügel hat geschrieben:Bisher hat man diesbezüglich auch noch nie eine Antwort bekommen. wenn man einen Veganer fragte, was mit all den Tieren passiert, die dann eben nicht mehr gegessen werden.

Zu Kühen und Schweinen habe ich schon mal was von Veganern gelesen. Es lief darauf hinaus, dass das sowieso Qualzüchtungen seien, die dann eben weg sind. Was mit der letzten Generation dieser Tiere passieren sollte (zu Frank Hummel bringen o.ä.) weiß ich nicht mehr.

Das mit den Bienen ist allerdings eine komplizierte Angelegenheit. Wahrscheinlich bleibt sie erstmal vorsichtshalber unbeachtet und wird erst in einer zweiten Umstülpungswelle wieder thematisiert, nachdem ein Facebookveganer sich aufs Land verirrt und dort gesehen hat, wie ein Mann mit Holzkisten hantiert, in denen offenbar Bienen gefangen gehalten werden.


Ich war Heute wieder im Wald und habe Euch was mitgebracht. :grin:

Da ich die Hunde dabei hatte, habe ich auf ein Close up verzichtet!

Hoffentlich habe ich den richtigen Link genommen.

http://abload.de/image.php?img=dsc_01736krqp.jpg
Ja toll, jetzt wird dieser nach langer Krankheit endlich verschiedene Thread von ein paar Trollen wiederbelebt. :rolleyes: Max P
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Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon Rageboy » Fr 18. Mai 2018, 20:12

DG ne hat geschrieben:Von den Schweinen braucht man gar nicht erst anfangen.


Die mischen sich mit den Wildschweinen und bilden Hybride. Dergleichen ist in den USA auch vorgekommen und diese bilden die Populationsmehrheit vorkommender Wildschweine:
In recent years, wild pig populations have been reported in 44 states within the US, most of which are likely wild boar–feral hog hybrids. Pure wild boar populations may still be present, but are extremely localized.

Quelle: Wikipedia, Wild boar
Herr, lass mich ein guter Mensch sein. Aber bitte nicht sofort.

Gästin

Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon Gästin » Fr 18. Mai 2018, 22:38

Rageboy hat geschrieben:Die mischen sich mit den Wildschweinen und bilden Hybride.

Die heutigen Magerzüchtungen würden mangels Isolierung spätestens im ersten Winter im Freien verrecken. Die Hybriden daraus vermutlich auch.

Mit "alten Rassen" wäre das dank mehr Speck eher denkbar. Die machen aber nur den Bruchteil eines Prozents aus.

DG ne

Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon DG ne » Fr 18. Mai 2018, 23:40

Rageboy hat geschrieben:
DG ne hat geschrieben:Von den Schweinen braucht man gar nicht erst anfangen.


Die mischen sich mit den Wildschweinen und bilden Hybride. Dergleichen ist in den USA auch vorgekommen und diese bilden die Populationsmehrheit vorkommender Wildschweine:


Das ist schon klar. Wildschweine haben eine Vermehrungsquote von 200-300% pro Jahr, bedeutet: Anfang des Jahres beträgt der Bestand in D etwa 300.000 Tiere. Im Jahresverlauf werden etwa 600.000 erlegt, im nächsten Jahr sind es wieder etwa 300 tsd.

Wie viele Zuchtschweine gibt es? Etwa 27 Mio? Ja: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten ... weine.html

Jetzt nehmen wir mal die selbe Vermehrungsquote und stellen uns nur ansatzweise die Auswirkungen auf den Ackerbau vor...

Und dann reden wir mal über Tierleid ohne Eingriffe der Jägerschaft:

http://www.maz-online.de/Lokales/Havell ... ds-Feldern

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Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon BöserWolf » Sa 19. Mai 2018, 00:05

Max P hat geschrieben:Eure ganze Unkerei entspringt doch nur euren schlechtköstlerischen Hirnen und hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Die ist nämlich ur- oder naturköstlich, in jedem Fall rohvegan. Abgesehen davon, dass ein von seiner Schlechtkost entsüchteter Mensch mit einem Apfel und einer Handvoll Giersch pro Tag pappensatt wird, lässt die Natur(tm) um so mehr nachwachsen, je mehr abgegrast wird - das ist wissenschaftlich erwiesen (Rondholz et. al.).


Ooch, das geht schon länger so. Schon mal den Satz "Schenkt Gott ein Häslein, dann schenkt er auch ein Gräslein" gelesen? Verhütung? Nein Danke!
Das Leben ist einfach zu kurz, um es durch Urkost zu verlängern!

Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (J.E. Coleridge)

Wer lästert so spät noch in Degerloch: Es ist der Läsker, der lästert noch.

Grieser n.a.

Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon Grieser n.a. » Sa 19. Mai 2018, 19:04

Das ist ja ein Gedankenspiel, daher das völlig unrealistische Szenario, dass es kein Umstülpungsversuch ist sondern eine unumkehrbare Umstülpung.
So stelle ich mir das als Bauer für mich persönlich vor:
Auf dem platten Land ist man zunächst mal unbehelligt, da sich das Regime zuerst in den Städten etablieren muss. Sobald die Terrorherrschaft errichtet ist, die VA die Städte gegen Fluchtversuche abriegelt und die örtlichen Gesundheitsausschüsse die Guillotinen heisslaufen lassen, wird auch alles unvegane Essen aus den Supermärkten verbannt. Da kriegen wir von der Molkerei Bescheid, dass keine Milch mehr abgeholt wird weil sie schließen müssen.
Jetzt muss man sich der düsteren Zukunft stellen. Die Tierhaltung wird nach 12.000 Jahren abgeschafft und man ist gerade die Generation die das machen muss. Da gilt es das Tierleid zu minimieren: Die Kühe werden „runtergemolken“, auf schmale Kost umgestellt, alle Bullen denen man habhaft werden kann kastriert und mit den verfügbaren Hormonen möglichst viele Kälber abgetrieben.
Dann umstellt ein Kommando der VS den Hof, lässt die Viecher hinaus, sprengt die Ställe und verschleppt alle ins VZ. Ich komme in die „Schwerverbrecherabteilung“ mit stundenlangem Propagandafilmen (Örslings, los Veganeros, Arschgenosse), Aufmärschen zu Ehren des GröVaz, Rezitieren von Vakten und Extrarationen veganen Frasses - denn Hungern wäre Hafterleichterung.
Wegen Unbeugsamkeit bekomme ich oft Dunkelhaft mit Dreifachrationen und bevor ich an die Wand gestellt werden erschiesst mich ein Totenkopf-VS-ler, der bei einer Zellendurchsuchung ein eingeschmuggeltes Stück Käse findet.

DG ne

Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon DG ne » Sa 19. Mai 2018, 19:16

Ja, wären üble Zeiten. Wohl dem, der dann an eine gut zwerlegbare Langwaffe (mit Schalldämpfer) kommt und wildern kann...

Aber zurück zu Deinem Szenario: 3 Jahre später werden die Nahrungssmittel verfügbaren Kalorien knapp.

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Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon Das Höchste der Geflügel » Sa 19. Mai 2018, 22:11

Grieser n.a. hat geschrieben:Das ist ja ein Gedankenspiel, daher das völlig unrealistische Szenario, dass es kein Umstülpungsversuch ist sondern eine unumkehrbare Umstülpung.
So stelle ich mir das als Bauer für mich persönlich vor:
Auf dem platten Land ist man zunächst mal unbehelligt, da sich das Regime zuerst in den Städten etablieren muss. Sobald die Terrorherrschaft errichtet ist, die VA die Städte gegen Fluchtversuche abriegelt und die örtlichen Gesundheitsausschüsse die Guillotinen heisslaufen lassen, wird auch alles unvegane Essen aus den Supermärkten verbannt. Da kriegen wir von der Molkerei Bescheid, dass keine Milch mehr abgeholt wird weil sie schließen müssen.
Jetzt muss man sich der düsteren Zukunft stellen. Die Tierhaltung wird nach 12.000 Jahren abgeschafft und man ist gerade die Generation die das machen muss. Da gilt es das Tierleid zu minimieren: Die Kühe werden „runtergemolken“, auf schmale Kost umgestellt, alle Bullen denen man habhaft werden kann kastriert und mit den verfügbaren Hormonen möglichst viele Kälber abgetrieben.
Dann umstellt ein Kommando der VS den Hof, lässt die Viecher hinaus, sprengt die Ställe und verschleppt alle ins VZ. Ich komme in die „Schwerverbrecherabteilung“ mit stundenlangem Propagandafilmen (Örslings, los Veganeros, Arschgenosse), Aufmärschen zu Ehren des GröVaz, Rezitieren von Vakten und Extrarationen veganen Frasses - denn Hungern wäre Hafterleichterung.
Wegen Unbeugsamkeit bekomme ich oft Dunkelhaft mit Dreifachrationen und bevor ich an die Wand gestellt werden erschiesst mich ein Totenkopf-VS-ler, der bei einer Zellendurchsuchung ein eingeschmuggeltes Stück Käse findet.


Erinnert mich irgendwie am 1984 von George Orwell :cool:
Ja toll, jetzt wird dieser nach langer Krankheit endlich verschiedene Thread von ein paar Trollen wiederbelebt. :rolleyes: Max P
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Re: Was wäre, wenn die große Umstülpung da wäre

Beitragvon Lachsbrötchen_mit_Ei » Mo 21. Mai 2018, 11:52

Aber es gibt Widerstand.

Keimzelle sind die Jäger, die vor den zahlreichen Hausdurchsuchungen und Abtransporten in die Umerziehungslager noch Waffen verstecken konnten. Bei uns überfallen wir die Kaserne der örtlichen Breitschaftspolizei - eigentlich öffnen uns Sympathisanten die Waffenkammer.

In den Tiefen der Eifel bilden wir die Bewegung unveganer Landwirte, Tierhalter, Traditionalisten und Erdbefreierhasser.

Die Bulette übt Anschläge auf Tofu-Transport aus und ihr zwar unterdrückter aber stetig wachsender politische Arm überwacht die führenden veganen Protagonisten und filmt sie heimlich beim Verzehr von Schwarzfleisch. Das Material wird dann der Auslandpresse zugespielt.

Die Bulette baut darauf, dass nichts spaltbarer ist als eine vegane Bewegung und versucht die Protagonisten gegeneinander auszuspielen und aufzuhetzten.
Wer aber, ..., seine Liebe der Menschheit entzieht und sie an Hund oder Katze wendet, begeht zweifellos eine schwere Sünde, eine soziale Sodomie sozusagen, die ebenso ekelerregend ist wie die geschlechtliche.

Konrad Lorenz


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